Ex-Senator „Sparrazin“ hat wieder einen „rausgelassen“

Auch als Vorsitzender der seriösen, fast heiligen Bundesbank ist sich der ehemalige Finanzsenator von Berlin „Thilo Sarrazin“ wieder einmal für einen „unteridischen“ Spruch nicht zu schade.

Was muss in diesem Manne vorgehen, dass er nicht einmal jetzt den Mund halten kann?
Meint er vielleicht, dass wir – zum Teil ebenfalls in der „Ostzone“ geboren – auf seine Lebensweisheiten einen gesteigerten Wert legen, oder dass uns eine davon irgendwie weiter bringt oder gebracht hätte.
Hat er’s immer noch nicht kapiert?
Er ist doch nicht dumm!
Verfolgt er eine bestimmte Absicht?

Er – dauerhafter Politkomiker ohne wirkliche Fans – ist doch von seinen Parteikollegen bereits aus der aktuelle Politik entfernt und auf den neuen Posten „Bundesbankvorsitzender“ und somit ins Haifischbecken der Banker „entsorgt“ worden.
Er sollte jetzt doch eigentlich genug mit diesen Bankern und deren gierigem Umfeld zu tun haben.

Muss er sich jetzt auch noch um die Sozialleistungen für junge Familien kümmern?
„Sparrazin“ ist der Ansicht, dass solche Leistungen lediglich dazu dienen, diejenigen, die auf dieses Geld spekulieren, zu ermuntern, immer mehr Kinder in die Welt zu setzen. Er fragt sich tatsächlich, wie man es einrichten könne, dass nur diejenigen Kinder bekommen, die damit wirtschaftlich umzugehen in der Lage sind.

Mißfelder, ik hör dir laut und dolle trapsen!
Link:
http://www.unserebrd.de/2009/02/26/misfelder-cdu-evt-ein-echter-missgriff/

Aber Herr „Sparrazin“ hat noch mehr drauf. Er gibt der teuren Erkenntnis der Bürger unserer BRD jetzt den Tipp: „Glaube keinem Bankberater!
Na super.
Und warum kommt er erst jetzt damit raus?
Er war doch lange genug Finanzsenator in der Bundeshauptstadt und hätte sich diesem Thema doch bereits schon vor Jahren bürgernah und lautstark widmen können. Statt sich medienwirksam mit der Tagesration Lebensmittel eines HartzIV-Empfängers im Selbstversuch herumzubalgen.
Bei Anne Will und ihrer Vorgängerin hatte er doch oft genug die Chance dazu.

Jetzt, wo alle Kleingeldanleger ihre knappe Kohle dank der Bankberater bereits durch den Schornstein gejagt  haben und er durch seinen Sesselwechsel im eigentlichen Sinne bereits aus der politischen Schusslinie heraus ist, kommt „Sparrazin“ auf die unnachahmliche Idee, doch noch einen nachzulegen, sich im neuen Kreise so richtig beliebt und uns Bürgern vor der Wahl noch einmal unvergessen zu machen.

Hätte er bloß geschwiegen.

Meine Angst vor promovierten „magna cum laude – Volkswirten“ wäre vielleicht nicht entstanden.

Auch seine Neuheit, dass die Renten nicht steigen sondern real an Wert verlieren werden, hat nichts wirklich Erhellendes in sich. Das durchleben unsere Rentner doch bereits seit Jahren und jene, welche erst noch in Renten gehen werden erleben es bereits in ihren „Lohntüten“.

Was haben die denn im Vergleich zu jenen ausgefressen, mit denen Sie es den ganzen Tag zu tun hatten und zu tun haben?

Fehlt Ihnen dazu der Mumm?
Bekämen Sie von derer Seite zuviel Gegenwind?

  

Lieber Herr „Sparrazin“, Sie sollten sich lieber mehr um die Banker, eine anständige Beraterhaftung, die Wiederherstellung deren guten Rufes und vielleicht um die Befürworter der „Bad Banken“ kümmern, als immer wieder auf den Armen unserer Nation herumzupoltern.

Oder wollen Sie Ihrer SPD und ihrer Wählerschicht vor der Europa-Wahl noch mal so richtig „die Laune verderben“?
Macht Ihnen Ihr neuer Job eigentlich keinen Spaß?
Was sagen Ihre Haushaltshilfe und ihr PIN-Briefzusteller zu all diesen Weisheiten?
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4 Gedanken zu „Ex-Senator „Sparrazin“ hat wieder einen „rausgelassen“

  1. Pingback: Dämpfer für das Alphatier Ex-Senator “Starrazin” | Deine - Meine - Unsere BRD

  2. Euer Sparrazin hat doch recht. Er gehört in europäische Parlamant. Warum versteckt Ihr ihn in der Bundesbank?

  3. Stimmt schon, dass unser ehemaliger Spar-Senator in der Wortwahl ein wenig eigen ist. Er redete sogar in unserem spinnerten Berlin immer Hochdeutsch. Und er hat für uns einen ziemlich kaputten Job in einer furchtbar kaputten Stadt zu erledigen gehabt. Dabei sind schon ganz andere in die Knie gegangen. Ich finde, er hat es verdient, dass er sich nun bei der Bundesbank „erholen“ und seine Meinung sagen darf.
    Ich glaube, wir werden noch öfter von ihm hören.
    Er ist ein Bürger unserer BRD und er darf doch sicherlich ebenso frei reden wie wir. Nicht wahr?
    :D Lieber Herr „Sparrazin“ ich mag Sie (ich finde übrigens den Titel, den Ihnen Attila gegeben hat, sehr zutreffend und EHRENHAFT!). :P
    Und sogar unsere HartzIV beziehenden Berliner werden bald merken, dass Sie einer von den wenigen „GUTEN“ waren.

  4. Herr Sarrazin meint es ganz bestimmt nicht so abfällig wie es sich in der Presse liest. Er drückt sich nur immer so unglücklich aus, dass man es sich für alle denkbaren Auslegungen zurechtlegen kann. Berlin hatte vor ihm jede Menge miserable Finanzsenatoren. Er ist für die Berliner schon ein Vorteil gewesen.

    Und außerdem :!: werden die Politiker, die Besserverdienenden und die Vermögenden doch auch nicht geschont. Sie werden am laufenden Bande beneidet und verhöhnt. Aus welchem Grunde sollte dann eine andere, ganze Gesellschaftsschicht vor Besserwissern geschützt werden? Ich seh da wirklich keinen Grund.

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