Ohne EURO geht es mit uns bestimmt bergab

„Ola“, Peter-Henlein-Realschule, Nürnberg.
Bürger's BeitragAus meiner Hausarbeit über den EURO:
„Steigen wir aus dem EURO aus, ist es über kurz oder lang auch mit unserem heutigen Wohlstand vorüber. Das sagt zumindest die Mehrzahl der überwiegend seriös wirkenden Fachleute aus Wirtschaft und Politik. Sie vertreten diese Überzeugung ganz unerschütterlich.
Ihre Argumente scheinen mir verständlich.

Sollte der EURO-Raum zerbrechen, wären die Mitgliedsstaaten sicherlich gezwungen sich wieder mit eigenen Währungen in Europa und auf dem Weltmarkt zu beweisen. Die Währung unserer BRD würde wegen unserer heutigen Wirtschaftskraft im Verhältnis zu den Währungen anderer EU-Staaten und den Weltwährungen ganz besonders stark dastehen.
D.h., unsere Währung wäre vom Ausland aus betrachtet nur zu einem sehr hohen Wechselkurs zu bekommen. Unsere Währung wäre also teuer.

Wollte ein ausländischer Unternehmer mit uns Handel treiben, müsste er nach dieser Behauptung mehr Geld seiner eigenen Währung einsetzen und zum Tageskurs in unsere Währung tauschen, um unsere Preise bezahlen zu können. Erheblich mehr als es für einen Einkauf bei einem gleichartigen Unternehmen in einem anderen Land notwendig wäre.

Handelsunternehmen erzielen ihre Gewinne aus der Differenz zwischen Einkauf und Verkauf. Ein günstiger Einkaufspreis ist also Voraussetzung für ein erfolgreiches Geschäft.
Kann ein Unternehmer sein Geschäft durch einen günstigeren Wechselkurs in einem unserer Nachbarländer noch erfolgreicher gestalten, wird er nicht in unserer BRD einkaufen.
Ein Einkauf in der teureren BRD widerspräche allen kaufmännischen Grundsätzen.

Unsere Unternehmer blieben auf ihren Produkten sitzen, die Geschäfte liefen schlechter und schlechter und sie verdienten kein Geld, um die laufenden Kosten zu begleichen. Mieten, Energiekosten, Versicherungsbeiträge, Kredite und Hypotheken, der Unterhalt der eigenen Familie und die Ausbildung der eigenen Kinder müssten trotzdem irgendwie erwirtschaftet werden.
Unsere Unternehmer müssten also etwas tun.
Siw müssten sparen.
Da an den bereits aufgezählten Fixkosten nichts oder nicht viel eingespart werden kann, müssen die variablen Kosten der Betriebe reduziert werden. Dazu gehören in erster Linie die Personalkosten.
Die Unternehmer wären gezwungen hier zuerst einzusparen. Denn wo keine Produktion möglich ist, sind auch keine oder deutlich weniger Mitarbeiter notwendig.

Ein Unternehmer müsste seine Leute betriebsbedingt entlassen. Firmen würden unter den Lasten zusammenbrechen. Auf die  Bundesagentur kämen heute noch unkalkulierbare Kosten zu.  Die Staatskasse würde stetig geleert. Weil es aber immer weniger Arbeiter und immer weniger Verkäufe bei den Unternehmern gäbe, käme in die Kasse immer weniger Steuer wieder herein.
Immer mehr Arbeitslose belasteten immer mehr die Agentur für Arbeit. Die arbeitslose Bevölkerung stiege unaufhörlich an und könnte immer weniger Geld ausgeben. Nicht nur der Export käme ins Trudeln, nun geriete auch der Binnenmarkt ins Wanken.

Unser Land würde schwerste wirtschaftliche Probleme bekommen.
Auf unsere Gesellschaft kämen allergrößte Schwierigkeiten zu. Sogenannte Verwerfungen wären zu befürchten.

Unsere BRD sind wir alle.
Unsere Gesellschaft sind auch unsere Eltern.
Deutschland bist du, bin ich.“

Lacher der Woche

logo f.Beitrag per Mail 16:00 Uhr – Gerade eben redete Herr Ralf Mützenich, der außenpolitische Sprecher der SPD, im Bundestag in der aktuellen Stunde zur Demokratiebewegung in Russland, und gab zum Besten, dass er ganz persönlich davon betroffen wäre, dass Putin und Medwedew (Medwedjew) sich gegenseitig per Tausch Ihrer Ämter in die Führung des Landes gehoben haben.

„Lieber Herr Mützenich, Sie sind mir vielleicht einer.
Ihr früherer Chef, der mit diesem lupenreinen Demokraten noch heute befreundet ist (und mehr), wusste doch schon zu Zeiten seiner eigenen Regierung, dass genau dieses geplant war.
Jeder Bürger unserer BRD wusste dies.
Bereits am Tag der zweiten Putin-Wahl wusste hierzulande jedes Kind, dass es zu einer russischen Rouchade kommen würde.
Nur Sie nicht?
Ist das nicht reine Augenwischerei oder wollen Sie uns vielleicht statt dessen Sand in die Augen streuen?
Sind Sie in Ihrer Partei eigentlich am richtigen Platz?
Was regen Sie sich heute eigentlich auf und fordern Maßnahmen und Einflussnahme auf die politischen Führer in Russland?
Wo waren Sie mit Ihren klugen Sprüchen, als Medwedew das Amt von Putin übernahm?
Was haben Sie in der Zwischenzeit für die demokratischen Kräfte in Russland getan?
Ich habe die ganze Zeit dazu nichts von Ihnen gehört.
Zuerst musste wohl die Gas-Pipeline fertig sein, damit Sie sich wieder einmal zu Wort melden.
Ich bin entäuscht. Sie sind für mich kein gutes Beispiel eines Volksvertreters.“

Ihre Katrin Wesel

Frau Lötzsch will von den Vermögenden 2 Billionen per Zwangsanleihe

Red@
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 144. Sitzung.
Berlin, Freitag, den 25. November 2011
Sitzungsprotokoll.PDF  ab Seite 17221
Rede von Frau Dr. Gesine Lötzsch

Auszug (Zitat)
„……
Um den Haushalt in Ordnung zu bringen und zu konsolidieren, Herr Schäuble, dürfen Sie sich nicht länger weigern, endlich vernünftige Steuern zu erheben.
Wir haben ein Einnahmeproblem.
Wir brauchen endlich Vermögens- und Gewinnsteuern, die diesen Namen auch verdienen.
Das wäre zumindest ein Baustein, um die Verschuldung abzubauen und zu mehr Verteilungsgerechtigkeit zu kommen.
Aber wir brauchen auch weitaus wirksamere Maßnahmen.
Der Euro-Rettungsschirm ist doch völlig wirkungslos, weil Sie es nicht schaffen, ihn aufzuspannen.
Es gibt eben keine Finanzinvestoren, die bereit sind, den Rettungsschirm auf 2 Billionen Euro aufzustocken.
Warum sollten sie das auch tun?
Nein, meine Damen und Herren, wir brauchen eine Solidarität in Europa.
Wir können den Euro nur retten, wenn es eine gemeinsame solidarische Anstrengung gibt.

In Deutschland besitzen 10 Prozent der privaten Haushalte 60 Prozent des Vermögens.
In anderen Ländern der Euro-Zone gibt es eine ähnliche Vermögenskonzentration.
Das verwaltete Vermögen in Europa betrug im Jahr 2010 27,1 Billionen Euro.
Wenn wir das einmal auf die für den Rettungsschirm benötigten 2 Billionen Euro umrechnen – Sie können ja alle gut kopfrechnen –, dann stellen wir fest, dass dies gerade einmal 7 Prozent dieses Vermögens wären.
Man muss also Weiterlesen

Schon mal etwas von „Merkozy“ gehört?

Bürger's BeitragWieder einmal etwas aus meiner Kladde:

Angela Merkel und Nicola Sarkozy werden von Großbritannien sehr argwöhnisch als eine homogene Einheit betrachtet.
Die deutsch-französische Krisenehe hat dort auch bereits einen eigenen Familiennamen erhalten:

  Merkozy

Das hört sich lustig an, ist aber garantiert eine erstzunehmende Sache.
Die Briten bezeichnen den um seine politische Zukunft ringenden Franzosen Sakozy als den Pudel seiner Herrin Merkel.
Andere Europäer haben scheints inzwischen langsam die Nase von deren Rolle und Führungsanspruch voll und Bürger fürchten sich immer mehr davor, dass letztlich die Demokratie auf der Strecke bleibt.
Zurecht?


Der unglückliche, zu späte Entschluss eines bald vergessenen Herrn Papandreou, in seinem Land Demokratie zu üben, ging auf jeden Fall voll in die griechische Hose.
Nicht zuletzt, weil Merkozy sich ob dieser fixen Idee mit dem Finger an die Stirn tippten und P’s verzweifelten Versuch, den griechischen Weg bei der Bewältigung der EURO-Krise vor aller Welt doch noch irgendwie demokratisch anzustreichen, im Keim abwürgten und P. samt dessen Politkarriere gleich mit.

Ganz egal wie man es sieht, sehen möchte oder sehen soll.
Ganz gleich wie es in der Zukunft ausgehen mag.

Den EU-Demokraten wurde hier klar ihre Grenzen gezeigt.
Der eine oder andere ‚lupenreine Demokrat‘ im wilden Osten wird es wohlwollend zur Kenntnis genommen haben.

Bürger 001

Zurück in unsere BRD

Bürger's BeitragJedes Jahr kommen mehr als 500 innovative Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes zurück in unsere BRD und geben ihre Niederlassungen in Asien, dem europäischen und dem EU-Ausland auf.
Gründe sind die hohen Qualitätsanforderungen an ihre Produkte und Zertifizierungsansprüche an die Herstellungsstätten, die über große Entfernungen fern unserer BRD nicht aufrecht erhalten oder außerhalb der BRD vor Ort gar nicht erst erreicht werden können.
Diese Unternehmen produzieren lieber wieder erstklassig im heimischen Hochpreisland, als durch billige, minderwertige oder sogar mangelhafte Qualität Kunden zu verlieren.

50 Jahre deutsch-türkisches Anwerbeabkommen

Red@ In seiner Festrede im Auswärtigen Amt zum Jubiläumsdatum des Anwerbeabkommens sprach der Türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan:

„…Deutschland ist für die Türken keine fremde Heimat mehr.
Es ist so, dass beide Länder, beide Nationen durch die Geschichte zueinander geführt wurden. D.h., wir gehören zusammen ….
Wir sind zusammen, möchte ich auf deutsch sagen.

Ich möchte um Entschuldigung bitten, weil mein deutsch nicht sehr gut ist.
Ich denke, dass es keinem gebührt „raus!“ gesagt zu bekommen. Die Türken wären die letzten, denen man sagen sollte „ihr solltet raus gehen!“ und ich möchte darüber hinaus noch folgendes sagen: Die Mitgliedschaft der Türkei in der Europäischen Union – wir erhoffen uns, ich sage dies im Namen meines Volkes als den Wunsch meines Volkes, dass es Deutschland sein sollte, welches die Mitgliedschaft der Türkei in der Europäischen Union am stärksten vertritt.

Wir unterstützen bedingungslos die Integration.
Wir möchten, dass die Türken deutsch lernen und sehr gut, in bester Weise deutsch sprechen. Das unterstützen wir von ganzem Herzen. Wir unterstützen und fördern den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit  und wir sind sehr dafür und appellieren dafür, dass die türkischstämmigen Deutschen die deutsche Staatsangehörigkeit erwerben und

ich lade alle deutschen Staatsbürger ein,
die türkische Staatsbürgerschaft zu erwerben.

Und ich möchte zuletzt auch noch einmal wiederholen: Jedes Jahr kommen an die 4 Millionen Deutsche in die Türkei, als Touristen und das ist für uns ein Grund, um stolz zu sein. Und das zeigt, wie sehr unsere Völker zusammengewachsen sind und welche zentrale Rolle Deutschland zukommt.
Und gerade im Hinblick auf unsere Hoffnungen in die Zukunft gibt uns das Mut, ermutigt uns.
Wir sind zusammen wiederhole ich auf deutsch.
Wir gehören zusammen.
Vielen Dank.“

 

EURO gerettet?

logo f.Beitrag per MailVon einer EURO-Rettung kann man heute wohl kaum sprechen.
Am Horizont zeichnet sich der nächste Euro-Gipfel bereits ab.

Spanien meldet bereits einen Tag nach dieser erneuten EURO-Rettung erste Rekordzahlen:
21,5% = 5 Millionen Arbeitslose (von rund 23,256 Mio. arbeitsfähigen Spaniern)
Rechnen wir ehrlicherweise doch gleich die Dunkelziffer und die Auslassungen durch staatliche Statistikkünstler dazu. Dann dürfen wir wohl guten Gewissens von 6 Millionen Arbeitslosen reden dürfen und das sind dann 25%.

Zum Vergleich möchte ich darauf hinweisen, dass Griechenland im Mai 2011 eine Arbeitslosigkeit von 16,6% (= 823.000 Arbeitnehmer) meldete und bereits bei dieser Prozentzahl von einem Rekordergebnis gesprochen wurde.
Ganz besondersl hier dürfte die Dunkelziffer und die Kunst der Statistiker noch zu berücksichtigten sein. Das liegt in der Natur griechischer Aufzeichnungen. Wie wir bei Eintritt Griechenlands in die Euro-Zone erfahren mussten.

Monsieur Sarkozy will seinen Franzosen in den kommenden 10 Tagen sein Sparprogramm vorstellen, welches die Staatsverschuldung um 6 bis 8 Milliarden reduzieren soll.

Signor Berlusconi muss seinen Landsleuten ebenfalls sagen, dass er für die Schulden der ärmeren EURO-Staaten gebürgt hat und es nun höchste Zeit wird, den italienischen Haushalt auf Vordermann zu bringen, um nicht selbst unter den Rettungsschirm schleichen zu müssen.

Ein Blick auf Auslandszahlen der Webseite Staatsverschuldung.de zeigt welches Land wie weit die Verschuldung  prozentual gediehen ist (Stand 31.12.2010).

Prognostiziert wurde uns gestern klipp und klar, dass wir uns sicherlich noch 10 Jahre mit der Krisenlage und ihren Folge auseinanderzusetzen müssen.

Gerade haben chinesische Geschäftsleute den Fahrzeughersteller SAAB aufgekauft.
Wir sollten Inventur machen und Bilanz ziehen, um jederzeit auch den Rest Europas anbieten zu können.

Stefan Reiber

 

Red.: Habe den Hinweis auf die Website verlinkt

Fristablauf – 21.10.2011 – 24:00 Uhr

Red@Gleich läuft die Frist ab.
Das Urteil mit dem Aktenzeichen 28274/08 des EU-Gerichtshofs vom 21.07.2011 legt fest, dass es gegen die Menschenrechtskonvention  verstößt, wenn ein Arbeitgeber einen Arbeitnehmer entlässt, der auf Missstände öffentlich hinweist.

Erinnern wir uns an den Fall der Altenpflegerin, die auf untragbare Zustände an ihrem Arbeitsplatz hinwies und dafür entlassen wurde.

Gegen das Urteil gibt es das Recht Einspruch einzulegen (binnen dreier Monate). Einzulegen durch die Bundesregierung.

Anmerkung:
Die SPD, Erfinderin der gelockerten Zeitarbeit, heute in der Opposition und von hier aus wieder sensible für den „Kleinkram“, stellt sich sofort auf die Seite des „kleinen Mannes“ und will einen Gesetzesentwurf vorlegen. So meldet sich zumindest die SPD-Expertin für den deutschen Arbeitsmarkt Anette Kramme zu Wort und nannte dafür den Herbst dieses Jahres, der am 21.09.2011 begann.

Wollen wir hoffen, dass  sich die Arbeitsmarktexpertin auch mit Fristabläufen auskennt und weiß, wann der Herbst 2011 vorbei ist.
Oder war die Wortmeldung aus der SPD nur eine „Ente“?

DIE LINKE will sich mal wieder ändern

Modernisieren?
Besser werden?
Eine demokratische Zukunft verkünden?

Auf dem Parteitag in Erfurt will der Vorstand ein  neues Grundsatzpapier vorlegen und darüber abstimmen lassen.
Es könnten sich Probleme ergeben.
Nicht überall scheint es in der Partei auf Gegenliebe zu treffen.
Bis dato sind mehr als 1.400 Änderungsanträge eingereicht worden.

Wir werden beobachten, wie demokratisch diese Anträge abgehandelt werden.
Wir werden auch beobachten wie sich Frau Wagenknecht präsentiert und wie sie sich einsetzt.
Ihr wird nachgesagt, sie bereite sich auf den Sprung an die Spitze der Partei vor.
Ihr wird aber auch nachgesagt, sie setze sich für die „ewig Gestrigen“ ein und stünde den kommunistischen Betonköpfen nahe.

Bereitet sich DIE LINKE auf den nächsten Wirtschaftscrash vor?
Will sie richtig stark aufgestellt sein, wenn auch hier das Volk auf die Straßen geht?

DIE LINKE will sich „anders als Andere“ präsentieren.
Freiheit, Würde, Solidarität.

Seltene Erden, Rohstoffe, Euro, Klima, Wirtschaft, Krieg.

Bürger's Beitrag97% der seltenen Erden stammen aus China
35% der seltenen Erden weltweit liegen in China
Was geschieht, wenn China die Hähne zudreht?
Marschieren wir wieder ein und boxen uns dort noch einmal durch?

Unsere BRD ist exportabhängig.
Unsere BRD wird demnächst den Euro mit mehr als 300 Milliarden retten müssen.
Unsere BRD ist abhängig von seltenen Erden
Unsere BRD hängt schon heute am Tropf von China.
Morgen kommen die afrikanischen Staaten und Brasilien ans Ruder.

Hätten wir Bürger uns das von 20 Jahren vorstellen können?

Und gerade erfahren wir, dass unser Wirtschaftswachstum, der heilige Gral der Republik, bereits im kommenden Jahr in die Knie gehen wird. Wahrscheinlich sogar so tief, wie in den letzten Jahren nicht.

Trübe Aussichten.
Sollten wir uns nicht etwas überlegen, um unseren Hintern an der Wand halten zu können?
Wer glaubt denn auch nur eine Sekunde daran, dass uns Luxemburg oder Finnland werden retten können?
Das sind Länder mit einem stabilen AAA-Rating.
Wir haben heute auch noch dieses begehrte AAA.  Aber wie lange noch?
Gerade geht es Frankreich an den AAA-Kragen.

Und unser Rating geht mit der Euro-Krise der Mittelmeeranrainerstaaten parallel mit dem Wirtschaftswachstum, den steigenden Rohstoffpreisen und der Verknappung seltener Erden bald so stark herunter, dass ich uns letztendlich in waffengestützte Wirtschaftskriege verwickelt sehe.
Blödsinn?
Vielleicht ist die Kette bis dahin nicht in allen Schritten logisch aufgeführt.
Aber der Anfang und das Ende sind meine Sorge.
Wir führen solche Auseinandersetzungen ja heute auch schon, reden aber nicht darüber. Oder sollen dies nicht tun. Schon gar nicht öffentlich.

Das, was nämlich der genervte, verärgerte und zurückgetretene Bundespräsident Köhler offenbarte und weissagte wird sehr bald unsere tägliche Realität werden.
Unsere zukünftige Berufsarmee wird ja gerade auf die kommenden Wirtschaftskrisen angepasst und auf Effektivität getrimmt. Noch vor einer im Detail abgestimmten eu-gemeinschaftlichen Finanz- und Wirtschaftspolitik könnten wir gezwungen sein, eine EU-Armee zusammenstellen zu müssen. Damit kann die Europäische Union mit knappen Ressourcen und wenig Geld anderen Staaten auf die Füße treten und die erforderlichen Rohmaterialien abverlangen.
Was bleibt uns übrig?

Jeder Schwellenstaat, der wirtschaftlich aufsteigt und an gesellschaftlichem Selbstbewusstsein gewinnt, ist nicht mehr ausbeutbar und macht uns in den kommenden Jahrzehnten das Leben schwer und teuer.

Nicht nur der Klimawandel wird uns das Leben ungemütlich machen.
Steigende Preise, weniger Arbeitsplätze in der Produktion, sinkendes Einkommen und für uns Bürger unbezahlbare und daher knappe Energie sind Bestandteil dieser Zukunft. Unserer Zukunft.
Energiesparen ist also nicht nur lebenswichtig, weil uns der Klimawandel  bedroht.
Energiesparen und Recycling  werden feste Bestandteile unserer Zukunft.

Erinnern wir uns an das System der untergegangenen DDR.
Waren sie uns damit vielleicht voraus oder der Spiegel eines wirtschaftlichen Niedergangs?
Werden wir uns auch in die Richtung des optischen Zustandes dieser Vergangenheit bewegen?
Zumindest der Zustand unseres Straßennetzes, öffentlicher Immobilien und gesellschaftlicher Einrichtungen lassen in meinen Augen diese Vermutung nicht nur reine Utopie sein.

Und dann noch die Überalterung der Gesellschaft mit all ihren Folgen.

Ich mache mir echte Sorgen.
Zuviel?
Habe ich nur Albträume?
Wer es besser weiß kann mich ja mal aufmuntern.
Bürger 001