BRD + Polen = Wirtschaftswunder

logo f.Beitrag per Mail
„Die Welt“ berichtet heute von einem Wirtschaftsaufschwung in der EU, der von unserer BRD und Polen getragen und mit je 3,4% in ungeahnte Höhen gepuscht wird.

Soll ich da nicht jubeln?
Gibt es denn nicht Wunder an jeder Ecke?

Bankwunder:
Gerade erst gestern wurde uns Bürgern durch die SoFFin ein 40 Milliarden schwerer Meilenstein in der Rettungsgeschichte der Hypo-Real-Estate vor die Füße geworfen. Unser Parlament wurde nicht gefragt.
Meilensteine sind bekanntlich Begleiterscheinungen eines Weiterlesen

Ich liebe meine freie BRD

Vor einigen Jahren erhielten wir endlich durch den Euro die Freiheit des uneingeschränkten Zahlungsverkehrs in der EU.
Er wurde bald zum Teuro, aber wie uns immer wieder beteuert wird, ist das nur eine gefühlte Preiserhöhung, die mit der Realität in Europa nichts zu tun hat.

Dann wurde für uns das Ladenschlussgesetz für immer verabschiedet. Weil es so besser für uns Bürger ist und wir doch bis spät in den Abend hinein einkaufen und mehr von unserem Teuro ausgeben wollen. Auch wollten wir Verbraucher unbedingt mehr Arbeitsplätzte im Einzelhandel schaffen und somit Gutes tun.
Sagte man uns.
Inzwischen hat man uns beobachtet, unser Kaufverhalten ausgewertet und festgestellt, wir wollen Weiterlesen

Unsere BRD in guten Händen

userlogo christa
10% der Bürger Deiner-Meiner-Unserer BRD besitzen mehr als
60% des Vermögens und erzielen mehr als
30% des Einkommens.

Ist das nicht schön klar und übersichtlich?
Eure Christa

Info von der Ifa

Die TV-Hersteller Metz und Loewe rechnen mit einem heftigen Auftragsanstieg ab dem kommenden Jahr. Beide produzieren noch in unserer BRD (made in germany !!) und legen Wert auf Klasse statt auf Masse.

Gert aus Cottbus schreibt: „Leute, wenn Ihr für Eure hart verdienten Euros etwas haben wollt, z.B. echte deutsche Qualität, schaut erst einmal bei diesen beiden rein und sichert nebenbei Arbeitsplätze in unserer BRD. Eure könnten schon morgen dabei sein.  Erinnert Euch an das Dilemma der Zulieferindustrie und gerade jetzt, wo auch unsere stolze Rest-Bundeswehr ihre Struktur schon wieder einmal überdenkt und erneut weitere Standorte abgewrackt zu werden scheinen, ist jeder Job in unserem Heimatländle reinstes Gold wert.“

Red.: Für mich ist dies keine Werbung sondern ein Aufruf zum Wohle unserer BRD.

Gott sei Dank – ich muss nichts zahlen

logo f.Beitrag per Mail
Wir sollen hier ja möglichst das Gute über unsere BRD berichten.
Das ist nicht immer einfach oder besser ausgedrückt, es ist ziemlich schwierig. Wir sind so ans Meckern gewöhnt, dass wir bereits Augentrübungen für das Gute bekommen haben.

Heute ist etwas passiert, was ich unbedingt lobend erwähnen muss.
Es betrifft uns alle. Alle Deutschen. Alle Bewohner unserer BRD.

Das Haushaltsbegleitgesetz ist beschlossen worden.
Damit soll die Wirtschaftskrise oder besser, damit sollen deren Folgen überwunden werden. Also u.a. soll auch das – in Anführungsstrichen verschleuderte – Geld wieder erwirtschaftet werden, welches die Banken von uns Steuerzahlern erhalten haben, um aus dem Fiasko ihres Versagens heraus zu kommen und ihre Misswirtschaft im wesentlichen weiter und unverändert fortsetzen zu können.
Die Wirtschaft – damit sind im allgemeinen die Großbetriebe gemeint – Weiterlesen

Arbeitslosenzahlen Mai 2010

 Teilen Sie unserer BRD Ihre Meinung mit
Die Bundesagentur für Arbeit hat die aktuellen Zahlen veröffentlicht.
Zur Arbeitslosenstatisitk für den Mai 2010 usw. [ hier klicken].

Seite 50 Eckwerte „unsere BRD“ insgesamt
Seite 51 „unsere BRD“ WEST
Seite 52 „unsere BRD“ OST
Seite 55 „Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte“
Seite 56+57 „Kurzarbeit“
Seite 58-60 „Arbeitslose: Bestand und Quoten seit 2006“
Seite 73 „Leistungsempfänger v. Arbeitslosengeld“
Seite 75 „Bedarfsgemeinschaften“
Seite 76-78 „Grundsicherung f. Arbeitssuchende SGB II“
Seite 79-81 „gemeldet (offene) Stellen seit 2006“
Seite 82 „Stellenangebot – gefördert/ungefördert“
Sie finden in diesem interessanten Monatsbericht natürlich auch jede Menge weitere Informationen.

Die nachfolgenden Grafiken der Bundesanstalt für Arbeit geben detaillierte Auskunft: Weiterlesen

Ausbau der Hassmauer Arbeitgeber vs. Arbeitnehmer

Einfach Unglaubliches geschieht in unserer BRD.
Da werden Mitarbeiter zu Hungerlöhnen beschäftigt und müssen als Aufstocker von der Allgemeinheit alimentiert werden. Beschäftigte werden mit Kameras, Mikrophonen und hauseigenen und betriebsfremden Detektiven überwacht. Personal wird wegen Betriebsschließung zu 100% entlassen – aber im neuen Geschäft auf der gegenüberliegenden Straßenseite zu 50% des vorherigen Lohns vom selben Arbeitgeber wieder eingestellt.
Kassiererin muss wegen 1,13 Euro Pfandgeld gehen, Serviererin kriegt wegen einer Frikadelle die Kündigung, langjährige Arbeitnehmerin wird wegen des Verzehrs einer Maultausche auf die Straße gesetzt und jetzt stehen wieder die Gepflogenheiten eines maßlos engstirnigen Arbeitgebers und das minimale (zuzm Markstein hochgespielte) Fehlverhalten eines ehemaligen Arbeitnehmers vor dem Kadi.
Missbrauch einer Essensmarke im Wert von 80 Cent.
Schändlich!
!BILD sah zuerst auf den Teller – Lest es selbst!
Wieder wurde ein verantwortungsbewusster, gütiger Arbeitgeber tief in seinem Vertrauen an die Gerechtigkeit der Welt getroffen und seine väterliche Fürsorge gegenüber seinen Mitarbeitern schändlich verraten.
Ein Verbrechen!

Another Brick in the Wall !
Es entsteht eine neue Mauer in unserm Land.

Jeden Tag kommt ein weiterer Stein zu der Mauer hinzu, die beängstigend schnell zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmers aufgetürmt wird.
Es gab Zeiten, da packte ich mich mit beiden Händen an den Kopf, wenn ich die Forderungen der Gewerkschaften hörte und ich sagte voraus, dass diese Maßlosigkeit zu schwerwiegenden Konsequenzen für unsere BRD führen müsse.
So kam es!

Heute bekommen diejenigen, die die Gewerkschaften – inzwischen zum zahnlosen Tiger verkommen – eigentlich schützen sollte, jeden Tag einen Tritt in ihren Hintern und werden mit einer Beendigung des Arbeitsverhältnisses und dem direkten Weg in HartzIV, die Hoffnungslosigkeit und die Altersarmut bedroht.

Ich konnte die Abwehr und die Reaktionen der Arbeitgeber auf ihre jahrelange Wehrlosigkeit wirklich gut verstehen und auch nachvollziehen.

Aber jetzt sollte wirklich Schluss damit sein.
Wer die Motivation der Mitarbeiter auf NULL bringen will und mit der Knechtschaft des Proletariats liebäugelt, der sollte sich dringend um einen Termin bei einem Star-Psychiater bemühen und hoffen, dass es nicht bereits zu spät ist.

Wir stecken bis über beide Ohren in realistischen Sorgen, sogar die Erde hat die Schnauze von uns voll, schüttelt sich und lässt ihre Vulkane rülpsen; die „Märkte“ ruinieren aus reiner Gier die Volkswirtschaften auf dem Globus und das erhitzte Klima lauert auf seine Chance uns endlich platt zu machen, ehe wir den blauen Planeten vollends zerstört habe (da hilft dann auch das Geld nicht mehr).
Zu all dem kommen nun auch noch Sozialisten, Kommunisten und Beton-Leninisten überall zu Wort.

Sollten wir nicht besser zusammenhalten, als immer wieder mit  Pippifax die Beziehungen der Menschen untereinander weiter zu ruinieren, bis eines Tages jeder für sich allein dasteht und einer nach dem anderen ohne Hilfe des ebenfalls selbstsüchtigen Nachbarn sang- und klanglos untergeht?

ARMES DEUTSCHLAND !

Arbeitslosenzahlen April 2010

 Teilen Sie unserer BRD Ihre Meinung mit
Die Bundesagentur für Arbeit hat die aktuellen Zahlen veröffentlicht.
Zur Arbeitslosenstatisitk für den April 2010 usw. [ hier klicken].

Seite 50 Eckwerte „unsere BRD“ insgesamt
Seite 51 „unsere BRD“ WEST
Seite 52 „unsere BRD“ OST
Seite 54 „Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte“
Seite 55+56 „Kurzarbeit“
Seite 57-59 „Arbeitslose: Bestand und Quoten seit 2006“
Seite 72 „Leistungsempfänger v. Arbeitslosengeld“
Seite 73 „Bedarfsgemeinschaften“
Seite 75-77 „Grundsicherung f. Arbeitssuchende SGB II“
Seite 78-80 „gemeldet (offene) Stellen seit 2006“
Seite 81 „Stellenangebot – gefördert/ungefördert“
Sie finden in diesem interessanten Monatsbericht natürlich auch jede Menge weitere Informationen.

Die nachfolgenden Grafiken der Bundesanstalt für Arbeit geben detaillierte Auskunft: Weiterlesen

Verhinderungspflege – Ein Tatsachenbericht (Teil 2)

 

…. so, heute kann ich weiterschreiben.

Mein nächster Gedanke war, ich müsste unbedingt abklären, ob meine Nachbarin auch unfallversichert ist.
Ich kürze die  Telefonate zur Beantwortung dieser Frage ab.
Die „Allgemeine Unfallversicherung“ verwies mich an die „Berufsgenossenschaft Bahn See“, wo ich erst die Auskunft erhielt, dass ein Minijob vorläge. Später als ich in einem Folgetelefonat nach Details fragte, erhielt ich von einer anderen Mitarbeiterin die Auskunft, es läge doch gar kein  Minijob vor. Die Unfallversicherung würde für alle Pflegenden von der Pflegekasse beitragsfrei übernommen – auch für die Verhinderungspflege. Damit entfiele das Kriterium der Versicherungspflicht über eine BG und somit auch die Möglichkeit des Minijobs.
(Nachtrag: Siehe aber Verhinderungspflege – Teil 4)

Ich also wieder ans Telefon und erneut bei der Pflegekasse angerufen.
In gekürzter Form auch hier das Ergebnis:
Die Übernahme der Unfallversicherung durch die Pflegekasse wurde mir bestätigt.
Also war auch ich bereits seit Jahren, als der hauptamtliche Pfleger, unfallversichert.
Das wird man mir ganz bestimmt zu Beginn der Pflege auch mitgeteilt haben und ich werde es wieder vergessen haben.
Ein Auffrischung meiner Kenntnisse, auch in eigener Sache, kann ja nie schaden.

Meine Frage, ob ich eine Interpretation der Info, dass die Leistungen der Pflegekasse steuerfrei wären, bekomme könnte, wurde so beantwortet:

Die Leistungen der Pflegekasse sind steuerfrei. So steht es im Gesetz. Allerdings könne die Pflegekasse keine Auskunft über steuerliche Angelegenheiten erteilen. Da müsse ich schon jemanden fragen, der sich damit auskennt. Womöglich das Finanzamt fragen.

Nun – ich glaube, da kann mir jeder zustimmen – wer klopft schon gerne beim Finanzamt an und offenbart durch ungeschickte Fragen seine konkreten Vorhaben. So ganz traut man dieser übermächtigen Institution unserer BRD doch nicht und man stellt sich gleich vor, dass man durch Unvorsichtigkeit fix in eine missliche Situation gerät.
Also so sind und waren zumindest meine Besorgnisse.

Wie ein Wink des Himmels kam es mir vor, als mir einfiel, dass wir Mitglied im SoVD sind. Flugs die Nummer herausgesucht und den Plastikausweis (wegen der Mitglieds-ID) ebenfalls.
Erleichtert trug ich gleich der ersten freundlichen Mitarbeiterin mein Anliegen vor.
Die Auskunft, die ich dann erhielt, kam mir seltsam bekannt vor.
Man könne mir keine Informationen über steuerliche Angelegenheit erteilen.
Wer hätte das gedacht?

Also doch zum Finanzamt.
Weiterlesen

Verhinderungspflege – Ein Tatsachenbericht (Teil 1)

Seit 13 Jahren pflege ich meine demenzkranke Mutter (Pflegestufe III) . 10 Jahre davon rund um die Uhr bei mir zu Hause.
Über all die Jahre hatte ich nicht einen einzigen Tag Urlaub. Nur stundenweise konnte ich mich um Privates / Persönliches kümmern.

Vor kurzem wurde ich auf die tage- bzw. stundenweise Verhinderungspflege aufmerksam (Beitrag der Sendung WiSo im ZDF). Bislang kannte ich nur den Begriff der Kurzzeitpflege in einem Heim. Da sollte und wollte meine Mutter aber niemals hin. Das habe ich ihr fest versprochen.
Ich halte meinVersprechen. Schließlich war meine Mutter mehr als nur in den ersten 18 Jahren meines Lebens für mich da. In leichten und in schweren Tagen. Jetzt ist es umgekehrt. Ich zahle mein „Milchgeld“ zurück und habe mal gerade etwas mehr als die Hälfte geschafft.
Auch meine Mutter kannte damals 1950 bis 1970 rund um die Uhr weder Urlaub, Feiertag, Verhinderung (außer bei Erkrankung und Krankenhausaufenthalt).

Ich leiste also gar nichts Ungewöhnliches.
Eher etwas Alltägliches und offenbar schauen mich andere deshalb verwundert an – weil ich ein Mann bin.
Ich möchte damit allerdings nicht ausdrücken, dass ich inzwischen nicht auch den Wunsch nach Erholung, Ausspannen oder besser Abwechslung verspüre.

Die Verhinderungspflege ist eine Lösung. An bis zu 28 auch unabhängig von einander gewählten Tagen zahlt die Pflegekasse nach §39 des SGB XI ein steuerfreies Entgelt für die Verhinderungspflege. Aber nicht mehr als 1.510,00 EURO pro Kalenderjahr (im nächsten Jahr sind es wohl etwas mehr).

Immerhin, das hört sich doch toll an.

Sofort tauchte aber die auch früher schon öfter präsente Frage auf: „Wer könnte die Pflege für mich übernehmen? Wer verfügt über die fachliche Fähigkeit? Wer hat die Zeit? Wer würde eine ihm fremde demenzkranke und inkontinente ältere Person überhaupt anfassen und sogar pflegen, waschen, füttern, ihr die Zähne putzen wollen? Wer würde während meiner mehrstündigen Abwesenheit mehrmals vorbeikommen – womöglich mit Bus oder Bahn?“

Und wenn ich jemanden fände – immerhin gäbe es da die gewerblichen Pflegedienste – wen lasse ich während meiner Abwesenheit in mein Haus? Nicht nur in den Wohnbereich meiner Mutter – in mein gesamtes Haus?
Das sind Probleme!

Meine Verwandten und die mit mir verschwägerten Personen werden vom „Gesetzgeber“ zwar anerkannt, aber bei deren Hilfe unterstellt er, dass diese das ohne den Hintergedanken, sich dafür etwas bezahlen zu lassen, tun. Oder, dass der Gedanke nach angemessenem Entgelt bei ihnen nicht so ausgeprägt sein darf.

Weiterlesen