SOS!!! „HSH in schwerer See“

Rette sie wer kann!
Vor wenigen Wochen noch führte die HSH frech wie ein Spatz auftrumpfend das Modell einer eigenen „Bad Bank“ für ihre toxischen Anlagepapiere ins Feld. Wenn der Staat keine zentrale „Bad Bank“ gründe, dann würde die HSH dies eben in die eigene Hand nehmen.
Mir schien seinerzeit, dass der Keller HSH Nordbank AG voll mit Giftmüllpapieren sein müsse und meine Überzeugung  ist unverändert.
Dann die unfassbare Ankündigung der HSH an die Anteileigentümer erst 70 Millionen, aktuell sogar 200 Millionen auszahlen zu wollen. Die steuerzahlenden Bürger Hamburgs und Schleswig-Holsteins sind zu je 30% beteiligt. Gehört der Rest dem Investor Flowers, der sich auch an der Hypo-Real-Estate beteiligt hat?
Woher diese Millionen nehmen, wenn nicht stehlen?
Und wem stehlen? Weiterlesen

Superstars „HSH und Nonnenmacher“

Ich bin total erschüttert und muss mich erst einmal setzen

Die HSH-Nordbank (in Worten: 30% Hansestadt Hamburg, 30% Flächenland Schleswig-Holstein) gibt endlich konkrete Verluste zu. Es kann einem dabei schon schwindelig werden, wenn man bedenkt, dass diese Bank die Idee der „Bad Bank“ durch eine selbst gegründete „banque de miserables(*)“ bereits in die Tat umsetzen wollte, um sich, wie ich vermute, weiterer Leichen zu entledigen, die noch zu Hauf im Keller herumliegen. Wir werden es noch erleben. Da wette ich drauf!

 
Diese deutlich „Verlust“ schreibende Bank wollte für das mit toxischen Anlagen belastete Wirtschaftsjahr 2008 und womöglich als Beruhigungstropfen für ihre schiefgegangenen Anlagestrategien an die Anteilseigner 70 Millionen ausschütten, um diese vom Versagen der professionellen Geldanleger abzulenken und sie für spätere Geschäfte „bei Laune zu halten“. Weiterlesen

Überlegungen zur Abwrackprämie

Ich habe gehört, dass Automobile mit großem Hubraum und einem der Luxusausführung angemessen hohen Anschaffungspreis grundsätzlich als Dienstwagen zugelassen sind. Das bedeutet, der Anschaffungspreis kann durch steuerliche Abschreibung vom Einkommen abgesetzt werden. Damit subventioniere ich als Steuerzahler die Anschaffung und den Unterhalt dieser Dienstwagen mit etlichen zigtausend EURO. Das ist mehr als mir lieb ist.


Doch nun bin ich neuerlich über die Abwrackprämie auch direkt daran beteiligt, dass mein Nachbar sein altes Auto zum Verschrotten gibt, um sich ein kleinmotoriges Neufahrzeug aus dem Ausland anzuschaffen.
Meine Steuergelder gehen zum großen Teil nach Asien und vielleicht auch in die USA(?).


Spätestens wenn der Neuwagenboom Weiterlesen

Nur 1/3 der Bürger ist die Europawahl bekannt

Viel schlimmer aber ist die Feststellung, dass offenbar 80% der unter 40-jährigen nicht einmal wissen, dass im Juni 2009 die Europawahl stattfindet.
Komisch ist dann allerdings doch, dass 43% auf jeden Fall daran teilnehmen wollen. Mehrheitlich die über 40 Jahre alten wahlberechtigten Bürger.
Etliche Zahlen zu dieser und um diese Wahl meldet heuer AFP um etwa 12 Uhr über Google.
Der vollständige Artikel ist hier nachzulesen [ zum Artikel ].

Link zum Bundesgesetzblatt 2008 Seite 2414 mit der Bekanntgabe des Wahltermins:
http://www.bgblportal.de/BGBL/bgbl1f/bgbl108s2414.pdf
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Wir sollen Märklin auf dem Gewissen haben?

Ich lese in der „Frankfurter Rundschau“, dass wir „Nichtkäufer“ womöglich daran mit gedreht und das Traditionsunternehmen Märklin nach 150 Jahren in den Konkurs getrieben hätten.
Der Bericht ist an sich gar nicht mal übel [ hier zu lesen ].
Da mag sich schuldig fühlen wer will, ich habe damit nichts zu tun und fühle mich unschuldig. Nicht, dass ich es nicht schade fände, dass wieder ein deutsches Markenprodukt von Markt verschwindet. Aber sind wir doch mal ehrlich: „Märklin war doch schon lange fällig!“.
Jeder wusste das. Spätestens als die früheren Eigentümer mit dem Laden nichts mehr anzufangen wussten, ihre Anteile zu Geld machten und die Firma an einen Investor versilbert haben.
Wer behauptet, dass er Weiterlesen

Qimonda stürmt heute die Aktiencharts ….

Wie im Märchen!
Gestern noch das Aschenputtel und heute auf dem Weg zur säxy Prinzessin?

Gerade erst insolvent geworden und die störenden und nach Geld dürstenden Gläubiger ins Spielfeldaus gedrängt, da kommt doch so ein weltfremder Entwickler (Daniel Düsentrieb, Mr.Q ?) aus dem abgeschirmten Q-Labor und legt seinem Chef überglücklich den 2-Gigabit-DDR3-Chip auf den Tisch.

„So Genosse Chef, wir haben den Plan erfüllt, jetzt kann’s losgehen!“

Die Aktie bewegt sich explosionsartig Weiterlesen

Mutter und Tochter machen Schritt nach Schritt über den Rand des Abgrunds

Qimonda fällt und fällt und fällt und fällt…. (Aktienkurs heute 9 Cent von ehedem 12 Euro Mitte 2007 bzw. 5,00 Euro Anfang 2008).
Infineon ruscht und rutscht und rutscht…. (Aktienkurs heute 66 Cent von fast 14 Euro Mitte 2007 bzw. 7,00 Euro Anfang 2008).

Wer diese Entwicklung dem Markt anlastet, der tut ihm unrecht.
Wer Schuldige sucht, der sollte sich einmal Weiterlesen

Schon wieder Entlassungen bei ATU?

Ja arbeitet da denn überhaupt noch jemand?

Seit Peter Unger (Firmengründer) seine prima florierende Firma „Auto-Teile-Unger“ zu Geld gemacht und an einen Finanzinvestor verscherbelt hat, purzeln dort immer wieder Mitarbeiter aus ihren Stellungen.
Seit 2002 wird entlassen, entlassen, Weiterlesen

Muss Frau Schaeffler jetzt die Hosen runter lassen?

Die wohl als feindlich zu bezeichnende Hochzeit, welche sich die Schaeffler-Group im Rahmen einer einzigartigen „Übernahmeschlacht“ mit der sich heftig zierenden Continental AG erzwungen hat, hat offenbar einen Platten.

Erst muss sich die Schaeffler-Family die Knete für die Übernahme von fast 50% der Aktien in aller Welt zusammenpumpen, dann brechen für die vollkommen überraschte Frau Schaeffler nacheinander die Immobilienkrise, Weiterlesen

Was sagen die Parteien zum Mindestlohn ?

Eine interessante Lektüre ist das amtliche Protokoll der

200. Sitzung des Deutschen Bundestages
am Donnerstag, dem 22. Januar 2009

zum Tagesordnungspunkt 12a und 12b.
Auszug:

„Es gibt heute eine neue Statistik, mit der Sie sich noch nicht beschäftigt haben. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat festgestellt, dass die Ungleichheit in unserer Gesellschaft weiter gestiegen ist. Die reicheren 10 Prozent der Bevölkerung besitzen inzwischen über 61 Prozent des Vermögens; das reichste 1 Prozent der Bevölkerung besitzt 23 Prozent des Vermögens in Deutschland. Das sind 1,5 Billionen Euro oder 1 500 Milliarden Euro. 27 Prozent der Bevölkerung besitzen nichts; auch diese Zahl ist gestiegen. Das war unter Schröder so, und das ist unter Merkel so. Es gibt keinen Grund, auf irgendetwas stolz zu sein, wenn die Ungleichheit in unserer Gesellschaft permanent zunimmt…….“

Die Vertreter aller Parteien geben ihr Bestes, um sich gegenseitig darüber zu informieren, welche Ansichten sie zur Frage des Mindestlohns haben, warum sie wie abstimmen werden und warum sie dieses für gut und richtig halten.
Trotzdem sollten wir unsere besondere Aufmerksamkeit vielleicht einmal Weiterlesen