Archiv des Autors: Vetter aus Dingsda
Deutsche sind einfach nur gut!
Obwohl uns im vergangenen Jahr 2008 die Finanz- und Wirtschaftskrise heimsuchte, obwohl bereits damals feststand, dass viele Väter ihren Job verlieren werden, haben unsere Bürger gespendet was das Zeug hält.
Zwar waren es 42% weniger Bürger, die sich eine Spende leisteten, aber diejenigen, die es getan haben, haben für die anderen mitgespendet und sage und schreibe 2,8 Milliarden Euro für gute Zwecke locker gemacht.
Bitte schön. Daran kann der Finanzminister doch schlicht erkennen, dass noch sehr viel Geld „über“ und die Fahnenstange der Belastungen noch nicht erreicht ist. Da liegt noch viel Potential für ihn bereit. Egal wie er nach der Wahl heißt und woher er kommt. Diese Zahl haben auch die möglichen Kandidaten schon wahrgenommen.
Von wegen, dass Steuerentlastungen auf uns zukommen.
Was auf uns zukommt ist der Griff einer zweiten Hand in unser Portemonnaie!
„Nach der Wahl könnt Ihr bitte schön allesamt mal hübsch in unsere leere Staatskasse spenden!
Wartet nur eine ganz kurze Zeit nach der Bundestagswahl ab.
Wenn der zukünftige Finanzminister in seinem Zimmer den Deckel von der Staatsschatulle geöffnet hat und kalkweiß, fluchtartig wieder auf den Flur zurück kommt.
Da ist auch in unseren Täschchen nach der unbestreitbare wichtigen Rettung der systemischen Banken bald nix mehr über für einen guten Zweck. Und sei er noch so erforderlich, wie z.B. die Bildung unserer Kinder, die Milderung der Kinder- und Altersarmut.“
Zusammenfassung einer Stammtischdiskussion vom vergangenen Wochenende.
Rowenta muss die „Verluste“ ausbügeln
Haushaltsriese SEB, ein Mitglied in fast jedem Haushalt unserer BRD, wird den deutschen Qualitäts-Dampfbügeleisen-Hersteller „ROWENTA“ wohl plattbügeln müssen und wieder einen Teil der restlichen hier noch verbliebenen Produktion nach China verlagern, wo gerade 25 Millionen arbeitslose Fabrikarbeiter nach jedem Auftrag hungern und verständlicherweise auf der Stelle für noch so geringe Minilöhne arbeiten würden.
Das war eigentlich absehbar.
Welcher gute Deutsche kauft denn auch noch deutsche Produkte?
Die sind doch viel zu teuer.
Nur wenn die Arbeitsplätze über die Wupper gehen (ich will in Deutschland bleiben und lasse sie deshalb nicht über den „Jordan“ gehen) dann wird gemurrt, gejammert und nach Solidarität gerufen.
Scheinheilig sind wir hier auch.
Wir hätten doch diese Solidarität längst zeigen und die ROWENTA-Produkte aus heimischer Herstellung kaufen können.
Aber nein, diese noble Geste überließen wir Weiterlesen