Was soll ich eigentlich mit Wohneigentum?

Ich mal wieder von meiner Mietterrasse vor meiner Mietwohnung in meinem MietgartenWarum leben in unserer BRD so viel mehr Bürger zur Miete als in anderen EU-Ländern? Dort haben mit 60% – glaubt man dem SPIEGEL-ONLINE – wesentlich mehr Menschen ein Eigenheim als unsere 42% Eigenheimbesitzer hierzulande.
In Italien und Spanien soll die Quote jener, die in ihren eigenen 4 Wänden wohnen, sogar die unglaublichen 80% erreichen.

Da fragt sich der Spiegel-Autor, ob die Vorteile der Altersvorsorge durch Immobilien nicht erkannt, sondern eventuell sogar absichtlich verschmäht werden.

Ein lesenwerter, leicht verständlicher und glaubhafter Artikel [ hier klicken ], der damit endet, dass einer der Gründe u.a. darin liegen könne, dass ein eigenes Häuschen dafür sorgt, dass der Eigentümer wohl eher nicht die Stadt wechseln würde, um einem Job hinterher zu reisen.

Wohl war.

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TV-Geräte und PCs ruhig auch einmal ausschalten!

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Das BMWI (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie) hat errechnen lassen wie hoch der Stromverbrauch für die Nutzung der modernen Informations- und Kommunikationsmittel ist.

Erstaunliches kam zu Tage:
Bereits 2007 rasten in unserer BRD hierfür 55 Milliarden kWh durch die Zähler.

Die Stromriesen und ihre Aktionäre sind total begeistert und komplett aus dem Häuschen über diesen überdurchschnittlichen Verbrauch, der immerhin mehr als 10% des Gesamtverbrauchs beträgt und der wiederum zu 60% (also 6% des Gesamtverbrauchs) allein von den Verbrauchern konsumiert wurde.

Bis 2020 wird lt. Studie der Stromverbrauch immer weiter über die 10% Marke ansteigen und schließlich sogar die 20% von dann 67 Milliarden kWh erreichen.
Der Verbraucheranteil wird dann sage und schreibe 40 Milliarden kWh betragen.
Uff!

Ist es da ein Wunder, dass sich die Energiekonzerne vor Freude auf den Kopf stellen, sich – wenn Kritiker laut werden – nur fassungslos an die Stirn tippen und fröhlich weiter an der Preisspirale drehen?
Würde ich doch auch tun wenn ich ein Kernkraftwerk hätte.
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Arbeitslosenzahlen Juni 2009

 Teilen Sie unserer BRD Ihre Meinung mit

Die Bundesagentur für Arbeit hat die aktuellen Zahlen veröffentlicht.
Zur Arbeitslosenstatisitk für den Juni 2009 usw. [ hier klicken].

Seite 51 „unsere BRD“ insgesamt
Seite 52 „unsere BRD“ WEST
Seite 53 „unsere BRD“ OST

 

Sie finden in diesem interessanten Monatsbericht natürlich auch jede Menge weitere Informationen.
Link zu den Arbeitsmarktdaten:
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000000/html/start/index.shtml

HURRA – 2,5 Millionen neue Arbeitsplätze

In den Jahren 2003 bis 2008 hat sich die Erwerbstätigkeit in unserer BRD nach Quellen von Verdi und der Bundesanstalt für Arbeit erheblich verändert.
2,5 Millionen neue Arbeitsplätze sind entstanden.
Wer hätte das von unserer Regierung gedacht?
Hat sie doch Wort gehalten und sich für uns ein gesetzt?
Und da meckern alle nur, reden ständig von der Krise und vergessen dabei ganz, was da hinter unserem Rücken für uns getan wurde.

Es ist bewiesen: Wer arbeiten will der findet auch Arbeit.

 

+ 900.000 Arbeitnehmer in normaler Teilzeit

+ 500.000 geringfügig Beschäftigte
+ 400.000 dienen als Leiharbeiter
+ 400.000 haben sich selbstständig gemacht
+ 300.000 erledigen einen 1 €uro-Job

 

= 2.500.000 neue Beschäftigungsverhältnisse


Verschwiegen wird dabei allerdings nur all zu gern, dass im selben Zeitraum 900.000 Beschäftigte ihren Vollzeit-Job ersatzlos verloren haben.

Auswirkungen der Finanz-/Wirtschaftskrise 2009 noch nicht berücksichtigt.

Die Mehrwertsteuererhöhung kommt zu 100%! Wetten!? Wen erwischt’s kalt?

Wenn trifft es am meisten?
Schauen Sie selbst nach im „Armutsatlas unserer BRD

http://www.forschung.paritaet.org/index.php?id=armutsatlas&no_cache=1

Sie können nach Ländern auswählen und sogar ihren eigenen Wohnort abfragen.
Sie werden sich wundern.

Energiesparlampe – Quecksilber – Sondermüll


Im letzten „ARD-Satiregipfel“ gab es um des Publikumsvergnügen Willen den Kalauer, dass das EU-Parlament aus Politikern bestünde, die man hierzulande nicht mehr brauchen könne und sie deshalb nach Brüssel „abgeordnet“ hätte und diese „Deppen“ nun auch dafür verantwortlich seien, dass die seit Generationen verwendeten Glühbirnen (also etwas Tolles) nun gegen die „Sparbirnen“ ausgetauscht werden müssten, die so quecksilberhaltig wären, dass sie als Sondermüll entsorgt werden müssten.

Ich halte das für absoluten Quotenquatsch und möchte anmerken, dass wir es um der Unterhaltung willen nicht zulassen sollten, dass sich nun die Comedians das Recht herausnehmen, uns ihre Glossen als Wahrheiten anzudrehen und uns in Wahrheit damit derbe „verschaukeln“.

Suchen Sie im Internet nach der Begriffskombination „Energiesparlampen Quecksilber und Sie finden alle Argumente, die diesen Gag als einen billigen entlarven.

Gut ist dieser Link hier (aus der EU-Ecke):
http://quecksilber.wordpress.com/category/energiesparlampen/

Wir müssen bedenken, dass unsere TV-Unterhalter unter einem erheblichen, beruflichen Konkurrenzdruck stehen und sich die Gags so zurecht schreiben, dass sie lustig klingen. Dabei haben sie nicht vorrangig die Realität im Auge sondern den maximal erreichbaren „Lacher“, der fürs lustvoll wartende Publikum sofort nach dem vorherigen zu folgen hat.
Der Titel der Sendung „Satiregipfel“ sagt es uns bereits.

 Teilen Sie unserer BRD Ihre Meinung mit Wikipedia beschreibt Satire wie folgt (kleiner Auszug):
…. Die Satire bedient sich häufig der Übertreibung (Hyperbel), kontrastiert Widersprüche und Wertvorstellungen in übertriebener Weise (Bathos), verzerrt Sachverhalte, vergleicht sie spöttisch mit einem Idealzustand (Antiphrasis) und gibt ihren Gegenstand der Lächerlichkeit preis. Zu ihren Stilmitteln gehören Parodie, Travestie und Persiflage, zu ihren Tonfällen Ironie, Spott und Sarkasmus. Insofern sich die Satire auf eine Idealvorstellung beruft, kann sie sich auch des Pathos bedienen….
Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Satire
   

Rede des Vorsitzenden der Partei DIE LINKE, Oskar Lafontaine, auf dem Bundestagswahlparteitag 2009

Berlin, 20./21.06.2009

Mehr Demokratie und Freiheit wagen!

Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Gäste, liebe Freundinnen und Freunde, liebe Genossinnen und Genossen,

das Jahr 2009 ist für die LINKE ein wichtiges Jahr. Wir wollen in diesem Jahr weiter dafür arbeiten, dass wir ein Fünf-Parteien-System in der Bundesrepublik Deutschland haben und dass die LINKE in diesem Fünf-Parteien-System mehr und mehr zu einer gestaltenden Kraft wird. Und deshalb soll es nicht heißen: wenn wir schreiten Seit‘ an Seit‘, sondern in den nächsten Monaten muss es heißen: wenn wir fighten Seit‘ an Seit‘, dann wird das auch gelingen.

Wir hatten in den letzten Jahren einige Erfolge. Wir hatten auch in Erfolge in diesem Jahr. Hessen ist vielleicht bei dem einen oder anderen schon in Vergessenheit geraten. Aber besonders freut es mich, dass heute Peter Sodann bei uns ist und ich möchte ihm noch einmal dafür danken, dass er seine Kandidatur so tapfer für uns durchgestanden hat, trotz aller öffentlichen Häme, die er ertragen musste. Und manchmal sind auch kleine Nuancen wichtig. Wir waren die einzige Truppe bei dieser Versammlung, die eben alle, sogar noch mehr Stimmen, hinter ihrem Kandidaten versammeln konnte. Auch das war ein kleiner Erfolg, den wir den anderen besonders gegönnt haben.

Wir haben wichtige Wahlen vor uns und ich wünsche, dass wir alle dazu beitragen, dass Kerstin Kaiser mit den Genossinnen und Genossen in Brandenburg, dass Bodo Ramelow mit den Genossinnen und Genossen in Thüringen, dass André Hahn mit den Genossinnen und Genossen in Sachsen und dass ich mit den Genossinnen und Genossen an der Saar – dass wir ein gutes Landtagswahlergebnis haben können, denn das ist die Vorlage für die Bundestagswahl. Natürlich ist die Bundestagswahl für viele Menschen in Deutschland eine entscheidende Wahl. Und ich glaube, sie ist es in diesem Jahr in ganz anderer Form als in früheren Jahren.

„Wir zahlen nicht für Eure Krise“.  Mit dieser Parole protestieren seit mehreren Monaten viele Menschen gegen die Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise. Gemeint ist damit, dass die Lasten dieser Krise nicht auf die Bevölkerung abgewälzt werden sollen. Vielmehr sollen sie, und das wollen vor allem wir, die LINKE, vielmehr sollen für die Krise diejenigen zahlen, die als Vermögende, Spekulanten und Einkommensmillionäre in den letzten Jahren die Profiteure des Finanzkapitalismus waren.

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Rede des Vorsitzenden der Bundestagsfraktion DIE LINKE., Gregor Gysi, auf dem Bundestagswahlparteitag 2009

Berlin, 20./21.06.2009

Je stärker die Linke, desto sozialer das Land!

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde, verehrte Gäste,
zunächst will ich eine Arbeitsteilung mit Oskar Lafontaine erklären, weshalb er auch noch nicht da ist. Wir waren nämlich beide jetzt Matjesfilets essen, und weil ich eilig zurück musste, muss er jetzt für mich bezahlen. Ich finde das ausgesprochen richtig. Danach kommt er dann, ich wollte dies nur erklären.

Ich soll hier den Rechenschaftsbericht der Bundestagsfraktion halten. Abgesehen davon, dass ich so etwas ganz schlecht kann, liegt er auch schriftlich vor. Und ich finde, da könnt ihr hervorragend nachlesen und euch dann darüber klar werden, was wir alles geleistet haben. Mit einer Zahl möchte ich aber schon operieren: Wir haben im Bundestag 2.133 schriftliche Anträge gestellt. Das spricht nicht nur für unseren Fleiß, sondern bedeutet auch, dass der Bundestag noch drei Legislaturperioden sich ausschließlich damit beschäftigen könnte. Das spricht dann wiederum für uns, weil natürlich jede und jeder bei uns immer Anträge schreibt – unabhängig davon, wann die je auf die Tagesordnung kommen können. Aber auch das werden wir noch lernen.

Das wichtige an der Fraktion ist aber etwas anderes. Die Fraktion hat für unsere Partei bewiesen, dass eine pluralistische Zusammenarbeit hervorragend funktionieren kann. Davon müssen wir alle lernen für unsere Zukunft. Das war keineswegs immer leicht. Und natürlich gab es auch Auseinandersetzungen. Aber wir standen unter einem anderen Druck, wir standen unter einem anderen Zwang. Ich sage das hier noch einmal ganz deutlich: Den Linken darf man alles Mögliche geben, bloß keine Zeit. Wenn man uns Zeit gibt, dann nehmen wir die uns gleich dreifach.

Es gibt ein Problem beim Bundestag. Nächsten Donnerstag steht da etwas auf der Tagesordnung, dafür haben sich die Union und die SPD entschieden. Wir können natürlich gern zur Union und zur SPD gehen und sagen, wir brauchen eigentlich, bevor wir das erörtern können, noch zwei Jahre Basisdiskussion. Das Problem ist nur, darauf nehmen sie keine Rücksicht, sie bleiben einfach bei ihrem Tagesordnungspunkt. Und das wiederum zwingt uns, bis nächsten Dienstag eine Meinung dazu zu bilden und dann muss jemand öffentlich dazu sprechen. Manchmal bin ich für diesen Druck ganz dankbar, weil wir dadurch schneller in der Lage sind, Pluralismus zu üben, Kompromisse zu finden und Stellung zu nehmen.

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