Lebe ich zu kurz?

Bürger's BeitragEine schlichte Frage zu einer langen Überlegung beschäftigt mich heute:

Lebe ich zu kurz, um die Folgen meiner Untaten auf diesem Planeten selbst ausbaden zu müssen? 

Wäre(n) die Umwelt, die Ressourcen unserer Erde freundlicher, langlebiger, sozialer und gesünder, wenn wir nicht in zu kurzer Zeit zu gierig sein müssten, um bis zum Lebensende ein Vermögen anhäufen zu können?

Nur’ne Frage
Bürger

 

Fristablauf – 21.10.2011 – 24:00 Uhr

Red@Gleich läuft die Frist ab.
Das Urteil mit dem Aktenzeichen 28274/08 des EU-Gerichtshofs vom 21.07.2011 legt fest, dass es gegen die Menschenrechtskonvention  verstößt, wenn ein Arbeitgeber einen Arbeitnehmer entlässt, der auf Missstände öffentlich hinweist.

Erinnern wir uns an den Fall der Altenpflegerin, die auf untragbare Zustände an ihrem Arbeitsplatz hinwies und dafür entlassen wurde.

Gegen das Urteil gibt es das Recht Einspruch einzulegen (binnen dreier Monate). Einzulegen durch die Bundesregierung.

Anmerkung:
Die SPD, Erfinderin der gelockerten Zeitarbeit, heute in der Opposition und von hier aus wieder sensible für den „Kleinkram“, stellt sich sofort auf die Seite des „kleinen Mannes“ und will einen Gesetzesentwurf vorlegen. So meldet sich zumindest die SPD-Expertin für den deutschen Arbeitsmarkt Anette Kramme zu Wort und nannte dafür den Herbst dieses Jahres, der am 21.09.2011 begann.

Wollen wir hoffen, dass  sich die Arbeitsmarktexpertin auch mit Fristabläufen auskennt und weiß, wann der Herbst 2011 vorbei ist.
Oder war die Wortmeldung aus der SPD nur eine „Ente“?

Wenn wir uns da man nicht gründlich „verhebeln“

Red@Ich will mir heute einmal etwas von der Seele tippen:

Wir wissen, dass es einen Rettungsschirm gibt, der Griechenland und anderen Staaten, die ihm auf dem Weg ins Elend folgen, helfen soll, den Stier bei den Hörnern zu packen und wieder auf die Beine zu kommen.

Seit 2010 galt, dass der Rettungsschirm EFSF (Europäische Finanzstabilisierungsfazilität) für 240 Milliarden EURO Kreditgarantien zugesagt hatte. Dies galt bei seiner Einführung mit Sicht auf Irland und Portugal.
Unsere BRD ist mit Bürgschaftszusagen in Höhe von 123 Milliarden dabei.

240 Milliarden

Am 29.09. wurde der Bürgschaftsrahmen des EFSF auf 440 Milliarden ausgeweitet.
Für diesen Betrag steht unsere BRD mit 211 Milliarden Euro gerade. 88 Milliarden mehr als beim Rettungsschirm 2010.

440 Milliarden

Mitte des übernächsten Jahres „soll“ der EFSF auslaufen. Statt dessen tritt dann der ESM in Kraft (Europäischer Stabilitätsmechanismus). Das ist zwar ein anderer Begriff, aber im Grund nichts anderes. Der Unterschied besteht wohl darin, dass der ESM-Rettungsschirm nicht vorübergehend sondern dauerhaft eingerichtet wird.
Wir erinnern uns sicherlich an vorübergehende Einführungen von Steuern, die die Bundesregierung uns auf die Augen gedrückt hat. Mit besonderer Nachhaltigkeit gilt dies für die Stabilitätsabgabe, die wir wohl nie wieder los werden.
Jetzt macht man dies mit den Rettungsschirmen ähnlich.
Sie werden zementiert und Bestandteil unserer Zukunft.

Rettungsschirme bestehen überwiegend aus Bürgschaftszusagen.
Der ESM dagegen kassiert echte EURO ein und holt sich das Geld in klingender Münze aus den einzelnen Ländern.
Offensichtlich trauen sich selbst die Finanzminister der Mitgliedsstaaten untereinander nicht mehr über den Weg und fürchten, dass hinterher einer allein auf den Zusagen sitzen bleibt, während die andern sich lieber selbst schnell unter den Rettungsschirm geflüchtet haben, statt nachher im Regen zu stehen und zahlen zu müssen.
Nehmen ist offenbar auch unter den Staatsmännern seliger denn geben.
Ach so, für den ESM war bislang angedacht, dass er notleidenden europäischen Regierungen insgesamt Kredite bis an die 500 Milliarden Euro gewähren könne.

Inzwischen scheint es aber bereits allgemein verbreitete Überzeugung der Regierungen der EURO-Staaten zu sein, dass das Geld so doch nicht ausreichen wird.
Ich erinnere an die Stabilitätsabgabe und die vage Aussage, der ESFS „soll auslaufen“. Last not least möchte ich die  Veröffentlichung der BIP-Liste  verweisen und hier unsere eigene Staatsverschuldung in Erinnerung rufen.
Was, wenn alle anderen in die Knie gehen und wir allein zur Zahlung verpflichtet werden?

Sorgenvoll haben die Finanzminister der EURO-Regierungen dies natürlich längst erkannt, allen voran unserer Finanzminister.
So eine schlimme Aussicht kann man selbst dem eigenen Parlament nicht mehr unterjubeln. Noch eine Kanzlermehrheit, wie für den 2. Rettungsschirm vom 29.09., wird es nicht mehr geben. Sogar die CSU will dabei lt. Seehofer nicht mehr mitmachen.
Deshalb verfallen unsere Volksvertreter und Sachwalter unseres Volksvermögens auf den ausgefuchsten Trichter, den ESFS zwar offiziell auslaufen zu lassen, aber tatsächlich dann lieber doch nicht.
Das Kind muss bleiben, bekommt aber einen anderen Namen.
Jetzt sind wir wieder beim Nachfolgermodell, dem ESM, der 2013 mit 500 Milliarden den 2. Rettungsschirm ablösen soll.

Was macht ein kluger Finanzminister?
Das was ein klammer Familienvater auch tut.

Er setzt alle Hebel in Bewegung, um aus der Misere herauszukommen und um dabei nicht gestört zu werden, sagt man seinen Nachbar nichts von der Klemme, in der man gerade sitzt!

Verstehen Sie das System?
Verstehen Sie jetzt den Begriff „Hebelmechanismus“

Mit Biegen und Brechen murksen sie solange herum, bis das System so hingebogen ist, dass ESM oder Rettungsschirm – vollkommen egal welchen Namen das Konstrukt bekommt – trotz Verabredung der Beendigung bestehen bleiben, sogar zusammengelegt werden und letztlich dann mit 1 Billion EURO zu Buche schlagen.

1 Billion

Wenn ich richtig informiert bin funktioniert das so, dass Anleger, dies dürften dann sicherlich wieder die Banken sein – nicht du oder ich, von irgendeinem EURO-Staat Staatsanleihen kaufen. Gleich wie marode die Staatsfinanzen dieses Landes auch sein dürften, der neue EFSF-ESM garantiert die Rückzahlung bei Fälligkeit.
Sie ahnen, es ist dasselbe Bürgschaftssystem, welches wir bislang bereits kennen.
Nur auf einem viel, viel höheren Niveau.

Ich nenne das LEERVERKÄUFE zu Lasten und auf Haftung aller Bürger der EURO-Staaten.
Wie war das?
Sollten Leerverkäufe nicht generell und sogar von unserer eigenen Regierung verboten werden?
Erst kaufte Herr Jean-Claude Trichet alle kranken Papiere der infizierten EURO-Staaten auf und machte damit die Europäische Zentralbank zu einer der größten Bad-Bank der Welt.
Jetzt sind da die Bilanzen kurz vor der Insolvenz, nun ändert sich das System und wir machen das, was Schäuble gleich zu Anfang seiner Ministertätigkeit machen wollte, wir eröffnen „Schattenhaushalte“.
Damals ging es um die Bankenhilfen, die durch die Lehman-Pleite ausgegeben werden mussten.
Schattenhaushalte sind stets Verbindlichkeiten – nur Verbindlichkeiten. Niemals Guthaben. Schattenhaushalte tauchen nicht im ordentlichen Haushaltsplan der Regierungen auf. Sie müssen vom Finanzminister vor den Bürgern und den Parlamentariern versteckt werden, um sich nicht dabei erwischen zu lassen, dass man längst wieder einmal dabei ist,  das Geld der Bürger und ihrer Kindes-kinds-kindes-kindes-……..-kinder (für mindestens 25 zukünftige Generationen im Voraus) zu verzocken.

Schuld an der Situation gibt man Spekulanten und den Märkten.
Niemals hat bislang ein Politiker für irgendetwas die Verantwortung übernommen.
Politiker sehen traditionell immer nur nach vorn, nie zurück.
Niemals!
Es sei denn, auf die Fehler des politischen Gegners.
Aber auch da ist man zurückhaltend, denn man hat ja auch so seine politische Vergangenheit mit etlichen Leichen im Keller.

Wenn es richtig kracht, werden wir erleben, dass es niemanden mehr gibt, der Schuld trägt, der beteiligt war, der sich erinnern kann, der festzulegen ist oder der überhaupt weiß, um was es da eigentlich ging. Als das alles beschlossen wurde war man gar nicht dabei, lediglich zur Besprechung von Teilaspekten war man aufgefordert gewesen, aber das Ganze zu verantworten, nein, da ist man garantiert der falsche Ansprechpartner.
Und wir werden sehen, dass sich heute offenbar etwas vollkommen von allein in Gang gesetzt und immer weiter fortentwickelt hat, was dann zu dieser Katastrophe führt, die uns bzw. unseren Kindern zwangsläufig bevorsteht.

Das sind diese überall bekannten Selbstläufer, die irgendwie passieren, an denen aber keiner  so richtig beteiligt war.
Wenn es Bürger sind, die zu Selbstläufern werden, werden sie schnell als Amokläufer, die dem Druck nicht standhalten konnten, enttarnt.

Unter Politikern gibt es so etwas nicht.
Da hat man die Gnade, mitten in der Amtszeit das Ressort und die Verantwortlichkeit zu wechseln oder überhaupt nur für ein paar Jahre daran beteiligt gewesen zu sein, die Karre vor dem Absturz zu retten, was der Nachfolger dann leider vollkommen vergeigt hat.

ABER UNS BÜRGER WIRD ES IMMER GEBEN.
UNS FÄLLT DER GANZE MIST AUF DEN KOPF:

Nur den einfachen und normalen Bürgern.
Die Vermögenden sind dann längst weg. Ihrem Geld nachgereist.

Was sagt der demonstrierende griechische Arbeiter auf der Straße?
„Warum soll ich für die Sünden der Millionäre und Milliardäre zahlen, die ihr Geld längst sicher im Ausland haben und uns nun in der Sch…… sitzen lassen?“

Ich kann darauf nur antworten:
„Dumm gelaufen. Unsere Finanzminister haben doch lange genug immer wieder mit ihren Zusagen und Hilfsangeboten, die an Bedingungen geknüpft waren, gewartet. Ihr hattet doch alle genug Zeit eure griechischen EUROS ins Ausland zu retten. Wenn ihr keine hattet, ist das doch Pech.

Meint Ihr denn wirklich, dass wir Bürger unserer BRD Euch auch nur einen einzigen Tag lang schaden wollten oder dieses getan haben? Glaubt Ihr denn, dass es uns einfachen Bürgern hier in unserer BRD besser ergehen wird, wenn der EURO-Bazillus auch unseren BRD-EURO erreicht?“

Und meinen Mitbürgern möchte ich noch zurufen: Lasst Euch nicht von den Genossen der SPD vereinnahmen. Es war genau diese SPD, die unter Kanzler Schröder, der nicht umsonst der „Genosse der Bosse“ genannt wurde, die Hedgefonds erlaubte und der Gesetze von Anwaltskanzleien, die den Banken nahestanden und unserer Regierung sogar Fachpersonal ausliehen (!!!!), entwerfen ließ.
Es war wieder ein SPD-Finanzminister, der sich mehr um den Finanzplatz Deutschland sorgte als um uns Bürger, die Krise 2008 solange nicht heraufziehen sah, bis sie vor seinem Schreitisch saß und sich ihr gegenüber dann so erstaunt verhielt, wie G.W.Busch unter der Wirkung der Mitteilung über das Attentat, welches die Zwillingstürme in Manhatten zum Einsturz brachte.

Es hilft auch nichts, die Piraten zu wählen oder nach den LINKEN zu schielen. Die sind und bleiben nicht besser. Jede Wette.
Die, die Grünen, die Roten, die Schwarzen und die Gelben haben uns schon vor Jahrzehnten an die Banken verkauft oder werden es noch tun.
Denn uns regieren doch bereits die Banken.
Die sorgen auch dafür, dass gehorsame Politiker nach dem Ausscheiden aus dem Politkarrussel gut dotierte Posten erhalten und weich fallen.
Denen gehört das Land und sie haben es unter sich auch aufgeteilt.
Schauen Sie in Ihre Grundstücksunterlagen in die Rubrik: „Grundschuldbestellungen“ und überlegen, bei wem Sie eigentlich „zur Miete“ wohnen und dafür auch noch Zinsen abdrücken.

Es ist schon gut so, dass sich das Volk endlich auftut und Stuttgart 21 auf die ganze BRD ausdehnt.
Oder, dass der Gedanke „weg mit der Vetternwirtschaft“ aus Nordafrika hier auf fruchtbaren Boden fällt.
So geht es nicht weiter.

Schau’n wir mal, ob der 68iger Aufstand noch einmal wach zu kriegen ist, über mehr Ausdauer verfügt und diesmal mehr Verständnis bei Otto-Normal findet.

Bleibt für mich eine Frage:
Was wird uns die nächste Krise kosten?
1 Billion haben wir ja nun „gerissen“.
Kommen nun 2 Billionen auf uns zu oder wird sich die EURO-Gemeinschaft weiter vom „Markt“ hetzen lassen und werden sich die EURO-Bürger an das Wort Billarde ebenso schnell gewöhnen wie wir das Wort „Milliarden“ zum alltäglichen Sprachgebrauch gemacht haben?

Meine Nachbarin ist schwanger, total aus dem Häuschen und wird wohl bald glückliche Mutter.
Wird das Kind auch glücklich?
Oder müssen wir dafür sorgen, dass Kinder ein Klagerecht dafür erhalten, dass sie ungewollt und ungefragt in ein Schuldenszenarium hineingebohren worden sind, das sie weder verursacht oder gewollt haben, noch jemals bezahlen könnten. Es sei denn sie und ihre Kinder würden ein Leben unter Verzicht führen.
Sollten wir die geregelte Insolvenz gleich bei Ausfertigung der Geburtsurkunde beantragen oder sollen unsere Kinder insolvent geboren werden.

Insolvenz als Geburtsrecht.  

Geht das ohne Änderung des Grundgesetzes?

Heiner Geißler: Das kapitalistische Wirtschaftssystem hat keine Zukunft mehr.

Red@ Heiner Geißler äußerst sich am 18. Oktober 2011 in einem ZDF-Interview zu den Demonstrationen gegen das Bankensystem:

…..  Mit Leisetreterei werden keine positive Veränderungen für die Menschen erreicht. Es ist klar, wir brauchen eine Art Revolution.

Das kapitalistische Wirtschaftssystem hat keine Zukunft mehr.

Die Menschen spüren das und sie lassen sich nicht mehr gefallen, miterleben zu müssen, dass ihre Lebensbedingungen ständig nur ökonomischen Bedingungen untergeordnet werden.

Eine Zerschlagung von Investment- und Geschäftsbanken ist eine Forderung, die er bereits vor 10 Jahren aufgestellt habe und es sei gut und nicht zu beanstanden, wenn die SPD, er meint hier ausdrücklich Herrn Sigmar Gabriel, endlich einmal eine gute Idee übernehmen würde.

Die Deutsche Bank muss entflochten werden.
Zumindest ist eine klare Trennung zwischen ihrem Geschäftsbereich und dem Investmentbankbereich erforderlich. 70% der Gewinne der Deutschen Bank resultieren aus Investmentbanking und da dies ein risikoreiches Geschäft ist, besteht auch für die Deutsche Bank die Gefahr in Schwierigkeiten geraten zu können.

H.G. meint, die Banken sollten diese Entflechtung von ganz allein durchführen, denn sie läge im ureigensten Interesse der Banken und Anleger. Eine solche Maßnahme sei längst als unabwendbar anerkannt.

Ich möchte in diesem Zusammenhang auf den Artikel „SPD-Chef Gabriel: Investmentbanking ausgliedern“ des Online-Focus vom 15.10.2011 hinweisen.

Eine Suche unter „gabriel investmentbanken“ fördert mehr als 30tausend Ergebnisse auf den Bildschirm. In ihnen werden Begriffe wie zerschlagen, trennen, ausgliedern, Neuordnung angeboten.
Suchen Sie sich etwas aus.

AA+ Frankreich, unterm Strich = Mist für uns

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Habt Ihr schon gehört?

Deutschland lebt immer gefährlicher.
Also Du und ich.

Sarkozy, der größte Franzose der Hemisphäre, hat es leider nicht geschafft, sein Land vor der Herabstufung durch die Rating-Agenturen zu schützen.

Wieder einmal haben die neuen Herren der Vermögensbeurteilung sich zusammengesetzt und darüber beraten, wem sie nun den Finger in Wunde legen und den globalplayern unter den Banken das Recht einräumen, die Zinsen für gewährte Staatskredite zu erhöhen.

Ich bin nicht Fachmann genug, um zu beurteilen, ob eine europäische Ratingagentur anders geurteilt hätte.
Auch kann ich mich nicht entscheiden, ob es richtig ist, dass die interstaatlichen Rettungsschirme, weltweiten Garantien und europäischen Bürgschaften an marode EURO-Staaten dafür gesorgt haben, dass es soweit gekommen ist.
Oder war es sowieso längst an der Zeit, weil die BIPs der Euro-Länder allesamt die selbst gezogenen Obergrenzen gerissen hatten?

Eigentlich bin ich nicht richtig verwundert, dass Frankreich, als eines der Geburtsländer der europäischen Idee, das Ziel nicht geschafft hat.
Mich verwundert viel mehr, dass es so unerklärlich lange gedauert hat, dass sich das Ausmaß der Staatsverschuldung öffentlich bemerkbar gemacht hat.

Ich will statt einer langen Aufzählung längst bekannter Vorwarnungen hier nur einige Links auf zurückliegende u. aktuelle Veröffentlichungen vorstellen, die hierauf schon lange hingewiesen haben:

10.05.2010
Frankfurter Allgemeine
Frankreich und die Finanzkrise. Sarkozy, der Retter

11.06.2010
Frankfurter Allgemeine
Frankreich sorgt sich um sein erstklassiges Rating

30.11.2010
Frankfurter Rundschau
Auch Frankreich bedroht?

08.08.2011
DerWesten
Frankreich-Herabstufung wäre für Euro eine Katastrophe

18.10.2011
Die Presse
Frankreich bangt um sein AAA-Rating

14.09.2011
Zeit-Online
Paris in der Klemme

27.09.2011
Krivor
Bankenkrise: Erste Bailouts in Frankreich erwartet

GeVestor – Ihr Finanzportal
Nächstes Rating-„Opfer“: Frankreich Anleihe stark unter Druck

17.10.2011
MMnews
Rating: Frankreich und Deutschland bals negativ

18.10.2011
Handelsblatt
Frankreich gerät ins Visier von Moody’s

Vielleicht ist es gar nicht schlecht einmal nachzulesen, was da geschrieben steht.

Hätten wir früher besser aufgepasst und hätten wir schon früher unsere Presse aufmerksam gelesen, wären wir vielleicht klüger gewesen und hätten nicht zugelassen, dass Griechenland  den EURO bekommt.
Erinnert Ihr Euch?
Es wurde viel darüber berichtet.
Oder erinnert Ihr Euch an die vielen Vergleiche mit der Türkei.
Bis heute kennen wir den Wunsch der Türken nach einem EU-Beitritt.
Die damals ebenfalls vorgetragene Kritik an Griechenlands Bilanzen haben wir vergessen?

Red: „OK nach Windischeschenbach.
Ich habe Dir nachträglich an den Artikelanfang oben links Dein Gesicht eingefügt“.

Seltene Erden, Rohstoffe, Euro, Klima, Wirtschaft, Krieg.

Bürger's Beitrag97% der seltenen Erden stammen aus China
35% der seltenen Erden weltweit liegen in China
Was geschieht, wenn China die Hähne zudreht?
Marschieren wir wieder ein und boxen uns dort noch einmal durch?

Unsere BRD ist exportabhängig.
Unsere BRD wird demnächst den Euro mit mehr als 300 Milliarden retten müssen.
Unsere BRD ist abhängig von seltenen Erden
Unsere BRD hängt schon heute am Tropf von China.
Morgen kommen die afrikanischen Staaten und Brasilien ans Ruder.

Hätten wir Bürger uns das von 20 Jahren vorstellen können?

Und gerade erfahren wir, dass unser Wirtschaftswachstum, der heilige Gral der Republik, bereits im kommenden Jahr in die Knie gehen wird. Wahrscheinlich sogar so tief, wie in den letzten Jahren nicht.

Trübe Aussichten.
Sollten wir uns nicht etwas überlegen, um unseren Hintern an der Wand halten zu können?
Wer glaubt denn auch nur eine Sekunde daran, dass uns Luxemburg oder Finnland werden retten können?
Das sind Länder mit einem stabilen AAA-Rating.
Wir haben heute auch noch dieses begehrte AAA.  Aber wie lange noch?
Gerade geht es Frankreich an den AAA-Kragen.

Und unser Rating geht mit der Euro-Krise der Mittelmeeranrainerstaaten parallel mit dem Wirtschaftswachstum, den steigenden Rohstoffpreisen und der Verknappung seltener Erden bald so stark herunter, dass ich uns letztendlich in waffengestützte Wirtschaftskriege verwickelt sehe.
Blödsinn?
Vielleicht ist die Kette bis dahin nicht in allen Schritten logisch aufgeführt.
Aber der Anfang und das Ende sind meine Sorge.
Wir führen solche Auseinandersetzungen ja heute auch schon, reden aber nicht darüber. Oder sollen dies nicht tun. Schon gar nicht öffentlich.

Das, was nämlich der genervte, verärgerte und zurückgetretene Bundespräsident Köhler offenbarte und weissagte wird sehr bald unsere tägliche Realität werden.
Unsere zukünftige Berufsarmee wird ja gerade auf die kommenden Wirtschaftskrisen angepasst und auf Effektivität getrimmt. Noch vor einer im Detail abgestimmten eu-gemeinschaftlichen Finanz- und Wirtschaftspolitik könnten wir gezwungen sein, eine EU-Armee zusammenstellen zu müssen. Damit kann die Europäische Union mit knappen Ressourcen und wenig Geld anderen Staaten auf die Füße treten und die erforderlichen Rohmaterialien abverlangen.
Was bleibt uns übrig?

Jeder Schwellenstaat, der wirtschaftlich aufsteigt und an gesellschaftlichem Selbstbewusstsein gewinnt, ist nicht mehr ausbeutbar und macht uns in den kommenden Jahrzehnten das Leben schwer und teuer.

Nicht nur der Klimawandel wird uns das Leben ungemütlich machen.
Steigende Preise, weniger Arbeitsplätze in der Produktion, sinkendes Einkommen und für uns Bürger unbezahlbare und daher knappe Energie sind Bestandteil dieser Zukunft. Unserer Zukunft.
Energiesparen ist also nicht nur lebenswichtig, weil uns der Klimawandel  bedroht.
Energiesparen und Recycling  werden feste Bestandteile unserer Zukunft.

Erinnern wir uns an das System der untergegangenen DDR.
Waren sie uns damit vielleicht voraus oder der Spiegel eines wirtschaftlichen Niedergangs?
Werden wir uns auch in die Richtung des optischen Zustandes dieser Vergangenheit bewegen?
Zumindest der Zustand unseres Straßennetzes, öffentlicher Immobilien und gesellschaftlicher Einrichtungen lassen in meinen Augen diese Vermutung nicht nur reine Utopie sein.

Und dann noch die Überalterung der Gesellschaft mit all ihren Folgen.

Ich mache mir echte Sorgen.
Zuviel?
Habe ich nur Albträume?
Wer es besser weiß kann mich ja mal aufmuntern.
Bürger 001

Silvio Bungasconi weiter im Amt

Bürger's BeitragDer italienische Imperator Silvio B. hat die 51 Vertrauensfrage, die er seinem Parlament bezüglich seines Politikstils gestellt hat, erfolgreich überstanden.
Das nenne ich einen Staatsmann.
Das wäre sogar bei den lupenreinen Demokraten in Russland oder Weißrussland  undenkbar.
Unser befreundeter Ministerpräsident aus bella italia setzt nicht nur bei den Festen in seiner Villa vollkommen neue Maßstäbe.
Aus abgehörten Telefonaten soll sogar herausgekommen sein, dass er unsere Kanzlerin schlimm beschimpft habe.
Ein galanter Frauenversteher und Mann der großen Gesten und Worte.

Nun ist sein Stiefel aber unversehens in die Mühlen der Ratingagenturen geraten, wurde beguckt und heraus kam eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit.

Wir deutschen Michel werden uns da wohl noch auf einiges gefasst machen müssen. Wenn das römische Reich diesmal unter Herrn B. ins Wanken gerät, werden uns die Griechen mit ihrem lächerlichen Geldproblemchen bald wie unsere allerbesten Freunde an der Portokasse vorkommen.

Vielleicht sollten wir uns verabreden, um vor einem Itlaien-Crash Griechenland noch schnell aus der Patsche zu helfen.

Mein Vorschlag wäre, wir trinken am kommenden Wochenende alle mit unseren guten Freunden eine Pulle Ouzo. Dann haben wir zwar einen dicken Kopf, aber das dicke Ende kommt uns nicht mehr so schlimm vor.
Die Griechen sollten das vielleicht auch tun.

Ich befürchte, dass uns bald nicht mal mehr das übrig bleiben wird.
Euer Bürger 001

Legionellentest ab 1.11.11

Bürger's BeitragBesser wäre ja der 1.11.11 um 11 Uhr 11 für diesen Witz geeignet.
Ab dem 1.11. soll ein Gesetz in Kraft treten, durch welches wir Mieter vor Legionellen im Warmwasser geschützt werden sollen. Diese springen uns vorwiegend beim Duschen an. Sie verstecken sich in den Wassertröpfchen, die unsere Lippen berühren.

So habe ich es aus dem Fernsehen in einem Vormittagsmagazin der letzten Tage gehört.
Weiter wurde dort öffentlich gemacht, dass die örtlichen Behörden für die Durchführung der Wasserproben vor Ort in etwa 40 Millionen Haushalten unserer BRD zuständig sein sollen.
Ist das eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für nicht oder nur schwer vermittelbare Leistungsempfänger der Arbeits- und Sozialbehörden?
Wer hat das eigentlich ausgeheckt?
Beschäftigen die Bundesbehörden jetzt auch Praktikanten?
Erhalten diese das Recht Gesetze zu erlassen?
Wo waren unsere gewählten Abgeordneten als diese Gesetz im Bundestag zur Lesung und zur Abstimmung kam?
War das an einem Freitag Nachmittag, als alle Anwesenden pennten und der Rest der Nichtinteressierten bereits auf dem Nachhausweg war?
Wo waren unsere Medien, die sich sonst um jede Schlagzeile raufen?
Ist so ein Bockmist nicht berichtenswert genug?

Wäre es einen Artikel wert gewesen, wenn der griechische Ministerpräsident dies den vor Sorgen schwitzenden Bürgern seines Landes verordnet hätte?

In unseren Kankenhäusern infizieren sich jährlich zigtausende arglose Patienten über Personal und Einichtungen an multiresistenten Keimen, die nicht behandelt werden können. Viele Patienten versterben daran jämmerlich. Viele andere denken noch Jahre mit Schrecken an die Zentren unserer Gesundheit zurück. Einige sollen sogar keine Lust mehr auf diese Einrichtungen haben und eine Notoperation an Ort und Stelle unter freiem Himmel einer OP im Kreiskrankenhaus vorziehen.
Die Keime werden verdächtigt, aus der Massentierhaltung zu kommen.
Weder hier noch dort wird etwas getan.

Aber die Legionellen, die von keiner Lobby in Schutz genommen werden, die müssen jetzt den Kopf herhalten.

Wenn uns Verbrauchern der Impfstoff der letzten Schweinegrippe nicht angedreht werden konnte, dann stimmt mit uns wohl etwas nicht und der Verdacht liegt auf der Hand, dass wir von Legionellen verseucht sind.
Das muss auf der Stelle untersucht werden.

Sind Legionellen intelligente Lebewesen?
Können die die nächste Bundestagswahl beeinflussen.
Sind sie vielleicht konservativ?
Sehen Erkrankte schwarz für ihre Zukunft?

Muss ein liberaler Gesundheitsminister da nicht unverzüglich einschreiten, um dieser in jedem heimischen Duschkopf lauernden Volksseuche Einhalt zu gebieten?
Werden auch die Duschköpfe in den Krankenhäusern untersucht?
Oder nur die, die in Mietwohnungen eingebaut sind?

Bin mal gespannt, wann die Behörden sich bei mir melden.
Wer wird in Bälde bei mir klingeln?
Ich bin mir sicher, dass es ein osteuropäischer Trickbetrüger mit seinem Partner ist, der mittels gefälschter Dokumente und Ausweispapiere und einem Schraubglas in der Hand in meine Wohnung will, um die Wasserleitung auf höchstem Befehl hin zu sterilsieren und mich dabei natürlich in den Keller an die Hauptwasseruhr schickt.

Wer hat sich das bloß wieder ausgedacht?
Welche Stadt in unserer BRD hätte wohl die Mitarbeiter, um so einen Unsinn in die Tat umzusetzen?
Jeder Mieter muss dafür in die Tasche greifen.
Gerüchte über Beträge von 50 Euro pro Untersuchung und Jahr machen bereis die Runde.
Gesundheit ist nun mal teuer. Volksgesundheit allemal.
Ist das die liberalisierte Wirklichkeit des gelben Versprechens „mehr Netto vom Brutto“?
Welche Lobby hat sich da bloß wieder Zutritt zum Ministerium verschafft?
Das müssen Topp-Leute gewesen sein.
Wie die, die uns das Impfserum millionenfach gegen die letzte Schweinegippe verhökert und vorher in schillernsten Farben eine auf uns zukommende Pandemie an den Horizont gemalt haben, was tausenden von schuldlosen Schweinen das Leben kostete und den damaligen Gesundheitsminister animierte sich impfen zu lassen, damit das Zeug unters Volk käme?

Wo lebe ich eigentlich?
Euer Bürger 001

Und wie reagieren die Märkte?

Bürger's BeitragJeden Tag werden wir mit den allerneusten Berichten über die
Euro- und Bankenkrise überschüttet.
Besonders der Montag scheint dafür ein geeigneter Termin.

Professoren, Wissenschaftler, Wirtschaftsfachleute und Journalisten bekannter Zeitschriften werden interviewt und geben ihre Meinung zum Besten.
Die ist aber immer gleich:
Es könnte so sein oder so. Die Lage ist ernst und eher hoffnungslos. Es sei
denn man tut ohne Gewähr dies oder jenes.

Eine Lösung, die das Euro-Dilemma am Mittelmeer erfolgreich beendet, geben sie allerdings nicht. Sie wissen zwar zu allem etwas Kluges zu sagen und wissen eigentlich alles besser, aber sie wissen nicht was Frau Merkel eigentlich wirklich tun soll. Sie äußern sich vage und allgemein, damit sie später alles öffntlich Gesagte in eine zutreffende Weissagung umdeuten können.

Dann kommt stets die alltägliche und inzwischen allerlangweiligste Frage der Moderatoren an die Reporter im Außendienst:
Und wie reagieren die Märkte?

Ich bin aufrichtig schockiert und rege mich jeden Tag maßlos darüber auf. Interessiert sich niemand für uns kleinen Leute?
Sind tatsächlich einzig und allein die Märkte von Bedeutung?
Das sind doch die, die uns diesen Schlamassel eingebrockt haben.
Wie sollen die denn schon reagieren?
Unzufrieden vielleicht?

Was ist mit uns?
Was ist mir mir?
Ich bin der Ansicht, dass wir Bürger uns das Geldgeschäft der Märkte zu unseren Lasten nicht länger mit ansehen dürfen.
So eine „Wirtschaft“ dürfen wir doch nicht lammfromm zulassen.
Da müssen wir doch etwas tun können.
Ist denn unter uns Betroffenen nicht einer klüger als die, die unser Geld in großem Stil, ohne Strafe befürchten zu müssen, verplempern?

Bürger auf die Barrikaden!
Euer Bürger 001

Die Leistungen der Pflegeversicherung ab 01.01.2012

userlogo christa

Leistungen der Pflegekasse bis 31.12.2011 ab 1.1.2012 mehr EURO mehr %
Pflegesachleistung
Pflegestufe I 440,00 450,00 10,00 2,27
Pflegestufe II 1.040,00 1.100,00 60,00 5,45
Pflegestufe III 1.510,00 1.550,00 40,00 2,65
Pflegestufe III Härtefall 1.918,00 1.918,00 0,00 0
Pflegegeld
Pflegestufe I 225,00 235,00 10,00 4,44
Pflegestufe II 430,00 440,00 10,00 2,33
Pflegestufe III 685,00 700,00 15,00 2,19
Verhinderungspflege
für alle Pflegestufen 1.510,00 1.550,00 40,00 2,65
Tages-/Nachtpflege
Pflegestufe I 440,00 450,00 10,00 2,27
Pflegestufe II 1.040,00 1.100,00 60,00 5,77
Pflegestufe III 1.510,00 1.550,00 40,00 2,65
Kurzzeitpflege
alle Pflegestufen 1.510,00 1.550,00 0
Vollstationäre Pflege
Pflegestufe I 1.023,00 1.023,00 0,00 0
Pflegestufe II 1.279,00 1.279,00 0,00 0
Pflegestufe III 1.510,00 1.550,00 40,00 2,65
Pflegestufe III Härtefall 1.918,00 1.918,00 0,00 0

Quelle Barmer GEK

Red.: Liebe Christa, ich habe Dir die „Tabellenumrandung“ gesetzt. OK so?