Geht unser See-Grundstück in Dubai jetzt den Bach runter?

In Dubai geht der Immobilienblase seit Monaten die Luft aus und die Grundstückswerte rutschen um 30% und mehr in Richtung downtown. Es gibt wohl doch zuviel karstes Wüstenland rundum und die Nachfrage dürfte eher dem landwirtschaftlichen Nutzungsgrad entsprechen.
Das Wirtschaftswachstum macht sich ebenfalls von heuer mehr als 17% mit einem 11%igen-Krisenabschlag vom Acker und wird für 2009 mit gerade noch 6% progostiziert (wahrscheinlich ist dieser Wert von der „staatlichen“ IHK  auch eher zu positiv angesetzt).

Nun hat es sich auch in Dubai mit den Superlativen ausgefeiert und das bombastische Feuerwerk vom langen Totensonntags-Wochenende zur Eröffnung der künstlichen Inseln „Pam Jumeirah“ und der überirdisch teuren Upperclasspension „Atlantic“ (25.000 $ für die Nacht in einer Luxussuite) dürfte vorerst der letzte Knaller auf der nach oben offenen Dubaiskala gewesen sein.
Kaum ist die Feier um, wird auch hier restrukturiert und es geht wie auf der Kinderrutschbahn in die einzige Richtung, die die Schwerkraft  auch für aus dem Fenster geworfenes Geld zulässt.
Ich bin begeistert wie sich die „Oberen 10.000“ gegenseitigt die Kohle aus der Tasche ziehen.
Oder war das Feuerwerk eigentlich der Knall, mit dem die Immobilienblase geplatzt ist?
❗ Dies sollten Sie wissen finden Katrin und Bert aus Köln.
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Die Deutschen verstecken Kohle ohne Ende.

Die sueddeutsche.de schreibt in ihrem Artikel „Das Hase-und-Igel-Spiel“
Noch heute schlummern auf Konten und Depots in benachbarten Steueroasen deutsche Vermögen im Wert von 450 bis 550 Milliarden Euro. Manche Experten schätzen gar, dass die Bundesbürger insgesamt mehr als 1000 Milliarden Euro illegal ins Ausland geschafft haben… [ zum Artikel ]
❗ Der Tipp stammt von Dagobert aus E.

@ Uff !!! Mein lieber Herr Finanz-Peer sprechen Sie mal mit Herrn Dr. Schäuble, wir brauchen unbedingt einen Inlands-/Finanzgeheimdienst oder eine Guardia de Finanza, welche die auf dem Markt umher vagabundierenden Banken- und Konten-Daten (CDs und Listen) einsammeln, sowie alle Hacker zur Mithilfe verpflichten und unserer BRD durch das Einkassieren ausstehender Steuern zur weltweit blühendsten und krisensichersten Volkswirtschaft machen.

Peer you can!

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Startet jedes Jahrhundert mit einer Wirtschaftskrise?

@ VW schließt voraussichtlich das Werk in Wolfsburg für 3 Wochen vom 18.12.2008 bis 11.01.2009. Das wären dann in etwa 9 Kalendertage mehr als die Werksweihnachtsferien 2007/2008.
Porsche will bis zum 31.01.2009 wohl noch 7 produktionsfreie Werktage einlegen.
In Ingolstadt stellt AUDI die Bänder vom 19.12. 2008 bis einschl. 08.01.2009 ab.
Bei Daimler Benz hieß es bis 14.11.2008, dass Kurzarbeit und verlängerte Weihnachtsferien unausweichlich wären.
Bei Opel standen europaweit die Räder vom 20. bis zum 31.10. bereits still. In Bochum u. Eisenach sogar 3 Wochen lang. Aber für Weihnachten und den Jahreswechsel ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.
Nissan stutzt jetzt erst einmal das Marketingbudget (was dann?)
Von Ford und GM brauchen wir gar nicht mehr reden. Ebensowenig von Chrysler. Zu diesen dreien ist bereits alles gesagt und breitgetreten worden.

Die Zulieferer gehen nach wochenlanger Kurzarbeit und etlichen Forderungsausfällen langsam aber sicher in die Knie.
Sogar die Kleinen ächzen. Zum Beispiel werden die 42 Kollegen von Ritz ihre Nippel nicht mehr los
http://www.badische-zeitung.de/efringen-kirchen/die-angst-ist-der-motor-der-krise–7158970.html
oder Geiger streicht die Segel und 740 Mitarbeitern steht das Wasser bis zum Hals
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/autozulieferer-geiger-insolvent;2089005.
Und auch über der Stankiewicz GmbH in Adelheidsdorf und ihren weltweit tätigen 2100 Mitarbeitern ziehen sich ziemlich düstere Wolken zusammen
http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE4AC0KC20081113.

Das ist nur ein ganz kleiner Einblick in unser armes Deutschland.

Aber das Gesetz läßt den GmbHs auch keinen Spielraum.
Egal wer die Karre in den Dreck gefahren hat, egal ob schuldhaft oder als Opfer; die Firma muss vom Geschäftsführer im Falle einer Krise wie Nitroglycerin gehandhabt und erforderlichenfalls in die Insolvenz geführt werden. Ansonsten steht er im Rahmen der Durchgriffshaftung selbst mit Kopf und Kragen gerade und verliert alles, was er nicht rechtzeitig seiner Frau und seinen Kindern überschrieben hat. Auch ist der „Bankrott“ und der Weg zur Staatsanwaltschaft dann unausweichlich.

Was könnte nach der Pleite und dem Ende der Wirtschaftskrise folgen?
Ich spekuliere einmal: Der phoenixhafte Aufstieg aus der Asche!
Die früheren Eigner kaufen das Produktivvermögen vom Konkursverwalter rechtzeitig und vor dem Zugriff anderer Intessanten auf. Kunden und Lieferanten sind ja aus Zeiten vor der Insolvenz noch bestens bekannt, sind über AG-Verbände und sonstige Kontakte als Seelenverwandte immer in Rufweite geblieben und stehen jederzeit für einen lastenfreien Neubeginn bereit.
Ein Neubeginn mit wirtschaftlich äußerst günstigen Rahmenbedingungen.
Keine lästigen Arbeitnehmer mit langfristigen Verträgen, widrigen Ansprüchen und aufdringlichen AN-Vertretern lungern mehr in den Werkshallen herum. Statt dessen durch Hunger und Angst vor Armut motivierte, arbeitswillige und leistungsbereite Leiharbeiter. Die von der ARGE zu jeder Arbeits- und Lohnausbeutung bereitgestellt worden sind.
Wo sollen Sie denn sonst auch hin?
Sie haben nichts auf der hohen Kante. Sind durch die Familie gebunden und durchs eigene Häusle und ihre Bank zum Gehorsam gezwungen. Sie haben nur diesen Job gelernt und sind froh, wenn sie sich nicht umstellen müssen.

Der zügellose Kapitalismus hat die Welt ruiniert und er wird sie mit gebremstem Schaum auch in blühende Landschaften zurück verwandeln.
Und damit auch den Kurs meiner Aktien wieder in die Höhe ziehen.

Vielleicht blühen die Landschaften für den Einen etwas mehr als für den Andern;  ganz sicher hängen die Blüten zukünftig höher und sehen etwas anders aus.
Aber so ist das mit der Evolution.
Wenn nicht gerade ein riesiger Gesteinsbrocken auf der Erde einschlägt und alles ausradiert gewinnen am Ende immer die Starken, Großen und Flexiblen.

So läuft der Hase schon seit zigtausend Jahren.
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Liebe Herren Lehmann!

Ich sag mal eben meine Meinung

Hei Ihr brothers! Das habt Ihr wirklich famos hinbekommen.
Endlich kann ich mir Aktien zu Schnäppchenpreisen kaufen und am kommenden Aufschwung der nächsten Jahre als Krisengewinnlerin behaglich teilnehmen. Sogar den Ölmultis habt Ihr’s mal so richtig gegeben. Der Ölpreis befand sich heute im freien Fall. Gerade richtig. Bin nämlich im Moment hereingekommen, ist ziemlich kühl heute und ich kann dank Eures freundlichen Eingreifens in die globale Preisspirale endlich mal wieder aus Herzenslust heizen.

Ihr könnt euch sicherlich denken, dass ich nicht so komfortabel heize wie Ihr. Ich habe eine Ölheizung; Ihr habt ja das Geld der Anleger verbrennen können. Ich beneide Euch. Es übersteigt einfach mein hausfrauliches Vorstellungsvermögen, dass man so viel zuviel Geld hat, dass  man aus reiner Raumnot heraus anfangen muss es zu verbrennen. Wäre nur allzu gern dabei gewesen. Welche Währung hat am besten gebrannt? Nur schade um das viele Kokain, dass sich an den Geldscheinen befinden soll und welches sich dabei auch gleich mit in Rauch aufgelöst hat. Hättet Ihr bei der aktuell depressiven Stimmung in der Wallstreet dort heuer bestimmt jede Menge Kohle mit machen können. Ganz nebenbei und ohne Rechnung. Wäre doch zum Abschluss noch mal was Tolles gewesen oder?

Ich bin wirklich stolz, dass Ihr deutsche Wurzeln habt.
Schon unser letzter Kaiser II, also der Regent, zu dessen Zeiten Eure Vätersväter als Metzger von hier in die Schlachthöfe von Chicago rüber gemacht haben, war nämlich der Meinung, dass am deutsches Wesen die ganze Welt genesen müsse.
Und das tut sie ja nun dank Eurer Unterstützung auch.
Ihr habt höchsten kaiserlichen Willen umgesetzt, was gibt es Größeres und habt aus der „Blase“ die Luft rausgelassen. So, wie es ein Metzger eben tut.
Super Ihr beiden. Ihr habt Euch die ganze Welt zu Füßen gelegt. Willi der Zweite hätte euch lieb.

Eure Ella
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Auch Ella gibt ihren „Senf“ dazu. Machen Sie dies doch auch.
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Finanzkrise: Tränen hier und Champus dort.

@Ist das die Managerkrankheit?
Sie verstehen meine Frage nicht? 
Hm, na gut, dann will ich mal etwas ausholen:

Alle vergießen Tränen.
Der um seine Altersversorgung und sein Sparbuch bangende Steuerzahler und der von Wertverlusten am Boden zerschlagenen Klein- und Großaktionär sehen vor sich nur zerschlagenes Porzellan und es treibt ihnen das Wasser in die Augen.
Gleichermaßen sehen wir auch in den oberen Etagen der Banker und Anlageberater gerötete und feuchte Augen.
Weinen die etwas auch?

Offenbar nicht, denn die milliardenschweren Rettungspakte sorgen doch dafür, dass die bisherigen Manager-Gewohnheiten nicht abgestraft sondern sogar als unterstützungswürdig angesehen werden können.

Beispiel 1
Wir erinnern uns noch an die ebenfalls milliardenschwere Rettungsaktion der US-Regierung für den vor dem Kollaps stehenden Versicherer AIG, dessen Aktienwert von 67,00 Dollar je Aktie im vergangenen November auf sage und schreibe unter 2 Dollar am 10.10. fiel. Ein beeindruckendes Ergebnis hochdotiertem Managertums, welches den Versicherten und den Aktionären dieser Institution sicherlich auch noch den Schweiß auf die Stirn getrieben haben mag.
Zügig nach der Milliardenspritze atmete natürlich auch das Topmanagement auf. Hatten doch gerade Steuerzahler und Staat gezeigt, wer hier wen zu fürchten hat. Das war auch hier alle Male ein dadurch gerechtfertigter Grund in einem Luxushotel in einem dem Anlass angemessenen Umfange zu feiern. Die Rechnung dieses Vergnügens, gerade vom Steuerzahler verbürgt, belief sich dann auch auf nur zurückhaltende sehr 440.000 Dollar.
Auch hierfür gibt es eine einfache, aber nachvollziehbare Erklärung: „Die Feier war bereits seit Monaten geplant.“
Und wenn Top-Manager etwas zusagen, dann halten sie es auch. Das erwarten die Steuerzahler und Kunden aller Welt doch von ihnen. Schließlich soll jeder Vertrauen zu seiner Versicherung haben.
Das kann jeder einsehen. Das wussten schon unsere Väter: „Wer die Musik bestellt, der bezahlt sie auch!“.

Beispiel 2
Wie „De Morgen“ aus Belgien zu berichten weiß, haben in Monte Carlo 200 Gäste der Dexia-Bank im Hotel de Paris die Eröffnung einer Filiale gefeiert, deren Eröffnung aber wegen der Finanzkrise  gar nicht stattfand und tags drauf hat sich eine ebenfalls zahlreiche Schar Gäste der Fortis-Bank im Nobelrestaurant „Louis XV“ mit  nicht gerade preiswerten Speisen bewirten lassen.
Zu später Stunde, als der Champagner bereits seine volle Kraft entfaltet, sollen sich einige aus der Teilnehmermenge der Dexia-Feier feuchtfröhlich und lauthals mit dem Trinkspruch „Auf alle, die ihr Geld verloren haben“ zugeprostet haben.
Da kann man nur sagen: „Im Wein liegt Wahrheit!“

Ist das die Managerkrankheit?

Junk Bond? Was ist das?

Liebe Frau Merkel, ich fand Ihre außerordentliche Regierungserklärung zur Finanzkrise und Ihre Zusage, mein Sparbuch zu retten, wirklich außerordentlich und sehr mutig.
Ganz etwas anderes als das, was wir vom Basta-Kanzler kennen (Ich denke z.B. mit Grausen an sein rot-grünes Vorhaben unserer BRD zur Dienstleistungsgesellschaft umzubauen und uns damit den Investmentbankern total auszuliefern).
Gestern gab es doch diese TV-Debatte in Nashville/Tennesee zwischen den beiden US-Präsidentenkandiaten.
Haben Sie zugehört? Mir hat’s die Sprache verschlagen.
Da gab der amerikanische Steuerzahler doch große Summen zur Rettung dieses AIG-Versicherungsriesen aus.
Erinnern Sie sich noch an die Artikel von Spiegel Online und Handesblatt? Das war doch wirklich knapp.

Haben Sie gehört, was der Präsidentschaftskandidat Obama da gestern gesagt hat?
Die gerade gerettete AIG hat nichts Eiligeres zu tun, als mit den gerade spendierten Dollars sofort wieder JUNK-BONDS zu kaufen!“

Ich bin wie von der Tarantel gestochen aus dem Sessel gesprungen. Das muss doch etwas ganz Schlimmes sein. Was hat James Bond mit Junk Bond zu tun? Ich habe mich sofort zur Erklärung gegoogelt.

Wer auch nicht weiß was Junk-Bonds sind, der findet bei Wikipedia eine wirklich deutliche Erläuterung. Die kann sogar ich verstehen und, liebe Frau Merkel, lesen Sie das mal durch, Sie verstehen dann auch meine Fassungslosigkeit.

Liebe Frau Merkel, passen Sie bitte auf, dass so etwas hinter Ihrem Rücken bei uns nicht passieren kann.
Ihre Ella

Wer ist 00-Junk Bond?

Red.: Ella hat ein ausgezeichnetes Erinnerungsvermögen.
Hier eine Passage vom 08.06.1999 zum Wandel der Volkswirtschaften in eine Dienstleisungsgesellschaft:

….. Unsere Volkswirtschaften befinden sich im Übergang von der industriellen Produktion zur wissensorientierten Dienstleistungsgesellschaft der Zukunft. Sozialdemokraten müssen die Chance ergreifen, die dieser wirtschaftlicher Umbruch mit sich bringt. Sie bietet Europa die Gelegenheit, zu den Vereinigten Staaten aufzuschließen. Sie eröffnet Millionen Menschen die Chance, neue Arbeitsplätze zu finden, neue Fähigkeiten zu erlernen, neue Berufe zu ergreifen, neue Unternehmen zu gründen und zu erweitern – kurzum, ihre Hoffnung auf eine bessere Zukunft zu verwirklichen ….Zu finden bei http://www.glasnost.de/pol/schroederblair.html 
 
 

 

Obama, ein Menschenfischer?

Ich sag mal eben meine Meinung

Der US-Menschenfischer ist wieder fort – gerade noch so, bevor die Lufthansa bestreikt wird. Na, ein echter Glückspilz eben. Berlin hat wieder ein paar Tage Ruhe und wir auch.
Begeisterung in allen von ihm bereisten Ländern und ein lästernder Gegenkandidat im Großvateralter.
Oder war es mehr?
JA ! 
Da gab es Jubel über seine Reden.
Berlin tobte wie zu Zeiten von JFK.
 

Aber warum?
Dürfen wir uns vorstellen, dass Obama die Welt glücklicher macht?
Dürfen wir begründet hoffen, dass die Konflikte, in die Amerika und wir dank Natobündnis verheddert werden, ungefährlicher werden?
Dürfen wir glauben, dass die Kriege, an denen Amerika beteiligt ist und zukünftig sein wird, weniger werden?
Dürfen wir annehmen, dass unsere jungen Leute Deutschland und die freie Welt nicht am Hindukusch verteidigen müssen?
Dürfen wir davon ausgehen, dass die Beziehungen zwischen Europa und den USA jetzt weniger vom Profitstreben der Konzerne, die in der Vergangenheit stets in der amerikanischen Politik die Feder führten, bestimmt werden?
Dürfen wir uns von ihm überhaupt etwas erhoffen?
Amerikanischer Präsident will er werden und nicht der irgendeines der Länder, in denen er jetzt seine Glamourtour absolviert hat.
Ich bin sicher, wir sind ihm eigentlich vollkommen egal.
Monsieur O. hat uns nicht besucht, weil er uns mag.
Überall wird ihm bescheinigt, er wäre das Symbol amerikanischen Aufbruchs (new deal?).
Was hatte der Rest der Welt bislang davon, wenn Amerika aufbrach?
Ich bin da mal ganz vorsichtig mit meinen Hoffnungen.
JFK hatte als junger unerfahrener Präsident sein Kuba und sein Vietnam. Und die ganze Welt hat den Atem angehalten.
Wie schnell hat youngster Obama sein Iran?  Weder der Irak  ist wirklich in die amerikanische Zivilisation hinein geführt worden und es sieht auch nicht so aus, als ob die Iraker sich an den amerikanischen Schutz gewöhnen könnten.  In Afghanistan sieht es auch so aus, als ob hier nichts Gutes zu erwarten ist; außer Krach mit Pakistan.

Ich denke gerade: Pakistan ist aber auch wirklich schlimm dran. Wenn sich die USA aus Ihrem Aufmarschgebiet Afghanistan heraus gegen den Iran wenden liegt  dieses Pakistan genau in der Mitte. Dann gehts auch für die Pakistani nicht mehr um die Wurst, sondern ums nackte Überleben. Hinter dem Iran stehen garantiert der russische Bär und das Reich der Mitte.
3 Supermächte stehen sich gegenüber. Stellen wir uns doch mal vor, dass sich 3 atomar bewaffnete Streitkräfte dem Kopf einschlagen und 2 atomar bewaffnete Neulinge dabei mitmischen. Ganz in der Nähe der Atommacht Indien.
Das wird ein Scherbenhaufen, wie wir ihn noch nicht gesehen haben.
Mir ist gar nicht wohl dabei, dass eine Weltmacht, die gerade ihre Vormachtstellung verliert, durch einen „zweiten JFK“ vertreten werden könnte.
Auch wenn ich ihn sympathischer finde, als seinen greisen Konkurrenten, den letzten Hero aus der Vietnamära, der gerade über O. und die kriecherischen Deutschen so richtig einen ablässt (siehe n-tv vom 27.07.2008). Na warte alter Mann, du kommst noch mal angekrochen.

Lesenswert wäre da vielleicht noch:
China will bessere Rendite für 1 Billiarde Währungsreserve (zum Artikel)
USA: Haushaltsdefizit von 250 Milliarden Dollar erwartet (zum Artikel)
Da kann man sich in etwa die wahren Verhältnisse etwas besser vorstellen.
😎

Eins ist sicher. Es geht weiter bergab.

Bis heute wird versucht mir weiszumachen, dass die Agenda 2010 unseres unvergessenen Kanzlers und Förderers der hartzschen Ideen G. Schröder der Brennstoff ist, der den Konjunkturmotor endlich dynamisiert und in Fahrt gebracht hätte. Daneben reklamierte die CDU diesen Erfolg natürlich für sich – was uns irgendwie auch gar nicht wundert – und reflektierte ihn auf unseren unter Fachleuten weltweit anerkannten und geachteten Wirtschaftminister Glos aus der Superstarküche der bayerischen CSU.

Inzwischen ist der OECD-Bericht über die Lage der wirtschaftlichen Situation in Deutschland erhältlich und er kommt (von den Grafiken abgesehen) volksnah – oh Wunder – sogar teilweise in deutsch zu uns. Die OECD haut der Welt am laufenden Band Berichte um die Ohren und davon werden pro Jahr sogar 10 Stück für uns Bürger ganz oder auszugsweise übersetzt. Na bitte, das nenne ich volksnah und bürgerfreundlich.

Was steht drin?
Kurz und knapp: „Der Außenhandel geht in die Knie, die Bankenkrise hält noch ihre Nachwehen für uns bereit, wir Bürger sparen zu viel und machen zu wenig Umsatz im Binnenland und wenn wirs im eigenen Ländle nicht ändern sieht es gar nicht gut für uns aus.“

Entgegen anderer Ansichten ziehe ich daraus für mich die ernüchternde Erkenntnis:
Wir haben mal wieder selber Schuld. Was horten wir auch unsere Kohle, hauen wir sie doch raus. Geld auszugeben ist momentan und bleibt zukünftig erste Bürgerpflicht, auch wenn wir aufgrund geänderter Kreditvergaberegularien oder allein wegen unseres Alters gar kein Darlehen mehr für den Ernstfall bekommen werden.
Kaufen wir also die Neuwagen der daniederliegenden Autoindustrie, auch wenn zukünftig halbjährlich eine immer bessere Technik auf den Markt kommt und unser aktuelles Fahrzeug nach etwa einem Jahr wertlos ist oder gesetzliche Auflagen wie der nicht lieferbare Rußfilter dieses unverkäuflich machen.
Sorgen wir gemäß den zukünftig in immer kürzeren Abständen auf uns zukommenden Energiespar-VOs für eine nachträgliche Wärmedämmung unseres konventionell errichteten Hauses, um die Wirtschaft und das Handwerk durch diese Geldspritze nachhaltig zu beleben, auch wenn dann der Schimmel an den Wänden sprießt und Eigentümer und Mieter auf die Straße treibt, währenddessen die modernisierte Hütte nahezu unverkäuflich wird. Bauphysiker schlagen einfach nur die Hände über dem Kopf zusammen, aber das wird im Reichstag nicht oder lediglich als Beifall wahrgenommen.
Die Gesetzeslage schafft aktuell und mittelfristig nachhaltig jede Menge Renovierungs- und Reparaturbedarf, hofft auf Arbeitsplätze, schichtet das Volksvermögen einmal um und lässt den Staat (also uns!?) sich am sogenannten Mehrwert erholen.

Also es ist sowieso egal, entweder jetzt raus mit der Kohle oder sie später als alternder Hartz4-Empfänger in Häppchen oder scheibchenweise verzehren.
Sicher ist, das Geld bleibt nicht im Sparstrumpf. Herr Müntefering, der sich „zu seiner Zeit“ über die Sparwut und die Kaufzurückhaltung der Bürger bitter erregte, hat uns in seinem Nachlass die Weisheit hinterlassen „Ihr geizigen Bundesbürger, irgendwie kommt der Staat so oder so an eure Kohle, wartet es nur ab, ihr werdet es erleben!“
Also kloppt sie im Interesse einer quirligen Volkswirtschaft und zum Nutzen von Handel, Gewerbe und Arbeitsplätzen lieber unverzüglich auf den Kopp, solange es noch Spaß bringt und ihr die Kraft habt diesen zu genießen.
Fürs Alter oder für schlechte Zeiten zu sparen ist unter zukünftigen Regierungen (egal welcher Coleur) und unserem heutigen Finanzminister vollkommen unattraktiv geworden.
Aus diesem Grunde gehen die Zumwinkels unserer BRD, wahrscheinlich für uns wegweisend, mit ihrem „Ersparten“ doch lieber nach Österreich, Luxembourg, in die Schweiz, ins gelobte Liechtenstein und bringen es außerhalb unserer BRD unters Volk. Es gibt noch andere und nicht ganz so bekannte Paradiese wo das Geld nicht mehr baden geht sondern ganz „wellnesslike“ schonend gewaschen wird. Aber dafür ist unser Kleingeld nicht geeignet. Unsere Pinunse hat kurze Beine, kann nicht flüchten, muss hier bleiben und deshalb auf dem hiesigen Markt ausgegeben werden.
Vergessen Sie, dass die zu bezahlende Handwerkerstunde und Ihr eigener Mini-Stundenlohn nicht miteinander harmonisieren.
Das liegt nicht am Handwerker, das liegt am System, das Ihnen z.B. nicht einmal einen Mindestlohn bietet. Dafür aber die Chance in Sachsen für 4,80 Euro als Verkäuferin an der Fleischtheke zu stehen und sich an der Warenauslage ihres Chefs satt zu sehen. Der aufgrund dieses großzügigen Deputats etwas geringere ausfallende Lohn steht dann aber ganz sicher harmonisch zum Sättigungsgefühl durch die Betrachtung der Fleischauslage!

Ach so, der optimistische OECD-Bericht.
Wer ihn lesen möchte findet ihn [hier].
http://www.oecd.org/dataoecd/24/45/40762301.pdf

Wer versteht noch die Sprache der EU?

Gestern war erneut Debattierstunde im Bundestag. Unter anderem ging es mal wieder darum, dass nur ganz wenige Personen die in Brüssel erstellten und von dort an die Deutsche Regierung und den Bundestag versandten Unterlagen verstehen können.
Wer im Bundestag oder von den Bürgern kann schon so gut französisch oder englisch, dass er alle technischen Begriffe einwandfrei zu übersetzen, deuten und verstehen vermag?


Zur Erinnerung: Bei Regelung der EU-
Amtssprache haben sich die Vertreter Deutschlands, die weisen Herren Genscher und Kohl (Historiker), entschlossen, aus historischen Gründen auf ein Recht einer eigenen deutschen Amtssprache zu verzichten. So kam es dazu, dass wir Bürger, wenn wir uns auf die Internetseiten der EU einklicken, bis heute nur Bahnhof verstehen und etliche unserer Politiker (ich behaupte es ist die Mehrheit), im Zusammenhang mit der Umsetzung von EU-Richtlinien, Gesetze verabschiedet haben, ohne den Text der EU-Erlasse überhaupt verstanden zu haben.
Ich finde deshalb den
Vorschlag, der gestern von einem CDU-Politiker im Bundestag vorgestellt wurde, einfach gut, alle nicht ins Deutsche übersetzen Unterlagen als nicht brauchbar einzustufen und ungelesen wieder nach Brüssel zurückzusenden oder alternativ diese Unterlagen hier übersetzen zu lassen und die Kosten mit den deutschen Zahlungen an Brüssel zu verrechnen und einfach abzuziehen.


Sind die EU’ler tatsächlich schon so weit von uns entfernt, dass wir sie ausdrücklich darum bitten müssen, uns Bürger EUROPA endlich auch
einmal verstehen zu lassen?
Wenn ja, dann bin ich auch gegen die EU !!!

Wie bezeichnen wir noch einmal Politiker in einem Land, welche undemokratischen über die Köpfe ihrer Bürger hinweg regieren?
Dafür haben wir doch bei allen anderen Gelegenheiten immer sofort irgendwelche geschmeidigen Begriffe parat.
Hier nicht?


Haben die vielleicht Schiss, dass der aus vielen einzelnen Bürgern bestehende größte Nettozahler der EU auf einer Volksabstimmung bestehen könnte, weil er unerwartet und so nicht geplant entsetzt festzustellen in der Lage wäre, was für ein bürgerfremder, unternehmensfreundlicher, ja undemokratischer und nicht einmal funktionierender Unfug da mit seinem Steuergeld bisher zusammengefummelt und über den Leisten globalisiert worden ist?


Es ist einfach unglaublich, was man als Bürger so mitbekommt, wenn man Phoenix sieht.
Ich kanns nur jedem raten.
Man stelle ich einmal vor, Bürger und Wähler würden miteinander so umgehen, wie die EU es uns vormacht. Kein einziger Vertrag wäre das Papier wert, auf dem er stehen würde, kein Handwerksbetrieb könnte existieren, alle würden nur zusammenhocken und palavern und palavern und palavern.
Das kleinste Haar in der Suppe würde alles zum Stillstand bringen.

Und das soll Fortschritt für alle und ganz EUROPA bedeuten?
Man muss nur genau hinschauen und ganz automatisch kommt die Frage: Ja, wo ist der denn?
Wir sollten aufhören uns länger für dumm verkaufen zu lassen und uns endlich selbst um unser EUROPA kümmern. Zuerst einmal sollten wir verstehen was da mit und um uns herum passiert und schon passiert ist. Dann sollten wir keinem Geschwätz von Leuten mehr blind vertrauen, die womöglich selbst nicht einmal die Beschlüsse und Verfügungen aus Brüssel lesen und verstehen können.


Nehmen wir uns doch 1x im Monat soviel Zeit für unser EUROPA, wie wir jeden Tag für das Studium der SPORTSEITE unserer Lieblingszeitung aufwenden!

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Thema „Krieg der Moneten“

@ Panik an den Märkten  – Financial Times berichtet
Nebenwerte wehrlos – Financial Times berichtet
Siemens ohne Boden – Dax im Tiefenrausch – n-tv berichtet
Finanzkrise lehrt Anleger das Fürchten – Financial Times berichtet
Märkte treiben FED vor sich her – Financial Times berichtet
Zinssenkung lässt Kurse einbrechen – tagesschau berichtet
Märkte zittern vor Hiobsbotschaften  – Financial Times berichtet
Frisst der Dax International den Dax – boerse.ARD berichtet

Das Handelblatt schreibt heute über:
Dramatische Entwicklungen …. weltweite Turbulenzen …. Notverkauf …. Talfahrt …. Dax brach ein …. rutschte ab …. Gewinnwarnungen …. böse abgestraft ….. stürzten ab …. Anleger flüchten …. im freien Fall …. die Krise verschärft sich …. Finanzwerte brechen ein …. wir können niemandem mehr vertrauen …. wem soll ich hier noch glauben …. Prügel einstecken …. die größten Verlierer …. Risiken gestiegen … Glaubwürdigkeit hat enormen Schaden genommen …. usw.

Das sind doch leckere Krimithemen!  Horror, Gewalt und  Korruption. Warlords aus den feinsten Kreisen.
Das möchte ich an dieser Stelle heute aber mal öffentlich beichten: „Geldangelegenheiten waren mir immer schon unheimlich. Jetzt habe ich aber richtig Angst vor meinem Geld bekommen. Nix wie weg damit. Weg mit diesem Teufelszeug. Bringt nur Unglück.“