Mehr Transparenz für Verbraucher

BERLIN taz/dpa Der Bundesrat hat am Freitag den neuen Gentech-Regeln von Landwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) zugestimmt. Die Verbraucher können somit demnächst beim Einkauf erkennen, ob Milch, Fleisch oder Eier von Tieren abstammen, die gentechfrei gefüttert worden sind. Der Bundestag hatte dem neuen Gentechnikgesetz und der Kennzeichnungsvorschrift für „Gentechfrei“-Produkte bereits zugestimmt. Im Bundesrat hatte Hessen am Freitag versucht, die neuen Regelungen noch zu kippen. Die Initiative fand jedoch keine Mehrheit. Das Gesetzespaket soll voraussichtlich im Frühjahr in Kraft treten.

😎 Versteh ich das richtig? Hessens KOCH war auch hier wieder mal dagegen? Gut, dass der nicht mehr machen darf was er will.

Abfälle von Gen-Kartoffeln dürfen in den Futtertrog

@BRÜSSEL. Die Agrarminister der Europäischen Union haben gestern den Weg dafür frei gemacht, Abfälle der umstrittenen Gen-Kartoffel Amflora als Futtermittel verwenden zu dürfen. Außerdem werden künftig bis zu 0,9 Prozent der bislang nicht zugelassenen Sorte auch als Inhalt in Lebensmitteln toleriert.

Dieser Bericht der Berliner Zeitung treibt mir die Sorgenfalten auf die Stirn.

Lukoil dreht Deutschland den Hahn ab

Der russische Ölkonzern Lukoil hat zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres seine Lieferungen an Deutschland gestoppt. „Wir sind mit dem Preis nicht einverstanden“, sagte ein Unternehmenssprecher. Lt. Focus-Money soll der Lieferstopp bis auf weiteres gelten.

😎 In Russland geschieht nichts ohne Putins Zustimmung.  Das kann ja heiter werden.

Bürger begehren mehr Demokratie

Der Tagesspiegel bringt die Nachricht:  Die Deutschen fordern immer mehr direkte Mitsprache bei politischen Entscheidungen. Zu diesem Ergebnis kommen die Macher des ersten bundesweiten Bürgerbegehren-Berichts, der gestern in Berlin vorgestellt wurde.

😎 Wie sagte es sinngemäß Benazir Bhutto:  Die beste Strafe für eine Regierung ist die Einführung der Demokratie.

Beamte müssen tatsächlich längere Arbeitszeit ertragen

Beamte haben sich mit einer Verlängerung ihrer Arbeitszeit ohne gleichzeitige Erhöhung ihrer Bezüge abzufinden. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe wies am Dienstag eine entsprechende Klage eines bayerischen Beamten ab. Es gebe keine verfassungsrechtlichen Bedenken gegen die Erhöhung der Wochenarbeitszeit von 40 auf 42 Stunden, hieß es in dem Beschluss. Insbesondere müsse der Freistaat seinen Beamten deswegen nicht mehr Geld zahlen.
Reuters-Deutschland

Knut die bärige Geldmaschine

Spiegel-Online berichtet: Der Knuddelfaktor als Kassenknüller: Der Berliner Zoo hat 2007 mit dem Eisbärenjungen Knut einen Gewinn von fast fünf Millionen Euro gemacht. Wie die „Berliner Morgenpost“ schreibt, spülten vor allem eine halbe Million zusätzlichen Besucher Geld in die Kassen.
… Doch dieser wirtschaftliche Erfolg sei nicht zu wiederholen, sagt Blaszkiewitz.

😎 Das ist doch trotzdem Knut so! Jetzt ist Flocke dran.

Ölpreis auf Rekordhoch

Der Ölpreis ist am Dienstag an der New Yorker Rohstoffbörse erstmals seit dem 3. Januar wieder auf mehr als 100 Dollar pro Barrel (159 Liter) gestiegen ….
Im Jahr 2007 war der Ölpreis um 57 Prozent gestiegen und hatte am 21. November mit 99,29 Dollar vorübergehend eine Rekordhöhe erreicht, die im Januar aber bereits mit 100,09 Dollar übertroffen wurde.
Das Handelsblatt.com nennt Fakten und Gründe.
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Der Fürst des goldenen Zwergenstaats spannt die Muskeln

Das manager-magazin.de berichtet …. Einen Tag vor dem geplanten Treffen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem Regierungschef Liechtensteins, Otmar Hasler, hat sich die Atmosphäre zwischen den beiden Staaten durch die Steueraffäre erheblich abgekühlt. In ungewöhnlich scharfen Worten sprach Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein am Dienstag in Vaduz von einem „vollkommen überrissenen Angriff“ gegen das Fürstentum und einer Kampagne eines Großstaates gegen einen Kleinstaat. Das amtierende Staatsoberhaupt warf den deutschen Behörden am Dienstag zugleich „Hehlerei in großem Stil“ vor …..

Gerade mal so groß wie eine eben erst dem Dorfstatus entwachsene Kleinstadt ist sein Reich – ich glaube 25 km lang und gerade mal halb so breit. Und dieser Zwergstaatenfürst wirft uns „Hehlerei“ vor. Offenbar ist das OK, aus Sicht seines Zwergendomizil mit diesen putzigen Finanzgebaren.
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Obama wirkt bis in deine-meine-unsere BRD

@ Wir sind durchweg sehr überrascht. Was geschieht da im Land der unbegrenzten Möglichkeiten? Ein Farbiger verliert immer mehr seiner Hautfarbe, wird in den Augen der US-Bürger immer weißer oder neutraler und drängt offenbar unaufhaltsam zur Präsidentschaftskandidatur.

Aber was geschieht, wenn das Unfassbare geschieht?
Ein wirklich bemerkenswerter Bericht von Spiegel-Online gibt verständliche Antworten.
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