Schade um meinen verlorenen Frohsinn

In meiner Jugend war ich schwärmerisch, unglaublich kreativ, graphisch hoch begabt, sah die Welt in hellen Farben und träumte in den Sechzigern von einer sozial gerechten Zukunft für alle.

Mein Klassenkamerad „Bruno“ war eher nüchtern zurückhaltend, ein echter Langweiler, trug seit der 5. Klasse Tag für Tag eine Krawatte, kam im Anzug und mit polierten Schuhen zur Schule, hatte nie auch nur eine lustige Idee.

Heute bin ich auf dem unterkühlten Boden der Realität aufgeschlagen und  meine Ideen haben sich vollständig in Luft aufgelöst.
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Frau Lötzsch will von den Vermögenden 2 Billionen per Zwangsanleihe

Red@
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 144. Sitzung.
Berlin, Freitag, den 25. November 2011
Sitzungsprotokoll.PDF  ab Seite 17221
Rede von Frau Dr. Gesine Lötzsch

Auszug (Zitat)
„……
Um den Haushalt in Ordnung zu bringen und zu konsolidieren, Herr Schäuble, dürfen Sie sich nicht länger weigern, endlich vernünftige Steuern zu erheben.
Wir haben ein Einnahmeproblem.
Wir brauchen endlich Vermögens- und Gewinnsteuern, die diesen Namen auch verdienen.
Das wäre zumindest ein Baustein, um die Verschuldung abzubauen und zu mehr Verteilungsgerechtigkeit zu kommen.
Aber wir brauchen auch weitaus wirksamere Maßnahmen.
Der Euro-Rettungsschirm ist doch völlig wirkungslos, weil Sie es nicht schaffen, ihn aufzuspannen.
Es gibt eben keine Finanzinvestoren, die bereit sind, den Rettungsschirm auf 2 Billionen Euro aufzustocken.
Warum sollten sie das auch tun?
Nein, meine Damen und Herren, wir brauchen eine Solidarität in Europa.
Wir können den Euro nur retten, wenn es eine gemeinsame solidarische Anstrengung gibt.

In Deutschland besitzen 10 Prozent der privaten Haushalte 60 Prozent des Vermögens.
In anderen Ländern der Euro-Zone gibt es eine ähnliche Vermögenskonzentration.
Das verwaltete Vermögen in Europa betrug im Jahr 2010 27,1 Billionen Euro.
Wenn wir das einmal auf die für den Rettungsschirm benötigten 2 Billionen Euro umrechnen – Sie können ja alle gut kopfrechnen –, dann stellen wir fest, dass dies gerade einmal 7 Prozent dieses Vermögens wären.
Man muss also Weiterlesen

Hans Eichel will mehr fürs Alter

Red@
Unser EX-Finanzminister  Hans Eichel,  das ist der SPD-Minister, der jede Quartalsmeldung zur Konjunkturlage zum Anlass nahm, um den Aufschwung für unsere BRD optimistisch zu bewerten und die noch fiktiven Mehreinnahmen auch gleich ausgab, um dann später festzustellen, dass die von ihm vorhergesagten Wirtschaftsdaten doch nicht zuträfen, also dieser ehemalige Mitarbeiter des ADE-Kanzlers Schröder, will mehr Pension für’s wohlige Alter.
Jetzt  kriegt  er eine karge Minister-Pension von 7100 Euro.

Monatlich!

Es soll Bürger unserer BRD geben, die bekommen das nicht einmal im Jahr, trotzdem behaupten diese, sie hätten dafür länger arbeiten müssen, als er.
Die müssen sich irren. Die sind doch einfach nur undankbar.

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Haben die Krisen uns endgültig am Schlafittchen?

Heute sprach „Stefan Müller“ der parlamentarische Geschäftsführer der CSU im Bundestag (ein imponierender Titel!) es ganz unverblümt aus:

„Wir haben eine Staatsschuldenkrise.“

Es geht also immer noch weiter aufwärts mit den Krisen.
Aber seltsam, es regt uns nicht mehr auf.
Merken Sie das auch? Wir sind offensichtlich krisenerfahren. Sogar krisenresistent?
Straßenumfragen der Medienvertreter zeigen, dass unsere Bürger sich das Weihnachtsfest durch das Herbeireden neuer Krisen nicht verderben lassen.
Nicht einmal durch das unübersehbare Heraufziehen einer noch größeren Krise.

Für mich ein Grund, noch einmal über Karriere der Krise nachzudenken:

Offiziell begann es ganz unauffällig in den USA mit der Immobilienkrise, die sich durch die „Lehmann Brüder“ und den US-Finanzminister von Dabbelyou Bush ganz fix zur Finanzkrise entwickelte, in unsere Landesbanken schwappte, sich aber auch hier nur ganz kurz aufhielt, zur Bankenkrise und gleich drauf zur Wirtschaftskrise und weiter zur Weltwirtschaftskrise mutierte.
Als die Märkte sahen, was sie da angerichtet hatten, erschraken sie über sich selbst, erstarrten in einer weltweiten Spekulationskrise, misstrauten sich gegenseitig und litten an einer nachhaltigen Vertrauenskrise, unsere Aktien verfielen dadurch in die Aktienkrise und fielen über Nacht senkrecht  bis auf die Ausgabewerte (teilweise auch noch darunter).

Diesem Schock folgte tags drauf eine Kreditkrise, was die Unternehmer in eine Investitionskrise schickte. Gezwungenermaßen leitete dies am Arbeitsmarkt eine Jobkrise ein. Weiterlesen