Sind wir in 12 Jahren arme Schlucker?

Die soziale Schieflage droht sich zu verschärfen: Die Unternehmensberatung McKinsey rechnet vor, dass bis 2020 nicht einmal mehr jeder zweite Deutsche der Mittelschicht angehört, wenn sich die Wirtschaft nicht besser als bisher entwickelt. Gegenüber den 90er Jahren wären das etwa zehn Millionen Menschen weniger.
Ein nachdenklicher Artikel der [ „sueddeutsche.de“ ] über eine McKinsey-Studie
Hilde aus Maiermund
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Neue Jobs im Havelland durch EU-Förderung?

Förderung durch die EU läuft Ende Februar 2009 aus.
Was hat es gebracht? 
Die EU hat seit März 2008 eine Förderung in Höhe von rund 860.000 Euro aus dem zweiten Teil des Beschäftigungsprogramms aus dem Europäischen Sozialfonds  bereitgestellt.
Das Ergebnis für den Landkreis Havelland ist in der Märkischen Allgemeine zu lesen [ hier klicken ]
Kira aus Retzow

1 EURO Jobs (1EJ) = Platz 1 der ARGE-Beliebheitsskala

[ Die SUEDDEUTSCHE.DE schreibt ] … Seit die frühere rot-grüne Regierung die Arbeitsmarktreformen eingeführt hat, sind die Ein-Euro-Jobs zum dominierenden Instrument der Arbeitsagenturen geworden….
❗ „Axel aus Berlin“: Ich finde diesen Artikel bemerkenswert.
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Neue Regeln machen Schwarzarbeit erheblich schwieriger

@
Der Kampf gegen die Schwarzarbeit soll erfolgreicher werden.
[ hier klicken und es geht zu Gastroletter und weiter zum O-Artikel ]
➡ Gefunden bei  Gastroletter
Hoffentlich wenigstens ebenso erfolgreich wie die Aktionen gegen die Besitzer ausländischer Schwarzgeldkonten.

Auch bei BOSCH geht’s runter, runter, runter …..!

Elena aus Ditzingen hat uns diesen Ansicht zugesandt:
Beim Autozulieferer BOSCH müssen die Mitarbeiter auch weiterhin mit Kurzarbeit rechnen und die bereits für Zehntausende BOSCH’ler terminierten Weihnachtsferien dürften nicht alles sein, was sich da an besonderen Maßnahmen zur Überwindung der Autokrise andeutet.
Im Stammwerk sollen vom 22.12 bis 07.01 die Tore geschlossen bleiben und die Bänder „still stehen“. Für andere BOSCH-Werke sind bereits ähnliche Maßnahmen auf dem Tisch. Der Begriff KURZARBEIT  gehört in den Pausen unter den Kollegen zum meist gesprochenen Wort.
Die Unsicherheit macht unter der Stammbelegschaft die Runde und niemand ist wirklich sicher, ob der befürchtete „Einschlag“ vermieden werden kann oder ob der Sanierungsbesen nicht auch letztlich ihn und seinen Arbeitsplatz „wegfegt“.
Unruhige Zeiten zum jahresende und Magendruck ausgerfechnet über Weihnachten.
Da können auch die beschwichtigenden Worte des BOSCH-Chefs Fehrenbach und seine noch vieldeutigen Hinweise auf bevorstehende Sparmaßnahmen niemanden aus der großen BOSCH-Familie wirklich richtig beruhigen.
Tja, so sieht’s aus bei meinen Freunden, die sich zur Werksfamilie BOSCH zählen und nie im Leben daran dachten, dass ihr Arbeitsplatz gefährdet sei.
Wir danken alle den US-Bankern für ihre Kreativität im Finanzanlagenmarkt und unseren arglosen Bankern für ihr Gottvertrauen bei der Zusammenarbeit mit den guten Freunden aus Übersee, die für Geld und Öl über Leichen gehen. Uns „krauts“ natürlich ausgenommen.
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….. das gefährlichste soziale Problem in Deutschland.

Die ungelöste Integration von Zuwanderern ist das gefährlichste soziale Problem in Deutschland. Nach der Wahl 2009 ist es Zeit, in Berlin ein eigenständiges Ministerium dafür zu schaffen.
Zum ONLINE-Bericht des STERN [hier klicken]
❗ Donata, Konstanz  (10.08.08) per Mail
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Hauptsache Arbeit – egal zu welchen Bedingungen?

Red@ver.di veröffentlich eine interessante Abhandlung zum Thema:
Was ist gute Arbeit?– und wie weit ist die heutige Arbeitsrealität davon entfernt?“
Bemerkenswert ist, dass ver.di unwidersprochen behauptet, dieses Material wäre so brisant, dass der frühere Wirtschafts- und Arbeitsminster Wolfgang Clement dieses in der Schublade verschwinden lassen wollte.
SUPER Herr SUPER-Minster (a.D.) Wenn das stimmt, dann trifft auch mein Wunsch nach Wahrheit in der zukünftigen Politik zu.  
Wie die Faust auf’s Auge!
Hier klicken und den ver.di-Artikel lesen

Bei Hinzuverdienst kriegt ein Frührentner schnell zuviel

WICHTIG, WICHTIG !!!

@Wer kein Herz aus Stein hat, der muss einfach zustimmen: „Hier ist der fürsorgende Gesetzgeber deiner-meiner-unserer BRD über das Ziel hinausgeschossen!“
Malen Sie sich aus, Sie werden arbeitslos, quälen sich Wochen um Woche von Bewerbung zu Bewerbung, erhalten Absage nach Absage oder gar keine Antwort. Alles, um Ihre Familie und Ihren sauer verdienten Lebensstandard über die Runden zu retten. Dann kommt die Nachricht: Schluss mit lustig = jetzt gilt nur noch das Gesetz, welches nach einem vorbildhaften Bundesbürger  benannt wurde. Es gilt „HartzIV“! Sparbuch,  Lebensversicherung, Sparbücher der Kinder, kleines Eigenheim, Rentenversicherungsanspruch alles kommt auf den Tisch und in die Waagschale. Und wenn alles Greifbare verzehrt ist, kommt die zwangsweise Frühverrentung mit Rentenabschlägen. Von nun an hangelt sich der inzwischen verarmte Frührentner von einer Fallgrube in die andere.
Doch die Gesellschaft lässt ihn nicht allein. Sie erkennt: Der kann ja noch arbeiten und wer will der findet!“  Deshalb darf er seit dem 01.01.2008 monatlich stattliche 400,00 Euro dazu verdienen.
Und sein Wunsch geht in Erfüllung. Endlich bekommt er einen Job. Die Familie ist überglücklich und atmet auf.
Er verdient 401 Euro im Monat und könnte zukünftig sogar noch etwas mehr erhalten. Große Freude in der Familie.
Doch dann schlägt der gerechte, aber blinde Gesetzgeber unerwartet zu. Gnadenlos bestraft er den fleißigen Missetäter und nimmt ihm ein Vielfaches dieses 1 zuviel verdienten Euro wieder weg.

Zusammenfassung:  Zum Schutz der arbeitenden oder arbeitssuchenden Allgemeinheit vor einer Clique frühverrenteter grauer und geldgieriger Panther, stellt unser umsichtigter Gesetzgeber diese per Verordnung präventiv (also vorsorglich mal so übern Daumen) unter Generalverdacht. Er zwingt sie vorher listig in diese Situation und legt sie durch eine unsäglich verklausulierte Anlage 19 zum Rentenbescheid dafür auch noch herein.
Vielleicht macht dem Gesetzgeber so etwas Spaß?
Hilfe naht! Der Seniorenclub Haar hat die Anlage 19 auf eine „einfache Formel“ gebracht: 

Schauen Sie sich diesen Bericht von „Das Erste.de“ an oder diesen von Frontal21.

Teilrente und Hinzuverdienst

Die Höhe des zulässigen Nebenverdienstes (Hinzuverdienstgrenze) zur Teilrente richtet sich einerseits nach Ihrem persönlichen Verdienst in den letzten drei Kalenderjahren vor Rentenbeginn, andererseits nach dem Anteil der gewünschten Rentenart. Die Hinzuverdienstgrenze liegt umso höher, je geringer die Teilrente ist. Eine Teilrente kann in Höhe von zwei Dritteln, der Hälfte oder einem Drittel der vollen Rente ausgezahlt werden.

Die Faktoren 23,3, 17,5 und 11,7 sind festgelegte Hinzuverdienstfaktoren. Die Hinzuverdienstgrenze beträgt bei einer Teilrente von

->    1/3 der Vollrente das 23,3-fache

->    1/2 der Vollrente das 17,5-fache

->    2/3 der Vollrente das 11,7-fache

des aktuellen Rentenwertes multipliziert mit der Summe der Entgeltpunkte der letzten drei Kalenderjahre vor Beginn der Altersrente (siehe Beispiel).

Ihre persönlichen Entgeltpunkte für die Hinzuverdienstgrenze ersehen Sie aus Ihrem Rentenbescheid in der Anlage 19.


Haben Sie etwas davon verstanden?
Wenn ja, könnten Sie es mir dann einmal in „Umgangssprache“ erklären?
Oder ist diese Gesetzespassage einfachen Menschen in deiner-meiner-unserer BRD mit einfachen Worten gar nicht zu vermitteln?

Im Osten was Neues! Plus 8%

@

Im Tarifstreit um höhere Mindestlöhne für die ostdeutsche Baubranche plant die Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt für den 14. März Warnstreiks …..
…. Die IG BAU fordert, den Mindestlohn um acht Prozent anzuheben, für ostdeutsche Bauhelfer von 9,00 auf 9,72 Euro und für Facharbeiter von 9,80 auf 10,58 Euro ….
…. Die Verhandlungen zum Mindestlohn für die rund 130.000 ostdeutschen Bauarbeiter (außer Berlin) waren am 22. Februar in Dresden ohne Ergebnis beendet worden …..
Diese Meldung habe ich n-tv.de entnommen, wo ich den ganzen Artikel lesen konnte.

Da muss ich doch wohl zustimmen. Wer von uns wollte denn überhaupt für einen Lohn von unter 10.00 Euro Hand an irgend etwas anlegen?
Wenn der Helfer „aus der Nachbarschaft“ uns das Badezimmer fliest oder die Wohnung streicht, merken wir, dass sogar dieser „uneigennützige“ Freund  mindestens 15,00 Euro die Stunde baT(1) haben will. Ohne lästige Quittung versteht sich. Er hat ja auch gar keine Vordrucke mit und einen auf Quittungen funktionierenden Kugelschreiber schon gar nicht. Gibt es so einen überhaupt?
Wer für Bauarbeiten am eigenen Haus nach Helfern sucht, die gegen Quittung arbeiten, der stellt fest, dass Ausländer unerwartet – ja quasi mitten im Satz – überhaupt kein Wort Deutsch mehr verstehen  und Deutsche ganz plötzlich einen Hörsturz erleiden.
Aber die Steuersünder, die, die sich da in Liechtenstein tummeln ……. die sollte man in den Knast stecken, die Tür abschließen und den Schlüssel wegwerfen.

BaT(1) = bar auf Tatze
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Siemens will bei SEN angeblich bis zu 3 000 Stellen streichen

SEN stellt Telekommunikationstechnik für Firmenkunden her. Im Herbst 2006 wurde SEN aus dem Siemenskonzern ausgegliedert. Seit der Gründung der Siemens Enterprise GmbH & Co. KG zum 1. Oktober 2006 sucht die Siemens AG nach einem Käufer für dieses Unternehmen. Anfang August 2007 hatte die Geschäftsleitung den Wirtschaftsausschuss darüber informiert, dass über 600 Stellen gestrichen werden sollen.
Nun sprechen Zeitungsberichte (z. B. FAZ) plötzlich von bis zu 3 000 der insgesamt ca. 6 200 Stellen in Deutschland, die in Gefahr seien.
Ich las dies in einem Bericht der IG Metall-Bayern

😎 Siemens will auf jeden Fall raus aus SEN und um jeden Preis verkaufen – egal an wen. Dem Vorstand ist sogar CERBERUS Capital Management recht, bloß weg mit SEN. Hauptsache die Leichen liegen nicht auf Siemens Friedhöfen. Weiterlesen