Wer versteht noch die Sprache der EU?

Gestern war erneut Debattierstunde im Bundestag. Unter anderem ging es mal wieder darum, dass nur ganz wenige Personen die in Brüssel erstellten und von dort an die Deutsche Regierung und den Bundestag versandten Unterlagen verstehen können.
Wer im Bundestag oder von den Bürgern kann schon so gut französisch oder englisch, dass er alle technischen Begriffe einwandfrei zu übersetzen, deuten und verstehen vermag?


Zur Erinnerung: Bei Regelung der EU-
Amtssprache haben sich die Vertreter Deutschlands, die weisen Herren Genscher und Kohl (Historiker), entschlossen, aus historischen Gründen auf ein Recht einer eigenen deutschen Amtssprache zu verzichten. So kam es dazu, dass wir Bürger, wenn wir uns auf die Internetseiten der EU einklicken, bis heute nur Bahnhof verstehen und etliche unserer Politiker (ich behaupte es ist die Mehrheit), im Zusammenhang mit der Umsetzung von EU-Richtlinien, Gesetze verabschiedet haben, ohne den Text der EU-Erlasse überhaupt verstanden zu haben.
Ich finde deshalb den
Vorschlag, der gestern von einem CDU-Politiker im Bundestag vorgestellt wurde, einfach gut, alle nicht ins Deutsche übersetzen Unterlagen als nicht brauchbar einzustufen und ungelesen wieder nach Brüssel zurückzusenden oder alternativ diese Unterlagen hier übersetzen zu lassen und die Kosten mit den deutschen Zahlungen an Brüssel zu verrechnen und einfach abzuziehen.


Sind die EU’ler tatsächlich schon so weit von uns entfernt, dass wir sie ausdrücklich darum bitten müssen, uns Bürger EUROPA endlich auch
einmal verstehen zu lassen?
Wenn ja, dann bin ich auch gegen die EU !!!

Wie bezeichnen wir noch einmal Politiker in einem Land, welche undemokratischen über die Köpfe ihrer Bürger hinweg regieren?
Dafür haben wir doch bei allen anderen Gelegenheiten immer sofort irgendwelche geschmeidigen Begriffe parat.
Hier nicht?


Haben die vielleicht Schiss, dass der aus vielen einzelnen Bürgern bestehende größte Nettozahler der EU auf einer Volksabstimmung bestehen könnte, weil er unerwartet und so nicht geplant entsetzt festzustellen in der Lage wäre, was für ein bürgerfremder, unternehmensfreundlicher, ja undemokratischer und nicht einmal funktionierender Unfug da mit seinem Steuergeld bisher zusammengefummelt und über den Leisten globalisiert worden ist?


Es ist einfach unglaublich, was man als Bürger so mitbekommt, wenn man Phoenix sieht.
Ich kanns nur jedem raten.
Man stelle ich einmal vor, Bürger und Wähler würden miteinander so umgehen, wie die EU es uns vormacht. Kein einziger Vertrag wäre das Papier wert, auf dem er stehen würde, kein Handwerksbetrieb könnte existieren, alle würden nur zusammenhocken und palavern und palavern und palavern.
Das kleinste Haar in der Suppe würde alles zum Stillstand bringen.

Und das soll Fortschritt für alle und ganz EUROPA bedeuten?
Man muss nur genau hinschauen und ganz automatisch kommt die Frage: Ja, wo ist der denn?
Wir sollten aufhören uns länger für dumm verkaufen zu lassen und uns endlich selbst um unser EUROPA kümmern. Zuerst einmal sollten wir verstehen was da mit und um uns herum passiert und schon passiert ist. Dann sollten wir keinem Geschwätz von Leuten mehr blind vertrauen, die womöglich selbst nicht einmal die Beschlüsse und Verfügungen aus Brüssel lesen und verstehen können.


Nehmen wir uns doch 1x im Monat soviel Zeit für unser EUROPA, wie wir jeden Tag für das Studium der SPORTSEITE unserer Lieblingszeitung aufwenden!

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Hat sich der Feinstaub aus dem Staub gemacht?

😎 Heute musste ich staubsaugen und dabei fiel es mir wieder ein:
Was ist eigentlich aus dem Feinstaub geworden?

Na, wenn das kein Zufall ist. Die Hamburger Morgenpost wiederholt ausgerechnet heute die Behauptung, dass in der EU jährlich 300.000 Menschen an Feinstaub sterben würden. 70.000 davon allein in der BRD.

Wir erinnern uns: Am 07.01.2008 berichtete der Spiegel darüber, dass der ADAC diese bereits damals umlaufenden Zahlen anzweifelt und zur Überprüfung der „Verhältnismäßigkeit“ der neuen Umweltzonen, für welche die Autofahrer Plaketten erwerben müssen, Klagen vor den Verwaltungsgerichten für möglich hielt.

Was ist daraus geworden?

Am 22.03.008 übermittelt die Tagesschau: …. Die Deutsche Umwelthilfe verklagt die Hauptstadt Berlin wegen der hohen Luftverschmutzung mit Feinstaub….

Die Berliner Zeitung teilt am 16.04.2008 mit, dass der ADAC mit etwa einem Dutzend Musterklagen Berliner Bürger begonnen hat, gegen die Umweltzonen vorzugehen.
Auszug: „…Wenn der Grenzwert für Feinstaub in Berlin überschritten wird, seien fast immer von anderswo herbeigewehte Partikel daran schuld, heißt es in einem Gutachten für den ADAC. Fahrverbote könnten daran wenig ändern. Sie seien also ungeeignet, um die erhoffte Wirkung erzielen zu können und darum ein unverhältnismäßiger Eingriff in die Rechte der Bürger, argumentierte Anwalt Wittkowski. Deshalb müssten die Umweltzonenschilder wieder verschwinden.
Trotz der Umweltzone schwebte im Januar und Februar vor allem an den großen Straßen mehr Feinstaub in der Luft als erlaubt, heißt es in den Luftgüteberichten des Senats….

Die zulässige Feinstaub liegt bei 50 Mikrogramm je Kubikmeter Luft an weniger als 35 Tagen (so das UPI- Institut)

Selbst überprüfen kann man die aktuellen Luftdaten anhand der vom Umweltbundesamt erstellten Länderkarte und hier vergewissern wir uns staunend über die jährliche Auswertung der Feinstaubbelastungen der letzten Jahre.

Sex und Geld

@ Ich habe im vergangenen Vierteljahr dringende Angelegenheiten erledigen müssen und konnte mich in dieser Zeit nicht um  meine-deine-unsere BRD kümmern. Ich war aber sicher, dass es sie und Sie danach noch geben wird.
Gerade eben bin ich mit der im Hintergrund arbeitenden Leserstatstik  beschäftigt, als der Besucherzähler (auch Counter gerufen) wieder mal um einen „rauf“ klettert.
Ich schau interessiert nach und was sehe ich?
Das Ziel der Begierde lautet „Schulsex“.
Häh??
Ich sehe genauer nach und mich trifft ein „Online-Schauern“.
46,25%  aller Leseranfragen richten sich auf dieses Thema und einen einzigen Artikel!
Am 05.03.2008 habe ich aus Schabernack einen Artikel zum Thema „Schulsex in New York“ zitert und mich hierüber lustig gemacht.
Und was ist daraus geworden?
Ausgerechnet SEX ist der Spitzenreiter der TOP-TEN!
Puh!

Mit 20% aller Klicks liegt die Frage „Wie mache ich aus 1.000 Euro eine Million?“ auf  Platz 2.
Platz 3 belegt das hoffnungsvolle Thema „Pflegende Angehörige erben endlich mehr … „.

Damit liegt das Interesse an SEX und Geld ganz weit vorn.
Aber war das zu irgendeiner früheren Zeit jemals anders?
Ich vermute, da hat sich seit weit mehr als 5.000 Jahren nichts geändert – auch nicht durch die zwischenzeitliche Einführung des Internets.
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112 oder wegsehen?

Red@

Drehe ich mich das nächste Mal einfach weg?

Gestern bot sich mir dieses Bild.
Über den Dächern eines Nachbargrundstücks stiegen immer mehr Rauchwolken auf.
Kaum war eine verflogen kam eine noch größere hinterher.


Wo brennt's?

Eine heiße Sache. Was tun?

Mir gingen die durch Brände Verletzten, die ich in der Medizinischen Hochschule Hannover erlebte, durch den Sinn. Wie sie in Ihren alufolienverhüllten Bettgestellen wimmernd durch die Gänge geschoben wurden und wie alle Gespräche der anderen Patienten und Besucher auf den Fluren in diesen Momenten wie auf Kommando verebbten.

Also …. Mut gefasst und „112“ gewählt.

Halbherzig und zögernd, das gebe ich zu.
Aber was wenn?
Also los, das sich aktuell vor den eigenen Augen abspielende Geschehen schildernd, in Gedanken einen brennenden Dachstuhl und die Not der Wohnungsbesitzer vor Augen, die Adresse des Zielortes und den eigenen vollständigen Namen und die Adresse genannt.

Uff, nun ist es raus. Kann nicht mehr zurück geholt werden.

Was geschieht jetzt?

Geht jemand nachsehen?  Das Feuerwehrhaus ist ja man gerade 500 Meter weit vom Ziel entfernt.
Nichts. Es herrscht absolute Sonnabendnachmittagruhe.
Doch urplötzlich ging es schlagartig los.
Eine Sirene heulte auf.
War ich das?
Dann ertönte gellend das „Martinshorn“!
Mir wurde ganz anders.
Die freiwillige Feuerwehr Heessel war in Blitzesschnelle mit Wagen, vollem Geschirr, in Mannschaftsstärke und jeder Menge nicht identifizierbarem Gefolge da.
Nicht nur 1 Mann, der über die Straße gelaufen käme und erst mal im Nachbarhaus nachschaut?
Nein ALLE waren gekommen und auf einmal !!
Einige kamen aus der Seitenstraße und zogen sich im Laufen die Schutzkleidung an.
Umwerfend!
Ich hatte so etwas bislang nur gehört, nicht erlebt und hier auf dem niedersächsischen Lande in Burgdorf-Heessel niemals auch nur ansatzweise für möglich gehalten.
Als Veranlasser dieser Maßnahme kamen mir nun die dollsten Gedanken und Zweifel. Was hast du da bloß ausgelöst? Ob das wohl gut geht?
Unsicherheit stieg auf. Hatte ich mich richtig verhalten?
Kribbelnd und aufregend.
Der Grund für die über die Dächer quellenden Rauchwolken war schnell gefunden.
Ein von den Ereignissen ebenso überraschter Hobbygriller hatte unter Verwendung von faustgroßen XXL-Eierkohlen für seine zahlreichen Gäste im schattigen Hinterhof seinen Grill randvoll angefüllt und diesen offenbar mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln in Gang setzen wollen.
Seit Jahrzehnten grille ich ja selbst oder bin bei solchen Veranstaltungen auch als Gast anwesend gewesen, aber eine solche scheiterhaufenähnliche Rauchentwicklung habe ich bislang noch nirgendwo gesehen.
Aber trotzdem; da steht man dann wie der überängstliche Dorf-Doofe da!
Alle schauten mich verständnisvoll (?), aber auf jeden Fall leicht kopfschüttelnd und vielsagend, mitleidig lächelnd an.
Gut gemeint zählt nicht. Danke sagt niemand. Keiner klopft einem auf die Schulter.

Was lerne ich nun aber persönlich aus dieser Erfahrung?
W
erde ich noch einmal die Notrufnummer wählen, um evtl. einen Brand oder einen evtl. Brand zu melden?
Um zu versuchen zu helfen, ggf. Personen vor Schaden zu bewahren, vielleicht deren Sach- und Vermögenswerte zu retten oder drehe ich mich weg und sehe in eine andere Richtung, um nicht wieder der „Trottel“ zu sein?

Ist es womöglich Bestandteil der angenommenen Bürgerpflicht oder gar deren unmittelbare Folge sich nach einen „Fehlalarm“ etwas doof zu fühlen?
Der Grad zwischen Held und Trottel ist tatsächlich verdammt schmal
Ich denke noch mal drüber nach.
?????!??!!???
Ich hoffe, ich hab noch etwas Zeit.

 

Zu früh gefreut? Kommt jetzt nach Sekt der dicke Kater?

Der Standard informiert: Pentagon stellt EADS-Milliardenauftrag infrage!
Das Boeing-Angebot für die Modernisierung der Tankflugzeug-Flotte soll doch günstiger sein als das der EADS.
😎 Darauf konnte man ja wohl warten + wetten. Oder hat wirklich jemand damit gerechnet, dass ausgerechnet Mütterchen Boeing sich nicht noch einmal hinsetzt, um noch einmal schön zu rechnen und das eigene Angebot für diesen 35 Milliarden Dollar schweren Auftrag bei den maßgeblichen Vergabestellen unter Einsatz aller Mittel und unter us-patriotischen Gesichtspunkten zum Ende dieser Bush-Präsidentschaft nachträglich noch einmal „schönzurechnen“?