Frau Lötzsch will von den Vermögenden 2 Billionen per Zwangsanleihe

Red@
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 144. Sitzung.
Berlin, Freitag, den 25. November 2011
Sitzungsprotokoll.PDF  ab Seite 17221
Rede von Frau Dr. Gesine Lötzsch

Auszug (Zitat)
„……
Um den Haushalt in Ordnung zu bringen und zu konsolidieren, Herr Schäuble, dürfen Sie sich nicht länger weigern, endlich vernünftige Steuern zu erheben.
Wir haben ein Einnahmeproblem.
Wir brauchen endlich Vermögens- und Gewinnsteuern, die diesen Namen auch verdienen.
Das wäre zumindest ein Baustein, um die Verschuldung abzubauen und zu mehr Verteilungsgerechtigkeit zu kommen.
Aber wir brauchen auch weitaus wirksamere Maßnahmen.
Der Euro-Rettungsschirm ist doch völlig wirkungslos, weil Sie es nicht schaffen, ihn aufzuspannen.
Es gibt eben keine Finanzinvestoren, die bereit sind, den Rettungsschirm auf 2 Billionen Euro aufzustocken.
Warum sollten sie das auch tun?
Nein, meine Damen und Herren, wir brauchen eine Solidarität in Europa.
Wir können den Euro nur retten, wenn es eine gemeinsame solidarische Anstrengung gibt.

In Deutschland besitzen 10 Prozent der privaten Haushalte 60 Prozent des Vermögens.
In anderen Ländern der Euro-Zone gibt es eine ähnliche Vermögenskonzentration.
Das verwaltete Vermögen in Europa betrug im Jahr 2010 27,1 Billionen Euro.
Wenn wir das einmal auf die für den Rettungsschirm benötigten 2 Billionen Euro umrechnen – Sie können ja alle gut kopfrechnen –, dann stellen wir fest, dass dies gerade einmal 7 Prozent dieses Vermögens wären.
Man muss also Weiterlesen

Hans Eichel will mehr fürs Alter

Red@
Unser EX-Finanzminister  Hans Eichel,  das ist der SPD-Minister, der jede Quartalsmeldung zur Konjunkturlage zum Anlass nahm, um den Aufschwung für unsere BRD optimistisch zu bewerten und die noch fiktiven Mehreinnahmen auch gleich ausgab, um dann später festzustellen, dass die von ihm vorhergesagten Wirtschaftsdaten doch nicht zuträfen, also dieser ehemalige Mitarbeiter des ADE-Kanzlers Schröder, will mehr Pension für’s wohlige Alter.
Jetzt  kriegt  er eine karge Minister-Pension von 7100 Euro.

Monatlich!

Es soll Bürger unserer BRD geben, die bekommen das nicht einmal im Jahr, trotzdem behaupten diese, sie hätten dafür länger arbeiten müssen, als er.
Die müssen sich irren. Die sind doch einfach nur undankbar.

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Haben die Krisen uns endgültig am Schlafittchen?

Heute sprach „Stefan Müller“ der parlamentarische Geschäftsführer der CSU im Bundestag (ein imponierender Titel!) es ganz unverblümt aus:

„Wir haben eine Staatsschuldenkrise.“

Es geht also immer noch weiter aufwärts mit den Krisen.
Aber seltsam, es regt uns nicht mehr auf.
Merken Sie das auch? Wir sind offensichtlich krisenerfahren. Sogar krisenresistent?
Straßenumfragen der Medienvertreter zeigen, dass unsere Bürger sich das Weihnachtsfest durch das Herbeireden neuer Krisen nicht verderben lassen.
Nicht einmal durch das unübersehbare Heraufziehen einer noch größeren Krise.

Für mich ein Grund, noch einmal über Karriere der Krise nachzudenken:

Offiziell begann es ganz unauffällig in den USA mit der Immobilienkrise, die sich durch die „Lehmann Brüder“ und den US-Finanzminister von Dabbelyou Bush ganz fix zur Finanzkrise entwickelte, in unsere Landesbanken schwappte, sich aber auch hier nur ganz kurz aufhielt, zur Bankenkrise und gleich drauf zur Wirtschaftskrise und weiter zur Weltwirtschaftskrise mutierte.
Als die Märkte sahen, was sie da angerichtet hatten, erschraken sie über sich selbst, erstarrten in einer weltweiten Spekulationskrise, misstrauten sich gegenseitig und litten an einer nachhaltigen Vertrauenskrise, unsere Aktien verfielen dadurch in die Aktienkrise und fielen über Nacht senkrecht  bis auf die Ausgabewerte (teilweise auch noch darunter).

Diesem Schock folgte tags drauf eine Kreditkrise, was die Unternehmer in eine Investitionskrise schickte. Gezwungenermaßen leitete dies am Arbeitsmarkt eine Jobkrise ein. Weiterlesen

Schon mal etwas von „Merkozy“ gehört?

Bürger's BeitragWieder einmal etwas aus meiner Kladde:

Angela Merkel und Nicola Sarkozy werden von Großbritannien sehr argwöhnisch als eine homogene Einheit betrachtet.
Die deutsch-französische Krisenehe hat dort auch bereits einen eigenen Familiennamen erhalten:

  Merkozy

Das hört sich lustig an, ist aber garantiert eine erstzunehmende Sache.
Die Briten bezeichnen den um seine politische Zukunft ringenden Franzosen Sakozy als den Pudel seiner Herrin Merkel.
Andere Europäer haben scheints inzwischen langsam die Nase von deren Rolle und Führungsanspruch voll und Bürger fürchten sich immer mehr davor, dass letztlich die Demokratie auf der Strecke bleibt.
Zurecht?


Der unglückliche, zu späte Entschluss eines bald vergessenen Herrn Papandreou, in seinem Land Demokratie zu üben, ging auf jeden Fall voll in die griechische Hose.
Nicht zuletzt, weil Merkozy sich ob dieser fixen Idee mit dem Finger an die Stirn tippten und P’s verzweifelten Versuch, den griechischen Weg bei der Bewältigung der EURO-Krise vor aller Welt doch noch irgendwie demokratisch anzustreichen, im Keim abwürgten und P. samt dessen Politkarriere gleich mit.

Ganz egal wie man es sieht, sehen möchte oder sehen soll.
Ganz gleich wie es in der Zukunft ausgehen mag.

Den EU-Demokraten wurde hier klar ihre Grenzen gezeigt.
Der eine oder andere ‚lupenreine Demokrat‘ im wilden Osten wird es wohlwollend zur Kenntnis genommen haben.

Bürger 001

Weniger als 500 000. To big to fail?

Bürger's BeitragDer Rechenschaftsbericht der CDU auf ihrem aktuellen Sonder-Parteitag in Leipzig brachte es an den Tag:
Die Mitgliederzahl ist um 1/5 auf unter 500.000 geschrumpft.

Das sind lediglich nur noch 0,61% der Einwohner unserer BRD.
Reicht das, um sich Volkspartei nennen zu dürfen oder ist da vielleicht doch etwas zu wenig Volk drin?

Auch zusammen mit den etwas mehr als 150.000 Mitgliedern der CSU kommen beide nicht einmal auf 1%.

Der Rechenschaftsbericht sagt zudem aus, dass sich auch die „Spender“ immer mehr zurückziehen.
Das macht den Kassierern bange.

Bürger, Bürger, das sieht aber gar nicht gut aus.
Von wem lassen wir uns da eigentlich regieren?
Wollen wir da nicht lieber mitmachen?
Zum Beispiel mal wieder wählen gehen, statt unaufhörlich darüber zu meckern was diese paar „Piepelchen“ da unter der  Reichstagskuppel alles in unserem Namen tun oder meinen an uns vorbei tun zu dürfen?

Duo „Sarah Wagenknecht und Ralph Niemeyer“ wieder obenauf.

❓ Was ist denn bei den Suchmaschinen los?

Der Statistikauswerter meldet, dass die Suchmaschinen unsere Website  „Deine-Meine-Unsere BRD“   in den letzten Tagen bei folgenden Suchbegriffen mehr als 50x bis mehr als 500x als „Treffer“ angeboten haben:

Platz 1: ralph niemeyer
Platz 2: sahra wagenknecht ehemann
Platz 3: stundenweise verhinderungspflege
Platz 4: 8003301044
Platz 5: 12.12.12.
Platz 6: armuts- und reichtumsbericht 2010
Platz 7: sarah wagenknecht ehemann irland
Platz 8: ralph-thomas niemeyer homepage
Platz 9: ralph niemeyer
Platz 10: verhinderungspflege steuerfrei
Platz 11: niemeyer ralph
Platz 12: ralph+niemeyer
Platz 13: wirtschaftsminister
Platz 14: friedhelm naujoks
Platz 15: verhinderungspflege steuerpflichtig
Platz 16: ralph thomas niemeyer wagenknecht
Platz 17: 1000000
Platz 18: heizkostenspiegel
Platz 19: ralph niemeyer wagenknecht
Platz 20: pflegestufe 5

Das plötzliche Interesse am Ehepaar Herr Niemeyer und Frau Wagenknecht macht mich schon etwas stutzig.
Deutet es womöglich darauf hin, dass sich da hinter den Kulissen „etwas tut“ oder sogar bereits „etwas im Busche ist“?
Wissen die Suchenden mehr als wir?
Vermuten sie etwas?

Nimmt man der Redensart „Wo Rauch ist, ist auch Feuer“ ernst, muss dies unweigerlich zu Spekulationen führen.
Darf man, sagen wir mal,  darüber spekulieren, dass andere u.U. darüber spekulieren, dass womöglich ein Herr, mit einem „führenden L“ im Namen, seine Finger im Spiel haben könnte? Auch mehr?
Unterstellt die Internetgemeinde den beiden vielleicht etwas?
Woher kommt dieses plötzliche Interesse an unserer hübschen Linken?
Wer weiß mehr?
Kommt da ein neues Pärchen des Jahres auf uns zu?
Oder ist das alles nur eine ganz linke Sache?

Zurück in unsere BRD

Bürger's BeitragJedes Jahr kommen mehr als 500 innovative Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes zurück in unsere BRD und geben ihre Niederlassungen in Asien, dem europäischen und dem EU-Ausland auf.
Gründe sind die hohen Qualitätsanforderungen an ihre Produkte und Zertifizierungsansprüche an die Herstellungsstätten, die über große Entfernungen fern unserer BRD nicht aufrecht erhalten oder außerhalb der BRD vor Ort gar nicht erst erreicht werden können.
Diese Unternehmen produzieren lieber wieder erstklassig im heimischen Hochpreisland, als durch billige, minderwertige oder sogar mangelhafte Qualität Kunden zu verlieren.

Ergänzung zu „Ihr Kommentar“


Neu ab Herbst 2011:
Aktuelle Diskussionen brachten mir unerwartet viele Anfragen ein, ob ich auch Kommentare veröffentliche, die mir per Mail zugesandt werden.

„JA, das mache ich!“

ABER  ich veröffentliche  KEINE Kommentare / Beiträge, die mir  PER  BRIEFPOST  zugesandt werden und DIE ICH erst  EINTIPPEN MUSS.  Ich bitte dies zu akzeptieren.

50 Jahre deutsch-türkisches Anwerbeabkommen

Red@ In seiner Festrede im Auswärtigen Amt zum Jubiläumsdatum des Anwerbeabkommens sprach der Türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan:

„…Deutschland ist für die Türken keine fremde Heimat mehr.
Es ist so, dass beide Länder, beide Nationen durch die Geschichte zueinander geführt wurden. D.h., wir gehören zusammen ….
Wir sind zusammen, möchte ich auf deutsch sagen.

Ich möchte um Entschuldigung bitten, weil mein deutsch nicht sehr gut ist.
Ich denke, dass es keinem gebührt „raus!“ gesagt zu bekommen. Die Türken wären die letzten, denen man sagen sollte „ihr solltet raus gehen!“ und ich möchte darüber hinaus noch folgendes sagen: Die Mitgliedschaft der Türkei in der Europäischen Union – wir erhoffen uns, ich sage dies im Namen meines Volkes als den Wunsch meines Volkes, dass es Deutschland sein sollte, welches die Mitgliedschaft der Türkei in der Europäischen Union am stärksten vertritt.

Wir unterstützen bedingungslos die Integration.
Wir möchten, dass die Türken deutsch lernen und sehr gut, in bester Weise deutsch sprechen. Das unterstützen wir von ganzem Herzen. Wir unterstützen und fördern den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit  und wir sind sehr dafür und appellieren dafür, dass die türkischstämmigen Deutschen die deutsche Staatsangehörigkeit erwerben und

ich lade alle deutschen Staatsbürger ein,
die türkische Staatsbürgerschaft zu erwerben.

Und ich möchte zuletzt auch noch einmal wiederholen: Jedes Jahr kommen an die 4 Millionen Deutsche in die Türkei, als Touristen und das ist für uns ein Grund, um stolz zu sein. Und das zeigt, wie sehr unsere Völker zusammengewachsen sind und welche zentrale Rolle Deutschland zukommt.
Und gerade im Hinblick auf unsere Hoffnungen in die Zukunft gibt uns das Mut, ermutigt uns.
Wir sind zusammen wiederhole ich auf deutsch.
Wir gehören zusammen.
Vielen Dank.“

 

Macht Papandreou das Referendum zum Referendumm ?

logo f.Beitrag per MailWelchen Freibrief soll die griechische Bevölkerung ihrer Regierung mit einem Referendum wohl „unterschreiben“?
Papandreou stellt die Vertrauensfrage (wie Berlusconi) und gibt dem Paralament die Möglichkeit NEIN zum Euro-Rettungsschirm zu sagen  (wie die Slowakei), um die Opposition im eigenen Land auszutricksen.

Erst lässt die griechische Regierung zu, dass das Land in die Pleite geritten wird, mogelt ihren Staat in die Gruppe der EURO-Staaten, lässt alle für ihre Misswirtschaft bluten, hält die Hand auf, um den griechischen Haushalt über die Runden zu bringen. Jetzt zeigt Papandreou den Banken die rote Karte und droht ihnen mit dem Totalausfall aller gewährten Kredite.
Das macht weltweit großen Eindruck.
Alle warten, ob sich EUROPA das gefallen lässt.
Auf jeden Fall haben Ilias- und Elena-Normalgrieche die Folgen allein auszubaden.

Was ist mit den 2.000 Griechen, denen 80% des griechischen Vermögens gehört und deren EUROS sich bereits seit langer Zeit im Ausland befinden?

Stimmt das griechische Volk auch in deren Interesse ab?

Jetzt kann sich hoffentlich auch der allerletzte Europäer erklären, warum sich die Griechenlandhilfe so lange hingezogen hat.
Es dauert halt etwas, bis alles in Sicherheit gebracht werden kann.

Der Rettungsschirm EFSF steht und wir haften über Griechenland hinaus.
Wenn betroffene Banken durch die Griechenpleite ihre Staaten in die Knie zwingen ist das nicht mehr ganz so schlimm.
Der Rettungsschirm der europäischen Steuerzahler steht!

Eigentlich können die europäischen Banker hochzufrieden sein.
Das ist wirklich super gelaufen.

Rudolf L., Herzberg/Harz