Sunpowered Ulrich Kelber und die Bonner Wahlkampfspenden

Das Thema Spenden und Kelber war für mich eigentlich schon abgehakt, denn ich wollte mich mehr mit dem Bonner WCCB beschäftigen. Über Twitter habe ich jedoch gerade eine Info gefunden die auf das Bonner Presseblog (hier wurden übrigens meine Kommentare zensiert durch Kürzung!!) linkt (und von dort auf Bonner Tageszeitung weiterlinkt, sehr sinnvoll diese Umwege!).

Gestern, mal wieder mit Monaten Verspätung, fällt es auch den Bonner Tageszeitungen auf was in Bonn passiert, und auch Kelbers Wettbewerber von der CDU scheint aus dem Winterwahlschlafkampf erwacht zu sein. Natürlich wird direkt wieder „Schadensbegrenzung“ betrieben, denn der Bruder des Bonner Sonnenkönigs hatte sinnvoller Weise im Kommnalwahlkampf ebenfalls gespendet: 20.000 EUR an den OB-Kandidaten der CDU! Damit sollten die Kelberspenden wohl in der Öffentlichkeit verharmlost werden, denn alles ist ganz normal und „gläsern“: Ulrich Kelber
Hier gibt es weitere Infos und ein tolles „Sonnenvideo

Außerdem versucht Kelber mich jetzt in seinem Blog fertig zu machen, ich bin psychisch krank und daher unglaubwürdig und eine Niete in Mathe (er schreibt die Wahrheit, Mathe ist meine Schwäche:-). So richtig hat der WEB2.0 Master nicht verstanden wie man im Netz mit Krtik umgeht, oder? Ulrich Kelbers Blog

Lest auch mal die Kommentare unter Kelbers Beitrag: Seltsam

Wie gut das man in Deutschland seine Meinung noch frei äußern darf und kann, Herr Kelber!!

Bonner OB Bärbel Dieckmann’s WCCB – Sonne tolle Idee!

“Danke für das tolle Vermächtnis Frau Dieckmann”, sagt der Bonner Bürger und Steuerzahler hierfür. Denn der hat natürlich schon immer davon geträumt Miteigentümer des WCCB zu werden. Und mit Blick auf die aktuelle Affäre erhalten die inhaltslosen Wahlkampfphrasen der Bonner SPD plötzlich eine echte Bedeutung:

“Bonn gehört uns”,
erklärt Jürgen Nimptsch in seiner letzten Anzeige im Bonner Schaufenster. Und mit seinen “Sachen” darf Mann machen was er will, oder wie ist das zu verstehen? Allerdings nur wenn keine andere Person geschädigt wird. Aber dies ist offenkundig jetzt der Fall. Verheimlichen können die Verantwortlichen ihr Versagen nicht mehr, denn leider fehlt es am nötigen “Kleingeld” um die fehlenden Milliönchen für das WCCB aus dem SPD Parteisäckel zu zahlen. Warum aber auch, es gibt ja noch die Sparkasse Köln/Bonn und den dummen Wähler/Steuerzahler.

“www.stark-bleiben.de”,
ja,ja, der Bönnsche SPD Klüngel sunpowered by Solarworld AG will stark bleiben, und das funktioniert so: Asbeck zahlt 75.000 EUR Spende für Wahlkampf Kelber, der setzt sich für tolle Solarideen wie sunpowered Kennedybrücke ein, und  Frau  Dieckmann  sowie Herr Nimptsch bringen die tollen Ideen  ökologisch und politisch korrekt über eine parteiunabhängige Bonner Tageszeitung unters “Bonner Wahlvolk”. Hier muss der Bonner tatsächlich “stark bleiben” können.

“Die Bonn Partei”,
Jetzt noch schnell ein wenig “Heimat” in die bewährte Mischung, denn mit Dieckmanns “Bonn” Wahlkampfherz ging 2005 ja auch alles gut (jedoch nur weil es von keiner Partei eine  echte Alternative gab!). Abgesehen davon dass  diese Strategie kaum berechenbar in ihrer Auswirkung ist, brauchen sich die ausführenden Strategen Nimptsch  und Kelber in punkto Provinzialität nicht mehr hinter ihren CDU Kollegen zu verstecken.

“Zesamme stonn. Für Bonn.” …
… würden die Bürger sehr gerne, Frau Dieckmann, Herren Kelber und Nimptsch. Dann jedoch von Anfang an mit Bürgerbeteiligung, und nicht erst wenn durch Inkompetenz und Führungslosigkeit in der Verwaltung das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Bezeichnend auch, dass die SPD im  Bonner Wahlkampf  konsequent ihren Namen versteckt oder gar verschweigt. So soll der Wähler dann für „dumm“ verkauft werden.