SPD-Wahlversprechen: „Vollbeschäftigung“ !!!!!!!!

logo f.Beitrag per MailOh Gott. Schon wieder.
Jetzt wird es aber richtig drollig!

Ich will mal in dieselbe Kehre schlagen wie „at“ (Artikel mit Klammersymbol) am 31.07.2009:

Der diesjährige Kanzlerkandidat der SPD tritt in die dutzendhaft ausgelatschten Fußstapfen von Gerhard Schröder (ICH halbiere die Arbeitslosigkeit und will daran gemessen werden!) und VW-Hartz (wollte mit Hartz-Gesetzen segensreich wirken und umgehend 2 Millionen neue Jobs schaffen) und nun der neuste Wahlkalauer:
Vollbeschäftigung durch Zukunftstechnologie – nach Überwindung der Wirtschaftskrise. 

Steinmeier will nach der Wirtschaftskrise binnen 10 Jahren aus unserer BRD eine „Hightec Silicon BRD“ machen.
Die SPD hat wohl inzwischen auch gehört, dass die Deutschen mit 41,2 Wochenstunden mehr als andere in der EU rackern. Vielleicht meint er ja, wenn die Bürger schon so fleißig rangehen, dann sollte man sich von ihnen doch gleich mal aus dem Umfragetief ziehen lassen – das merkt doch keiner – und später – wenn sie müde vom Zerren und Schieben sind – kann man sich unauffällig an die Spitze setzen und bekanntgeben, dass alles wäre „SEINE“ gute Tat.

Geht es mit den Arbeitsplätzen,  wie bei dem letzten SPD-Kanzler, dann erwartungsgemäß auch wieder in die Hose, macht es dennoch nichts, denn den haben die Wähler ja trotzdem und vielleicht sogar wegen seiner schnuffigen Ausreden und Drumherumrederei doch auch noch einmal gewählt. Dafür hat er sich  bei den Bürgernormalos dann mit der Agenda 2010, den Hartz-Gesetzen, den Hedgefonds und einem rasanten Aufstieg der Arbeiterverleiher bedankt, ehe er unsere BRD in letzter Sekunde für Putins-Gaspipeline bürgen ließ (als Abschiedsgeschenk an die undankbaren Wähler) und sich sodann unverzüglich als Chefberater eines russischen Gaslieferanten anwerben ließ (vollkommen korrektes Verhalten für ausgeschiedene Politiker unserer BRD).

Was wird uns Herr Steinmeier – sollte er Kanzler werden – am Ende seiner Amtszeit eingebrockt haben?

Im Moment warte auch ich darauf, wo Herr Verheugen (bis vor kurzem in Brüssel; verantwortlich für erhebliche Gesetzesänderung in allerletzter Sekunde vor Ablauf seiner Amtszeit und SPD-Mitglied) in leitender oder beratender Position auftaucht, um die Freuden seiner Tätigkeit bei Freunden seiner Tätigkeit zu genießen (Euer Artikel vom 18. Mai 09).

Links zur Financial Times Deutschland:
„SPD will mit Jobversprechen punkten“
http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Steinmeiers-Deutschland-Plan-SPD-will-mit-Jobversprechen-punkten/547747.html?nv=cd-topnews
„Deutsche gehören zu fleißigsten Europäern“
http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Studie-%FCber-Arbeitszeiten-Deutsche-geh%F6ren-zu-flei%DFigsten-Europ%E4ern/547373.html

Reinhardt (aus Karlsruhe und zum 1. Mal hier)

 

 Teilen Sie unserer BRD Ihre Meinung mit

Tipp:
Sigmar Gabriel und Frank-Walter Steinmeier haben „Eine Wachstumsstrategie für Deutschland“ veröffentlicht.
Wenn Sie [ hier klicken ] können Sie sich informieren

Ist Porsche wirklich längst pleite gewesen?

Herr Wolfgang Porsche und die Mitarbeiter des Unternehmens hatten Tränen der Rührung in den Augen als ihr Lotse von Bord ging.
Porsches Chef Wiedeking musste als erstes Opfer es Machtkampfs zwischen VW und Porsche abtreten.
Dabei hatte er allein den ehedem defizitären Porscheladen doch aus dem Jammertal an die Spitze des Sportwagenzenits gebracht, um ihn dann jedoch in allerkürzester Zeit mit nur einem Handstreich und rund 9 Milliarden wieder in die Miesen zu zocken.
Vor wenigen Tagen himmelten ihn noch alle für seine unnachahmliche Heldentat an und glaubten ihm, dass er alle Klippen erfolgreich umfahren habe, der Allergrößte sei und für den Porscheladen, obwohl inzwischen ohne Bodenhaftung, immer noch der Unverzichtbarste wäre.

Herr Wiedeking (höchstbezahlter Firmenboss Europas) hatte beim globalen Finanzroulette der Glücksritter und Hasadeure ALLES AUF EINE falsche ZAHL gesetzt.

Das Vermögen der Porschefamilie und anderer Shareholder, die Firma Porsche, den Namen Porsche, das Porsche Sieger-Image, seinen Job und last not least die Jobs aller Porsche-Mitarbeiter.
Sein Privatvermögen sicherlich nicht.

Nun, nachdem er alles verjuxt hat, seinen vergoldeten Abschied nehmen, beiseite treten und den Fuß von der Firmenkasse nehmen musste konnte endlich einmal richtig Kassensturz gemacht werden.

 

Und …… ???????
…. Treffer versenkt !!!

Es ist noch viel, viel, viel furchtbarer als erwartet.
Es ist grausam.

Absolute  L E E R E  !!

 
 

Inzwischen pfeifen die Spatzen es von den Dächern unserer BRD:
„Porsche sei mehr als pleite. Porsche wäre für den Deal mit Kuweit wie eine hässliche Braut vor der Hochzeit verhüllt und noch einmal schön gerechnet worden. Porsches tatsächliche Schulden beliefen sich seit heute auf mehr als astronomische 14 Milliarden Euro und was das Grausamte an der ganze Geschichte sei, hätte Porsche sich nicht mit VW geeinigt, wäre die Schrauberbude aus Zuffenhausen in voraussichtlich 4 Wochen zahlungsunfähig geworden.“


Puh! 

Bei einer so überzeugend tollen Leistung ihres Lotsen können die Fließband-Porsches, welche sich gerade eben erst die Tränen des Abschieds abgewischt haben, nun wahrlich das Heulen und Zähneklappern vor ihrer unsicheren Zukunft kriegen.

Die fetten Jahre sind wohl erst einmal wieder rum!
Die Schrauber werden diese Katastrophe auszubaden haben.
Und das ist todsicher!

Da fragt sich Otto-Normal – also jeder, der nicht einen Flitzer aus Zuffenhausen sein eigen nennt oder geleast hat – besitzt dieses Porscheunternehmen überhaupt einen Wert, der diese irrsinnigen Schulden rechtfertigt oder absichert?


14.000.000.000 EURO Schulden

 

Was passiert eigentlich einem 0815-Geschäftsführer oder einem regional-bodenständigen Handwerker „um die Ecke“, der die Regeln des Gläubigerschutzes einfach ignoriert und eine überschuldete Firma nicht rechtzeitig beim Insolvenzrichter meldet?
Gibt es über unserer BRD einen Himmel für Wirtschaftsführer, in welchem diese Vorschriften nicht gelten? 

Ab 2010 dauerhaft 5 Millionen Arbeitslose?

@

Egal was immer Sie über das Ende der Wirtschaftskrise hören oder lesen, es betrifft sicherlich nicht Sie.
Alle aktuellen Prognosen sind Märchen, Wünsche und ebenso doof wie die, die uns 2008 voraussagten, dass es gar keine Krise geben würde (wie z.B. Wirtschaftsweiser Bofinger). Sie werden ausschließlich von Shareholdern, Aktienzockern, Spekulanten und Phantasten für Shareholder, Aktienzocker, Spekulanten und andere Phantasten herausgeben, um die Börse zu beleben, den Dax auf Touren zu bringen und den mehr als fragwürdigen Berufsstand des Anlageberaters mit nichtssagenden und nicht greifbaren Informationen zu rechtfertigen.
Denn wenn es wirklich „bergauf“ gehen würde, wären die Banken mit der Vergabe von Investitionskrediten nicht so knauserig, der Finanzminister wäre vollkommen entspannt und niemand würde die Ankündigung von Steuersenkungen als Wahlkampflüge bezeichnen.


Der prognostizierte Aufschwung findet im Augenblick nur bei den Bankaktien statt. Diese haben sich von ihrem Tief im April mit einem Aufschwung von etwa 200 bis 300 Prozent wieder ganz passabel erholt.

Das muss ein Unternehmer den Geldhäusern erst einmal nachmachen. Und für den „ganz kleinen Mann“ bleibt noch eine andere Wahrheit. Eine bittere:

Die Arbeitslosigkeit wird dramatisch zunehmen und nicht wenige der ernstzunehmenden Wirtschaftsweisen sagen unserer BRD ab 2010 für die kommenden 5 bis 10 Jahre ein Heer von 5 Millionen (5.000.000) Arbeitslose voraus.

Lesen Sie den ernüchternden Artikel von Birgit Marschall, Hubert Beyerle und Matthias Oden (Berlin) in der Financial Times Deutschland. Klicken Sie hier

18.07.2009 – Ein guter Tag für Hamburg?

Dubai muss jetzt die Schwimm-WM austragen und die Kasse der Hansestadt hat geschätzt mindestens 45 Millionen Euro eingespart.
Welt-Online schrieb dazu den Artikel „Hamburg scheitert mit Bewerbung um Schwimm-WM“ (hier klicken)
Wobei zu berücksichtigen ist, dass allein die Bewerbung um diese Weltmeisterschaft schon erheblich mehr als 1 Million gekostet hat.
Kasse bereits an allen Ecken und Enden brennt?
“panem et circenes“  war bereits vor knapp 2.000 Jahren in Rom das Mittel des Senats zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise.
Kommt Ihnen das irgendwie bekannt vor?

Doch die verantwortlichen „Anschieber“, mit anderen voran an der Spitze unser Bundesinnenminister Schäuble (Kandidat für Brüssel) mögen dies trotz der aktuellen Wirtschaftskrise und unter dem Eindruck des HSH-Bankendesaster nicht als Glücksfall ansehen. Sie wollen statt dessen unvermindert an ihren Plänen festhalten und sich erneut bewerben.

Sind die Hamburger wirklich bereit ihren knappen Zaster so durch den Schornstein zu jagen? So ohne jeden nachhaltigen wirtschaftlichen Vorteil, ohne einen nachvollziehbaren und länger als 3 Monate anhaltenden Prestigeanstieg?
Ich kann es nicht glauben.

Was haben z.B. Hannover, das Land Niedersachsen und unsere BRD von der EXPO, die der ehemalige Ministerpräsident Gerhard Schröder vehement erstritten hat?
Sie wurde so hoch gelobt und dem Volk mit wohlklingenden Worten schmackhaft gemacht. Manchmal kam man sich schon als der dümmste aller Versager vor, wenn man sich kritisch dagegen aussprach oder auf die EXPO von Sevilla verwies, wo die Stände der Nationen als ungeliebte Hinterlassenschaft für 1 EURO je Stück angeboten wurden (Käufer sollte die Kosten der Demontage tragen).

Keines der Events, die seit damals neu aufgelegt wurden, habt irgendeinen nachhaltigen Nutzen für unsere BRD gehabt. Bloß einen! Das im Schweiße ihres Angesichts durch die Bundesbürger erarbeitete Steuergeld verschwand nutzlos in den Taschen derer, die diese fragwürdigen Ideen ausgeklüngelt und mit verkäuferischem Talent an den Mann (Politiker) gebracht haben.
Sehr wohl dabei bedenkend, dass diese Gruppe der „verantwortungsbewussten“ politischen Macher, Leistungsträger und  Endscheider allein zu wissen glaubt, was dem Volke tatsächlich gut tut.

Immer raus mit der Kohle.
Was soll’s!!!
Für die Zukunft sparen?
Etwa für unsere Kinder?
Heut ist heut und was kümmert uns das Morgen?

„Brot und Spiele“, während es in der hanseatischen Kasse bereits an allen Ecken und Enden brennt?
“panem et circenes“  war bereits vor knapp 2.000 Jahren in Rom das Mittel des Senats zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise.
Kommt Ihnen das irgendwie bekannt vor?

Kennen die Hamburger Politbosse die wirtschaftliche Lage nicht (wollen sie vielleicht gar nicht kennen?) oder schätzen sie diese vollkommen falsch ein?
Ich empfehle ihnen und Ihnen als kurze Lektüre einen weiteren Artikel der WELT-Online vom 29.04.2009 (hier klicken).

Viele Grüße an „Axel aus Berlin“, der mich zu meinem Beitrag ermuntert hat.
Ivonne aus Glinde (per Mail)
(Red.-Hinweis: Mitstreiterzugang für „I-vonne“ eingerichtet)

Wie der Zweite Weltkrieg uns noch heute prägt

@Dies mag Ihnen wie eine Werbung vorkommen, ist es aber nicht.
Hier habe ich einen Hinweis auf einen wirklich interessanten Artikel gefunden, der in seiner Vorankündigung Tatsachen und deren Aspekte beschreibt, wie sie im echten Leben stattfinden.
Persönlich kenne ich dies nämlich auch und ich kenne reichlich Menschen, die das ebenfalls nur zu gut kennen.

Hamburg (ots) – Sie haben den Zweiten Weltkrieg nie erlebt, dennoch leiden viele 30- bis 50-jährige an seinen Folgen. „Man nennt das transgenerationale Weitergabe“, erläutert die Autorin Anne-Ev Ustorf im Gespräch mit der Frauenzeitschrift FÜR SIE (16/09; EVT: 21. Juli). „Das heißt, dass unbehandelte Traumata der Eltern eingekapselt und unbewusst an die nächste Generation weitergegeben werden.“ Die Auswirkungen zeigten sich bei den heute erwachsenen Töchtern und Söhnen in Form von diffusen Ängsten und Depressionen.

Etwa ein Drittel der Kriegskinder sei vermutlich von einer posttraumatischen Belastungsstörung betroffen, doch auch viele der kurz nach Kriegsende Geborenen hätten psychische Probleme. „Psychologen gehen davon aus, dass aufgrund der frühen Erfahrungen und Entbehrungen unter anderem die Fähigkeit zur Intimität eingeschränkt sein kann.“ Die Folge: eine emotionale Sprachlosigkeit, unter der später die eigenen Kinder litten.

„Da ist ein Gefühl der Fremdheit, das die Beziehung der heute 30- bis 50-jährigen zu ihren Eltern charakterisiert“, stellt Ustorf fest. „Väter wurden als emotional abwesend empfunden, die Mütter waren mit dem Haushalt beschäftigt.“ Persönliche Krisen und Nöte hätten diese Kinder mit sich selbst abmachen müssen.

Eine weitere Erfahrung hätten die Kriegskinder laut der Expertin ebenfalls ungewollt weitergegeben. „Aufgrund des schmerzhaften Heimatverlustes, den die Eltern durchleben mussten, fühlen sich auch viele Töchter und Söhne der folgenden Generation heimatlos und glauben sich nirgendwo verwurzeln zu können.“

Betroffenen empfiehlt Anne-Ev Ustorf, die Auseinandersetzung mit den Eltern zu suchen. „Die Elterngeneration ist nicht so unaufgeschlossen, wie man denkt“, sagt die Publizistin. Viele könnten heute mit zeitlichem Abstand über die belastenden Kindheitserlebnisse trauern. „Lange war ihnen gar nicht bewusst, dass sie etwas sehr Schlimmes erlebt haben. Es ging ja allen dieser Generation ähnlich.“
(Text: „FÜR SIE“)

Ein echter Knaller aus den USA mit drastischer Wirkung für uns

Die amerikanische Wirtschaft, dass wissen wir inzwischen aus leidvoller Erfahrung wirklich ganz genau, ist nicht weit weg, sondern verflucht nah. Eben eine echte Weltwirtschaft!

Die Federal  Reserve sieht erneut eine leichte Verbesserung für die US-Wirtschaft voraus, weil sich ihr permanentes Schrumpfen auf ein Minus von 1,0% bis 1,5% verlangsamt hat.
Hört sich ja toll an, aber schon mal dran gedacht: Vielleicht liegt es auch daran, dass es gar nicht mehr weiter runter geht? Sagt das mal jemand diesen immer so optimistischen Amis?

Aber jetzt ist erst einmal der Chef der FED dran und muss sich von erheblichen Vorwürfen im Zusammenhang mit der Meriill Lynch Bank an die Bank of America reinwaschen muss. Das Handelsblatt gibt online einen Einstieg in dieses  Thema (einfach hier klicken).

Nächstes Dilemma:
Wieder ist es das Handelsblatt – ich lese auch andere Publikationen – welches uns aufhorchen lassen sollte. Vorstände und andere Insider (das sind Leute, die sich mit Aktien, ihrer eigenen Firma und deren zukünftiger Wertentwicklung bestens auskennen) verscherbeln zu Hauf ihre eigenen Aktien.
Haben die etwa Informationen, dass es bald wieder rasant bergab geht? Also jetzt zum guten Kurs die Aktien raus – ehe der kleine Anleger Lunte riecht – und später, wenn die Aktie am Boden liegt zum Schnäppchenpreis wieder einkaufen – die x-fache Menge für dasselbe Geld, welches der frühe Verkauf gebracht hat.
Ein Artikel hierzu erschien bereits am 06.07. und kann sofort nachgelesen werden (einfach hier klicken).

Das ist alles weit weg?
Erinnern Sie sich noch an die öffentliche Aussage eines Vorsitzenden einer deutschen Bank, der ungefragt kund tat, dass die Firma eines namhaften TV-Rechte- und Medien-Händlers kreditunwürdig wäre?
So schnell haben Sie danach einen Aktienkurs nur selten senkrecht in den Keller rauschen sehen.
Ich weiß natürlich nicht, ob die Bank des redegewandten Bankvorstands zu jener Zeit noch Aktien der betroffenen Firma besaß. Wohl kaum, wenn ich mal so nachdenke.
Erinnern Sie sich noch die systemische Wichtigkeit einer vollkommen wertlosen Bank? So wichtig, dass sie zum Wohle des Volkes mit Steuergeld vollgepumpt und letztendlich zu unser aller Schutz enteignet wurde?
Hypo-Real-Estate heißt dieser Laden und seitdem ist der Begriff  Hypo so beschädigt, dass sich bereits andere Banken umbenennen, um diesen vollkommen zerschossenen Begriff aus Ihrer Firmenbezeichnung heraus zu halten. Keine Bank, die Hypotheken an Verbraucher gewährt, möchte mit diesem Produkt  in einem Zusammenhang genannt werden. Sind Hypotheken auch schon toxisch?

Wir verändern gerade unser europäisches Bankensystem (verbraucherfreundlich ?) und vergessen dabei bereits wieder, dass es allein die Banker mit  ihrem ungezügelten Kreditwesen und ihrem völlig regel- und maßlosen Spekulationsverhalten waren, die diese weltweite Krise heraufbeschworen haben.
Sind wir uns da einig?
Sind wir uns auch einig, dass die danach erforderlichen Konjunkturprogramme, um der am Boden liegenden Wirtschaft mit Geld und Aufträgen wieder auf die Beine zuz helfen,  eben unter Mithilfe gerade dieser Banker und einiger Wirtschaftsweiser (vor der Krise blind und danach …?) erfunden und aufgelegt wurden?
Durch die Banker alle Mann rein in die Krise und wieder raus? …… wer kommt wieder raus?
Den Teufel mit dem Belzebub austreiben nannte man dies früher.

Was hat das mit der FED zu tun?
Ist sie Teufel oder Belzebub?
Gibt es etwas Schlimmeres für die Welt, Europa und unsere BRD?
War dies die letzte Wirtschaftskrise?
Sind die vom Volk zum Regieren gewählten Heilsbringer durch die Krise  schlauer geworden?

Lesen Sie einmal diesen unglaublichen Artikel vom 21.08.2005  (für mich ist der 21.08. aus privaten Gründen ein wichtiger Tag und deshalb vergesse ich diesen Artikel auch nicht) im „Außenpolitikforum“ über die Federal Reserve Bank, ihre Entstehung, ihre Entwicklung und ihr Tun …… und entscheiden dann, ob mein Hinweis etwas mit meiner – deiner – unser und IHRER BRD, unseren Familien, unseren Arbeitsplätzen, unseren Bankkonten, unserer Geldmenge, unserer Politik zu tun hat (einfach hier klicken).
Es ist kein Schreibfehler.  Der zitierte Artikel ist tatsächlich aus 2005 !!

Red.: Zur FED gab es einen tollen Beitrag von Herrn Georg Schramm am 23.06.2009 in der ZDF-Kabarettsendung „Neues aus der Anstalt“ (Folge 26) .
Als Podcast erhältlich (einfach hier klicken).  Bei 18Min.50Sek. geht es los.
Ein Kabarettist mit hellem Kopf und scharfer Zunge. Seine klugen Beiträge haben es immer wieder in sich.

1,4 Milliarden Euro Überschuss (1.400.000.000)

@

Wahnsinn!
Können Sie sich so eine Zahl überhaupt vorstellen?
Nicht einmal im Traum?
Die milliardenerfahrene Bundesgesundheitsministerin jedenfalls hatte in ihren Träumen so ein Ergebnis eindeutig nicht erwartet. Sie veröffentlichte die Pressemittelung (Nr.69/2009), die ich hier für Sie komplett wiedergebe.

 

Krankenkassen erzielen 2008 Überschuss von 1,4 Mrd. Euro
Endgültige Rechnungsergebnisse der gesetzlichen Krankenversicherung

 

Nach den jetzt vorliegenden endgültigen Jahresrechnungsergebnissen (KJ 1) haben die gesetzlichen Krankenkassen das Jahr 2008 mit einem Plus von rd. 1,43 Mrd. Euro abgeschlossen. Der Überschuss war damit doppelt so hoch wie das in dem vorläufigen Finanzergebnissen vom März 2009 (KV 45) ausgewiesene Plus von 730 Mio. Euro. Das zeigt, dass die GKV insgesamt mit einem deutlich größeren Finanzpolster und einem niedrigeren Ausgabenniveau in den Fonds gestartet ist, als bisher bekannt. Auch nach der (höheren) Ausgabenschätzung der Kassen erhalten sie in diesem Jahr rund 300 Mio. Euro mehr aus dem Fonds, als sie zur Deckung der Ausgaben benötigen.

 

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Bundesrat stärkt die Rechte der Kapitalanleger

@ 10.07.2009 – Das Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Bundesminsters der Justiz informiert uns über einen verbesserten Anlegerschutz.

Schade, dass es Banken und Anlageberatern organisatorisch nicht zuzumuten ist, die Dokumentation eines Beratungsgespräches ab sofort durchzuführen. Sind die Kundenberater etwa dazu auch nicht in der Lage? Was können die eigentlich wirklich?  Wenn Banken bezüglich der Änderungen ihrer Geschäftsbedingungen (meist zum Nachteil der Kundschaft) ihren Kunden Neuerungen vorlegen, sind diese stets sofort gültig (und am liebsten sogar rückwirkend).
Ich vermute, die Bankenlobby hat’s in Berlin über ihre Lobbybüros und auf den Fluren des bürgernahen  Bundestags auch diesmal wieder „gerichtet“.
Die Rechtsabteilungen der betroffenen Geldhäuser haben erst einmal ein halbes Jahr Zeit, um sich vor allzu rechthaberischen Anlegern zu schützen und „kundenfreundliche“ Vordrucke zu entwerfen, in denen der Bankberater nur noch ankreuzen muss was er gesagt haben will. Und im Begleittext zur Dokumentation steht dann drin, dass die umfassende und ausführliche Beratung im Sinne eines risikoscheuen Anlegers erfolgte und dieses ausdrücklich dankend durch die Unterschrift des Bankkunden und ggf. seines Begleiters bestätigt wird.
So ein Formular hinsichtlich seiner Wirkung als Anlegerschutz auszuhebeln und statt dessen als Mittel gegen den gierigen und gnadenlos auf seinen Vorteil bedachten Kunden umzufunktionieren will durchdacht sein und braucht seine Zeit. Gut Ding will Weile haben. Da läuft noch viel, viel Wasser die Spree hinunter.
Warten wir es ab.
So erfinderisch wie das Bankengewerbe uns die eigentlich risikolosen Schrottanlagen schmackhaft gemacht und angedreht hat, so wenig wird sie bei der Formulierung eines Vordruckes für ein effizientes Beratungsgespräch versagen.
Wetten!?

Und hier nun die wortwörtliche Nachricht aus dem Bundesjustizministerium in voller Länge (Ich habe einige Kernaussagen farbig markiert):

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Deutsche Arbeitnehmer gesund wie nie zuvor

munter bleiben

Der deutsche Arbeitnehmer macht auf gesund. Nichts haut ihn um, nirgends zwickt und beisst es.

Lediglich 3,5 Arbeitstage war er im Durchschnitt in den vergangenen Monaten krank.


Jedoch entlastet dieses Verhalten die Arbeitslosenstatistik auch nicht.
Wenn nämlich nirgendswo jemand fehlt, wird auch nirgendswo jemand von der ARGE angefordert.
Die Angst vor dem Jobverlust macht selbst chronisch Kranke wieder quicklebendig und sogar die schmerzhaftesten Rückenprobleme (Arbeitnehmerkrankheit Nummer 1) sind in unserer Gesellschaft kein Thema mehr.

Welche Nachteile wir davon nun wieder haben finden Sie plausibel z.B. im „Scienceblog“ unter „Wer nicht krank sein will, wird länger krank“ beschrieben.