Im Osten was Neues! Plus 8%

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Im Tarifstreit um höhere Mindestlöhne für die ostdeutsche Baubranche plant die Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt für den 14. März Warnstreiks …..
…. Die IG BAU fordert, den Mindestlohn um acht Prozent anzuheben, für ostdeutsche Bauhelfer von 9,00 auf 9,72 Euro und für Facharbeiter von 9,80 auf 10,58 Euro ….
…. Die Verhandlungen zum Mindestlohn für die rund 130.000 ostdeutschen Bauarbeiter (außer Berlin) waren am 22. Februar in Dresden ohne Ergebnis beendet worden …..
Diese Meldung habe ich n-tv.de entnommen, wo ich den ganzen Artikel lesen konnte.

Da muss ich doch wohl zustimmen. Wer von uns wollte denn überhaupt für einen Lohn von unter 10.00 Euro Hand an irgend etwas anlegen?
Wenn der Helfer „aus der Nachbarschaft“ uns das Badezimmer fliest oder die Wohnung streicht, merken wir, dass sogar dieser „uneigennützige“ Freund  mindestens 15,00 Euro die Stunde baT(1) haben will. Ohne lästige Quittung versteht sich. Er hat ja auch gar keine Vordrucke mit und einen auf Quittungen funktionierenden Kugelschreiber schon gar nicht. Gibt es so einen überhaupt?
Wer für Bauarbeiten am eigenen Haus nach Helfern sucht, die gegen Quittung arbeiten, der stellt fest, dass Ausländer unerwartet – ja quasi mitten im Satz – überhaupt kein Wort Deutsch mehr verstehen  und Deutsche ganz plötzlich einen Hörsturz erleiden.
Aber die Steuersünder, die, die sich da in Liechtenstein tummeln ……. die sollte man in den Knast stecken, die Tür abschließen und den Schlüssel wegwerfen.

BaT(1) = bar auf Tatze
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Italien will sich seiner Steuersünder zuwenden

@ Seit Liechtenstein durch deine-meine-unsere BRD öffentlich gebrandmarkt wurde und seit unser Finanzminister die Zahlen veröffentlicht hat (5 Millionen Einsatz bei einem Ertrag von 300 Millionen) lecken sich auch in anderen europäischen Staaten die zuständigen Beamten die Finger.
Dazu zählen neben Neuseeland und Australien, auch Griechenland, die Niederlande, England, Spanien, Schweden. Aber auch das US-Government des heilbringenden Georg (W.Bush)  will noch mal richtig aufräumen.
Ja sogar Italien, das Land, in dem das Bankensystem überhaupt erfunden wurde, macht sich auf die Socken, um dem Volk in die mehr oder weniger illegalen Sparstrümpfe zu schauen.
Da fällt mit ein, stehen da nicht auch Neuwahlen an und will nicht ein Herr Berlusconi wieder an das Ruder der Regierung? Steht dann ggf. wieder ein ganz spezielles Gesetz auf der Tagesordnung des italienischen Parlaments, wonach der Salvatore-Normal-Bürger so richtig einen an die Waffel bekommt, wenn er wegen Steuerhinterziehung erwischt wird, aber ein bestimmter Personenkreis – meist Politiker – straffrei bleibt? Deren persönliche Steuerhinterziehungen wurden nämlich ausschließlich  und nur im Dienste und zum Nutzen des italienischen Volkes begangen. Das muss der Bürger der stolzen Nation dem sich aufopfernden Politiker doch belohnen.
Ich ahne, da bahnt sich wieder eine berlusconische Leistung an, die des Meisters des sauber-strahlenden Lächelns würdig ist.
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Das Grauen löst sich auf?

Die Grauen (ehedem die grauen Panther, die Hoffnung der Generation jenseits der 50) haben auf der ganzen Linie versagt, wurden von eigenen Leuten missbraucht und stehen wegen Überschuldung unausweichlich vor der Selbstauflösung. Der Vorstand kann gar nicht anders, wenn er nicht in persönliche Haftung genommen werden will – wegen Verschleppung der Insolvenz. Eine Auflösung der Partei lässt die Vermögensmasse, also auch alle Schulden (Verbindlichkeiten) in der Konkursmasse verschwinden. Die Insolvenz wird abgewickelt (zu holen dürfte da wohl nichts sein) und die Verbindlichkeiten sind wie weggeblasen.
Das Grauen verbleibt bei den Gläubigern.
Gestern ließ der Parteitag als erste Drohung den Himmel ergrauen und die Windsbraut EMMA los. Als Mahnung wie es zukünftig für die Wähler dieser Partei aussehen könnte.
Und um diese Wählergemeinschaft nicht schutzlos den Gewalten preiszugeben gibt es sicher bald eine neue Partei für die Generation50plus. Das Klientel ist einfach zu verlockend, um damit nicht auch noch Politik zu machen. Man denke nur an die Lobby. Die kann so spendabel sein und wie wir inzwischen auch von anderen Politikern wissen,  sind da immer kleine und große Pöstchen zu holen, die die karge Rente aufbessern können.
Wir kennen die Parteienwiedergeburt bereits von anderer Seite, wo rote Socken ausgezogen und in weiße Westen getauscht wurden. Nur dabei verschwanden keine Schulden.
Grau ist beautiful!
Und so sieht der ganz alltägliche ERROR heute auf den offiziellen GRAU-Seiten aus. Nicht einmal der Bericht über den Delegiertenparteitag hat die graue Pressestelle verlassen. 404 lautet der lapidare Bericht und vor dem ERROR fehlt das „T“:

Die Grauen und das Internet

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Auch Zuhälter müssen Steuern zahlen

… Heribert S., Spitzname „Harry“, trägt schwarzen Samtanzug und war einmal eine Nummer im Rotlichtmilieu. Der gebürtige Franke leitete einst als Geschäftsführer einen FKK-Bordellclub im Münchner Westen. Dass ihm sein „Kapital“ Jahre später einmal soviel Ärger und letztlich sogar einen Strafprozess einbringen würde, damit hätte er indes rechnen können. … Diese ganz spezielle Neuigkeit habe ich bei süddeutsche.de gefunden.

Thema LUDENSTEUER. Das sind unsere „Harrys“ von der roten Meile. Franke, altersarm und auch sonst nicht so wirklich gut drauf. Geschäftsführer wäre er gewesen. Vermögend sei er nicht, sonst wäre ja auch nicht hier geblieben. Wo sonst ist das soziale Netz auch so gut abgesichert, dass nicht auch ein Harry da noch einen Platz drin fände?  In seinen Kreisen bezeichnet man  seine Tätigkeit eher als „Wirtschafter“ und die hat in der Regel deutlich wenig mit Geschäftsführung zu tun. Wirtschafter sind die „Hausmeister“ der Bordelleigentümer und deren Tätigkeit hat ihren Ursprung in den Zeiten, in denen es erforderlich wurde, dass Bordelle vor Übergriffen oder „feindlichen Übernahmen“ geschützt werden mussten. Diese Beschützer sollten aber nicht nur so rumstehen und erhielten daher wirtschaftliche Aufgaben vom Bordellbesitzer, der bis heute lediglich als ahnungsloser Zimmervermieter auftritt. Die „Harrys“ dieser Szene halten ihren Kopf hin (meist Stroh im Kopf = Strohmann) und jetzt erfährt auch dieser Harry im Rentenalter, auf was er sich da eingelassen hat. Aber das weiß Harry natürlich nicht, denn davon versteht er bis heute nichts. Er hatte den Geschäftsführer-Titel  an seine breite Brust geheftet bekommen und darauf  war er die ganzen Jahre stolz gewesen und ist es bis heute. Er gehörte in seinen Augen quasi zum mittleren Management, hatte mit Kunden zu tun, die ebenfalls Geschäftsführer waren (anderes Gewerbe) und fühlte sich dabei sehr wohl. Und dies alles, weil der Puffbesitzer seinen Aufpasser nicht „Lakai Harry oder Hausmeister“ sondern „Geschäftsführer“ gerufen hat.  Der wusste schon warum und wenn das Gericht mit Harry fertig ist, weiß der es vielleicht auch.
Hat Harry (der Möchtegern-Geschäftsführer)  seinen Anwalt ohne Zureden von dritter Seite selbst gewählt oder wurde ihm auch in diesem Fall empfohlen was er zu tun hat?
Mein Hund heißt „Chef“, er wohnt bei mir.  Ist er jetzt für die Hundesteuer zuständig?

Gewinnwarnung bei BMW kostet mindestens 8500 Jobs

Die Meldung, die mich heute aufschreckte: „Der Aktienkurs von BMW macht den Aktionären Sorgen und es gibt eine Gewinnwarnung“.
Und ein Blick zu Reuters-Deutschland zeigt den Grund:
Auf der Jagd nach höheren Gewinnmargen streicht der BMW-Konzern mindestens 8100 Stellen. In Deutschland seien 5000 Zeitarbeiter und 2500 fest angestellte Beschäftigte betroffen, teilte Personalvorstand Ernst Baumann am Mittwoch in München mit. Im Ausland fallen demnach 600 Jobs weg. Bleibt der Dollar nachhaltig schwach, könnten laut Baumann weitere Stellenstreichungen folgen. BMW beschäftigt insgesamt knapp 108.000 Mitarbeiter, davon 80.000 in Deutschland.

@ Schuld ist der schwache Dollar.
Kaum meldet die Börse, dass der US-Bürger jetzt 1,50 Dollar für 1 Euro berappen muss, da flattern die Gewinnwarnungen herein. Allen ist nur noch die Rendite wichti
g – nichts anderes zählt mehr.  Aber ist das was Außergewöhnliches? JEDER jagt dem schnellen Geld nach. Nicht umsonst legen sogenannte und meist selbsternannte Wirtschaftsberater und Finanzdienstleister Jahr für Jahr immer wieder normale Bürger mit hohen Zinsversprechen rein. Etliche Otto Normalos lösen dafür mit glitzernden Augen und gegen jeden Rat Sparbücher auf, kündigen verlustreich ihre Lebensversicherungen, opfern die Aussteuer ihrer Kinder oder beleihen sogar ihre Häuser. Handeln plötzlich und unerwartet wie Volltrunkene (mir fielen in 1 Sekunde mindestens 1 Dutzend andere Begriffe ein). Aktionäre ticken anders und sind da klarer im Kopf. Eine der Folgen dieser Sucht nach hohen Zinsgewinnen und Dividenden  ist stets die Reduzierung der Personalkosten und das heißt immer Jobbau im Stammpersonal und flexible Neueinstellung von Zeitarbeitern.

Ich möchte nicht wissen, wieviel Telekom-Aktionäre zu Hause darauf hoffen, dass íhre teuer erworbenen Aktien mal wieder in die Nähe des früheren Wertes gelangen. Die meckern zwar öffentlich über jeden verlorenen Arbeitsplatz, im Stillen sind aber auch sie bereits mit dem Virus des kalten Kapitalismus infiziert und würden für Ihr Depot und ihren Gewinn selbst ohne zu zucken über Leichen gehen.
Es kommt wohl immer drauf an, aus welcher Sicht man die Angelegenheit beleuchtet.
Bei Fragen zur Zeitarbeit könnte der Bericht des Focus vom 14.06.2007 weiterhelfen.

91 Steuerhinterzieher zahlten bislang rd. 28 Millionen

@ Na bitte, geht doch! Zusätzlich haben noch weitere 71 Steuersünder Muffe bekommen, den Schwanz eingezogen und sich reumütig geoutet. In der Hoffnung, dass „Väterchen Staat“, der die armen und einfältigen Steuerzahler vertritt – aber psssst, darüber reden wir heute nicht – dass dieses „dummgütige Väterchen“, ihm beruhigend die schützende Hand auf das demütig gesenkte Haupt legt und ausser den hinterzogenen Steuern nichts von ihm verlangt. Denn Strafe, ist doch nicht gar nicht nötig, eher ungerecht. Strafe ist nur etwas für die, die sich haben erwischen lassen oder uneinsichtig sind.
Die MÜSSEN bestraft werden.
Aber nicht die im Grunde ihres Herzens doch eigentlich EHRLICHEN Selbstanzeiger, die jetzt als Beweis „unverzüglich“ das peinliche Outing auf sich nehmen. Auf die kann die Gesellschaft geradezu stolz sein. Eigentlich waren sie ja bereits ins Dunkel des Steuerschlupfloches abgetaucht. Doch nun schenken Sie ihr Geld dem Staate quasi freiwillig. Das will belohnt werden! Das sind doch die wahren Helden der Republik und keine Missetäter im eigentlichen Sinne. Sind sie doch Opfer eines miesen BND-DVD-Skandals.

Wenn diese Schmach durchgestanden ist, dann sind aber auch mal die anderen dran. Die Zigtausende, die Steuern allein dadurch hinterziehen, dass sie bei der Angabe der gefahrenen Kilometer mogeln. Das sind nämlich die wahren Feinde unserer Demokratie, die machen es sogar ohne Schuldgefühl. Und das hatte der Selbstanzeiger, dieses Schuldgefühl war immer, hat ihn permanent gepeinigt und nie konnte er so schlafen wie diese hartgesottenen km-Schummler. Aber da drückt der Staat beide Augen zu. Immer trifft es die Falschen.
Oh, es gibt keine Gerechtigkeit. Die, die etwas für diesen Staat tun, die müssen jetzt zu Kreuze kriechen. Und alles vor den Augen derer, die diese nachgezahlten Steuern für Ihr sorgenfreies HartzIV-Leben nehmen und es mit vollen Händen wieder verprassen.
In Liechtenstein war es wenigstens sicher.
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14 der spektakulärsten Fälle von Steuerbetrug

werden bei Handelsblatt.com vorgestellt.
😎 Ein WHO IS WHO der deutschen Gerichtsberichterstattung. Tolle Typen werden gezeigt. Manche hatte ich doch tatsächlich schon wieder vergessen. Daran sieht man, dass selbst knüppeldicke Dinger wieder in Vergessenheit geraten, sobald die nächste Sau durch’s Dorf getrieben wird. Zumwinkel hat gar nicht mal so schlechte Chancen, dass auch über ihn Gras wächst.

Diskrete Anleitung zur Fluchthilfe

_@_ Geld im Ausland. Georg Meck und Christian Siedenbiedel schreiben in der FAZ.Net einen Artikel, den zu lesen es sich wirklich lohnt.
Auszug:  „Angesehene Bürger, die nie auf die Idee kämen, einen Apfel vom Nachbarbaum zu stehlen, verstecken ihr Geld im Ausland und brüsten sich auch noch damit“, berichtet CSU-Chef Erwin Huber vom gehobenen bayerischen Stammtisch.
…. Mittelständler, Handwerker, Gastronomen – kaum eine Berufsgruppe fehlt in den Statistiken der Steuerflüchtlinge.
… Das Geld deutscher Privatanleger half, Prachtbauten von ehemaligen Dorfbanken zu finanzieren, etwa in den österreichischen Skidörfern im Kleinen Walsertal, einer alpinen Oase.

Irgendetwas muss doch dran sein am Steuerparadies. Wenn man durch einen Steuersatz von 0% soviel mehr Geld verdienen kann, warum sammelt „deine-meine-unsere BRD“ dann im Zuge der Globalisierung nicht einfach die täglich billiardenfach vagabundierende Knete der ganzen Welt ein und wir schaffen uns hier das Paradies auf Erden.  Weiterlesen

Altersarmut + der wahre Altersunterschied

@Wer in diesen Tagen Illustrierte oder Zeitungen durchblättert, könnte auf die Idee kommen, der Reichtum der Gesellschaft sei zwischen den Generationen klar verteilt.
Vielleicht werden deshalb die Probleme, denen sich die Alten der Zukunft gegenübersehen werden, ausgeblendet.
Eine ernsthafte Sicht der Dinge habe ich in „Die Zeit“ gefunden.

Lt. Spiegel-Online prophezeien Experten düstere Renten-Zukunft:
Für einen großen Teil der Bevölkerung sind die Aussichten im Alter wenig rosig.

„In 15 bis 20 Jahren werden bis zu 20 Prozent der Bevölkerung arm sein …..“
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Pflegende Angehörige erben endlich mehr

Ich hab’s gehört und nachgelesen: „Der Wert der erbrachten Pflegeleistungen berechnet sich zukünftig im Erbfall nach einem Pflege-Ausgleich auf der Grundlage der gültigen Sätzen der gesetzlichen Pflegeversicherung lt. Sozialgesetzbuch.“
Die Bewertung der Pflegeleistung soll sich an der gesetzlichen Pflegeversicherung (§ 36 Abs. 3 SGB XI) orientieren.
Wer danach einen Schwerkranken der Pflegestufe III ein Jahr zu Hause pflegt, erhielte 1.432,00 Euro monatlich. Demnach 17.184 Euro pro Jahr.“

Ich kann’s kaum glauben und wisch mir die Augen,  doch hier steht’s:

Leistungen bei häuslicher Pflege
Sozialgesetzbuch (SGB) Elftes Buch (XI)
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