20 Jahre wiedervereint und wieder vereint

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Ein Fest der Politiker aller Parteien. Sie tanzten auf möglichst mehreren Hochzeiten, denn überall gab es Einladungen, Presse, Kameras und wenn man Glück hatte, durfte man sogar eine Rede halten.
Schon lange vor dem Fest diskutierten Journalisten die Frage: Wer ist ein VIP-Politiker, wer darf reden, wer ist überhaupt eingeladen, wer lädt eigentlich wohin ein.
Otto Normal, Wähler Normal, Tante Erna und Mutti Brammel waren schon mal nicht dabei.
Wer dann?
Wurde öffentlich und bürgernah eingeladen?
Wer lud überhaupt ein und von welchem, von wessen Geld?

Von einer Veranstaltung zur anderen hetzte die populäre Promiszene, opferte sich für uns Bürger regelrecht auf, präsentierte sich morgens um 10:00 in Bremen, das Haar sitzt; Mittags einen Abstecher zum Firstclass-Dinner in ein angemessenes Hotel, die Frisur sitzt und am späten Nachmittag nach Berlin zur nächsten Rede, die Frisur sitzt.
Alles im Jet.

Das nenne ich Leistungsbereitschaft. Weiterlesen

Hat Politik noch etwas mit uns Bürgern zu tun? „Mit mir vielleicht?“

Seltsam.
Vor jeder Wahl wird uns der Himmel auf Erden versprochen. Ähnlich der blühenden Landschaften, die Helmut Kohl bereits sah, selbst aber niemals betreten hat. Sein direkter Vorgänger Moses hatte da ein ähnliches Problem mit dem gelobten Land.

Nach jeder Wahl wachen wir Bürger wieder auf und erkennen erschreckt, dass wir wieder einmal so blöd haben wählen lassen,  dass wir darüber dann wieder 4 Jahre motzen müssen. Die meisten von uns gehen ja inzwischen lieber an den Stammtisch unter unseresgleichen meckern, als alle 4 Jahre mal in ein Wahllokal.

So und nicht anders entstehen Dinge wie Stuttgart 21, nächtliche AKW-Verträge, eine Gesundheitsreform wie ein Schlaganfall, Bankenskandale, unsinnige Körperschaftssteuersenkungen, Luxusboni, ein irrer Kampf ums Klima usw.

Seltsam.
Wir haben auch 60 Jahre nach der Wiederauferstehung Deutschlands als BRD nichts dazugelernt. Wir waren schon immer eine vermögende und erfolgreiche Nation, nicht erst seit wir BRD heißen.  Die Vermögensverteilung war schon immer so wie heute auch. Wir Deutschen waren obrigkeitsgläubig und haben alles gemacht was uns gesagt wurde. Lediglich die nationale Begeisterung hat etwas gelitten.
Aber sonst?

Seltsam.
Wie kann es sein, dass z.B. in Stuttgart so eine riesige Menschenmenge protestiert und niemand nimmt sie ernst.
Eine Baugenehmigung ist erteilt und PENG!

AKWs stehen bei uns landauf, landab rum. Was soll das? Die können doch noch Strom erzeugen und massenhaft Geld verdienen. Oder etwa nicht? Also setzen sich einige interessierte Leutchen beisammen und bequackeln das dann mal. Nicht geeignete Personen oder nicht linientreue Parteimitglieder werden gar nicht erst dazu eingeladen. Wozu denn auch? Das Ergebnis oder aber das Ziel des Treffens steht doch bereits fest.

Gesundheit wird immer teurer. Die Gesundbeter, die davon reden, dass man alles für die Hälfte machen kann, wenn man dem Volk aufs Maul schaut und aufpasst, dass wir nicht alles in uns reinstopfen, sind unerwünscht. Abgesehen davon, dass sie die Arbeiten eines Ministeriums stören, ruinieren sie zigtausende von Arbeitsplätzen in der Heil- und Pflegeindustrie und außerdem schwächen sie damit nur den Binnenkonsum. Dieser lag bereits Müntefering am Herzen. Und als die Bürger nicht mehr als vorher konsumieren wollten machte dieser Herr mit seiner Partei bekanntlich nach der Wahl etwas ganz anderes als er vorher versprochen hatte. Er begründete dies ja auch öffentlich mit der erforderlichen Koalition und sagte damit hinter vorgehaltener Hand, aber unverhohlen: „Ihr dummen Nichtwähler habt Euch und allen anderen diese Suppe eingebrockt. Nun fresst sie gefälligst auch aus!“
Haben wir daraus etwas gelernt? Weiterlesen

Gabriel als Kanzler ???

Der SPD-Parteitag  soll den von Parteimitgliederbeiträgen und Steuerzahlern inzwischen mehr als gut gefütterten, damals Umweltminister Sigmar Gabriel als zukünftigen Kanzlerkandidaten ansehen.
An ihm geht nichts vorbei, sagen zumindest einige SPD-Leute keck ins Mikrophon.
Meine Fresse, uns muss es wirklich verdammt dreckig gehen, dass wir so weit herunter gekommen sind, dass wir die Verweser unserer Republik (HartzIV, Rente mit 67, Mehrwertsteuererhöhung, leere Wahlaussagen) wählen sollten.
Nicht alles soll schlecht gewesen sein.
Würg.

Echt geil …….

Ich komme grad aus der Schweiz und hab mir dort am Bahnhof noch den BLICK gekauft.
Als ich die Zeitung im Abteil las, hab ich gedacht es haut mich um.

Unser amtierender, allwissender Vorzeige-Welt-Außenminister heiratet seinen Eventmanager, der ihn bereits seit vielen Jahren begleitet  und über alle Backen strahlend outet er sich in die ganze Welt. Dass es jetzt auch der letzte Beduine, Massei, Eskimo, brasilianische Urwaldindianer kapiert hat. Bis ins letzte pakistanische, afghanische Bergdorf, in die pfurztrockene Sahara bis runter ins scheiß stürmische Feuerland.

Köstlich und noch nicht einmal eine Ente.
Das nenne ich mal Politik zum Anfassen!
Ein echter Volltreffer. Für uns und unsere BRD.
Meine Fresse, was sind wir doch weltoffen und tolerant.
Ich bin voller Stolz. Ehrlich und ohne Quatsch!

Morgen treffe ich in unserem Quartier meine Freunde.
Das wird ein Tag. Ungefähr 1/3 sind Moslems. Alle verschiedener Coleur, aber in einigen Punkten sind sich meine islamistischen Freunde einig!
Unser Guido ist nicht erst seit gestern einer jener Punkte.
Aber morgen ist  „Guido Außenminister“ unser Held.
Versprochen!

Zählt das dann, wenn meine befreundeten Moslems mit der Mehrheit der deutschen Eingeborenen einer Meinung sind, als ein positiver Mosaikstein günstig zu ihren Integrationsbemühungen?
Oder müssen sie ihre Begeisterung erst in deutscher Sprache ausdrücken können?

Ab morgen kann Herr Westerwelle dann auf seinen Auslandsbesuchen seine Frau ….. oder anders herum …. egal!?
Auf die Pressemeldungen bin ich mal gespannt und auf das tolerante Rumgesülze.
Aber viel mehr würde mich Volkes Meinung in Europa und der Welt interessieren und die Klosprüche in den Berliner und Bonner Diskotheken.
Schade, dass ich nicht jeminitisch sprechen oder morgen in Moskau frühstücken kann.
Zu schade.
Ich könnte mich in den A….. beißen.

Puh!
:mrgreen: Ab sofort sammle ich Witze und Karrikaturen über Deutschland.

 


Red.:  Hi Timo, wir haben alle ziemlich große Augen bekommen.
Habe einige Deiner Redewendungen etwas „geglättet“. Hoffe Du bis einverstanden.

BRD = Bürger regieren Deutschland

Wir haben diese COM- und DE-Domains eintragen lassen:

buerger-regieren-deutschland.de
bürger-regieren-deutschland.de
buergerregierendeutschland.de
bürgerregierendeutschland.de

und alles noch einmal in COM

Die Anfangsbuchstaben der einzelnen Worte ergeben leicht erkennbar: BRD.
Wir überlegen noch.
Vielleicht starten wir bald einen neuen Diskussions-Blog, in welchem Bürger meiner, deiner, unserer BRD ihre Vorstellungen über eine wirklich gerechte Bürgerpartei eintragen und zur Debatte stellen können.
Vielleicht kommt ja etwas dabei heraus.

Alles dreht sich um den EURO und meine Lebenslust verringert sich von Tag zu Tag

userlogo ella
Ich lese seit Tagen: „Das könnte knapp werden!“
Langsam glaube ich es auch.

Sollten wir nicht auch etwas kürzer treten?
Rund um uns herum ziehen düstere Wolken auf,  der Rettungsschirm zeigt sich nicht groß genug, unsere Nachbarschaft beginnt zu sparen und der Bevölkerung das Geld für den Konsum zu entziehen, durch höhere Steuern und Abgaben.
Das könnte wirklich knapp werden.
Wovon sollen die Europäer denn dann noch einkaufen gehen, Mehrwertsteuern zahlen, den Händlern Umsatz bescheren, den diese dringend für die Begleichung ihrer Rechnungen und die Bezahlung der Löhne benötigen?
Irgend etwas geht da, scheint es, gründlich schief, so die Meinung aller Wirtschaftsweisen.
Da geht etwas gerade sogar voll ins Leibchen, so meine Meinung.

Bis vorgestern habe ich überall gehört, die EU-Staaten hätten kein neues Geld gedruckt.
Vorgestern sagt auf Phoenix ein Wirtschaftler aus der ARD-Redaktion, die Keller der Regierungen sind prall gefüllt mit frisch gedruckter Währung.
Dann sage ich mir wieder: „Diese muss ja auch binnen weniger Stunden raus in den Wirtschaftskreislauf, wenn die Staatsbürgschaften fällig würden. Also muss sie ja bereits gedruckt. Oder?“
Staaten untereinander können sich mit weiteren Bürgschaftsversprechen beruhigen, die Bevölkerung aber hat die Nase von leeren Versprechungen gestrichen voll und will Bargeld sehen, weil der Metzger um die Ecke seine Ware auch nicht mehr auf „Anschreiben“ herausgibt. Denn er rechnet ebenfalls mit dem Verfall der Währung und er will das Geld deshalb lieber heute als morgen.  Er rechnet also mit Preisverfall, mit Inflation!
Ist das so richtig?
Oder versteckt seine bereits zu festen Preisen eingekaufte Dosenwurst bis die Preise ins astronomische gestiegen sind. Das wäre eine Erklärung für die klassische Flucht in die Sachwerte.

Um das Volk bei Laune und den Konsum in Fahrt zu behalten, braucht es Geld. Durch eine Erhöhung der Geldmenge bei stagnierendem oder gar abnehmendem Warenangebot beginnt aber die Inflation. So soll es nach dem Krieg gewesen sein, haben mir meine Eltern immer berichtet.
1 Billion Reichsmark für ein Laib Brot.
Statt Geld waren Zigaretten damals die Währung der Bevölkerung.
Meine Eltern haben sich von diesem Erlebnis niemals erholt und als Kind konnte ich in den Fünfzigern im „Kinderladen“ meiner großen Schwester mit derartigen Scheinen, die wir von unseren Eltern in ziemlich großen Mengen zum Spielen bekamen,  noch „die Einkäufe“ bezahlen.
Das ist „Schwarzmalerei“  sagt mein Mann. 
Aber was wäre denn nach einem Staatsbankrott?

Macht der Staat es aber anders herum und reduziert durch höhere Steuern das verfügbare Geld der Bürger oder dessen (unsere) Kaufkraft kann genau das Gegenteil geschehen. Die Bürger können sich nichts mehr leisten, versuchen schwarz arbeiten zu gehen, um Steuerabgaben  zu sparen, vermindern weiter die Steuereinnahmen und wenden sich vom versagenden Sozialgefüge des Staates einfach ab.
Das gilt allgemein als das Gegenteil von Inflation und ist wohl ebenso furchtbar.

Aber dafür haben wir ja unsere Regierungen, deren schlaue Köpfe und hellwacher Verstand jetzt gefragt sind.
Hoffen wir, dass wir uns da nicht vertan haben.

Vermutlich wäre es klüger und vorausschauender gewesen, wenn wir bereits früher unsere klügsten Köpfe nach Brüssel geschickt hätten, statt z.B. Frau Koch-Merin und ihresgleichen. Wir hätten bestimmt bereits eu-weit eine einheitliche Währungs- und Wirtschaftspolitik.  Aber das hätte bedeutet, dass Politiker aller Länder noch mehr Macht und Kompetenz abgeben müssten.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass einer unserer Politiker dazu bereit ist oder gewesen wäre.
In anderen Staaten sitzen wie deren Zwillinge ebensolche Politiker.
So ein Vorhaben ist wohl schwer umsetzbar in einer Welt, in der sich jeder nur für seine möglichst steile Karriere interessiert,  für schlauer als sein Gegenüber und all die anderen für Hinterwäldler hält.

Ich habe allein heute folgende Nachrichten gefunden, keine hat mich beruhigt – im Gegenteil – und ich beginne einmal mit:

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Geh ruhig erst einmal in Knast! Das ist doch gar so schlimm.

Red@
Unser Blog und die nicht selten vertretenen sozialen Standpunkte scheinen inzwischen nicht nur die SPAM-Mafia zu immer größeren Bemühungen zu animieren. Sondern auch den einen oder anderen seltsamen Kauz zu ermuntern, uns als Veröffentlichungsplattform für seine ausgefallenen Anliegen zu betrachten.

Ein Satz vorab: Herr Seetaler behauptet, er sei Künstler, schreibe Gedichte, bemale Straßenpflaster und müsse deshalb jetzt ins Kittchen. Er bittet um Unterstütztung in Form einer Spende. Echt abgefahren!

Also lieber Helmut Seethaler aus der Wasnergasse 43/8 in 1200 Wien, ich gebe Dir mal einen Tipp:
„Geh einfach einer sinnvolleren Beschäftigung nach. Lass die Leute mit Deinen Zettel-Gedichten (tatsächlich Kunst?) und Deinen Straßenmalereien (Unfug?) einfach in Ruhe. Du bist doch alt genug, um zu erkennen was sinnloses Rumgetue ist.

Deinen Aufruf, Dich finanziell zu unterstützen, weil Du für ein paar Wochen „einfahren“ musst, kann ich auf „unsereBRD“ nur staunend beschreiben aber doch nicht in aller Breite veröffentlichen.
Warum denn auch?

Ehe ich Dir Geld sende, gebe ich es lieber einer alleinerziehenden Mutter in meiner Nachbarschaft, die um ihre Existenz und die Zukunft ihres Kindes/ ihrer Kinder kämpft, weil der Erzeuger sie und seine Blagen hat sitzen lassen.
Dieses Mädchen hat es viel ärger getroffen und meist auch unverschuldeter, als Dich.
Du bist ein schrulliger Vogel, der mit seiner Art der (Nicht-)Beschäftigung vor lauter Konsequenzen niemals zu Geld und Ehren kommen wird.
Armes Wien …..

Sei man mal ein österreichischer Patriot und geh aufrecht da hin, wo Dich Dein Staat hinschickt. 

Und wenn jetzt zu Deiner aktuellen Strafe die eine oder andere noch anstehende Bewährungsstrafe hinzu kommt, dann doch nur, weil Du offenbar dickfellig und nicht einsichtig bist und Dich vorherige Gerichtsverhandlungen (es waren 3.352 Anzeigen und Verhandlungen) wenig beeindruckt haben.
Ja spinnst Du?

Also mach es gut und such Dir andere Finanziers.
Nutz die Zeit im Knast, um Deine vielen Zettelgedichte in Buchform zu packen.
Es hat schon viele Deutsche gegeben, die die Ruhe ihrer Haft dazu genutzt haben, um Bestseller zu schreiben.
Denk einmal an Martin Luther.
Ich erinnere mich da an einen Österreicher, der hat auf diesem Wege auch ein ziemlich dickes und zu seiner Zeit sehr bekanntes Buch verfasst. 

Mach’s gut, ruf Deine Freundinnen und Freunde an, die Deine Zettel als Kunst betrachten und frage die doch mal, ob sie nicht etwas Monitäres für Deine Dichtkunst und vergängliche Wasserfarben-Pflastermalerei übrig haben.

Ich drück Dir für heute ganz fest die Daumen. 

Salve mein lieber Helmut!
Nichts für ungut und schreib ruhig mal wieder.
Mach's gut mein Jung' und lass Dir die Zeit nicht lang werden.
Mach einfach 'nen Bestseller draus.
Du kannst auch täglich hier bloggen.
Ich mach Dir auch 'ne eigene Kategorie.  Auch wenn Du nicht in unserer BRD wohnst.
Wie wär: "Mein Knast!"

Anmerkung der Red.:
Wer sich über Herrn Seethaler erkundigen möchte, der kann ihn auf seiner Hompage  ➡ http://www.hoffnung.at/ besuchen.
Dort steht geschrieben, er wäre in Österreich ein auf dem Gerichtswege anerkannter Künstler.
Auch eine recht drollige Art sich zum Star  machen zu lassen.
Aber bitte ernsthaft bleiben, die erste Stufe einer Karriereleiter hat er (inzwischen 57 Jahre alt) nach 37 Jahren künstlerischer Tätigkeit bereits erreicht. Auch wenn dies erst gerichtlich klargestellt werden musste.
Ist er im Stadium des "clear"? 
Vielleicht kommt er ja in weiteren 57 Jahren noch ganz groß raus.
Das ist anderen Zunftgenossen auch passiert und eine gebundene Variante seiner Ergüsse – womöglich mit Widmung – könnte u.U. eine gute Geldanlage für die Zukunft unsere Kinder und Kindeskinder sein, z.B. statt einer Ausbildungsversicherung. 
 
Zu Lebzeiten ist das ja meist etwas schwierig mit der Kunst und den Küssen der Musen.

Wieso eigentlich immer und überall Facebook? Macht das Sinn?

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Hallo, ich will mich wieder einmal zu Wort melden.

Vor einigen Tagen war ich auf  der Website von Fotolia und musste feststellen, dass ich mich bei Facebook anmelden muss, um auf diesem Wege in einen öffentlich zugänglichen Jedermannbereich zu gelangen. Fotolia soll etliche Millionen Mitglieder haben.
Der Sinn ist mir nicht klar. Was hat Facebokk damit zu tun, dass ich mir Bilder anschauen oder herunterladen möchte?
Und wieso soll ich dauernd irgendeinen Freund aus dem Facebook-Archiv bestimmen, mich Gruppen anschließen und diesen mein Profil zugänglich  machen bzw. diese in das meine einzubinden?
Bei Facebook gibt es garantiert keine „Freunde“ für mich. Zumindest würde ich da auf gar keinen Fall einen Freund suchen. Was denn auch für einen? Eine Online-Freundschaft. Drahtlos?
Ich muss doch wohl bitten.
Ich bin aus dem DSDS-Alter schon etwas herausgewachsen.
Für mich ist  Facebook  vollkommen sinnlos und zwecklos (keinen Zweck erfüllend).
Um irgendjemandem in der Welt etwas über mich zu erzählen und mir per Draht oder gar wireless „Fans und Freunde“ im undurchsichtigen Netz  zu suchen, ist mir,  ganz ehrlich gesagt,  der Tag viel zu schade.

Heute war ich auf finanzen.net. Gitti hatte mir geschrieben, dass ihre Aktien in den letzten Tagen ganz unerhört gestiegen wären. Das wollte ich mir das selbst einmal anschauen. Ich habe ja Aktien derselben Bank.
Tatsächlich, wir sind ganz ungeheuerlich rasant aus dem Keller raus.
Und nicht geheuer wäre der Gesichtsausdruck, mit welchem ich mir das gute Ergebnis anschaue, über tiefere Ursachen nachdenke und trotzdem keine Erklärung finde.

Aber was mir noch viel weniger geheuer vorkommt, ist der Umstand, dass ich auch hier einen „Schalter“ finde, mit dem ich mich bei Facebook als Fan von finanzen.net anmelden kann.
[Einfach hier klicken]
Soll ich jetzt veräppelt werden?
Was bedeutet denn dieser Kinderkram?
Will sich finanzen.net jetzt an die Jugendlichen des Facebook hängen, damit diese, falls sie auch in späteren Jahren nicht davon lassen können, einen never ending Kontakt zu ihrem Anlageberater finanzen.net behalten?

Was für eine Generation kommt da auf mich zu?
Wozu braucht diese Generation das Facebook eigentlich?
Um sich in Facebook-Datenbanken vollständig erfassen zu lassen und um dann als gläserner Kunde bei einer Facebook-Bank ein Gehalts-/ Giro-Konto zu führen?

Langsam mache ich mir ernsthaft ernsthafte Sorgen.
Fängt die Erderwärmung vielleicht im Kopf an?

Red. bat auch, dass ich wieder den Aktienkurs und meinen Gewinn / Verlust veröffentliche?
Gern. Aber nicht heute, das mache  ich ein andermal.
Nur so ganz grob. Es ist ein unerwarteter Kurs-Gewinn. Heute ist es einer. Morgen?
Also heute so etwa 4.000 Euro für ungefähr 8 Monate.
Muss vor einer Veröffentlichung erst noch meine bereits bekannte Berechnungs- bzw. Vergleichstabelle heraussuchen.
Bin nicht mehr die Jüngste und auch kein D-Zug.
Wenn das der Facebook-Generation etwas sagt.

Kirche muss nerven!

Das ist lt. Phoenix-TV das Motto des Bischof Mixa.

Das hat er doch ganz total hinbekommen. Der Mixa, der!  Oder etwa nicht?
Ist er doch ein toller Pope. Ganz der Don Camillo aus Bayern.
Sein Oberhirte in Rom kann auf dieses Schaf  besonders stolz sein.
Mehr mag ich zu diesem kirchlichen „Hoch-Würdenträger“ nicht sagen.
Er hat’s so voll vergeigt.
Wehe der wagt es noch einmal jemanden zu kritisieren.
LouLou

ps.: Ich habe gerade heute erfahren, dass so ein Bischof erst mit 75 Jahren in den religiösen Ruhestand geht.
Da steht den Kölnern ja noch jede Menge Spaß bevor.
Ich hoffe, dass das hier in Berlin keiner von der Regierung mitkriegt und gleich das Grübeln anfängt, wie man diese (himmlische, göttliche ?)  Regelung  in die Rentenversicherung einführen kann.

Brennende Autos

2009 wurden bei uns  in Hamburg und in Berlin mehr als 500 Fahrzeuge abgebrannt. Dabei wurden tausende weitere Fahrzeuge beschädigt.

Gestern brannten in Hamburg wieder 9 Autos aus. Vorgestern waren es 6.
Wie lautete die versteckte Nachricht der Täter an uns bzw. die Fahrzeugbesitzer und deren betroffenen Nachbarn?
Gibt es überhaupt eine Nachricht?

Ist es ein Protest der Berufspendler gegen überhöhte Spritpreise oder ist die Handlung allgemein gegen Spritfresser gerichtet?
Geht um einen zu langsam voranschreitenden Wandel in der Energiepolitik? 
War der Klimagipfel in Kopenhagen nicht Mahnung genug?
Ist es die unausgesprochene Forderung nach mehr solarbetriebenen Fahrzeugen oder gar einer autofreien Hansestadt?
Sind die Vorstadtkämpfer aus Paris inzwischen auch hier?
Oder sollen die hellen Flammen den Papst auf das Unrecht der Kirche zu Zeiten der Inquisition hinweisen?

Was geht hier eigentlich ab?

Haben diejenigen Recht, die unterstellen, dass die zündelnden Brandstifter überhaupt kein Ziel hätten, dafür aber einen kompletten Hirnschaden?

Glinde, den 06.04.2010
Ivonne