Arbeitslosenzahlen Juni 2011

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Die Bundesagentur für Arbeit hat die aktuellen Zahlen veröffentlicht.
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Sie finden in diesem Monatsbericht natürlich auch jede Menge weitere Informationen.

Die nachfolgenden Grafiken der Bundesanstalt für Arbeit geben detaillierte Auskunft: Weiterlesen

Hartz-Vierlinge kriegen KEINEN neuen Fernseher!

logo f.Beitrag per MailDas Bundessozialgericht hat entschieden, dass ein Hartz-4ler, der sich seine Wohnung neu einrichtet , keinen Anspruch auf einen Fernsehapparat hat.
Das gilt für Erstausstattungen, wird sicherlich aber auch mit demselben Wortlaut auf alle anderen Fälle angewandt.

Auch die Hartzer nach ALG2 müssen sich nun endgültig damit abfinden, dass ihre Wünsche nach Freizeit, Information und Unterhaltung aus dem Regelsatz zu bedienen sind. Der für die Wohnung geleistete staatliche Anteil zur Grundversorgung gilt für Leben, Wohnen, Ernährung und Schlafen.
So sagt es das Urteil unter dem Aktenzeichen B14AS75/10R.
Wer dennoch unbedingt einen TV-Apparat haben möchte oder will, der kann sich um ein Darlehn bemühen.
Ein Artikel per Mail von Katja aus Göttingen

Red.: „Ich enthalte mich da jeder Wertung und behalte ausnahmsweise meine Meinung einmal ganz für mich.“

ACHTUNG LEIHARBEITER: Verjährung droht

 userlogo gitti

Vorsorglicher Hinweis: Dies ist keine Rechtsberatung sondern lediglich ein guter Tipp.

Für alle Zeitarbeitsverträge ab dem 01.01.2004, in denen der „Arbeitgeber“ auf die Gültigkeit der Tarifverträge mit den CGZP hinweist, ist Eile geboten.
Die Arbeitnehmer sollten sich bei ihrem früheren Zeitarbeits-Arbeitsgeber melden und ihn davon unterrichten, dass sie Ansprüche auf Brutto-Lohnnachzahlung und auch auf Zahlung der Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung stellen.
ACHTUNG: Die Verjährungsfrist läuft unerbittlich nach 3 Jahren aus.

Das Bundesarbeitsgericht hat in dieser Sache geurteilt.
ABER: Der Teufel steckt wie immer im Detail. Das Bundesarbeitsgericht hat nicht darüber geurteilt, ab wann diese Verjährungsfrist zu laufen beginnt.
Startet sie mit der falsch ausgestellten Lohnbescheinigung oder beginnt die Verjährung erst mit Rechtskraft des Urteils?

WAS TUN?
Machen Sie Ihre Ansprüche auf jeden Fall geltend.
Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!

HILFE können Sie bei Ihrem Anwalt erhalten oder Sie rufen einfach einmal bei der Gewerkschaft ver.di an und fragen, ob die Ihnen helfen können. Ver.di hat für Leiharbeiter eine Hotline geschaltet: 0180-222 00 66 (Montag bis Freitag von 07:00 bis 20:00h und am Sonnabend von 09:00 bis 16:00h). Für einen Anruf aus dem Festnetz entstehen Ihnen Kosten in Höhe von 6 Cent pro Anruf. Wenn Sie mit Ihrem Handy über das mobile Funknetz anrufen, können bis zu 42 Cent in der Minute für Sie entstehen.
Wegen der Beiträge zur Rentenversicherung und einer möglichen Steigerung Ihrer Rentenansprüche können Sie sich bei der Deutschen Rentenversicherungsanstalt erkundigen.
Wenn ich mich nicht irre lautet deren Telefon-Nummer: 0800 – 10004888

Arbeitslosenzahlen Februar 2011

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Dr.Gregor Gysi zur Lage der Beschäftigen in unserer BRD

Red@
„22 Prozent der Beschäftigten in Deutschland arbeiten
im Niedriglohnsektor.

Rund die Hälfte der Neueinstellungen erfolgt befristeten Arbeitsverträgen.
Die Zahl der Aufstockerinnen und Aufstocker stieg um 100 000 auf 1,4 Millionen.
Unter den Aufstockern sind 92 000 Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter.“

Rede im Deutschen Bundestag am 11.02.2011 
 

War Lehman-Brothers Inc. nur ein Bauernopfer und womöglich unschuldig?

userlogo christaWar die in den USA gestartete Wirtschaftskrise vielleicht gar keine Lehmann-Brother-Finanzkrise, allein ausgelöst durch die Finanzierung billiger Grundstückskäufe, wie wir alle denken?
Liegt des Pudels Kern vielleicht gar nicht in der geheimnisvollen Welt der Banker verborgen, sondern liegt für jeden sichtbar ganz offen zutage?
Lag es einfach an der von freier Marktwirtschaft träumenden US-Wirtschaft?
Haben uns amerikanische Unternehmer die Suppe eingebrockt und haben wir deshalb bislang nichts gemerkt?
Nicht einmal beim Auslöffeln?

Prof. Raghurm Rajan  vertritt eine interessante These, die es in sich hat. Auch von der haben wir noch nichts gehört. Spezialisten und Wirtschaftswissenschaftler einmal ausgenommen. Dazu zähle ich unsere Wirtschaftsweisen, die die Regierung beraten sollen, nun noch weniger als vorher.

Prof. Rajan sagt, dass der Ursprung der Finanz- und Wirtschaftskrise in der ungerechten Bezahlung us-amerikanischer Arbeitnehmer begründet liegt.
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Die Frauenquote im Handwerk einmal richtig belegt

Red@
Jedes 4. Handwerksunternehmen wird zurzeit von einer Frau gegründet.
Bei den Meistern ist ein konstanter Frauenanteil von über 20 Prozent, bei den Lehrlingen von über 27 Prozent festzustellen.

So schildert ➡ Ernst Hinsken (CSU) die Erkenntnisse zum aktuellen Quotenstand.

Willi Brase (SPD) zur Qualifizierungsoffensive

Red@Bund und Länder sind in der Qualifizierungsoffensive für Deutschland die Verpflichtung eingegangen, die Zahl der jungen Erwachsenen ohne Berufsausbildung von 17 Prozent in 2008 auf 8,5 Prozent bis 2015 zu halbieren.

Wir haben in Deutschland mittlerweile – das ist durch mehrere Studien belegt – über 2 Millionen junge Erwachsene im Alter von 25 bis 35 Jahren ohne Berufsabschluss.

Wir haben junge Männer und junge Frauen mit Migrationshintergrund – 38 Prozent der Männer, 40 Prozent der Frauen -, die keine Ausbildung haben.

Das sind Millionen von Menschen!

Die schwarz-gelbe Regierungskoalition hat jedoch den Rechtsanspruch darauf, einen Hauptschulabschluss nachholen zu können, gestrichen. Sie hat den Eingliederungstitel um 2 Milliarden Euro gekürzt. Und das trifft natürlich auch junge Leute.
Stattdessen wird über Zuwanderung ausländischer Fachkräfte diskutiert.

Millionen junger Erwachsener ohne Berufsabschluss,
und dann wollen wir noch welche hereinholen!

Das ist der falsche Weg.

Die Arbeit in Deutschland muss mit denen gemacht werden,
die hier in Deutschland leben.

So argumentiert ➡ Willi Brase (SPD) für seine Partei vor den Mitgliedern des Deutschen Bundestags.
Das hört sich doch gut an. Oder?

SPD für vernünftigen Mindestlohn

Red@
AuchWilli Brase von der SPD und Mitglied des Deutschen Bundestages tritt für einen vernünftigen Mindestlohn und eine vernünftige Regelungen in der Leiharbeit ein:

„Wenn über Leiharbeit und über den Niedriglohnsektor diskutiert wird, muss man einmal zur Kenntnis nehmen, dass wir jährlich über

11 Milliarden Euro

aus öffentlichen Kassen, Staatsgeld, aufwenden, um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die für wenig Geld arbeiten müssen, eine Aufstockung zuzahlen.

Dieses Geld auszugeben, ist überflüssig.“

Endlich geschafft: „Mehr Netto vom Brutto!“

Red@

„Das Statistische Bundesamt hat gerade festgestellt, dass die Nettolöhne so stark steigen wie seit 17 Jahren nicht mehr.

Das ist ein Erfolg, den WIR erreicht haben.

Dies sagte Birgit Homburger (FDP) gestern für jederman laut und vernehmlich und für das Protokoll vor dem Deutschen Bundestag.