Macht Papandreou das Referendum zum Referendumm ?

logo f.Beitrag per MailWelchen Freibrief soll die griechische Bevölkerung ihrer Regierung mit einem Referendum wohl „unterschreiben“?
Papandreou stellt die Vertrauensfrage (wie Berlusconi) und gibt dem Paralament die Möglichkeit NEIN zum Euro-Rettungsschirm zu sagen  (wie die Slowakei), um die Opposition im eigenen Land auszutricksen.

Erst lässt die griechische Regierung zu, dass das Land in die Pleite geritten wird, mogelt ihren Staat in die Gruppe der EURO-Staaten, lässt alle für ihre Misswirtschaft bluten, hält die Hand auf, um den griechischen Haushalt über die Runden zu bringen. Jetzt zeigt Papandreou den Banken die rote Karte und droht ihnen mit dem Totalausfall aller gewährten Kredite.
Das macht weltweit großen Eindruck.
Alle warten, ob sich EUROPA das gefallen lässt.
Auf jeden Fall haben Ilias- und Elena-Normalgrieche die Folgen allein auszubaden.

Was ist mit den 2.000 Griechen, denen 80% des griechischen Vermögens gehört und deren EUROS sich bereits seit langer Zeit im Ausland befinden?

Stimmt das griechische Volk auch in deren Interesse ab?

Jetzt kann sich hoffentlich auch der allerletzte Europäer erklären, warum sich die Griechenlandhilfe so lange hingezogen hat.
Es dauert halt etwas, bis alles in Sicherheit gebracht werden kann.

Der Rettungsschirm EFSF steht und wir haften über Griechenland hinaus.
Wenn betroffene Banken durch die Griechenpleite ihre Staaten in die Knie zwingen ist das nicht mehr ganz so schlimm.
Der Rettungsschirm der europäischen Steuerzahler steht!

Eigentlich können die europäischen Banker hochzufrieden sein.
Das ist wirklich super gelaufen.

Rudolf L., Herzberg/Harz

Lebensmittelwarnung

Red@
Die neue Internetseite  LEBENSMITTELWARNUNG.DE   ist unter der Web-Adresse http://www.lebensmittelwarnung.de  nicht zu erreichen.

ABER SO GEHT’S:
Klicken Sie auf den folgenden LINK:

Lebensmittelwarnung – Portal der Bundesländer

Und Sie können  hier oder dort auch noch die weitere Auswahl treffen:
„Aktuelle Warnungen“  oder
Alle Warnungen (bundesweit)

.

Fristablauf – 21.10.2011 – 24:00 Uhr

Red@Gleich läuft die Frist ab.
Das Urteil mit dem Aktenzeichen 28274/08 des EU-Gerichtshofs vom 21.07.2011 legt fest, dass es gegen die Menschenrechtskonvention  verstößt, wenn ein Arbeitgeber einen Arbeitnehmer entlässt, der auf Missstände öffentlich hinweist.

Erinnern wir uns an den Fall der Altenpflegerin, die auf untragbare Zustände an ihrem Arbeitsplatz hinwies und dafür entlassen wurde.

Gegen das Urteil gibt es das Recht Einspruch einzulegen (binnen dreier Monate). Einzulegen durch die Bundesregierung.

Anmerkung:
Die SPD, Erfinderin der gelockerten Zeitarbeit, heute in der Opposition und von hier aus wieder sensible für den „Kleinkram“, stellt sich sofort auf die Seite des „kleinen Mannes“ und will einen Gesetzesentwurf vorlegen. So meldet sich zumindest die SPD-Expertin für den deutschen Arbeitsmarkt Anette Kramme zu Wort und nannte dafür den Herbst dieses Jahres, der am 21.09.2011 begann.

Wollen wir hoffen, dass  sich die Arbeitsmarktexpertin auch mit Fristabläufen auskennt und weiß, wann der Herbst 2011 vorbei ist.
Oder war die Wortmeldung aus der SPD nur eine „Ente“?

Schokolade? Nein danke!

2003 gab es Gerüchte und TV-Berichte (29.12.2003 auf ARTE), dass es in Indien Aufkäufer menschlicher Haare gäbe, die diese dann an die Schokoladenindustrie verhökerten, welche daraus einen Geschmacksverstärker extrahieren und diesen dann unter ihre Schokolade mischen würde.

Mir war damals ganz übel und ich as monatelang kein einziges Stück Schokolade mehr. Aber wie alles im Leben hat sich dieses im Laufe der Zeit wieder gelegt und ich habe bis heute gelegentlich wieder herzhaft zugelangt, weil ich Berichten vertraue, dass die Aminosäure inzwischen industriell hergestellt wird.

Um ehrlich zu bleiben, ein leichter Nachgeschmack ist mir trotzdem immer geblieben.

Heute sehe ich, genau zum anlaufenden Vorweihnachtsgeschäft und der bereits auslieferbereit  auf Lager liegenden Schokolademännchen, auf TV Phoenix die bereits 2010 hergestellte Reportage „Schmutzige Schokolade“ von Miki Mistrati  über die Beschäftigung von Kindersklaven auf Schokoladeplantagen der Elfenbeiküste.

In der Reportage werden etliche Filmaufnahmen als Beweise vorgestellt, die offenbar so authentisch sind, dass sie nicht einmal von leitenden Herren der Schoko-Hersteller bestritten werden.

elpaulos hat diesen Film bereits am 07.01.2011 für uns alle auf youtube veröffentlicht.

Titel: Kindersklaven schuften für Nestle & Co.
Dauer 43 Minuten 27 Sekunden
Link: http://www.youtube.com/watch?v=V4tc-PT3FXI

Ich ess jetzt garantiert niemals mehr Schokolade!

 

Heiner Geißler: Das kapitalistische Wirtschaftssystem hat keine Zukunft mehr.

Red@ Heiner Geißler äußerst sich am 18. Oktober 2011 in einem ZDF-Interview zu den Demonstrationen gegen das Bankensystem:

…..  Mit Leisetreterei werden keine positive Veränderungen für die Menschen erreicht. Es ist klar, wir brauchen eine Art Revolution.

Das kapitalistische Wirtschaftssystem hat keine Zukunft mehr.

Die Menschen spüren das und sie lassen sich nicht mehr gefallen, miterleben zu müssen, dass ihre Lebensbedingungen ständig nur ökonomischen Bedingungen untergeordnet werden.

Eine Zerschlagung von Investment- und Geschäftsbanken ist eine Forderung, die er bereits vor 10 Jahren aufgestellt habe und es sei gut und nicht zu beanstanden, wenn die SPD, er meint hier ausdrücklich Herrn Sigmar Gabriel, endlich einmal eine gute Idee übernehmen würde.

Die Deutsche Bank muss entflochten werden.
Zumindest ist eine klare Trennung zwischen ihrem Geschäftsbereich und dem Investmentbankbereich erforderlich. 70% der Gewinne der Deutschen Bank resultieren aus Investmentbanking und da dies ein risikoreiches Geschäft ist, besteht auch für die Deutsche Bank die Gefahr in Schwierigkeiten geraten zu können.

H.G. meint, die Banken sollten diese Entflechtung von ganz allein durchführen, denn sie läge im ureigensten Interesse der Banken und Anleger. Eine solche Maßnahme sei längst als unabwendbar anerkannt.

Ich möchte in diesem Zusammenhang auf den Artikel „SPD-Chef Gabriel: Investmentbanking ausgliedern“ des Online-Focus vom 15.10.2011 hinweisen.

Eine Suche unter „gabriel investmentbanken“ fördert mehr als 30tausend Ergebnisse auf den Bildschirm. In ihnen werden Begriffe wie zerschlagen, trennen, ausgliedern, Neuordnung angeboten.
Suchen Sie sich etwas aus.

Legionellentest ab 1.11.11

Bürger's BeitragBesser wäre ja der 1.11.11 um 11 Uhr 11 für diesen Witz geeignet.
Ab dem 1.11. soll ein Gesetz in Kraft treten, durch welches wir Mieter vor Legionellen im Warmwasser geschützt werden sollen. Diese springen uns vorwiegend beim Duschen an. Sie verstecken sich in den Wassertröpfchen, die unsere Lippen berühren.

So habe ich es aus dem Fernsehen in einem Vormittagsmagazin der letzten Tage gehört.
Weiter wurde dort öffentlich gemacht, dass die örtlichen Behörden für die Durchführung der Wasserproben vor Ort in etwa 40 Millionen Haushalten unserer BRD zuständig sein sollen.
Ist das eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für nicht oder nur schwer vermittelbare Leistungsempfänger der Arbeits- und Sozialbehörden?
Wer hat das eigentlich ausgeheckt?
Beschäftigen die Bundesbehörden jetzt auch Praktikanten?
Erhalten diese das Recht Gesetze zu erlassen?
Wo waren unsere gewählten Abgeordneten als diese Gesetz im Bundestag zur Lesung und zur Abstimmung kam?
War das an einem Freitag Nachmittag, als alle Anwesenden pennten und der Rest der Nichtinteressierten bereits auf dem Nachhausweg war?
Wo waren unsere Medien, die sich sonst um jede Schlagzeile raufen?
Ist so ein Bockmist nicht berichtenswert genug?

Wäre es einen Artikel wert gewesen, wenn der griechische Ministerpräsident dies den vor Sorgen schwitzenden Bürgern seines Landes verordnet hätte?

In unseren Kankenhäusern infizieren sich jährlich zigtausende arglose Patienten über Personal und Einichtungen an multiresistenten Keimen, die nicht behandelt werden können. Viele Patienten versterben daran jämmerlich. Viele andere denken noch Jahre mit Schrecken an die Zentren unserer Gesundheit zurück. Einige sollen sogar keine Lust mehr auf diese Einrichtungen haben und eine Notoperation an Ort und Stelle unter freiem Himmel einer OP im Kreiskrankenhaus vorziehen.
Die Keime werden verdächtigt, aus der Massentierhaltung zu kommen.
Weder hier noch dort wird etwas getan.

Aber die Legionellen, die von keiner Lobby in Schutz genommen werden, die müssen jetzt den Kopf herhalten.

Wenn uns Verbrauchern der Impfstoff der letzten Schweinegrippe nicht angedreht werden konnte, dann stimmt mit uns wohl etwas nicht und der Verdacht liegt auf der Hand, dass wir von Legionellen verseucht sind.
Das muss auf der Stelle untersucht werden.

Sind Legionellen intelligente Lebewesen?
Können die die nächste Bundestagswahl beeinflussen.
Sind sie vielleicht konservativ?
Sehen Erkrankte schwarz für ihre Zukunft?

Muss ein liberaler Gesundheitsminister da nicht unverzüglich einschreiten, um dieser in jedem heimischen Duschkopf lauernden Volksseuche Einhalt zu gebieten?
Werden auch die Duschköpfe in den Krankenhäusern untersucht?
Oder nur die, die in Mietwohnungen eingebaut sind?

Bin mal gespannt, wann die Behörden sich bei mir melden.
Wer wird in Bälde bei mir klingeln?
Ich bin mir sicher, dass es ein osteuropäischer Trickbetrüger mit seinem Partner ist, der mittels gefälschter Dokumente und Ausweispapiere und einem Schraubglas in der Hand in meine Wohnung will, um die Wasserleitung auf höchstem Befehl hin zu sterilsieren und mich dabei natürlich in den Keller an die Hauptwasseruhr schickt.

Wer hat sich das bloß wieder ausgedacht?
Welche Stadt in unserer BRD hätte wohl die Mitarbeiter, um so einen Unsinn in die Tat umzusetzen?
Jeder Mieter muss dafür in die Tasche greifen.
Gerüchte über Beträge von 50 Euro pro Untersuchung und Jahr machen bereis die Runde.
Gesundheit ist nun mal teuer. Volksgesundheit allemal.
Ist das die liberalisierte Wirklichkeit des gelben Versprechens „mehr Netto vom Brutto“?
Welche Lobby hat sich da bloß wieder Zutritt zum Ministerium verschafft?
Das müssen Topp-Leute gewesen sein.
Wie die, die uns das Impfserum millionenfach gegen die letzte Schweinegippe verhökert und vorher in schillernsten Farben eine auf uns zukommende Pandemie an den Horizont gemalt haben, was tausenden von schuldlosen Schweinen das Leben kostete und den damaligen Gesundheitsminister animierte sich impfen zu lassen, damit das Zeug unters Volk käme?

Wo lebe ich eigentlich?
Euer Bürger 001

Und wie reagieren die Märkte?

Bürger's BeitragJeden Tag werden wir mit den allerneusten Berichten über die
Euro- und Bankenkrise überschüttet.
Besonders der Montag scheint dafür ein geeigneter Termin.

Professoren, Wissenschaftler, Wirtschaftsfachleute und Journalisten bekannter Zeitschriften werden interviewt und geben ihre Meinung zum Besten.
Die ist aber immer gleich:
Es könnte so sein oder so. Die Lage ist ernst und eher hoffnungslos. Es sei
denn man tut ohne Gewähr dies oder jenes.

Eine Lösung, die das Euro-Dilemma am Mittelmeer erfolgreich beendet, geben sie allerdings nicht. Sie wissen zwar zu allem etwas Kluges zu sagen und wissen eigentlich alles besser, aber sie wissen nicht was Frau Merkel eigentlich wirklich tun soll. Sie äußern sich vage und allgemein, damit sie später alles öffntlich Gesagte in eine zutreffende Weissagung umdeuten können.

Dann kommt stets die alltägliche und inzwischen allerlangweiligste Frage der Moderatoren an die Reporter im Außendienst:
Und wie reagieren die Märkte?

Ich bin aufrichtig schockiert und rege mich jeden Tag maßlos darüber auf. Interessiert sich niemand für uns kleinen Leute?
Sind tatsächlich einzig und allein die Märkte von Bedeutung?
Das sind doch die, die uns diesen Schlamassel eingebrockt haben.
Wie sollen die denn schon reagieren?
Unzufrieden vielleicht?

Was ist mit uns?
Was ist mir mir?
Ich bin der Ansicht, dass wir Bürger uns das Geldgeschäft der Märkte zu unseren Lasten nicht länger mit ansehen dürfen.
So eine „Wirtschaft“ dürfen wir doch nicht lammfromm zulassen.
Da müssen wir doch etwas tun können.
Ist denn unter uns Betroffenen nicht einer klüger als die, die unser Geld in großem Stil, ohne Strafe befürchten zu müssen, verplempern?

Bürger auf die Barrikaden!
Euer Bürger 001

Machen uns deutsche Banker arm?

Hi, hier bin ich mal wieder.
Heute habe ich mal eine bescheidene Frage:

„Wie kann es sein, dass deutsche Groß- und Globalbanker über ihre US-Niederlassungen gegen unseren Euro wetten, der doch sogar ihre eigene Heimatwährung ist,  aber zur gleichen Zeit in unserer BRD die Regierung bei der Bewältigung der Wirtschafts- und Währungskrise beraten?  
Doch nicht genug damit.
Sie geben den schwachen EU-Staaten auch noch das Geld zur Belebung ihrer Wirtschaft und zur Vermeidung bzw. Verschleppung der Staatspleite.

Und was noch schlimmer ist, sie erhalten dieses Geld ausgerechnet auch noch aus den Kellern der Europäischen Zentralbank, in die unsere Regierungen unser Bürgergeld transferiert haben.“

Wollen wir uns das noch lange ansehen?

Darf das wahr sein?

Ich heiße Hagen.

Mein Profil:
Ich wohne im Grossraum Bonn, bin selbstständiger Kaufmann (kleiner Laden) und rege mich immer noch furchtbar auf, wenn unsere hart erarbeiteten Steuern, unsere Zukunft und unsere Umwelt im Rhein und in unersättlichen Abgründen versenkt werden.

Ich bin immer verzweifelter über die Leichtigkeit, mit der wir zusehen, wie wir ruiniert werden und dabei ganz ruhig die Hände in den Hosentaschen behalten. Nicht zu Fäusten geballt, wie man denken sollte.

Mein Anliegen:
Trotz aller Versprechen auf Gerechtigkeit und soziale Marktwirtschaft ließ der Deutsche Fiskus (unser Staat, unsere Demokratie, geführt durch die von uns in unseren Wahlbezirken, auf Grund ihrer Versprechen und Zusagen, gewählten Volksvertretern) uns gefühlt „mal wieder im Regen stehen“.

Im wahrsten Sinne des Wortes.
Hunderttausende Deutsche wurden „hinter’s Licht geführt“ und statt uns zu schützen, besteht der Verdacht, deutsche Beamte könnten zu unserem Nachteil geschwiegen haben. Im Interesse ihres Dienstherren bzw. ihrer sicheren Arbeitsplätze?
Kann das wahr sein?

Die Süddeutsche Zeitung und der Nachrichten-Sender n-tv berichten über einen unglaublichen Vorgang:

„Im September 2009 hatte das Düsseldorfer Hauptzollamt intern einen Prüfbericht über den bundesweit agierenden Stromanbieter TelDaFax fertig gestellt, in welchem darauf hingewiesen wurde, dass die Firma unserem Staat, dem auch wir unsere Steuern anvertrauen, insgesamt nur ganz knapp etwas weniger als 30 Millionen Euro schuldete.

Das meiste davon dürften noch nicht gezahlte, rückständige Steuern sein. Dazu die üblichen Zuschläge für Verspätungen und Versäumnisse, die obligatorischen Zinsen für Raten- und Nichtzahlungen, sowie Vollstreckungskosten. Auch für erfolglose Vollstreckungsmaßnahmen in bereits leere Kassen?

Doch nicht genug mit der Bestätigung der Höhe der Schulden. Viel wesentlicher ist der Umstand, dass der Beauftragte unserer Regierung, das Hauptzollamt, testierte, dass die Schuldnerin TelDaFax kein Vermögen mehr besaß, nach bilanzrechtlichen Vorschriften als überschuldet anzusehen sei. Das Hauptzollamt informierte weiter,  dass zugesagte Vorhaben, diese desolate Situation zu beheben, nicht in die Tat umgesetzt worden wäre.
Das Hauptzollamt berichtete seinem Auftraggeber also, dass die Steuerpflichtige juristische Person TelDaFax quasi pleite sei oder zumindest kurz davor, obwohl diese nach wie in aller Öffentlichkeit lautstark für sich und ihre Vorzüge warb und von ihren Kunden unverändert Vorkasse für den Bezug von Strom für 1 Jahr verlangte, ohne auch nur einen geringen Hinweis auf die wackelige Lage anzudeuten.
Ich erinnere mich, sogar, dass einer der Vorstände von TelDaFax von Journalisten hierauf angesprochen, öffentlich behauptete, dass es der Firma gut ginge.“

Und was tut unser Staatsapparat?

Sie glauben, die Versammlung der von uns gewählten Volksvertreter schützt ihre Bürger vor wirtschaftlichen Verlusten?

Sie glauben an das Gute? Wie in einem Märchen?
Haben Sie die Sammlung der Gebrüder Grimm auch nicht verstanden oder auch falsch interpretiert?
Ich glaubte in der Tat an eine gewisse Gerechtigkeit.

Aber ich verstehe die Nachrichten so: „Unsere Volksvertreter haben nichts getan, um uns zu schützen oder auch nur zu warnen. Warum sie das nicht getan haben, sagen sie auch nicht. Das ist plötzlich ein Steuergeheimnis.“

Der Insolvenzfall TelDaFax dürfte bestimmt der größte seiner Art in der Geschichte unserer BRD sein und seine Aufklärung liegt jetzt vertrauensvoll in den Händen der Staatsanwaltschaft. „Erst jetzt“ möchte ich hinzufügen.

Die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass die Gläubigerschutzvereinigung Deutschland den Schaden auf rund 500 Millionen Euro schätzt.
Peanuts?
Für uns fleißige Nachrichtenhörer und politisch Interessierte möchte ich diesen Betrag noch einmal nennen. In der Größenordnung, in der uns gerade Tag für Tag die für die Zukunft uneinbringlichen Verluste untergejubelt nennen:

Eine halbe Milliarde!

Ich fürchte, dass die verschwiegene Vorgehensweise unserer Finanzbehörden auch eins zu eins auf das undurchsichtige Wirtschaften mit unseren Geldern gegenüber Griechenland, Italien, Spanien, Irland, Belgien …….. Frankreich, aber auch hierzulande gegenüber Bremen angewendet wird.

Nicht nur TelDaFax hat keinen ausgeglichen Haushalt hinbekommen.
Nicht nur TelDaFax hatte versprochen einen solchen zu erwirtschaften.
Nicht nur TelDaFax hat mehr Schulden als Vermögen.
Nicht nur TelDaFax (ist) war überschuldet.
Nicht nur TelDaFax schwieg darüber bis zum Supergau beharrlich.

Ab wann dürfen wir über Bilanzbetrug sprechen?
Ab wann liegt ein Kapitalverbrechen vor?
Ab welchem Zeitpunkt hat ein Staat seine Bürger vor Verbrechern zu schützen?

Wie sieht es denn bei uns eigentlich aus?
Haben wir Bundesbürger denn tatsächlich weniger Pro-Kopf-Schulden als die endlich an den Pranger „gerateteten“ europäischen Schuldenbarone?
Kennen wir alle Schattenhaushalte, Bürgschaften und wirtschaftlichen Tretminen?

Gottlob öffnen uns ja diese verflixten US-Rating-Agenturen endlich die Augen.
Was wir sehen ist nicht schlecht?
Nein, es ist der verdammte Abgrund, in den wir schauen oder besser, der grinsend uns anschaut.
Vorher war uns der Blick auf ihn ja versperrt.
Kein Wunder, dass Wirtschaft, Banker und Politiker nicht mehr gut auf die Rating-Agenturen zu sprechen sind.

Schimpft Ihr Nachbar auch über die Ratings?
Nein?
Finden Sie das nicht komisch?

Es schimpfen tatsächlich nur diejenigen, die das Dilemma mit verschuldet, toleriert und zu verantworten haben und nun, nachdem die Rating.Agenturen ihnen die schützende Decke über dem Kopf wegzog und sie enttarnt hat, können endlich auch wir Bürgern erfahren, was diese Geheimniskrämer  hinter unserem Rücken mit unseren Geldern alles gemacht haben und was sie damit erreicht haben:
„Wir sind ALLE pleite.“

Bürger, stell Dir vor, Du bist seit Jahrzehnten längst arm und heute erfährst du davon.

So manche Ehefrau musste mit Schrecken feststellen, dass der Ehemann ein schlechter Unternehmer und Bankrotteur ist.
Können wir uns vorstellen, dass unsere Politiker ebensolche lausigen Wirtschafter sind?
Was sitzt denn auf unsere Verantwortung für uns im Bundestag?
Wen schicken wir denn eigentlich für uns da hinein?
Juristen, Beamte, Zahnärzte, Adelige.
Leute mit Geld und Erfahrung lassen sich doch auf so einen Job gar nicht ein.

Deutschland wird in Kürze nicht mehr in Griechenland verteidigt werden müssen.
In Kürze ist Griechenland hier!

Und wie die Griechen werden auch wir feststellen, dass das Geld der Nutznießer der bisherigen Situation bereits sicher im Ausland untergebracht ist.
Sicher vor uns.
Nur unsere eigene Penunse kann da nicht hin.
Die ist nämlich ehrlich verdient und deshalb auch dazu verdammt, weiter hier zu blechen und dafür geradestehen, dass die Welt nicht untergeht.

Es ist ein Kreuz.

BETTENSTEUER in der gesamten BRD?

Red@ Da hat sich in unsere Regierung eine gelbe Zwergpartei eingeschlichen, um uns mit gerechten Steuern und vor allem mit einem verständlichen Steuerrecht zu versorgen.
Schritt 1: Die Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen wurde reduziert, um die seinerzeit sehr unter massiven Dumpingangeboten aus dem Ausland leidende Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Übernachtungsgewerbes zu stärken.

Wir erinnern uns sicherlich noch alle an das laute Aufatmen der Hotelgäste über den deutlich spürbaren Preisnachlass und den nahezu ungeheuerlichen Anstieg der Übernachtungszahlen in unserer BRD. Man raunt sich in Fachkreisen hinter vorgehaltener Hand zu, Weiterlesen