Allg. Zeitung Mainz: Gegen den Jugendwahn (Kommentar zu „Rat der Alten“)

Auszug aus dem übersichtlichen Artikel des Presseportals:
….Zeiten, in denen annähernd die Hälfte aller Unternehmen keinen über 50-Jährigen mehr beschäftigt, in denen der Begriff „Ü 50“ sowohl verbal als auch mental fast fließend überzugehen scheint in „Uhu“ (unter hundert), in denen ein Begriff wie „Gammelfleisch“ nicht mehr tabu ist, wenn von älteren Menschen die Rede ist, wobei zu befürchten steht, dass ein scherzhafter Unterton nur vordergründig ist. Festzuhalten ist: Die Generation der heute 80-Jährigen hat dieses Land aufgebaut, oft unter Bedingungen, die sich die heute 30- bis 40-Jährigen nicht einmal in schlimmsten Albträumen vorstellen können….
[ http://www.presseportal.de/pm/65597/1326893/allgemeine_zeitung_mainz]
❗ Dieser Tipp kommt von  Olaf aus Stralsund

2009: Qualitätsberichte der Pflegeeinrichtungen sollen veröffentlicht werden

@ Pressemitteilung Nr. 124 vom 12.08.2008
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
http://www.bmelv.de/DE/12-Presse/Pressemitteilungen/2008/124_20HE-Pflegeversicherung.html

Ursula Heinen:
Mehr Transparenz für Verbraucherinnen und Verbraucher über die Qualität von Pflegeeinrichtungen

Zukünftig sollen sich Verbraucherinnen und Verbraucher besser über die Qualität von Pflegeeinrichtungen informieren können. Die gesetzliche Grundlage hierfür bietet die Reform der Pflegeversicherung.
Ab 1. Januar 2009 müssen die Pflegekassen die von Pflegeeinrichtungen erbrachten Leistungen und deren Qualität veröffentlichen. Dies soll verständlich, übersichtlich und vergleichbar geschehen. Die Pflegeselbstverwaltung, bestehend aus Pflegekassen, Kommunalen Spitzenverbänden und Verbänden der Einrichtungsträger, wird Kriterien hierfür festlegen.

„Die Transparenz in der Pflege zu fördern, ist uns ein wichtiges Anliegen“, betont Ursula Heinen, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. „Deshalb haben wir das Projekt €šVerbraucherfreundliche Qualitätsberichte in der Pflege maßgeblich unterstützt“.

Das Projekt wurde von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz zusammen mit dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung Rheinland-Pfalz umgesetzt. Die entwickelten Qualitätskriterien umfassen unter anderem

  • die altersgerechte und spezifische Ausstattung von Heimen,
  • die fachgerechte und individuelle Planung der Pflege sowie
  • die Qualitätssicherung der pflegerischen Versorgung und die Versorgung dementer Pflegebedürftiger.

Zusätzlich werden konkrete Handlungsempfehlungen für die Pflegeselbstverwaltung formuliert.

„Mit diesen Empfehlungen“, so Ursula Heinen, „können die Interessen der Verbraucherinnen und Verbraucher in der Pflege frühzeitig berücksichtigt werden. Gleichzeitig leisten die Empfehlungen einen bedeutenden Beitrag zur Verbesserung der Transparenz in der Pflege.“

Die Rache der Generation50+

@Gerade lese ich, dass das Ausscheiden von Mitarbeitern in den Firmen zu einem erheblichen Verlust an Knowhow führt.
Ich wundere mich, schon sehr.
Das ist offenbar so wenig bekannt und gar nicht beachtet worden, dass die STUTTGARTER NACHRICHTEN  dies eines Artikel würdig erachtetet und Rettungstheorien beleuchtet.
Hallo Ihr Chefs.  Aufwachen !!!
Wieder ist es publiziert und „gedruckt“ worden, dass Ihr „gar nicht klug beraten“ seid, wenn Ihr eure Arbeitnehmer ab 50 jetzt auf die Abschussrampe karrt.
Die wissen das doch auch und seid Ihr närrisch genug daran zu glauben, dass die vorher noch einen Nachfolger einarbeiten, um sich dadurch um so effektiver entbehrlich zu machen?
So blöd ist doch gerade die Generation50+ nicht.  Und deswegen wollt ihr deren Wissen ja auch behalten. Nur eben die Leute nicht. Eine echte Zwickmühle. Nicht wahr?
Na Firmeninhaber, Personalchefs, Jobhunter, dann denkt mal über eine betriebsverträgliche und für Eure Wissensträger50+ akzeptable Lösung nach, bevor Ihr selbst oder Euer junger, dynamischer, ahnungs- und beziehungsloser Nachwuchs Euren Betrieb tiefer legt und im Rausche höchster Geschwindkeit bei der nächsten kleinen Krise rasant an die Wand chrasht. Wodurch Ihr selbst womöglich auch Eure eigene Altersversorgung gerade in den Schrott werft.

Mal ehrlich, wenn Sie 50+ wären, Ihr Chef hätte Ihnen eben gerade – um Ihr Verständnis bittend –  Ihre Kündigung ausgesprochen. Jetzt – unmittelbar danach – würde er Sie schulterklopfend, aufmunternd und unter Berücksichtigung der langen Zusammenarbeit bitten, Sie sollten im Interesse der Firma (also seiner Firma – Ihrer ehemaligen Firma), bevor Sie – möglichst ohne Arbeitsgerichtsprozess – ausscheiden, einen preiswerteren Jüngeren mit Ihrem Fachwissen vertraut machen.
Wie würden Sie reagieren?

Wären Sie zu Mitleidstränen gerührt und würden im übergeordneten Interesse eines großen Ganzen in unserer BRD (nennen wir es einmal die finanzielle Lage ihres Arbeitsgebers und die Zukunft seiner Familie) und unter Berücksichtigung der Arbeitsplatzsituation Ihrer verbleibenden Kollegen (für die Sie gerade geopfert wurden), unter Einbeziehung bestehender Wettbewerbszwänge der globalen Marktwirtschaft und der Wirtschaft- und Finanzkrise im besonderen, auch unter Einbeziehung spezieller und  strategischer Nachteile, die Ihr Chef meint unter Umständen erleiden zu können, wenn er ausgerechnet Sie behielte, zu einer derartig großzügigen, arbeitsplatzbereinigenden Zusammenarbeit bereit?

Ich denke, Sie sollten vielleicht den o.a. zitierten Artikel lesen  [ dazu bitte hier klicken ]

Wie alt sind Sie?

Deutschland altert – Vorbereitung nötig

Deutschland muss sich verstärkt auf eine alternde Bevölkerung einstellen. War im Jahr 2006 noch jeder zweite Bundesbürger über 42 Jahre alt, wird die Hälfte der Deutschen im Jahr 2025 sogar älter als 47 Jahre sein. [ mehr ]
❗ Eine „Warnschrift“ und ein „Aufruf“ des FOCUS-ONLINE, die/den wir nicht immer übersehen sollten.  
Hans und Inge aus Anklam.
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Deutsche noch Beratungsmuffel in Sachen Altersvorsorge

Gerade lese ich auf „Cash-online“: Fast vier von zehn Deutschen – exakt 39 Prozent – hatten noch nie ein Beratungsgespräch zur Altersvorsorge mit einem Bank-, Versicherungs-, Steuer- oder Vermögensberater. Und mit 30 Prozent gibt das auch fast jeder Dritte unter den Berufstätigen in Deutschland an. Dies geht aus einer bundesweit repräsentativen Studie der Postbank in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach hervor. [ mehr ]Vielleicht ist das gerade deren Glück gewesen. Wenn wir uns einmal vorstellen, die 40% unserer Bürger hätten ihr Geld auch so angelegt wie es die Berater der Banken vorgeschlagen hätten.
Na, da hätte sich auch Frau Merkel überlegt, ob sie für so ein Volk eine Gesamtgarantiezusage abgeben könne.
Also ich habe Aktien meiner eigenen Bank erworben und ……
…. nun warten der Vorstand und ich, im Geiste eng verbunden, auf bessere Zeiten.

 

Eure Ella
Wir sind beinahe 40%. Das hätte ich nicht erwartet

Schwizer Missen in Massen

Eine neue Epidemie geht um in der Schweiz: der Missen-Wahn. Fast jede Frau hat inzwischen die Chance auf eine Schönheitskrone.
Miss Altersheim

Um zu gewinnen, musste Leontide Vallade (90) zwei Hauptkriterien erfüllen. Das 70. Lebensjahr erreicht haben und ohne fremde Hilfe gehen können. (Keystone)
machen Sie einen Klick in den BLICK ]
❗ Danke an Anja aus Glarus (CH)
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Rückwärts-Hypothek

Rückwärts-Hypothek (1)

Ab dem 60. Lebenjahr das Haus mit einer Hypothek auf monatlicher Rentenbasis bis zum Lebensende belasten. D.h. nichts bezahlen, sondern mtl. zur knappen Rente von der Bank etwas (viel ist wirklich nicht) erhalten.
Die Bank lässt den Wert der Immobilie ermitteln und gewährt vom Schätzwert eine ca. 60%-Hypothek. Diese wird nach Abzug von Zinsen und einem Risikoabschlag in mtl. Raten gezahlt. Also nicht „auf einen Schlag“.
Das ist eine kurze Beschreibung [ mehr dazu ]
Peter aus Koblenz gab diesen Tipp.

Rückwärts-Hypothek (2)
Wenn die Alten ihr Haus wieder zu Geld machen

Carola aus Nürnberg möchte zu diesem Thema auf den Artikel der WELT-ONLINE hinweisen [ hier ist er ]
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Neuigkeiten von der Hedgefront:

80 Autozulieferer könnte es erwischen

Die Absatzkrise der Automobilwirtschaft reißt auch die Zulieferindustrie in die Tiefe. Nachdem bereits drei Unternehmen in kurzer Zeit Insolvenz anmelden mussten, kursieren weitere Pleitegerüchte. Experten zufolge könnte es 80 Firmen treffen….

….Besondere Schwierigkeiten sieht Härter(*) bei Zulieferern, die von Private-Equity-Firmen übernommen wurden und denen die Finanzinvestoren die Zinslast des Zukaufs aufgebürdet haben….

[zum Interview der Financial Times Deutschland mit Hans-Georg Härter, Vorstandschef der ZF Friedrichshafen AG ]

❗ Ein Tipp von Walter aus Schnetzenhausen
Das sieht ja furchtbar aus! Angela hilf!
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Pflegeheim für viele nur Notlösung

Lichtenau (jj). Mehr als jeder zweite Bürger der Stadt Lichtenau zwischen 55 und 75 Jahren bevorzugt im Alter die Hilfe seiner Familie. Auch als Pflegefall würden mehr als die Hälfte der befragten Lichtenauer aus den 15 Dörfern die Hilfe von der Familie oder mobilen Pflegediensten in Anspruch nehmen und nicht in ein Pflegeheim gehen.
[zum Artikel NEUE WESTFÄLISCHE]
Ein Tipp von Cherusker aus Paderborn
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!!! Wirtschaftlich tätige Seniorengemeinschaft !!!

Eine gute Idee. Nachahmenswert!

Eine Gruppe von Freiberuflern, zusammengefasst in dem Senior Projekt Schulzenhof S.P .S. in der Uckermark, denkt an die Etablierung von Seniorengemeinschaften, gemeinnützigen Genossenschaften, in denen das Leben Älterer und Alter jenseits der statistisch und wirtschaftlich zukünftig nicht mehr den Lebensstandard sichernden Rente erprobt werden kann, und die aus Eigeninteresse und im Sinne des Generationenvertrages noch wirtschaftlich aktiv sein wollen.
[ zum Bericht der Märkischen Allgemeine ]
Charles II aus Mainz
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