Insolvenz „Henniges“ aus der Sicht eines Betroffenen

Hallo und guten Tag!
Ich bin einer der betroffenen dieser Insolvenz. Kündigung von zirka 300 Mitarbeitern bei der Henniges GmbH Grefrat. Meiner Meinung nach scheren sich die Unternehmer einen Dreck um Gesetze. Wir sind mit zirka 20 Personen die einen Altersteilzeitvertrag abgeschlossen haben. Jetzt nach Eröffnung der Insolvenz sieht man das ganze Chaos dieser Misswirtschaft. Dreimal an Amerikaner verkauft und keiner investiert in neue Technologien oder befolgt Gesetze. Hauptsache man kann Gelder aus Deutschland abschreiben oder Produkte mit Verlust im Ausland produzieren (siehe Tchechien). Gesetze unseres Landes werden umgangen. Alterteilzeitsicherungen (sprich Versicherungen) werden einfach ignoriert. Die heute betroffenen Personen bleibt nur der Gang zum Arbeitsamt. Gelder die bisher als Vertrag ausgehandelt wurden sind null und nichtig und verloren, denn sie gehen in die Insolvenzmasse. Wo war der Betriebsrat als sich die Gesetzeslage im Jahre 2004 für den Insolvenzschutz änderte? Keine Aktivitäten von da. Die haben ja ihr Schäfchen heute ja im Trockenen. Alle vom Betriebsrat haben Ihren Job behalten. Ist schon komisch unsere soziale Auswahl. Selbst die gegründete Auffanggesellschaft nimmt keine Altersteilzeitler die in der Freizeitphase sondern nur Personen die im Aktiven Arbeitverhältnis stehen. Die Altersteilzeitler können sich ja im Alter ruhig einen neuen Job suchen. Ist im Alter ja auch sehr einfach. Ha Ha.
MfG.
Ein Betroffener
8) (19.02.2009 – 12:41h)
_____________________________________________________________________

 Teilen Sie unserer BRD Ihre Nachricht mit

Verfügen Sie über eine wichtige Nachricht, die unserer BRD mitgeteilt werden sollte?
Tragen Sie diese bitte gleich hier ein oder senden Sie sie Ihr Mail einfach an tipp@unserebrd.de.
Unsere [SUCHE ➡ ] nach „Henniges“ bietet noch mehr zu diesem Thema.

Trotz „Seneka“ geht es weiter

@ Ich musste eine kleine Pause einlegen.
Unter anderem wurde ich arglistig von „SENEKA“ heimgesucht.
Dieser zutiefst unangenehme Computer-Virus hat meine Rechner befallen und dermaßen verseucht, dass nur noch eine Neuinstallation half.
Alle zeitraubenden Versuche, mich davor durch weitere Tricks und Systemeingriffe bis in die RegEdit zu drücken, halfen letztendlich auch nichts.

Weiterlesen

Durch 1 Schritt von der biederen Hausfrau zur Heuschrecke. So schnell kann’s gehen.

Vor einiger Zeit traf ich einen Bekannten, dessen ehedem gut florierende Werkstatt ziemlich schleppend lief. Er suchte Hilfe und ich bin mit 75.000 Euro in seine Firma eingestiegen. Wir haben das Geschäft in eine GmbH umgewandelt und ich habe nun 90% der Anteile.

Weiterlesen

Henniges – kahlgefressen, ausgelutscht und weggespuckt?

Das war mal wieder ein Paradebeispiel der von Herrn Müntefering (SPD) zutreffend als Heuschrecken betitelten Finanz-Investoren.
Exakt wie aus dem Lehrbuch.
Vergessen wir über den Gram aber nicht die sehr deutlichen Hinweise dafür, dass es gerade seine unter Herrn Schröder ehedem regierende Volkspartei war, die die Gesetze für derartiges Tun in unserer BRD von externen Vollblutbankern und Juristen anfertigen ließ. Solche sind als Ghostwriter „beratend“ für den Bundestag tätig – auch heute noch (aus einem TV-Statement von Hans Eichel, Finanzminster a.D.).
Gerade diese Gesetze sind es, die den Ruin in der Autozuliefererbranche in der aktuellen Kfz-Krise so ungemein beflügeln.
Die betroffenen Firmen konnten in guten Zeiten unauffällig nach allen Regeln der Kunst ausgeweidet und auf einen nach außen gerade noch erkennbaren Firmenmantel reduziert werden (Vorweggenommene Restrukturierung auf einen Dritteweltstandard oder ein nach hiesigen Maßstäben gewerblliches Sozialhilfeniveau). Weiterlesen

OPEL, Schaeffler und nun auch noch die Freiberufler

Am laufenden Band steht der Chef von EU-OPEL/Vauxhall in Berlin, klopft an eine Tür und preist das „doch so tolle Unternehmen“ wie Sauerbier an (oder er lässt stehen, lässt klopfen, lässt lobpreisen).
Es ginge um eine deutsche Tradition und um 25.000 direkte und womöglich 50.000 Arbeitsplätze in unmittelbarer Nähe.
Unser junger Wirtschaftsminister Dr. Guttenberg soll sich doch nicht so sperren und einfach mal drauflos „stützen“. Ansonsten scheint sich ja niemand für OPEL wirklich zu interessieren. Oder gibt es da einen Investor, den ich übersehen haben sollte?
Na, da bleibt doch wohl nur die zu allem Unsinn schweigende Mehrheit unserer BRD.
 
Die  bislang wohl mit Recht auf Ihre Firma stolze Frau Schaeffler ist gestrauchelt. Wie verrückt hat sie um die Continental Reifenherstellung gekämpft. Wie es eben nur eine Frau fertig bringt. Auch sie drückt sich immer wieder Weiterlesen

Gefahr aus der Speisekammer

Wenn das Essen gefährlich ist – Krankheitserreger in Lebensmitteln
Bleiben Sie gesund!
Folgen Sie mir zu Gastroletter und klicken Sie [ hier ].
_____________________________________________________________________
Wir bringen’s raus! Unsere BRD sammelt und archiviert  Information von, über und für Deine-Meine-Unsere  BRD. Doch wir kriegen bei weitem nicht alles mit und danken für jede Unterstützung. Haben Sie etwas für uns parat? Schreiben Sie es auf – gern als kompletten Artikel –  oder senden Sie Ihre Infos/Links an tipps@unserebrd.de.

Meine Frage zur Pleite „Stankiewicz, Celle“

Ich bin betroffen (zu tiefst und wirtschaftlich) und mir geht immer wieder eine Frage durch den Kopf:
Die von der Finanzkrise schwer angeschlagenen Banken werden als systemisch wichtig angesehen und als Öffentliches Interesse eingestuft.
Die dort verantwortlich arbeitenden Vorstände und schlafenden Aufsichtsräte genießen den Schutz der Politik, die sich selbst als „in Wirtschaftsfragen nicht kompetent“ einstuft.

OK. Das habe ich kapiert!

Aber was ist mit meinem Arbeitsplatz? Weiterlesen

Insolvenzverfahren gegen Stankiewicz ist jetzt klare Sache

Kein Geheimtipp, sondern gerade im Radio gehört.
Stankiewicz hat jetzt ein korrektes Insolvenzverfahren an der Backe.
 
Der Insolvenzverwalter hat inzwischen alles zusammengerechnet, die Überschuldung testieren  und ein Bild von der Perspektivlosigkeit der aktuellen Geschäftsführung machen können. Auch die immer wieder aus der Luft herbeizitierten möglichen Geldgeber und die erhofften, dem hilflosen Investor in der Not beistehenden, Bürgen sind offenbar wirklich nur Schall und Rauch – zumindest aber lustlos; die Firma, selbst mit einer ebenfalls schwerstkranken Mutter gehandicapt, in der derzeitigen Konstellation offenbar chancenlos und ein Fall für die Intensivstation.
Der Insolvenzverwalter hatte Weiterlesen