WCCB-Desaster: Harry, hol schon mal den Wagen

Auszüge aus dem aktuellen Beitrag auf rheinraum-online:

„…Die damals stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD, gleichzeitig Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn, nämlich Bärbel Dieckmann, lud im November die Presse zum symbolischen ersten Spatenstich…“

„…Das war am Freitag, 3. November 2006 und höchstwahrscheinlich absolut vertragswidrig…“

„…Der Chef des Städtischen Gebäudemanagements Bonn (SGB), Friedhelm Naujoks, dessen Jahresgehalt wegen des ihm übertragenen WCCB-Controllings auf beachtliche 175.000 € aufgestockt wurde, hat anscheinend einfach alle Rechnungen kritiklos abgehakt…“

„…Es gibt noch weitere Nutznießer des WCCB-Desasters. Alljährlich fließen aus dem Bonn-Berlin-Ausgleich rund 600.000 € an die WCCB Management GmbH.

„…Auch der wirtschaftspolitische Sprecher der Bonner SPD, M. Schilling, hat sich ein bisschen “gesundgestoßen”…“

„…Vorgestern hatte Bonns Oberbürgermeisterin Dieckmann die Fraktionsvorsitzenden des Bonner Stadtrates zusammengerufen, um die Fraktionen „auf den neuesten Sachstand zu bringen und in die weiteren Entscheidungen eng einzubinden“. Dabei sei sie allerdings “mit keiner Silbe darauf eingegangen, dass der Stadtverwaltung bezüglich der Vorgänge um das WCCB Informationen vorliegen…“

Hier geht’s zum gesamten Beitrag: rheinraum-online.de
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FOCUS berichtet über Bonner MdB Ulrich Kelber

Bönnscher Klüngel, oder echte Fründe ston zesamme.

Der aktuelle FOCUS Nr. 38, 14.9.2009, berichtet auf Seite 27 ganzseitig über Ulrich Kelber. Den Wahlkampf von SPD-Mann Ulrich Kelber finanzieren Firmen, die von seiner Politik profitieren.

Auszüge:
„… Brisant werden die Spenden allerdings in Verbindung mit Kelbers politischer Tätigkeit…“

„…Nirgendwo auf der Welt müssen Verbraucher für Solarstrom so viel zahlen wie in Deutschland – auch dank Ulrich Kelber. …“

„…SPD-Verhandlungsführer Kelber habe damals „wider besseren Wissens alle Kürzungen abgelehnt, trotz prognostizierter Kostenlawine für den Verbraucher und zuletzt mit Verhandlungsabbruch gedroht“…“

„…Wenig Energie für viel Geld: Nicht einmal ein Prozent der Stromerzeugung macht die Sonnenenergie aus – dafür mussten Verbraucher allein im vergangenen Jahr 2,2 Milliarden Euro zahlen…“

„…Ein Bombengeschäft für Kelbers Spenden-Spezi Asbeck. Die Aktien seiner Solarworld stiegen im Juni 2008 nach der Entscheidung der großen Koalition, die Förderung für Solarstrom nur minimal zu kürzen, um 13 Prozent. Allein Asbecks Vermögen erhöhte sich damit in wenigen Tagen um 111 Millionen Euro….“

„…Die Zeche zahlen die Verbraucher: Sie koste die Kilowattstunde aus Sonnenenergie sechsmal so viel wie der durchschnittliche Börsenpreis für Strom, rechnet die Verbraucherzentrale vor…“

Autoren des FOCUS Beitrages sind Annette Beutler / Frank Thewes

Ulrich Kelber und das Wertpapier Solarworld

Auf forum.finanzen.net tauschen sich User zum Thema Wertpapier Solarworld aus. Hier gibt es insgesamt sehr viele interessante Beiträge zum Inhalt Solarenergie und Photovoltaik.

Beispiel:
Post Nr. 7823 – Einspeisevergütung!, von arow43, vom 24.08.2009, 11:58 Uhr
http://forum.finanzen.net/forum/ja-t288055?page=312

Zum Zeitpunkt des Postings ist die Solarworld Aktie wieder im Minus:

“ wie bereits aus der“ ftd „gepostet wurde:
„Nachdem die Preise um 30 Prozent und mehr gefallen sind, sollte auch die Vergütung entsprechend sinken“, sagte Manuel Frondel, Solarexperte des RWI. „Ansonsten besteht die große Gefahr, dass die deutschen Stromverbraucher 20 Jahre lang Milliarden für diese Technologie zahlen und die ganzen Arbeitsplätze nach Asien abwandern.“ Auch die energiepolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Gudrun Kopp, forderte eine Senkung der Fördersätze: „Der jetzige Fall zeigt: Dauersubventionen machen zu satt und lähmen den Fortschritt.“ Bei einer Regierungsbeteiligung werde die FDP auf eine baldige Überprüfung der Garantiepreise drängen.

Vertreter der Großen Koalition hielten sich bedeckt. Der SPD-Umweltexperte Ulrich Kelber sagte, dem Gesetzgeber stehe es frei, die jährliche Reduzierung der Vergütungssätze zu beschleunigen…

Auch Kelber rudert also scheinbar jetzt zurück, oder er hält sich wenigstens mal wieder alles offen, aber welchen Standpunkt vertritt er dann aktuell politisch und wirtschaftlich?

Butter bei die Fische!

P.S.:

Heute im FOCUS Nr. 38, 14.9.2009, Seite 27
Brüder, zur Sonne…
Den Wahlkampf von SPD-Mann Ulrich Kelber finanzieren Firmen, die von seiner Politik profitieren…
…Ein Bombengeschäft für Kelbers Spenden-Spezi Asbeck. Die Aktien seiner Solarworld stiegen im Juni 2008 nach der Entscheidung der großen Koalition, die Förderung für Solarstrom nur minimal zu kürzen, um 13 Prozent. Allein Asbecks Vermögen erhöhte sich damit in wenigen Tagen um 111 Millionen Euro….

Unsere BRD nach der Wahl

@ Die Financial Times veröffentlicht heute einen einen sehr ausführlichen Beitrag von Maike Rademaker und Ulrike Sosalla zur künftigen wirtschaftlichen und politischen Situation unserer BRD nach 2009.
Der Titel lautet: „Das dicke Ende kommt erst noch“

Ich finde ihn so lesenswert, dass ich unbedingt auf ihn aufmerksam machen möchte.
BITTE HIER KLICKEN

Wahlkampf: TV-Duell „Steinmeier – Merkel“

In der FAZ.net wird Münterfering zum kommenden heutigen Wahlkampf-TV-Duell wie folgt zitiert:

„SPD-Chef Franz Müntefering rechnet mit einem Sieg Steinmeiers. „Er wird überzeugen und gewinnen“, sagte er dem „Tagesspiegel am Sonntag“. Steinmeier werde es gelingen, die Menschen „von seinen Inhalten, seinen Zielen und seiner Person“ zu überzeugen. Steinmeier kämpfe „mit Leidenschaft“ gegen Ungerechtigkeit in der Gesellschaft.“
{ zum Artikel }

Was macht dieser 9xkluge Herr Müntefering eigentlich, wenn er sich auch diesmal wieder um Welten verirrt?
Geht er dann endlich in seinen wohlverdienten Ruhestand?

Pedro aus Ottstedt am Berge

OPEL ist „gerettet“ (!) und GM lacht sich ins Fäustchen (?)

 

Aber ist OPEL wirklich über’n Berg?

Der Artikel der FAZ „New Opel streicht mehr Jobs als bisher bekannt“ gibt die Sorgen sehr gut wieder.
Auch ich zweifele, ob der Verkauf an Magna wirklich die Rettung ist.

Zudem wäre noch einzuziehen:
GM hat sich das Vorkaufsrecht gegenüber den anderen Shareholdern gesichert. Die russische Sberbank will ihre 55% nicht auf längere Zeit behalten. Das ist bereits bekannt.
Erst werden die Produktionsstätten auf Vordermann getrimmt, „verschlankt“ und das Personal reduziert. Dann wird der Laden mit Gewinn wieder verkauft.
Ich habe gehört, dass Finanz-Heuschrecken sich in gleicher Weise verhalten.

Bei einem Verkauf wäre GM berechtigt/genötigt das Vorkaufsrecht wahrzunehmen. GM ist zu einem großen Teil der amerikanische Staat. Obama. Für die Sberbank ist das schon heute ein super Geschäft.

Und die Politikerauf beiden Seiten des Atlantiks haben für ihre Bürger nebenbei auch noch etwas Positives vorzuweisen: „Obama hat GM gerettet und Frau Dr. Merkel hat OPEL gerettet“.

Und wenn dann GM den OPEL-Laden mit halbierter Belegschaft wegen eines Vorkaufsrechts zurückkauft,  wäre dies trotz des Gewinns der Sberbank auch noch ein richtiges Schnäppchen. Übrigens auch für eine zufällig herbeihüpfende internationale Investorengesellschaft, die den Anteil der Sberbank anstelle von GM ebenfalls übernehmen könnte.

Was dann folgt, kennen wir aus der Szene der Zulieferer.
Ich habe kein gutes Gefühl.

Frederic aus Lahr
(Könnt Ihr meine früheren Artikel auch auf mein User-Konto übertragen?)

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Ist erledigt.

Der oder das BIP für 2009 und 2010

Ihr wisst nicht was das ist?
Na, da bin ich aber sprachlos.
Das ist doch kinderleicht: Das ist doch das Bruttoinlandsprodukt.

Die Bundeszentrale für Politische Bildung erklärt das den Kindern so:
Viele Menschen stellen in Deutschland im Laufe eines Jahres eine Menge Dinge her, wie zum Beispiel Autos, Waschmaschinen, Fernseher und vieles andere. Diese Sachgüter, wie man sie nennt, stellen einen bestimmten Wert dar. Dann gibt es noch die sogenannten Dienstleistungen. Das sind Leistungen, die zum Beispiel Verkäuferinnen und Verkäufer in den Geschäften, Friseure im Haarschneidesalon, Ärztinnen im Krankenhaus, Rechtsanwälte in der Kanzlei oder Angestellte am Bankschalter erbringen. Dazu zählen auch die Leistungen der Polizistinnen und Polizisten, die den Verkehr regeln und für die Sicherheit sorgen, der Beamten in den Stadtverwaltungen oder der Lehrerinnen und Lehrer, die euch unterrichten. Diese Liste von Beispielen kann man natürlich noch verlängern. Alle diese verschiedenen Tätigkeiten lassen sich mit Geld bewerten (das sieht man schon daran, dass die Menschen Geld für diese Arbeiten bekommen). Wenn man nun wissen will, wie die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit eines Landes aussieht, dann rechnet man den Wert der Dienstleistungen und der Sachgüter (zum Beispiel Autos, Waschmaschinen usw.) zusammen und erhält dann das sogenannte Bruttoinlandsprodukt (abgekürzt BIP).
Früher hat man immer vom Bruttosozialprodukt gesprochen. Aber heute verwendet man, auch wenn man verschiedene Länder vergleichen will, das Bruttoinlandsprodukt.
(Quelle www.hanisauland.de oder EINFACH 1x HIER KLICKEN )

So, so.  Das ist das also. Wahrhaftig kinderleicht.
Es geht mal wieder immer nur um Leistung, Leistung, Leistung.
Das lernt man doch schon im Kindergarten!
Was denn auch sonst?

Es geht also darum was ich leiste (bin ich hierbei wenigstens eine anerkannte Leistungsträgerin oder immer noch nicht? Wie werde ich dann eine?) und was ich MIR leiste.
Wie oft ich mir ein Auto (ein deutsches ohne Abwrackprämie?) oder eine Waschmaschine kaufe? Wie oft ich meinen Anwalt beschäftige oder beim Zu-schnell-Fahren (wie in Gottes Namen schreibt man das eigentlich?) abgelichtet werde?

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Spendenbaron Ulrich Kelber – Warum ist der Uli für den Frank so wichtig?

Seitdem von Bärbel Dieckmann (SPD) der WCCB Skandal geschickt über die Kommunalwahl hinaus verschleppt werden konnte, sollte den Bonner Wähler eigentlich nichts mehr schocken können.

Doch es kommt noch besser. Kelbers Wahlkampfspruch auf den Plakaten lautet: Stark in Berlin. Gut für Bonn.

Ulrich Kelber (SPD) ist jedoch nicht gut für Bonn, er interessiert sich mehr für nationale Themen und ist auf dem Absprung in die große Bundespolitik, stark in Berlin. Denn nur hier kann er Firmen wie Solarworld am nützlichsten sein, weshalb sonst sollte der eher GRÜNE SuperKaufmann Asbeck 75.000 Euro spenden? Bestimmt nicht für die Bonner „Solarbrücke“ oder Lobbyarbeit für Solardächer auf Bonner Gesamtschulen. Das ist alles Augenwischerei! Die aktuellen Debatten um weitere Subventionskürzungen für Solarstrom und Billigimporte für Solarpanel aus China lassen die Aktien von Frank Asbeck fallen. Mit einem Uli Kelber im Bundestag hätte man sich auf nationaler Ebene günstig eine dauerhafte Lobby verschafft. Weitere Vorteile: Kelber wohnt wie Asbeck in Bonn (manchmal wenigstens), kurze Dienstwege, persönliche Absprachen. Weiterlesen

Es ist unser erstes Mal! Wir sind ganz aufgeregt.

Wir sind

Tilli
Franzi
Chris
Tom
Fritz
Pierre
René
Sven
Moni
Murat

Wir gehen dieses Jahr das erste Mal zur Wahl.

Wir gehen auf jeden Fall da hin.

Unsere Eltern können uns bei der Auswahl der richtigen Parteien nicht unterstützen. Oder uns etwas raten.
Schon bei unseren ersten Fragen sehen Sie uns verständnislos an.
Sie verstehen nicht wirklich, dass wir uns dafür interessieren.
Sie haben nämlich die Nase irgendwie voll und selbst gehen sie nicht mehr zur Wahl.

Wir wollen uns davon nicht anstecken lassen.

Wir haben uns selbst informiert und möchten euch zeigen wie einfach WÄHLEN GEHEN ist.
Wir wissen inzwischen bestimmt mehr als unsere eigenen Eltern und wir gehen gern zur Wahl.
Wir sind auch überzeugt, dass unsere Eltern deshalb nicht wählen gehen, weil sie es nicht verstanden haben und es ihnen niemand richtig und einfach erklärt hat.
Sagt es Euren Eltern und geht zusammen mit ihnen und uns zur Wahl.

Es geht nämlich auch um unsere Zukunft und die ist noch sehr viel länger als die unserer Eltern.

Was wir herausbekommen haben:

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Bomben in Afghanistan

Ich sag mal eben meine Meinung

Was ICH so weiß.

Die Taliban wollen uralte Lebensweisen und fundamentale islamische Gesetze wieder einführen. Sie  setzen Bomben, schreckliche Waffen und Terror ein gegen diejenigen, die ihnen nicht zuhören oder nicht folgen wollen und lieber auf den Westen hören.


Die NATO findet das ganz unerhört! Sie setzt gegen die Taliban ebenfalls Bomben, Militär und schreckliche Waffen ein, um dem afghanischen Volk die Demokratie der westlichen Welt und die Regierung der Familie Karsei schmackhaft zu machen.


Was sagt eigentlich Abdullah Normal zu seinem Glück?
Für welche Bombe bringt er besonders viel Verständnis auf?
Die der Taliban, die seine Frau getötet hat oder die der NATO, die ihm den Rest der Familie explosionsartig in den siebten Himmel „gefetzt“ hat?


Alle bedauern die Toten. Keiner aber sagt öffentlich den vielen Verletzten verbindlich Hilfe und lebenslange Unterstützung zu.
Na ja, die Staatskassen. Das muss man doch verstehen.


Kommen wir zurück zu unseren  wichtigeren, alltäglichen Sorgen:
„Wetter, Einkauf, Kindererziehung, Bundestagswahl, Ausländerproblem, Wirtschaftskrise“.


Afghanistan?!
Das ist doch so weit weg!

 

Heidi aus Himmelreich
Oh Schreck lass nach, ich muss ja unbedingt in den Ort, mein Lippgloss ist gerade alle.
Das ist eine echte Katastrophe.

 

Einen Link auf einen interessanten Artikel der „sueddeutschen“ möchte ich als bleibende Erinnerung noch hinterlassen: http://www.sueddeutsche.de/politik/221/486634/text/