2009 Neues aus dem Hühnerknast

Jetzt gibt es endlich etwas mehr Plätz für unsere gefiederten Freunde und fleißigen Eierproduzenten, um die wir uns ja vor laufender Kamera und im Gespräch mit der Familie und Freunden immer so sorgen und für unsere 200 preiswerten Eier pro Bürger pro Jahr stets im Blick haben.
Die wissenschaftlich getestete und für gut befundene Käfig-Kleingruppenhaltung mit Workroom (Legebereich), Fitnessroom (Bewegungsfläche) und Livingroom (Scharr- und Futterfläche) bringt unseren Hühner etwas mehr Freiraum.
60 Hühner gehören zu einer solchen modernen Produktionseinheit (Gruppe).

Wir könnten das Leben dieser Mitgeschöpfe ändern und alle Hühner wenigstens in ein Freilaufgehege schicken, wenn wir nicht so hemmungslos geiz-geil wären, dass wir am „Eierstand“ stets alle guten Vorsätze total auslöschen und wieder nur an uns und UNSER EIGENES ELEND dächten.
Was würde ein gutes Gewissen kosten?
Jeder Deutsche verbraucht pro Jahr statistisch 200 Eier.
Wenn wir statt 16 oder 19 Cent je Käfig-Ei nun 26 Cent je Bio-Ei bezahlten, wäre dies für den Einzelnen ein Mehrbetrag von 2000 Cent bzw. 20 Euro pro Jahr (oder 1,67 Euro monatlich oder weniger als 1/2 Schachtel Zigaretten).
Dadurch könnten wir die Käfighaltung abschaffen und unseren Kindern erzählen, dass wir den geschichten in den Kinderbüchern etwas näher gekommen sind und eine Tierrasse in unserer BRD „befreit“ hätten.

❗ „Ist das wohl in 2009 zu machen?“  fragt uns  Frederic (16 Jahre) aus Lahr zum Jahreswechsel
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WINTERANFANG. Haben Sie ihn auch gespürt?

21.12.2008 – 13:04h – es ist trüb, die Frisur sitzt und der Winter hält Einzug.
Gemerkt habe ich es eigentlich nicht so richtig. Gerade war der astronomische Winteranfang und damit der lang ersehnte Tag, an dem die Sonne sich im fernen Süden unserer erinnert, sich auf dem dafür und für sie eigens eingerichteten südlichen Wendekreis langsam aber stetig dreht,  face to face ab 13.04 Uhr damit wieder in Richtung des „alten Europas“ schaut und sich auf den langen Weg zu uns macht.
Jetzt werden die Tage im Minutentakt wieder länger.
Vor sechs Monaten am 21.06. haben die Druiden in Stonehenge die Sonnenwende Richtung Süden gefeiert. Heute feiere ich meine Sonnenwende.
❗ Ein zeitgenauer Hinweis von Hans i. Glück aus Zwickau.
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In China purzeln die Löhne wieder in den Keller

Heike aus Mannheim sendet uns einen Hinweis:
Chinas Wirtschaft stockt und 10-tausende mittlere und kleinere Firmen sind bereits vom Markt verschwunden [ Die Netzeitung berichtet darüber ].
Es geht aber immer noch weitern abwärts.
Fazit: Die Produktionskosten für ausländische Unternehmer in China sinken weiter und der gerade etwas selbstsicherere chinesische Arbeitnehmer senkt wieder den Kopf, wird demütiger und arbeitet weiter für einen Hungerlohn.
Dadurch sind aber auch die Arbeitsplätze in unserer BRD zusätzlich zu bereits sichtbaren Folgen dieser Krise hochgradig  gefährdet. 
Nur ein wirtschaftlich starkes China mit hohem Lebensstandard nimmt uns keine Arbeitsplätze mehr weg, kauft  im Gegenteil sogar womöglich unsere Produkte und achtet Markenrecht u. Urherbschutz.
Ich hoffe für jeden Chinesen und Bundesbürger, dass es mit China schnell wieder weiter aufwärts geht, immer aufwärts und noch weiter aufwärts.
China, bitte mach nicht schlapp!  Wir brauchen dich unbedingt als zweites Absatzeldorado neben den USA.
CHINA YOU CAN!
Heike fragt: „Vergeht dem Land des Lächelns etwa der Humor?“
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7,6 Millionen Bundesbürger fahren mehr als 20 Kilometer zur Arbeit

Das Presseportral veröffentlicht Zahlen und Fakten über Pendler:
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Entfernungspauschale mitteilt, haben im Jahr 2004 – dem letztverfügbaren vollständigen Veranlagungsjahr – 15,0 Millionen Bundesbürger von der damaligen Entfernungspauschale, die keine Kilometerbeschränkung vorsah, profitiert … [ mehr ]
❗ von Ulla aus Zwickau
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Die Vogelgrippe ist wieder da: „Hühner in den Stall !“

13.12.2008 Hamburger Abendblatt: Mit sofortiger Wirkung gilt die Aufstallungspflicht für Geflügel wieder im gesamten Landkreis Lüneburg….Demnach muss Geflügel in der gesamten Region in geschlossenen Ställen oder Schutzvorrichtungen gehalten werden. Hintergrund ist der Befund einer milden Vogelgrippeform  bei Mastputen im Landkreis Cloppenburg.
[ zum Artikel ]
❗ Ein Tipp von Hartmut aus Munster
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„Wohlstand ist nicht für uns reserviert“

„Armut und Klimawandel bedrohen auch unsere Stabilität, nicht nur die der Armen.“ Bundespräsident Köhler im Interview mit „sueddeutsche.de“.
[Artikel lesen – hier klicken ]
❗ Ein Tipp von Heike aus Leipzig.
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Nordseeinseln klagen gegen Windparks

10. Dezember 2008 Die Nordseeinseln Borkum und Wangerooge befürchten Nachteile für den Tourismus durch zwei geplante Offshore-Windparks in Küstennähe. Über die Klagen der beiden Inseln verhandelt das Verwaltungsgericht Oldenburg am Donnerstag (1030). Die Kläger sehen durch den Bau der Windparks Riffgat bei Borkum und Nordergründe ihre Planungshoheit verletzt. [Zum Artikel]
❗ Tanja aus Saarbrücken macht uns auf diesen Artikel der FAZ aufmerksam.
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Geht uns tatsächlich der Saft aus ?

…. Die aktuelle Stromversorgung in Deutschland ist nach Feststellungen der Bundesregierung und Teilen der Energiebranche nicht in Gefahr. Sie wiesen damit am Donnerstag Warnungen von RWE-Chef Jürgen Großmann vor möglichen Stromengpässen im Sommer zurück. «Alle Zahlen zeigen, dass von einer Stromlücke keine Rede sein kann», sagte der Sprecher des Bundesumweltministeriums, Michael Schroeren. Ähnlich äußerte sich die Ökoenergiebranche …
…. «Es gibt keine Stromlücke in Deutschland», sagte der Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE), Milan Nitzschke. «Das ist reine Panikmache.» ….
Ich möchte auf den interessanten Artikel der netzeitung.de zu diesem Thema hinweisen. Ich frage mich: „Nimmt uns da  jemand nicht für voll und lügt uns da vielleicht jemand etwas vor?“
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Erdbeben im Saarland kostet 3000-5000 Jobs

Das bisher stärkste Erdbeben, verursacht durch den Steinkohleabbau, erschütterte am Samstag gegen 16 Uhr 31 das halbe Saarland und verbreitete Angst und Schrecken in der Bevölkerung. Ministerpäsident Peter Müller und Innenminister Klaus Meiser verschafften sich vor Ort einen Eindruck von den Schäden und Auswirkungen des Erdbebens. Zahlreiche Schornsteine, Treppen und Mauern waren eingestürzt. Das Epizentrum lag in Saarwellingen. Um die dortige Pfarrkirche sah es aus wie nach einem Bombenangriff.
Die Aktionsseite IGAB-Saar zeigt Schäden nach, weist auf Umfang, Betroffene und Maßnahmen hin.

😎 Heute heißt die Topp-Meldung aus dem Kohlerevier, dass mindestens 3.000 Bergleute ihre Arbeit verlieren. Familien sind betroffen, Schulausbildungen der Kinder und die vielen Kleingewerbetreibenden, die in der Folge Ihre Existenz verlieren (die sogenannten Kollateralschäden) sind noch gar nicht gezählt.
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