Unsere Zukunft muss wirklich düster sein!

Wir haben im vergangenen Jahr erstmals wählen dürfen und als unerfahrene Erstwähler natürlich den Wahlaussagen der Parteien im großen und ganzen geglaubt. „Grün hinter den Ohren“ wie wir waren nahmen wir an, dass Politiker uns nicht einfach ins Gesicht lügen dürfen – weil sie doch nicht nur einmal sondern immer wieder gewählt werden wollen.  Wir hofften auch, dass die bereits wahlerfahrenen Mitbürger bei der Wahl zahlenmäßig überwiegen und ganz bestimmt die richtige Wahl treffen würden, um unsere möglichen, ja unvermeidbaren Erstlings-Patzer wieder auszubügeln.

Was für ein Irrtum !!!

Wir gehören inzwischen auch zu den 85% der BRD-Bürger, die laut BILD.de die Schnauze von den leeren Phrasen der FDP gestrichen voll haben.

Wir haben durch die letzte Bundestagswahl wahrhaftig viel über diesen Herrn Westerwelle, seine Wahrhaftigkeit und seine Crew für unser ganzes Leben gelernt.

Ein schlimmes Erwachen ist es, festzustellen, dass in der Politik das Lügen zum Alltäglichen geworden ist und dazu gehört, wie die Luft zum Atmen. Und das nicht Können entscheidet, sondern Parteiproporz. Herr Brüderle als Wirtschaftsminister. Das ist wirklich voll heftig. Und erst unser rundgefuttertes Aushängeschild für die Entwicklungshilfe der Herr Dirk Niebel. Ehrlich, das ist doch aso. Dass der das Amt aus Überzeugung ausübt, dass glaubt dem doch kein Mensch.

Und da sollen wir als junge Bürger auf unsere BRD stolz sein, dem Lande dienen (wie Herr Westerwelle es vor der Wahl ständig und vor jeder Kamera betonte) und hier unsere Zukunft sehen.
Ein in jeder Hinsicht, auch im Inland,  trauriger FDP-Auftritt.
Wir denken da auch an die Kladde mit 400 Spartipps, die der FDP-Boss seit Anfang 2009 ständig in die Kameras gehalten hat (Link mit Download für das Liberale Sparbuch 2009).

Gar nichts ist daraus geworden.

Wir sind Tilli, Franzi, Chris, Tom, Fritz, Pierre (gerade im Urlaub), René, Sven, Moni, Murat.
Wir sind maßlos enttäuscht und traurig.
Wir geben den Politikern keine 100 Tage für das Erlernen ihrer Arbeit, um die sich sich ja mit maßlos übertriebenen Sprüchen gedrängelt haben.
Das Argument, jetzt erst einmal Prüfaufträge zu vergeben, um sich ein Überblick zu verschaffen, lassen wir nicht gelten. Diese Frist hat kein Arbeitnehmer. Dieser muss vorher statt dessen kostenlos monatelang als Prakikant arbeiten, um dann einen Halbjahresvertrag für einen Job und einen Hungerlohn zu erhalten.

Wir schreiben dies, weil uns die Redaktion von „deine-meine-unsere BRD“ nach 100 Tagen um unserer Meinung gefragt hat.

Franzi aus Halle

Red.: Die Autoren meldeten sich erstmals mit ihrem Beitrag: „Es ist unser erstes Mal! Wir sind ganz aufgeregt“.

Ein Gedanke zu „Unsere Zukunft muss wirklich düster sein!

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