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Kategoriearchiv: Soziales
Rente = Altersarmut?
Unser Jahres-Dauerthema (nicht nur zu Weihnachten) findet in „ZEIT-ONLINE“ ein Forum. Der Artikel beginnt mit: „Wenn Berufstätige nach 40 und mehr Arbeitsjahren eine Rente bekommen, die sich am Existenzminimum orientiert, ist etwas faul im Staate BRD….“
Da können wir uns wirklich zu 100% anschließen. [ Bitte hier klicken ], um zum Artikel zu gelangen.
❗ Ein Tipp von Frauke aus Goslar. Sie ist der Ansicht, dass es eine himmelschreiende Ungerechtigkeit wäre, auf die jeden Tag ganz laut hingewiesen werden müsse.
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Haben Sie irgendwo etwas Tolles aufgeschnappt oder sind Sie der Ansicht, dass etwas unbedingt „laut gesagt“ werden muss? Schreiben Sie es auf und setzten es einfach hier rein – Sie müssen kein Schriftsteller sein! |
Elastoform setzt 130 Kollegen auf die Straße
Beim traditionsreichen Polstermöbelunternehmen Elastoform sollen 130 Arbeitsplätze am Standort Rheinhausen gestrichen werden. Mittwoch demonstrierte die Belegschaft gegen den Stellenabbau. Elastoform-Chef Gerd Axel Brinkel gesteht Managementfehler ein ….
Zum Artikel der RP-ONLINE bitte [ hier klicken ]
❗ Ein Tipp von Inge aus Duisburg
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Peitschenhiebe für Mächtige
Tagsüber Chef, abends Sklave. Die Lust an der Unterwerfung ist in Deutschland noch immer ein Tabuthema. In sadomasochistischen Praktiken suchen viele einen Ausgleich zum Alltag. Gerade mächtige Karrierehengste schlüpfen nach Feierabend in eine andere Rolle und werden zum gefügigen Knecht.
Mehr zu lesen gibt es bei „WELT-ONLINE“
Eure Ella

Ich hätte nicht übel Lust einige der „Mächtigen“ zu domestizieren und ihnen mal so richtig eins überzuziehen. Bedürftige können ja mal einen Termin mit mir verabreden.
Es werden sicher ganz unvergessliche Stunden.
Startet jedes Jahrhundert mit einer Wirtschaftskrise?
VW schließt voraussichtlich das Werk in Wolfsburg für 3 Wochen vom 18.12.2008 bis 11.01.2009. Das wären dann in etwa 9 Kalendertage mehr als die Werksweihnachtsferien 2007/2008.
Porsche will bis zum 31.01.2009 wohl noch 7 produktionsfreie Werktage einlegen.
In Ingolstadt stellt AUDI die Bänder vom 19.12. 2008 bis einschl. 08.01.2009 ab.
Bei Daimler Benz hieß es bis 14.11.2008, dass Kurzarbeit und verlängerte Weihnachtsferien unausweichlich wären.
Bei Opel standen europaweit die Räder vom 20. bis zum 31.10. bereits still. In Bochum u. Eisenach sogar 3 Wochen lang. Aber für Weihnachten und den Jahreswechsel ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.
Nissan stutzt jetzt erst einmal das Marketingbudget (was dann?)
Von Ford und GM brauchen wir gar nicht mehr reden. Ebensowenig von Chrysler. Zu diesen dreien ist bereits alles gesagt und breitgetreten worden.
Die Zulieferer gehen nach wochenlanger Kurzarbeit und etlichen Forderungsausfällen langsam aber sicher in die Knie.
Sogar die Kleinen ächzen. Zum Beispiel werden die 42 Kollegen von Ritz ihre Nippel nicht mehr los
http://www.badische-zeitung.de/efringen-kirchen/die-angst-ist-der-motor-der-krise–7158970.html
oder Geiger streicht die Segel und 740 Mitarbeitern steht das Wasser bis zum Hals
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/autozulieferer-geiger-insolvent;2089005.
Und auch über der Stankiewicz GmbH in Adelheidsdorf und ihren weltweit tätigen 2100 Mitarbeitern ziehen sich ziemlich düstere Wolken zusammen
http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE4AC0KC20081113.
Das ist nur ein ganz kleiner Einblick in unser armes Deutschland.
Aber das Gesetz läßt den GmbHs auch keinen Spielraum.
Egal wer die Karre in den Dreck gefahren hat, egal ob schuldhaft oder als Opfer; die Firma muss vom Geschäftsführer im Falle einer Krise wie Nitroglycerin gehandhabt und erforderlichenfalls in die Insolvenz geführt werden. Ansonsten steht er im Rahmen der Durchgriffshaftung selbst mit Kopf und Kragen gerade und verliert alles, was er nicht rechtzeitig seiner Frau und seinen Kindern überschrieben hat. Auch ist der „Bankrott“ und der Weg zur Staatsanwaltschaft dann unausweichlich.
Was könnte nach der Pleite und dem Ende der Wirtschaftskrise folgen?
Ich spekuliere einmal: Der phoenixhafte Aufstieg aus der Asche!
Die früheren Eigner kaufen das Produktivvermögen vom Konkursverwalter rechtzeitig und vor dem Zugriff anderer Intessanten auf. Kunden und Lieferanten sind ja aus Zeiten vor der Insolvenz noch bestens bekannt, sind über AG-Verbände und sonstige Kontakte als Seelenverwandte immer in Rufweite geblieben und stehen jederzeit für einen lastenfreien Neubeginn bereit.
Ein Neubeginn mit wirtschaftlich äußerst günstigen Rahmenbedingungen.
Keine lästigen Arbeitnehmer mit langfristigen Verträgen, widrigen Ansprüchen und aufdringlichen AN-Vertretern lungern mehr in den Werkshallen herum. Statt dessen durch Hunger und Angst vor Armut motivierte, arbeitswillige und leistungsbereite Leiharbeiter. Die von der ARGE zu jeder Arbeits- und Lohnausbeutung bereitgestellt worden sind.
Wo sollen Sie denn sonst auch hin?
Sie haben nichts auf der hohen Kante. Sind durch die Familie gebunden und durchs eigene Häusle und ihre Bank zum Gehorsam gezwungen. Sie haben nur diesen Job gelernt und sind froh, wenn sie sich nicht umstellen müssen.
Der zügellose Kapitalismus hat die Welt ruiniert und er wird sie mit gebremstem Schaum auch in blühende Landschaften zurück verwandeln.
Und damit auch den Kurs meiner Aktien wieder in die Höhe ziehen.
Vielleicht blühen die Landschaften für den Einen etwas mehr als für den Andern; ganz sicher hängen die Blüten zukünftig höher und sehen etwas anders aus.
Aber so ist das mit der Evolution.
Wenn nicht gerade ein riesiger Gesteinsbrocken auf der Erde einschlägt und alles ausradiert gewinnen am Ende immer die Starken, Großen und Flexiblen.
So läuft der Hase schon seit zigtausend Jahren.
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Dafür gebe ich 100 EURO …
…und verrechne sie mit der jährlich üblichen Geldsumme für Weihnachtsgeschenke.
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Das Unternehmen „Gnadenhof“, hier bei uns ist es „die Arche“, leidet unter permanenter Finanznot. Das Desaster der Finanz- und Wirtschaftkrise, das uns derzeit nervt und dessen Vernichtungsdrang mit unseren Steuermitteln großzügig bedient wird, ist bei der Arche Tag täglich zu Hause und schaut jeden Morgen herein. |
D.h. ich beteilige den regionalen Einzelhandel am Wohlergehen des Gnadenhofs für Pferde „Die Arche“ in Arpke/Lehrte. Wobei unserem Einzelhandel dabei nicht einmal ein Cent verloren geht, denn er wird auf der Stelle Nutznießer meiner Spende. Die fleißige Betreiberin des Gnadenhofs kauft davon Futter für die Tiere und dringend notwendiges Baumaterial für Ställe und neue Unterstände auf dem Gnadenhof, um die Tiere zu versorgen, trocken unterzustellen, die Schulden der tierärztlichen Versorgung zu zahlen und ihnen ohne Hunger über den Winter zu helfen.
Lassen wir die armen Tiere nicht im Regen stehen und retten sie vor dem Hunger- oder Kältetod.
Wir müssen nicht einmal selbst Hand anlegen oder etwa den Karren mit eigenen Händen aus dem Dreck ziehen. Wir sollten es aber auch nicht ganz allein der selbstlosen Frau Korroch und den armen Pferden überlassen. Das geht doch nun wirklich gar nicht!
Ich kenne Frau Korroch nicht persönlich (ich kenne sie gar nicht), dennoch spende ich noch heute 100,00 Euro.Und Sie?
Sie haben ganz bestimmt auch einen Gnadenhof in Ihrer Nähe.
Sie müssen ja dort nicht arbeiten, aber etwas geben sollten Sie schon.
Auch 10,00 Euro würden schon helfen.
Jeder Euro hilft.
Jeder!
Eure Ella
In unserer hiesigen Zeitung (NEUE Woche) steht, dass die selbstlose Hofbetreiberin Marion Korroch unter 0176-20164484 zu erreichen ist.
Die Volksbank Immensen BLZ 25193331 hat ein Spendenkonto mit der Nummer 7701911302 eingerichtet.
Sie können sich dies bei der Volksbank (Tel.: 05175 – 2007) direkt bestätigen lassen. Wenn Sie über http://www.dasoertliche.de/Themen/Volksbank/Lehrte.html anrufen kostet der Anruf noch nicht einmal Geld.
14.12.2008 – Nachtrag – Der Gnadenhof „Die Arche“ hat jetzt auch eine eigene Website:
http://www.arche-gnadenhof.de/
Finanzkrise: Tränen hier und Champus dort.
Ist das die Managerkrankheit?
Sie verstehen meine Frage nicht?
Hm, na gut, dann will ich mal etwas ausholen:
Alle vergießen Tränen.
Der um seine Altersversorgung und sein Sparbuch bangende Steuerzahler und der von Wertverlusten am Boden zerschlagenen Klein- und Großaktionär sehen vor sich nur zerschlagenes Porzellan und es treibt ihnen das Wasser in die Augen.
Gleichermaßen sehen wir auch in den oberen Etagen der Banker und Anlageberater gerötete und feuchte Augen.
Weinen die etwas auch?
Offenbar nicht, denn die milliardenschweren Rettungspakte sorgen doch dafür, dass die bisherigen Manager-Gewohnheiten nicht abgestraft sondern sogar als unterstützungswürdig angesehen werden können.
Beispiel 1
Wir erinnern uns noch an die ebenfalls milliardenschwere Rettungsaktion der US-Regierung für den vor dem Kollaps stehenden Versicherer AIG, dessen Aktienwert von 67,00 Dollar je Aktie im vergangenen November auf sage und schreibe unter 2 Dollar am 10.10. fiel. Ein beeindruckendes Ergebnis hochdotiertem Managertums, welches den Versicherten und den Aktionären dieser Institution sicherlich auch noch den Schweiß auf die Stirn getrieben haben mag.
Zügig nach der Milliardenspritze atmete natürlich auch das Topmanagement auf. Hatten doch gerade Steuerzahler und Staat gezeigt, wer hier wen zu fürchten hat. Das war auch hier alle Male ein dadurch gerechtfertigter Grund in einem Luxushotel in einem dem Anlass angemessenen Umfange zu feiern. Die Rechnung dieses Vergnügens, gerade vom Steuerzahler verbürgt, belief sich dann auch auf nur zurückhaltende sehr 440.000 Dollar.
Auch hierfür gibt es eine einfache, aber nachvollziehbare Erklärung: „Die Feier war bereits seit Monaten geplant.“
Und wenn Top-Manager etwas zusagen, dann halten sie es auch. Das erwarten die Steuerzahler und Kunden aller Welt doch von ihnen. Schließlich soll jeder Vertrauen zu seiner Versicherung haben.
Das kann jeder einsehen. Das wussten schon unsere Väter: „Wer die Musik bestellt, der bezahlt sie auch!“.
Beispiel 2
Wie „De Morgen“ aus Belgien zu berichten weiß, haben in Monte Carlo 200 Gäste der Dexia-Bank im Hotel de Paris die Eröffnung einer Filiale gefeiert, deren Eröffnung aber wegen der Finanzkrise gar nicht stattfand und tags drauf hat sich eine ebenfalls zahlreiche Schar Gäste der Fortis-Bank im Nobelrestaurant „Louis XV“ mit nicht gerade preiswerten Speisen bewirten lassen.
Zu später Stunde, als der Champagner bereits seine volle Kraft entfaltet, sollen sich einige aus der Teilnehmermenge der Dexia-Feier feuchtfröhlich und lauthals mit dem Trinkspruch „Auf alle, die ihr Geld verloren haben“ zugeprostet haben.
Da kann man nur sagen: „Im Wein liegt Wahrheit!“
Ist das die Managerkrankheit?
YES YOU CAN !
JA, DU KANNST ES!
Haben Sie schon einmal gehungert?
Zum Beispiel, um in die Hose aus dem letzten Sommer wieder hineinzupassen oder um mal so richtig „abzuspecken“.
Dann wissen Sie wie schmerzhaft es ist, wenn Sie beim Anblick eines Fotos den Geschmack der Speisen auf der Zunge zu spüren vermeinen und Ihnen das Wasser im Mund zusammenläuft. Alles kommt Ihnen wie Götterspeise vor, wenn Sie beginnen bis zur Wahnhaftigkeit zu träumen, dass Sie wenigstens eine Löffelspitze davon probieren könnten.
Sie können Ihr freiwilliges Vorhaben jederzeit abbrechen, den Kühlschrank öffnen und nach Herzenslust „reinhauen“.
Andere Menschen können das nicht!
Ist Ihnen bewusst, dass täglich 900 Millionen Menschen „Hunger schieben“.
Täglich. Das heißt Tag für Tag, ein Leben lang.
900.000.000.
Neunhundert Millionen
Da ist die Gewissheit, dass diese Menschen sich nicht furchtbar lange quälen müssen, weil sie ja nicht lange leben werden, kein Trost sondern macht zutiefst betroffen.
Ich habe gestern gehört, dass jeden verdammten Tag 20.000 Menschen an den Folgen von Hunger sterben.
Zwanzigtausend !
Jeden Tag!!
Das sind mehr als 8.300 stündlich!!!
Während Sie dies hier gelesen haben sind 14 Menschen gestorben!!!!
Jämmerlich verhungert (verreckt)!
14 Menschen. Menschen wie wir, wie Sie und ich. Wie Ihre Frau, Ihr Mann, Ihr KÃnd, Ihre Eltern.
14!!!!!
Ich wollte gerade frühstücken, aber ich kann es im Moment nicht.
Mir bleibt garantiert der erste Bissen im Halse stecken.
Können wir da nichts tun?
Müssen wir da auf unsere Politiker warten, die zur Zeit für nichts anderes Zeit haben, als unsere Bankensystem mit unserem Geld stützen und damit die Auswirkungen der Spekulanten auszubügeln, die dank UNSERER GESETZE ihrer Tätigkeit überhaupt erst nachgehen konnten und zukünftig nachgehen werden können.
Wer bekommt diese Finanzspritze eigentlich?
Bemerkenswert, wie schnell diese Summe zusammenkommt wenn es um das Vermögen der Vermögenden geht. 700 Milliarden Dollar binnen weniger Tage. Wer hätte das jemals für möglich gehalten.
700.000.000.000
Siebenhundert Milliarden
Das gäbe ein Fest, würde man dafür „Brot für die Welt“ kaufen.
Wollen wir erst wieder zu Weihnachten ein paar „Groschen“ opfern und unser Gewissen mit „Pillepalle“ beruhigen?
Ist es nicht denkbar, dass diese Menschen nicht wieder in Vergessenheit geraten?
Immer, wenigstens immer wenn wir Hunger verspüren, also mindestens 3x täglich, sollten wir daran denken, dass wir etwas unternehmen müssen. Denn vielleicht verhungert gerade jetzt der nächste Einstein oder in einem der betroffenen Staaten verstirbt in den kommenden fünf Minuten der Mensch, der dort und für uns alle die Situation hätte ändern können, wenn er denn eine Chance bekommen hätte.
Vielleicht liegt er gerade im Sterben oder ist bereits tot weil wir nichts, rein gar nichts tun, außer in unseren Wirthäusern, an unseren Stammtischen auf die da oben zu wettern und uns ein nächstes Bier zu bestellen obwohl wir doch nie im Leben so einen Durst haben können, der diese Menge rechtfertigt.
Statt im Rausch den nächsten Passanten über den Haufen zu fahren, sollten wir vielleicht weniger saufen und statt dessen mal 10 Euro „springen lassen“. Statt durch Sauferei einen Quadratmeter Regenwald nach dem anderen in die Hände einer Brauerei zu retten, sollten wir lieber den Bewohnern dieses Regenwaldes helfen, dass sie ihn für SICH SELBST kaufen.
Sind wir nicht in der Lage z.B. ein Maas Bier auf dem Oktoberfest weniger zu trinken und dafür 10,00 Euro z.B. an die Welthungerhilfe zu spenden, um wenigstens die schlimmsten Auswirkungen mildern zu helfen?
Beispiele gäbe es genug und Spendenkonten, die für jeden Cent offen sind, gibt es zu Hauf.
Ich höre schon die Argumente, dass wir doch genug Probleme hier zu Hause im eigenen Land zu beseitigen hätten.
OK!
Und, haben Sie jemals dabei geholfen eines davon zu beseitigen?
Treten Sie vor Ihre Haustür, heben Sie die Augen …..
Da!
Ganz gleich welcher Dioptrin-Wert Sie bislang daran gehindert hat es zu sehen, Afrika liegt direkt vor Ihnen.
Sie wissen nicht wie und wo man spenden könnte?
Überweisung heraussuchen oder dieses trügerische Online-Banking bedienen, Kontonummer erfragen. Alles hinderliche ACTION. Und schon ist das Vorhaben wieder vergessen.
Machen Sie es anders. Gehen Sie um die nächste Häuserecke, da steht garantiert eine Kirche. Öffnen Sie die Tür und gleich rechts neben Ihnen ist ein Kästchen an der Wand (hoffentlich festgeschraubt) und in den Schlitz dieses Kästchens lassen Sie Ihren Euro oder den verflixten Zehner (und Ihr schlechtes Gewissen) einfach hineinfallen. Und Sie kommen als froher, ja fröhlicher Spender wieder heraus.
Sie habens wirklich getan – ohne Schreibkram.
Sie selbst!
Endlich!
Und das machen Sie jetzt jeden Monat.
Das klappt.
100prozentig.
Ab sofort können Sie überall mit stolzer Brust und erhobenen Hauptes mitreden, denn Sie haben tatsächlich geholfen. Sie haben nicht nur händefuchtelnderweise gequasselt, mit erhobenem Zeigefinger besserwisserisch gemeckert, mit diesem auf andere gezeigt und dabei Ihre Verantwortung auf die Immerschuldigen da oben abgeschoben.
So macht man das.
Und jetzt legen Sie sich Ihren Euro zurecht und nachher gehen Sie ohne vorher viel in der Nachbarschaft herumzutrompeten still und leise einfach los und zeigen den armen Schluckern, dass Sie sie nicht vergessen haben.
Vertrauen Sie mir, es gibt mehr Kirchen als Postämter oder Polizeistationen.
Jetzt sind 2 Minuten rum und 28 Menschen sind verhungert.
Also, was hält Sie noch?
Sie brauchen kein Navi und keinen Stadtplan.
Und ehe Sie zum Weihnachtsfest aus der Not und auf den letzten Drücker wieder jede Menge Blödsinn kaufen, drücken Sie Ihren Freunden, Eltern, Kindern die Kopie einer Spendeneinzahlung in die Hände und zum Trost noch einen von Ihnen zu 1/4 ausgefüllten Lottoschein.
Man wird Ihnen für Ihr spannendes Geschenk danken und sich bei der Ziehung voller Hoffnung an Sie erinnern.
1:140 Millionen sollen da die Gewinnchance betragen. Unwahrscheinlich, dass Ihre Freunde jemals etwas abbekommen aber der Nervenkitzel hat es in sich.
1:20.000 stehen die Chancen Ihrer Sofort-Hilfe gegen den Hunger. Und Sie haben die todsichere Gewissheit, dass davon jemand etwas abbekommt.
Ich mache das jetzt auch.
JEDEN MONAT!
YES YOU CAN!
23% des Jahreseinkommens erzielen Landwirte aus Steuermitteln
OECD Berlin Centre
– 21. August 2008 –
Agricultural Policies in OECD Countries at a Glance
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23 Prozent ihrer Bruttoeinkünfte erzielten Landwirte in OECD Ländern im Jahr 2007 aufgrund staatlicher Unterstützung.
Dies ist der niedrigste Wert seit Beginn dieser Berechnungen Mitte der 1980er Jahre. Im Jahr 2006 lag die Subventionsquote noch bei 26 Prozent, 2005 bei 28 Prozent. Vor allem der starke Anstieg der internationalen Agrarpreise, der zum Teil auf die hohen Energiepreise und die Unterstützung der Biokraftstoff-produktion zurückzuführen ist, hat dazu geführt, dass sich der Abstand zwischen Weltmarktpreisen und den künstlich erhöhten Binnenmarktpreisen verringert hat.
Der OECD Bericht „Agricultural Policies in OECD Countries at a Glance“ liefert neueste Daten zu Agrarsubventionen in OECD Ländern. Die Publikation erscheint alle zwei Jahre im Wechsel mit „Agricultural Policies in OECD Countries: Monitoring and Evaluation“.
Weitere Informationen und Bezugsquellen finden
Sie unter: www.oecd.org/de/agriculturalpolicies
Ein Hinweis von Christa aus Heidenheim
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Opposition kritisiert Pflegeheim-Einsatz von Arbeitslosen
Sie sollen Demenzkranke betreuen und zurück in den Beruf finden: In der Opposition regt sich Widerstand gegen das Vorhaben, Langzeitarbeitslose in Heimen einzusetzen. FDP-Generalsekretär Niebel kritisiert, es handele sich um eine „arbeitsmarktstatistische Scharlatanerie“.
[ zum Artikel des SPIEGEL-ONLINE ]
❗ Ein Tipp von Gül aus Potsdam
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