Jeder 4. Arbeitslose geht in Hartz 4

userlogo christaDie Bundesregierung meldet über die Agentur für Arbeit, dass die Beschäftigungslage extrem gut aussieht.
In unserer BRD wird gearbeitet, wie seit 20 Jahren nicht mehr.
Sagt die Beschäftigungsstatistik 2011 inkl. Dezember.

 

Kurze Info – ehe sie wieder vergessen wird:

Jeder 4. Arbeitlose geht nicht wieder in den Job, sondern direkt in Hartz IV.
Lt. Agentur für Arbeit, wären überwiegend sogenannte „Geringqualifizierte“ betroffen.

Neue Lebensversicherungen ab 2012

Red@Für  neue Lebensversicherungsverträge  gilt eine  garantierte Verzinsung von 1,75%  pro Jahr. Bis dato waren es noch 2,25%, die einem Versicherten mindestens zustanden.

ABER:  Wer lässt sich schon auf eine Geldanlage ein, die nicht bereit ist mehr zu zahlen?
Sie werden also stets und von jedem Institut erfahren, dass Ihnen deutlich bessere Konditionen unterbreitet werden.

DOCH:  Es gilt nur das was schwarz auf weiß vereinbart wurde. Das, was ein provisionsabhängig tätiger „Vermögensberater/ Versicherungsberater“ (früher hieß er schlicht und einfach „Versicherungsvertreter“) oder ein Berater Ihrer Hausbank Ihnen – den baldigen Vertragsabschluss vor Augen – Ihnen vorschwärmt, ist ledig Schall und Rauch.
Halten Sie also Ihre Sinne beisammen wenn es um Ihr Geld geht und sollten Sie eine Police abschließen, machen Sie keine Mätzchen bei der Beantwortung der Gesundheitsfragen. Das kann sogar noch nach vielen Jahren gnadenlos nach hinten losgehen und erwischt Sie womöglich kalt, wenn Sie’s nicht erwarten und am wenigsten gebrauchen können.

Und bedenken Sie was heute gilt: Später, wenn Sie mindestens ganze 12 Jahre (also 120 Monate) eingezahlt und mindestens das 62. Lebensjahr erreicht haben, soll das Geld aus Ihrer Lebensversicherung zur Hälfte steuerpflichtig sein.

Arbeitslosenzahlen November 2011

Red@Die aktuellen Zahlen und Grafiken:

Arbeitsmarkt – Ausbildungsmarkt – Arbeitslosenzahlen
Grundsicherung – Stellenangebote

Für den Monat November 2011   [hier klicken]

Ausbildungsmarkt und Arbeitslosenzahlen 2004 bis 2012

Red@
Wenn Sie auf die nächste Zeile klicken und dem Link folgen, finden Sie  alle Monatsberichte seit 2004:
➡ [Berichte Arbeitsagentur / Arbeits-+Ausbildungsmarkt]

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Die einzelnen  Monatsberichte der Jahre 2004 bis 2008  sind als  ZIP-Dateien in ganzen Jahrgängen archiviert und können heruntergeladen werden.


Ab Jahrgang 2009
  sind die Monatsberichte des Arbeitsmarkts und Ausbildungsmarkt unserer BRD für jeden Monat einzeln als  PDF-Datei  auf Ihren PC abrufbar (download).

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Die  Grafiken zu den einzelnen Monatsberichten  ab Januar 2009 erreichen Sie über einen Klick auf die Verlinkung der nächsten Zeile:
➡ [Grafiken zu den Monatsberichten]

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Die amtlichen Jahresberichte  der Bundesanstalt für Arbeit (bis 2002) bzw. der Bundesagentur (ab 2003) über die Entwicklung des Arbeitsmarkts in Deutschland sind ab Jahrgang 2000 als PDF-Datei abrufbar, wenn Sie den Link aufrufen, der in der folgenden Zeile hinterlegt ist.
➡ [Arbeitsmarkt Deutschland amtliche Jahresberichte]

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Schade um meinen verlorenen Frohsinn

In meiner Jugend war ich schwärmerisch, unglaublich kreativ, graphisch hoch begabt, sah die Welt in hellen Farben und träumte in den Sechzigern von einer sozial gerechten Zukunft für alle.

Mein Klassenkamerad „Bruno“ war eher nüchtern zurückhaltend, ein echter Langweiler, trug seit der 5. Klasse Tag für Tag eine Krawatte, kam im Anzug und mit polierten Schuhen zur Schule, hatte nie auch nur eine lustige Idee.

Heute bin ich auf dem unterkühlten Boden der Realität aufgeschlagen und  meine Ideen haben sich vollständig in Luft aufgelöst.
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Frau Lötzsch will von den Vermögenden 2 Billionen per Zwangsanleihe

Red@
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 144. Sitzung.
Berlin, Freitag, den 25. November 2011
Sitzungsprotokoll.PDF  ab Seite 17221
Rede von Frau Dr. Gesine Lötzsch

Auszug (Zitat)
„……
Um den Haushalt in Ordnung zu bringen und zu konsolidieren, Herr Schäuble, dürfen Sie sich nicht länger weigern, endlich vernünftige Steuern zu erheben.
Wir haben ein Einnahmeproblem.
Wir brauchen endlich Vermögens- und Gewinnsteuern, die diesen Namen auch verdienen.
Das wäre zumindest ein Baustein, um die Verschuldung abzubauen und zu mehr Verteilungsgerechtigkeit zu kommen.
Aber wir brauchen auch weitaus wirksamere Maßnahmen.
Der Euro-Rettungsschirm ist doch völlig wirkungslos, weil Sie es nicht schaffen, ihn aufzuspannen.
Es gibt eben keine Finanzinvestoren, die bereit sind, den Rettungsschirm auf 2 Billionen Euro aufzustocken.
Warum sollten sie das auch tun?
Nein, meine Damen und Herren, wir brauchen eine Solidarität in Europa.
Wir können den Euro nur retten, wenn es eine gemeinsame solidarische Anstrengung gibt.

In Deutschland besitzen 10 Prozent der privaten Haushalte 60 Prozent des Vermögens.
In anderen Ländern der Euro-Zone gibt es eine ähnliche Vermögenskonzentration.
Das verwaltete Vermögen in Europa betrug im Jahr 2010 27,1 Billionen Euro.
Wenn wir das einmal auf die für den Rettungsschirm benötigten 2 Billionen Euro umrechnen – Sie können ja alle gut kopfrechnen –, dann stellen wir fest, dass dies gerade einmal 7 Prozent dieses Vermögens wären.
Man muss also Weiterlesen

Haben die Krisen uns endgültig am Schlafittchen?

Heute sprach „Stefan Müller“ der parlamentarische Geschäftsführer der CSU im Bundestag (ein imponierender Titel!) es ganz unverblümt aus:

„Wir haben eine Staatsschuldenkrise.“

Es geht also immer noch weiter aufwärts mit den Krisen.
Aber seltsam, es regt uns nicht mehr auf.
Merken Sie das auch? Wir sind offensichtlich krisenerfahren. Sogar krisenresistent?
Straßenumfragen der Medienvertreter zeigen, dass unsere Bürger sich das Weihnachtsfest durch das Herbeireden neuer Krisen nicht verderben lassen.
Nicht einmal durch das unübersehbare Heraufziehen einer noch größeren Krise.

Für mich ein Grund, noch einmal über Karriere der Krise nachzudenken:

Offiziell begann es ganz unauffällig in den USA mit der Immobilienkrise, die sich durch die „Lehmann Brüder“ und den US-Finanzminister von Dabbelyou Bush ganz fix zur Finanzkrise entwickelte, in unsere Landesbanken schwappte, sich aber auch hier nur ganz kurz aufhielt, zur Bankenkrise und gleich drauf zur Wirtschaftskrise und weiter zur Weltwirtschaftskrise mutierte.
Als die Märkte sahen, was sie da angerichtet hatten, erschraken sie über sich selbst, erstarrten in einer weltweiten Spekulationskrise, misstrauten sich gegenseitig und litten an einer nachhaltigen Vertrauenskrise, unsere Aktien verfielen dadurch in die Aktienkrise und fielen über Nacht senkrecht  bis auf die Ausgabewerte (teilweise auch noch darunter).

Diesem Schock folgte tags drauf eine Kreditkrise, was die Unternehmer in eine Investitionskrise schickte. Gezwungenermaßen leitete dies am Arbeitsmarkt eine Jobkrise ein. Weiterlesen

55 Milliarden eben mal in deutscher Badbank gefunden

Bürger's BeitragFinanzminister sprachlos.
Banker ratlos.
Bundesregierung orientierungslos.
Deutsche hoffnungslos.
Europäer fassungslos! 

Ich habe bei mir im Betrieb ebenfalls fix mal die Bilanzen durchgesehen, ob wir vielleicht auch vergessen haben, etwas von einer anderen Summe abzuziehen u. dadurch womöglich ein Guthaben bei meiner Hausbank entsteht, von dem ich bislang noch gar nichts gewusst habe.
Aber ich kann subtrahieren und gegenrechnen was immer ich will, da kommt nichts bei rum.
Egal was ich überm Strich wovon auch immer abziehe, unterm Strich bleibt alles beim alten.

Da frage ich mich dann schon,

haben sich da vielleicht Nullen mit den Nullen vertan?

Ein besorgter Bürger.

Nachtrag:
Gerade höre ich, dass vergessen wurde Bank-Guthaben in dieser Höhe in die Bilanz, also in die Buchführung, einzufügen.
Na also, das ist doch menschlich.
Jeder von uns hat doch schon mal die eine oder andere Milliarde vergessen.
Diese Ausrede muss ich mir merken.
Mal schauen, was der Betriebsprüfer des für mich zuständigen Finanzamtes dazu  sagen wird.

Ich vermute, dass Herr Zumwinkel, den die Steuerfahndung „volles Rohr an den A….. gepackt hat“,  auch nur vergessen haben dürfte, dass er in Liechtenstein eine Stiftung mit positivem Vermögen besaß.
So etwas kann doch bei Abfassung einer Steuererklärung passieren.
Nicht wahr?
Das kennen wir doch auch.

Und außerdem, was ist denn heutzutage schon eine Milliarde?
Milliarden waren schon vor Jahrzehnten „peanuts“.

In der ARD-TV-Sendung  „G. Jauch“  hat der Rentner  Hilmar Kopper  (war als Mr. peanuts schon einmal in aller Munde) gerade mitgeteilt, dass so ein „Schreib-/Rechenfehler“ eigentlich schon mal vorkommen kann, wenn man in einer Bank doch gar kein Guthaben vermutet und nur von deren Schulden ausgeht.
So etwas sei doch entschuldbar.

Link zur TV-Sendung:
Banken an die Leine! Wie bekommen wir die Finanzmärkte in den Griff?
(Hinweis: dieser Link hält nicht ewig).

Sag ich doch.

Diesen Fehler und Koppers Erklärung muss man denen und ihm einfach entschuldigen.
Kopper hatte ja schließlich auch mit der  HSH-Nordbank  und dem Finanzfachmann „Nonnemacher“ ein geschäftliches Techtelmechtel.
Kennt er sich womöglich mit finanziellen Wahrnehmungsstörungen und bilanzieller Sehschwäche aus?

Bekommt Europa eine einheitliche deutsche Wirtschaftspolitik?

userlogo christaWill Kanzlerin Merkel nun doch eine einheitliche europäische Wirtschaftspolitik?
Sollen deutsche Tugenden wie abgestimmte (harmonisierte) Steuern und Steuersätze, einheitliches Rentenalter mit 67, gesamteuropäischer Lohnverzicht und eine generelle Schuldenbremse bei allen EU-Mitgliedern verpflichtend eingeführt werden?
Ist dies das neue europapolitische Ziel unserer Regierungschefin?
Es scheint in der Tat so, und offenbar hat sie den französischen Staatspräsidenten bereits mit dieser Idee angefreundet.

Jubel über „den deutschen Weg“ wird bei den einzelnen EU-Regierungen nicht ausbrechen.
Speziell den „armen Schluckern“ dürften schlimme Tage bevorstehen, wenn Merkel das Zepter führte und den deutschen Daumen feste auf Staatshaushalte und leere Kassen legte.
Die Furcht davor soll sogar die irische „Sinn Fein“ ermutigt haben, das Volk zu befragen und sich wieder einmal gegen eine Fremdherrschaft auszusprechen. Diesmal gegen deutsches leadership in der EU- Wirtschaftspolitik.

Man munkelt, dass sich  Bundesbankpräsident Weber den Interessen der Kanzlerin nicht widerspruchslos beugen wollte und da er zudem als EU-Diplomat zu steif und zu wenig gewandt auftritt, sei er als Präsident der EU-Zentralbank doch nicht wirklich geeignet, zumal er ja von dieser Stelle aus auch gegen die Interessen der Kanzlerin zu arbeiten in der Lage wäre.
Da macht sie ihm lieber das Leben unbequem, bis er genug vom Hüh und Hott hat, das Interesse an diesem Amt verliert und von sich aus die Segel streicht.

Allerorten heißt es, dass unsere BRD dadurch weltweit an Ansehen verloren hätte.
Das ist nun wirklich dummes Geschwätz.
Hätte Herr Weber gegen Frau Merkel gearbeitet, wäre das deutsche Ansehen beschädigt worden.
Morgen ist das Thema außerdem vergessen. Aber Frau Merkel hat auf die ihr eigene Art einen möglichen Querulanten ausgehebelt, ihre Position im Machtpoker um eine europäische Wirtschaftspolitik inkl. Stärke der Eurowährung elegant und ohne Krawall gefestigt und nimmt sich garantiert bereits heute den nächsten Stein vor, der aus dem Weg zu räumen ist. 

Honecker konnte diese Frau nicht halten, Kohl konnte diese Frau nicht bremsen, die CDU scheiterte dabei sie an der langen Leine zu führen, die SPD erlebte eine klägliche Schlappe in der großen Koalition mit ihr, die FDP wird mit ihren Vorstellungen ebenso an ihr scheitern und der Rest Europas ……
….der hat bisher nur ganz wenig von dieser sturen, willensstarken Frau mitbekommen.
Bisher ….
Das wird sich bestimmt noch ändern.