Für unsere Zukunft! Investition in die Bildung …. tut not, muss sein ….

Heute tönte es wieder einmal aus meinem Radio:
Zwei Drittel unserer Bürger wünschen sich von der neuen Regierung mehr Geld in die Bildung zu investieren.  Es geht um die Zukunft der heute jungen und den Unterhalt der morgen alten.

Seit Jahrzehnten, wirklich seit Jahrzehnten, klagen unsere Bürger, die Verbände, die Politiker für Bildung, die Kultusminister, die Schüler und Studenten, die Wirtschaft  und die Erzieher über den ständig zunehmenden Verfall der Bildung im allgemeinen und der Allgemeinbildung im besonderen und die fehlende Unterstützung beim Herumreißen des Bildungsruders. Seit Jahrzehnten weisen insbesondere Bundespolitiker und Parteiführer medienwirksam auf die katastrophalen Folgen einer verschluderten Bildungspolitik hin, machen sogar in Pisa, geloben Besserung und versprechen dem immer weniger ausgebildeten Bürger (uns), nun würde das mit – oder lieber besser unter – ihnen alles besser und endlich etwas getan, um unserer Wirtschaft, unserer Gesellschaft und vor allen Dingen unseren Verdienern d.h. zukünftigen Rentnern (mir) wenigstens eine  halbwegs erträgliche Zukunft garantieren zu können.

Welcher wahlberechtige (wahlerfahrene) Bürger glaubt denn diesen Stuss noch?
Welcher Politiker will ein gebildetes Volk?
Was verstehen diese überall auftretenden Redner eigentlich unter gut ausgebildet?
Wann bloß erleben wir endlich diese versprochene Zukunft?
Welcher Politiker denkt wenigstens in Sachen Bildung ernsthaft über die aktuelle und die kommende Legislaturperiode hinaus?
Welcher Maßgeber / Entscheider  hat mehr als nur sich im Kopf und mehr als seine eigenen Interessen im Auge?

Statt besser, wie uns seit Jahrzehnten versprochen, wird Bildung immer schlechter. Das Bildungsniveau der „breiten Masse“ nimmt dramatisch ab und die Hauptschule hat einen so elend miesen Ruf bekommen, dass sie als überholt und unproduktiv abgeschafft gehört.
Ihren guten Ruf der fünfziger und sechziger Jahre wieder herzustellen ist gar nicht mehr möglich.

Mein Verdacht:
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Arbeitslosenzahlen September 2009

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Die Bundesagentur für Arbeit hat die aktuellen Zahlen veröffentlicht.
Zur Arbeitslosenstatisitk für den September 2009 usw. [ hier klicken].

Seite 51 „unsere BRD“ insgesamt
Seite 52 „unsere BRD“ WEST
Seite 53 „unsere BRD“ OST
Seite 55 „Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte“
Seite 56/57 „Kurzarbeit“
Sie finden in diesem interessanten Monatsbericht natürlich auch jede Menge weitere Informationen.  

Die nachfolgenden Grafiken der Bundesanstalt für Arbeit geben detaillierte Auskunft: Weiterlesen

Wer ist „Sahra Wagenknecht“ wirklich?


Ich lebe in Sachsen und habe die ehemalige DDR in allen Schattierungen kennengelernt.
Dazu gehörten auch die Betonkommunisten, die mir und meiner Familie das Leben schwer gemacht und mir (wegen versuchter Republikflucht) die Gesundheit geraubt haben.
Aus diesem Grunde bin ich sehr sensibel wenn ich höre und lese, wie sich die PDS-Nachfolge-Kolonne innerhalb der Partei DIE LINKE verhält und gegenüber Andersdenkenden durchsetzt.
Knapp 1000 unbelehrbare Kommunisten gegenüber 60.000 linken Sozialisten sorgen in der Partei für die Richtung. Weiterlesen

Eines ist seit heute bei der Rente wirklich sicher: DIE LÜCKENLOSE STAATLICHE KONTROLLE!


Seit heute ist eines ganz sicher:
ALLE Rentenversicherungsträger melden seit dem 01.10.2009 an ALLE Finanzämter ALLE Renteneinkünfte ALLER Rentner.


– Der letzten 4 Jahre (ab 2005)
– Unaufgefordert und automatisch!

Damit auch aber ebenfalls sicher:
Die Finanzbeamten können sich ab sofort durch einen einfachen Mausklick erkundigen, was der Einzelne da so fürs süße Nichtstun im Rentnerparadies einstreicht.

Denn sicher ist auch, dass ALLE Rentner steuerpflichtige Einkünftige beziehen und ab einer bestimmten Einkommensgrenze darauf auch Steuern zu entrichten haben.

Das ist ja im Kern nicht ungerecht, aber das trifft etliche ehrliche Rentner hart, denn viele von Ihnen haben mit Erhalt des Rentenbescheids sofort den Kontakt zur Gesellschaft und Umwelt abgebrochen, leben  zurückgezogen in Ihrer Abseitswelt, wissen gar nicht mehr was da alles um sie herum geschieht, wollen es bewußt nicht wissen und haben daher auch keine Ahnung von der anderen Welt und ahnen nicht einmal, dass Renten zu versteuern sind.

Und jetzt das! Weiterlesen

Wahlaufruf !

„Rex“ 9. Klasse  www.liebegymnasium.de  schickt seinen ernsten Aufruf an die Politiker zum 28. September 2009 (den Tag danach!) per Mail an meine-deine-unsere und SEINE BRD. Er schreibt dazu „…. gilt für alle Wahlen am 27.09. “ 
Ich habe die Grafik auf 2/3 verkleinert und den Text gekürzt.
Vielen Dank an Rex nach Gera.

Was verdient dein-mein-unser Abgeordneter?

Daran sollten wir uns vor der Wahl vielleicht noch einmal kurz erinnern!

Abgeordnetenpensionen (monatlich):
Abgeordnete bekommen 2,5% ihrer Diäten als Ruhegehalt. Nach 8 Jahren im Bundestag eine Pension in Höhe von 1.651 Euro im Monat – ohne selbst einen einzigen Cent dazu beigetragen zu haben (also etwa doppelt so viel wie Otto Normal, wenn er sein ganzes Leben hindurch ohne Unterbrechung gearbeitet hätte).

Ministerpensionen (monatlich):
Norbert Blüm (lt. Spiegel v. 13.08.2007) 10.600 Euro
Helmut Kohl (lt. Spiegel v. 13.08.2007) 12.800 Euro
Hans Eichel (lt. Spiegel v. 13.08.2007) 11.600 Euro

Dirk Hoeren von BILD.DE schrieb für seine Leser hierzu diesen Bericht:

Renten-Skandal
Minister-Pensionen steigen 11x stärker als die Durchschnittsrente.

Magere Rente und Ruhestand bald erst mit 67 für Arbeitnehmer, üppige Pensionen, und das schon ab 55, für Politiker. Der neueste Rentenbericht der Bundesregierung zeigt: Ein Spitzenpolitiker kann bis zum Jahr 2019 fast 14mal soviel Ruhegeld ansammeln wie ein Durchschnittsverdiener.

Mehr davon?
Hier geht es zum Artikel

Keinen Neid bitte. Das ist die Situation aufgrund geltenden Rechts.
Gestern in Wiso fragte eine Zuschauerin Herrn Pofalla (CDU), was denn ein Abgeordneter wohl an Altersversorgung bekäme.
Er eierte und eierte um die konkrete Antwort herum und ließ dann ledlich nichtssagende Allgemeinplätze los und sonderte heiße Luft ab.
So nicht Herr Pofalla!
Sie zwingen uns Bürger ja regelrecht dazu uns selbst zu informieren.
Glauben Sie denn, damit wäre es gut?
Glauben Sie womöglich, wir wären alle dazu zu dumm und
glauben Sie, dass wir uns unsere Fundstücke nicht gegenseitig zusenden?
 

Immer schön aufrichtig antworten, Herr Pofalla!

Wir sind die Internetgeneration und um uns zu informieren, zu unterhalten und Wissen auszutauschen z.B. auch über Sie, nutzen wir doch auch Blogs wie z.B. gerade „deine-meine-unsereBRD“.
Noch nicht mitbekommen, schon wieder vergessen wie das beim Volk funktioniert, Herr Pofalla?

Corinna aus Tostedt.

„Vielen Dank an Red. für seine Ruhe und Geduld beim Zusammenstellen. Habe mich heute erst als aktiver Mitstreiter eingetragen. Bitte mit meinen beiden anderen Artikeln (Maileinsender) auf meinen neuen Autoren-Account legen.“   
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Erledigt!
22.09.09 – Was verdient dein-mein-unser Abgeordneter?
24.02.09 – Nordbank HSH sitzt komfortabel im Rettungsboot
27.01.09 – Zumwinkel vertraut dem Rechtsstaat nicht mehr !!!!!

Deutsche sind einfach nur gut!

Obwohl uns im vergangenen Jahr 2008 die Finanz- und Wirtschaftskrise heimsuchte, obwohl bereits damals feststand, dass viele Väter ihren Job verlieren werden, haben unsere Bürger gespendet was das Zeug hält.
Zwar waren es 42% weniger Bürger, die sich eine Spende leisteten, aber diejenigen, die es getan haben, haben für die anderen mitgespendet und sage und schreibe 2,8 Milliarden Euro für gute Zwecke locker gemacht.

Bitte schön. Daran kann der Finanzminister doch schlicht erkennen, dass noch sehr viel Geld „über“ und die Fahnenstange der Belastungen noch nicht erreicht ist. Da liegt noch viel Potential für ihn bereit. Egal wie er nach der Wahl heißt und woher er kommt. Diese Zahl haben auch die möglichen Kandidaten schon wahrgenommen.
Von wegen, dass Steuerentlastungen auf uns zukommen.
Was auf uns zukommt ist der Griff einer zweiten Hand in unser Portemonnaie!

„Nach der Wahl könnt Ihr bitte schön allesamt mal hübsch in unsere leere Staatskasse spenden!
Wartet nur eine ganz kurze Zeit nach der Bundestagswahl ab.
Wenn der zukünftige Finanzminister  in seinem Zimmer den Deckel von der Staatsschatulle geöffnet hat und kalkweiß, fluchtartig wieder auf den Flur zurück kommt.
Da ist auch in unseren Täschchen nach der unbestreitbare wichtigen Rettung der systemischen Banken bald nix mehr über für einen guten Zweck. Und sei er noch so erforderlich, wie z.B. die Bildung unserer Kinder, die Milderung der Kinder- und Altersarmut.“

Zusammenfassung einer Stammtischdiskussion vom vergangenen Wochenende.

Wo beginnt Zivilcourage?

@ Vor einigen Jahren überquerte mein Onkel in Peine auf dem Weg zum Marktplatz eine Straße,  brach wie vom Blitz betroffen zusammen und fiel schräg über den Bordstein. Er lag halb im Rinnstein, halb auf der Straße. Er konnte vor Schmerz nicht einmal mehr richtig atmen, geschweige denn sprechen.
Maurer! Unmittelbar nach dem Krieg sofort in den Beruf. Technische Hilfsmittel = Fehlanzeige. Körpereinsatz für den Wiederaufbau unserer BRD war Pflicht.  
Was war geschehen? Schwerster Bandscheibenvorfall. Es folgten etliche OPs, Versteifung mehrerer Wirbel im Lenden- und Halsbereich, mehrere Rehas über Jahre hinweg.
Berufsunfähig (aber die Häuser, an denen er mit gearbeitet hat stehen noch heute).

Die allzu freundlichen Bürger, die sich wünschen, dass ihnen auf einem Bahnsteig geholfen würde, wenn sie in Not geraten, stiegen über ihn hinweg oder gingen um ihn herum.
Nicht wenige riefen ihm zu: „Steh auf, Du besoffenes Schwein!“
Über eine „gefühlte halbe Stunde“ lang lag er hilflos am Boden. Niemand fragte, niemand half.
Doch EINER kam, beugte sich herab und sprach ihn an.
Es war ein ausländischer Mitbürger, der sich in gebrochenem Deutsch nach ihm erkundige, in die Knie ging, um seine leise Stimme zu hören, einen der anderen Passanten anhielt und diesen nötigte per Funktelefon einen Rettungswagen anzufordern.

Ein anderer Fall. In Hannover kauft ein älterer, gut bekleideter Herr Lebensmittel ein. Ein Ausländer. Unter anderem eine Flasche guten Rotwein. Am Aegi (zentraler Platz in Hannover-Mitte) will er für seinen weiteren Weg die Stadtbahn nehmen. Vorher muss er die öffentliche Toilettenanlage benutzen.
Nachdem er diese verlässt, stolpert er auf dem Weg zum Untergeschoss, strauchelt, stürzt auf sein Gesicht, verliert die Besinnung. Die gerade erworbene Rotweinflasche zerbirst unter ihm. Da liegt er nun! Unter ihm  läuft die eine rote Flüssigkeit hervor, die Schräge zum Untergeschoss  hinab.

Stellen Sie sich dies einmal plastisch vor!
Wieder rennen zig  Menschen vorbei oder machen angewidert einen Bogen. Sie haben ein Ziel vor Augen, sie müssen zum Job, die nächste Bahn erreichen, zu einer Verabredung in ein Café im Zentrum, Einkäufe erledigen.
Sich um jemanden zu kümmern, der in einer Alkohollache am Boden liegt und auch danach riecht, ihn vielleicht sogar anzufassen, das geht wirklich zu weit. Dafür lässt man doch keinen  Termin fallen. Da kann sich doch „der Nächste“ drum kümmern, der hat ganz sicher mehr Zeit und ekelt sich nicht einen „Penner“ zu berühren.

Hier sollen (nach meiner Erinnerung) Jugendliche Hilfe geholt haben. Also die aus der Generation, die heute gerade als üble Schläger verdächtigt werden.

Es half keiner von denen, die sich gerade zur gefährdeten Opfergeneration rechnen. Keiner von denen, die immer im Moment mit dem Nachbarn darüber diskutieren, ob sie unter dem Eindruck des aktuellen Geschehens zukünftig nicht doch lieber noch weniger helfen und währenddessen lautstark mehr Polizei, höhere Strafen und Videoüberwachung verlangen.

Dabei ist es vollkommen egal, ob sich es in Peine, Hannover, München, Erfurt, Magdeburg, Frankfurt/Oder, Berlin, Passau oder Freiburg abspielt.  
Hannover ist überall und Peine sowieso.

Das waren 2 weniger spektakuläre Beispiele als die, die immer durch die Medien gehen. Sie sind aber auch aus dem echten Leben.
Das war eine Beschreibung des Alltäglichen. Keine Anklage!

Wieder einmal werden Talkshows aus dem Hut gezaubert und wahre „Fachleute“ nutzen die Chance, sich zu äußern. 1 Betroffener wird als Alibi dazu eingeladen. Er hat 2 Minuten (max.), um sein Schicksal und sein heutiges Befinden ausführlich zu schildern.
Noch nie sah ich eine Talkshow, die nur aus wirklich Betroffenen zusammengesetzt war und wo ein „Fachmann“ an einem Nebenplatz im Publikum saß. Vielleicht käme der ja dann auch gar nicht erst.

Wenn jemand in Not ist, ist Zivilcourage gefragt.
Wann ist jemand in Not?
Wann ist Zivilcourage erforderlich?

Unsere BRD nach der Wahl

@ Die Financial Times veröffentlicht heute einen einen sehr ausführlichen Beitrag von Maike Rademaker und Ulrike Sosalla zur künftigen wirtschaftlichen und politischen Situation unserer BRD nach 2009.
Der Titel lautet: „Das dicke Ende kommt erst noch“

Ich finde ihn so lesenswert, dass ich unbedingt auf ihn aufmerksam machen möchte.
BITTE HIER KLICKEN

OPEL ist „gerettet“ (!) und GM lacht sich ins Fäustchen (?)

 

Aber ist OPEL wirklich über’n Berg?

Der Artikel der FAZ „New Opel streicht mehr Jobs als bisher bekannt“ gibt die Sorgen sehr gut wieder.
Auch ich zweifele, ob der Verkauf an Magna wirklich die Rettung ist.

Zudem wäre noch einzuziehen:
GM hat sich das Vorkaufsrecht gegenüber den anderen Shareholdern gesichert. Die russische Sberbank will ihre 55% nicht auf längere Zeit behalten. Das ist bereits bekannt.
Erst werden die Produktionsstätten auf Vordermann getrimmt, „verschlankt“ und das Personal reduziert. Dann wird der Laden mit Gewinn wieder verkauft.
Ich habe gehört, dass Finanz-Heuschrecken sich in gleicher Weise verhalten.

Bei einem Verkauf wäre GM berechtigt/genötigt das Vorkaufsrecht wahrzunehmen. GM ist zu einem großen Teil der amerikanische Staat. Obama. Für die Sberbank ist das schon heute ein super Geschäft.

Und die Politikerauf beiden Seiten des Atlantiks haben für ihre Bürger nebenbei auch noch etwas Positives vorzuweisen: „Obama hat GM gerettet und Frau Dr. Merkel hat OPEL gerettet“.

Und wenn dann GM den OPEL-Laden mit halbierter Belegschaft wegen eines Vorkaufsrechts zurückkauft,  wäre dies trotz des Gewinns der Sberbank auch noch ein richtiges Schnäppchen. Übrigens auch für eine zufällig herbeihüpfende internationale Investorengesellschaft, die den Anteil der Sberbank anstelle von GM ebenfalls übernehmen könnte.

Was dann folgt, kennen wir aus der Szene der Zulieferer.
Ich habe kein gutes Gefühl.

Frederic aus Lahr
(Könnt Ihr meine früheren Artikel auch auf mein User-Konto übertragen?)

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Ist erledigt.