In China purzeln die Löhne wieder in den Keller

Heike aus Mannheim sendet uns einen Hinweis:
Chinas Wirtschaft stockt und 10-tausende mittlere und kleinere Firmen sind bereits vom Markt verschwunden [ Die Netzeitung berichtet darüber ].
Es geht aber immer noch weitern abwärts.
Fazit: Die Produktionskosten für ausländische Unternehmer in China sinken weiter und der gerade etwas selbstsicherere chinesische Arbeitnehmer senkt wieder den Kopf, wird demütiger und arbeitet weiter für einen Hungerlohn.
Dadurch sind aber auch die Arbeitsplätze in unserer BRD zusätzlich zu bereits sichtbaren Folgen dieser Krise hochgradig  gefährdet. 
Nur ein wirtschaftlich starkes China mit hohem Lebensstandard nimmt uns keine Arbeitsplätze mehr weg, kauft  im Gegenteil sogar womöglich unsere Produkte und achtet Markenrecht u. Urherbschutz.
Ich hoffe für jeden Chinesen und Bundesbürger, dass es mit China schnell wieder weiter aufwärts geht, immer aufwärts und noch weiter aufwärts.
China, bitte mach nicht schlapp!  Wir brauchen dich unbedingt als zweites Absatzeldorado neben den USA.
CHINA YOU CAN!
Heike fragt: „Vergeht dem Land des Lächelns etwa der Humor?“
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GmbH-Geschäftsführer der Autozulieferer aufgepasst !

Liebe Geschäftsführer einer krisengebeutelten GmbH, macht euch, eure Familie und eure Beschäftigten nicht unglücklich; ruft lieber bei Zeiten euren Anwalt oder Steuerberater an und redet Tacheles.
Wer zuletzt in die Hufe kommt, den bestraft das Leben!
Eine bereits mehrfach bewiesene Lebensweisheit.
Mit einer Strafe wegen Konkursverschleppung allein ist es nicht getan.
Es gibt auch noch den Schadensersatz und die Durchgriffshaftung.
Es gibt Finanzamt und Sozialversicherungsträger.
[ Lest mal spaßeshalber diesen Artikel von golem.de: ELSA-Geschäftsführer muss Strafe zahlen“ ]
❗ Diese Mahnung schickt uns Manuel aus Düren (GmbH-Geschäftsführer)

Jetzt ist Siemens in Venezuela dran!

Bei der Deutschen Welle steht’s . hier klicken: ]
….Das Siemens-Tocherunternehmen in Venezuela hat Gerichtsunterlagen zufolge zugegeben, zwischen 2001 und 2007 für Aufträge Schmiergelder in Höhe von mindestens 18,7 Millionen Dollar gezahlt zu haben.

😎 Es drängt sich mir die Frage auf: „Gibt es eigentlich irgendeinen Auftrag, für den diese Firma bessere Angebote als die Konkurrenz abgegeben hat und den diese Firma, ohne Schmiergeldzahlung bekam?“ 
Wie sich ja vor unser aller Augen herausstellte sind so filigrane, spezielle Dinge, wie Computer und Handys – also Dinge, deren Technik sich im Mikrochipbereich bewegt – nichts, mit denen das Unternehmen gewinnbringend etwas anfangen kann. Das liegt wohl an der erfindungsfreudigen Konkurrenz, die jeden Tag wieder bessere Produkte auf den Markt bringt und den vielen, vielen, furchtbar vielen Kunden.
Wie soll man da an jeden Entscheidungsträger einzeln herankommen?
Außerdem ist bei einem PC-System bekanntlich bereits 1 Tag nach seinem Erwerb irgendwo auf der Welt ein besserer auf dem Markt,
Die etwas derberen Dinge wie Kraftwerke, Energievorsorgungs- und -verteilungskonzepte, Nah- und Fernverkehrssysteme, Züge, Ampelanlagen sind da schon etwas langlebiger und damit eher etwas für den Globalplayer, auch ist die Zahl der zuständigen Entscheidungsträger deutlich geringer und die einzelnen sind dadurch leichter zu identifizieren und dank gezielter Bündelung verkäuferischer Argumente  auf ein Ziel, statt einer unübersichtlichen Streuung, ist der Erfolg deutlich leichter zu erreichen.
Ein System mit System, dessen ungewöhnliches System von der Konkurrenz und anderen Neidern mal wieder ans Tagslicht gezert und enttarnt wurde und jetzt aber endgültig überdacht werden soll.
Mich bewegt die Frage: Soll es unauffälliger gestaltet oder abgeschafft werden?
Das Letztere dürfte in unserer BRD jede Menge sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze kosten.
Ich meine daher, wir sollten nur dann den Stab über diesen großen Arbeitgeber brechen, wenn wir sicher sind, dass wir nicht irgendwie und hintenherum bei ihm beschäftigt sind und fest davon überzeugt sind nicht direkt oder indirekt von ihm abhängig zu sein.
Ansonsten sollten wir DER FIRMA im Interesse unser aller Wohlstands die Daumen drücken und hoffen, dass sie ihr Hindernisbewältigungssystem besser in den Griff bekommt – z.B. auch die kleinen Nebenhindernisse – und zukünftig mit einem an die Neuzeit angepassten System nicht mehr auffällt.

Wer Tipps hierzu hat (also nicht unbedingt so eine Al-Capone-Schwachssinnsidee wie eine firmeneigene Gewerkschaft), kann unserer BRD dadurch einen großen Dienst erweisen, dass er sich dort mal meldet. Gute Vorschläge sind dringend gefragt, denn eigene Innovationen sind momentan Mangelware.
Bürger macht euch mal ’nen Kopf, auf diesem Gebiet herrscht in den kommenden Jahren beim Rennen um die %-Punkte beim Wirtschaftswachstum nahezu Goldgräberstimmung
.
😎

Geht unser See-Grundstück in Dubai jetzt den Bach runter?

In Dubai geht der Immobilienblase seit Monaten die Luft aus und die Grundstückswerte rutschen um 30% und mehr in Richtung downtown. Es gibt wohl doch zuviel karstes Wüstenland rundum und die Nachfrage dürfte eher dem landwirtschaftlichen Nutzungsgrad entsprechen.
Das Wirtschaftswachstum macht sich ebenfalls von heuer mehr als 17% mit einem 11%igen-Krisenabschlag vom Acker und wird für 2009 mit gerade noch 6% progostiziert (wahrscheinlich ist dieser Wert von der „staatlichen“ IHK  auch eher zu positiv angesetzt).

Nun hat es sich auch in Dubai mit den Superlativen ausgefeiert und das bombastische Feuerwerk vom langen Totensonntags-Wochenende zur Eröffnung der künstlichen Inseln „Pam Jumeirah“ und der überirdisch teuren Upperclasspension „Atlantic“ (25.000 $ für die Nacht in einer Luxussuite) dürfte vorerst der letzte Knaller auf der nach oben offenen Dubaiskala gewesen sein.
Kaum ist die Feier um, wird auch hier restrukturiert und es geht wie auf der Kinderrutschbahn in die einzige Richtung, die die Schwerkraft  auch für aus dem Fenster geworfenes Geld zulässt.
Ich bin begeistert wie sich die „Oberen 10.000“ gegenseitigt die Kohle aus der Tasche ziehen.
Oder war das Feuerwerk eigentlich der Knall, mit dem die Immobilienblase geplatzt ist?
❗ Dies sollten Sie wissen finden Katrin und Bert aus Köln.
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TERMIN 01.01.2009 – Heizöl wird teurer (Steuererhöhung bei Mineralöl)

Die Mineralölsteuer auf Standard Heizöl steigt ab 1. Januar 2009 um 1,50 Euro auf 7,635 Euro je 100 l.
Das ist dann mehr als die fünffache Steuer und somit eine Steuererhöhung um mehr als 400%.
Das etwas teurere schwefelarme Heizöl ist von der Regelung ausgenommen und wird dadurch  als steuerbegünstigt deklariert.
Eigentlich passiert da gar nichts, man muss dem Steuerzahler nur richtig geschickt „verkaufen“, dass ein gar nichts auch eine Vergünstigung, sprich „STEUERGESCHENK“  für ihn sein kann.

So ermäßigt unsere Regierung die Steuern.
❗ Gernot aus Schorten.
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[SUCHE] „Heizöl“ bietet noch weitere Artikel zum Thema.

100.000 Arbeitsplätze

BMELV erarbeitet Gesamtwaldstrategie 2020

Wald und Forstwirtschaft im Spannungsfeld unterschiedlicher gesellschaftlicher Interessen bieten hoffnungsvolle Perspektiven für Umwelt und Gesellschaft

Mit einem wissenschaftlichen Symposium, das auf Initiative von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner am 10. und 11. Dezember 2008 in Berlin stattfand, wurde ein wichtiger Beitrag geleistet, Wald und Forstwirtschaft im Spannungsfeld unterschiedlicher gesellschaftlicher Interessen zu betrachten und Lösungsmöglichkeiten zu Gunsten von Umwelt, Arbeitsmarkt und Energieversorgung aufzuzeigen.
Experten aus Wissenschaft und Forschung haben den 120 Repräsentanten aus Wissenschaft und Forschung, Forst- und Holzwirtschaft sowie Administration plausibel gemacht, dass die ambitionierten Ziele der Wirtschafts-, Energie-, Klima- sowie Naturschutzpolitik eine Neubewertung der Waldbewirtschaftung erfordern. Die Expertenkonferenz hat dazu Fragestellungen zu Zielgrößen und deren Messbarkeit, zu Dosis-Wirkungsbeziehungen sowie zu kritischen Massen und Grenznutzen thematisiert. Der gesamtgesellschaftliche Ausgleich der unterschiedlichen Ansprüche an den Wald ist eine politische Aufgabe.

Durch eine verantwortungsvolle, nachhaltige Nutzung des Waldes unter Berücksichtigung bestehender Naturschutzauflagen ist die Schaffung von bis zu 100.000 neuen Dauerarbeitsplätze unter Einbeziehung der Weiterverarbeitung in stofflicher und energetischer Nutzung im Cluster Forst- und Holzwirtschaft realisierbar.

Bei der stofflichen Verwertung von Holz entsteht je 100 zusätzlich geernteter Kubikmeter Holz ein neuer Dauerarbeitsplatz. Durch optimierte nachhaltige Waldnutzung und einer Nachfragesteigerung auf der Verwendungsseite können kurzfristig nachhaltig 20 Mio. Kubikmeter Holz zusätzlich genutzt werden. Optimierte Waldbewirtschaftungsstrategien, die dem Umwelt- und Klimaschutz wirksam helfen, ermöglichen mittelfristig eine Verdoppelung dieses Potentials. Die Effekte für den Arbeitsmarkt werden insbesondere der strukturellen Entwicklung des ländlichen Raumes zu Gute kommen.

Einem „Käseglockennaturschutz“, der die umweltrelevanten Vorteile verantwortungsvoller, nachhaltiger Holznutzung unterläuft und damit die Umwelt-, Energie- und wirtschaftspolitischen Ziele der Bundesregierung konterkariert, wurde eine klare Absage erteilt. Ebenso bestand Einvernehmen, dass Holznutzung „mit der Brechstange“ nicht in Frage kommt, da die optimierte Waldnutzung Sensibilität im Hinblick auf Natur- und Artenschutz erfordert.

Die Klimaveränderung und die strukturelle Entwicklung des ländlichen Raumes können maßgeblich positiv beeinflusst werden, wenn die Chancen, die sich aus unseren seit Jahrzehnten zunehmenden Waldressourcen ergeben, realisiert werden und sich die Länder, nicht zuletzt in ihrer Rolle als Waldeigentümer, den Herausforderungen zum Wohle ihres Landes stellen und sich aktiv bei der Ausgestaltung aufgezeigter Möglichkeiten beteiligen.

Pressemitteilung Nr. 202  Ausgabedatum 12. Dezember 2008
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
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Präzisions- und Steuerungstechnik in Beuren

Auch „ERKO Präzisions- und Steuerungstechnik“  in Beuren wird von der Krise bei den Automobilzulieferern nicht übersehen und muss sich von Mitarbeitern trennen. 90% des Umsatzes macht ERKO ausschließlich mit der Automobilindustrie und wird um Kurzarbeit, Mitarbeiterabbau und weitere Maßnahmen wohl nicht herumkommen, damit es die Firma hoffentlich auch nach der Rezession für Beuren, die Eigentümer und eine Stammbesatzung geben kann.

Die aktuell vom Arbeitsplatzverlust betroffenen Mitarbeiter sind natürlich „not amused“ und der Weg zum Arbeitsgericht ist vorprogrammiert. Die Stimmung in der Firma und unter den Kollegen kann man sich sicherlich vorstellen. Jeder hat Mitleid mit den Betroffenen und ist andererseits heilfroh, wenn der Kelch an ihm vorübergeht.  Das bringt unvermeidbare Spannungen.
Wie überall in solchen Fällen sind auch hier die Ansichten über die Wege einer Krisenbewältigung zu differenziert, ist die Stimmung zu emotionsgeladen und sind die Interessen zu unterschiedlich, um jemals zu einer gemeinsamen Lösung führen zu können.

Die Auto- und Jobkrise frisst sich unaufhaltsam immer weiter durch unsere BRD.
❗ Auch die Thüringische Landeszeitung (TLZ) berichtet darüber, weiß Gina aus Weimar und sendet uns einen  Hinweis.

Anmerkung 15.01.2009: Der Link auf die TLZ funktioniert nicht mehr und ich habe an dessen Stelle einen Link auf einen Bericht vom 18.12.2008 gelegt, der die Situation aus Sicht eines Betroffenen beleuchtet und mit der Meinung des Seitenbetreibers nicht hinter’m Berg hält.
Bravo dafür.
Der Bericht erscheint auf der Website des Sportclub Leinefelden 1912.
[ zum Artikel bitte hier klicken ]
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Schadenersatzforderungen in der Rezession

Läppische 10.818 Euro Schadenersatz statt 500.000 Euro [ in diesem Bericht des STERN steht’s ]
Das ist, gemessen am Vorhaben,  wahrlich etwas dürftig ausgefallen.
In Fragen des Schadenersatzes  bekommt der Bürger (die Bürgerin) unserer BRD in diesem Jahr noch nichts von den Bürgschaften, Rettungsplänen und -schirmen,  Konjunkturprogrammen ab. 
Doch da ist sicherlich noch nicht das allerletzte Wort gesprochen.

Gerade erst hat ein unwillig steuerzahlender Bürger unserer BRD vor Gericht von unserem Finanzminister erfolgreich die Kohle für die Pendlerpauschale wieder in voller Höhe erstritten. 
Vielleicht gelingt der Versicherungsfachberaterin der Coup, von ihrem Arbeitsgeber  einen 500.000-Euro-Schadenersatz zu erstreiten, doch noch.
Warten wir es ab.  Im Zuge der Inflation werden wohl auch hier höhere Summen realiserbar werden.
❗ Der Tipp kommt direkt vom Götz  aus Bischofswiesen-Uhlmühle
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Neuigkeiten von der Autozulieferer-Hedgefront

BOSCH gibt BLAUPUNKT und 300 Mitarbeiter im Hildesheimer Werk (1800 sollen es insgesamt sein) in die Hände eines Investors (AURELIUS)  [ hier bei n-tv steht’s ], der sich bereits mit der Frohsinn spendenden Spirituosenmarke  BERENTZEN herumbalgt und dort öffentlich nachvollziehbar vorführt , wie man sich eine Firmensanierung vorstellt
http://www.nealine.de/news/Unternehmen/berentzen-stellt-produktion-im-niedersaechsischen-haseluenne-ein-1937789103.html.

Vielleicht sollten sich die „Hildesheimer Blaupünktchen“  das schon einmal durchlesen.
❗ Doris aus Himmelsthür findet dies bemerkenswert
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