Unser Wirtschaftsminister Rösler kann sich vorstellen, dass Griechenland aus der Euro-Zone austritt.
Damit sind für unsere BRD 60 Milliarden Verlust verbunden und von den Banken zu ihrer Rettung mit Billigung der Regierungen untergebrachten griechischen schrottwertigen Schuldverschreibungen würden wohl die EZB ins Wanken bringen.
Aber was ist die Alternative?
Ausgerechnet der griechische Ministerpräsident Antonio Samaras ärgert sich und erhebt die Stimme gegen ihm misstrauende Geberländer, die von ihm endlich Ergebnisse verlangen. Insbesondere deutet er wütend auf unsere BRD.
Samaras posaunt herum, dass sich die von ihm geleitete griechische Regierung alle Mühe gäbe, um das Land auf eigene Beine zu stellen und sich starken Kräften gegenüber sähe, die sein Scheitern wollten.
Darf ich hier sagen, was ich von diesem Mann halte?
Er ist nichts als ein inhaltsloser Redenschwinger.
Gerade er war es doch, der alle Bemühungen der Vorgängerregierung Papandreou auf Verbesserung und Rettung des Landes unentwegt torpedierte.
Oder irre ich mich etwa, hat nicht er, dieser Samaras, aktiv und mit all seiner politischen Kraft mitgeholfen, dass Griechenland in diese miserable Situation geraten ist? Ausgerechnet er hebt seine meckernde Stimme gegen die, die helfen sollen?
Wenn es nach mir ginge, würde ich den Griechen schon allein wegen ihrer letzten Parlamentswahl den Geldhahn abdrehen.
Sie haben mit ihrer Stimmabgabe der ganzen Welt bewiesen, dass sie rein nichts verstanden haben.
Ruth, Chemnitz
Mail Kommentar von Tibor (12.08-22:48h):
Sicher verstehe ich nicht alles, ich übe nur einen bürgerlichen, ehrbaren Beruf aus, muss Schaffen gehen und habe deshalb meine Stimme an einen Abgeordneten „abgegeben“. Aber mir kommt das inzwischen alles recht aussicht- und trostlos vor. Habe ich mich seinerzeit bei meiner Stimmabgabe nicht korrekt artikuliert oder womöglich in der Person meines Abgeordneten unzureichend informiert?
Hier und heute noch einmal meine Meinung zum EURO, zu Griechenlands Sparbemühungen, dem ESM und der EZB:
Keine Hilfe mehr für Griechenland, wenn es seinen rechtsstaatlichen Vereinbarungen mit den anderen EURO-Ländern nicht nachkommt und keine Zusagen einhält.
Ich unterstützte den stellvertretenden CDU/CSU-Fraktionsvorsitzenden Michael Fuchs. Dieser lehnt entschieden weitere Hilfen unserer BRD ab und weist deutlich darauf hin, wie falsch und schädlich es für uns ist, wenn sich die Europäische Zentralbank (EZB) über alle Beschlüsse hinwegsetzt und still und heimlich für die Griechen Geld drucken würde.
Auch wenn alle Staaten bislang alle Verabredungen umgangen und elastisch ausgelegt haben, jetzt muss mal Schluss damit sein, die europäischen Bürger für den das Spekulantentum der Banker bluten zu lassen, die selbst dem marodesten EURO-Staat noch Geld aufgedrängt haben und es zu hohen Zinsen immer noch tun, wohl wissend, dass die Steuerzahler Europas dafür eintreten werden.
Das betrifft nicht nur die Bürger der EURO-Zone.
Das perfide Spiel der Zocker und Bangster trifft letztendlich alle Bürger Europas.
– Keine Banklizenz für den ESM
– Kein Ankauf toxischer und unwirtschaftlicher Staatspapiere durch die EZB von Geldinstituten, um diese zu retten und uns damit zu schaden.
– Wir brauchen endlich die Regeln des Geldgewerbes, die uns 2008 versprochen wurden: „Trennung des Investmentgeschäfts vom Spargeschäft, striktes Absondern spekulkativer Verfahren“.
– Wir müssen darauf bestehen, dass endlich eine handhabbare Verfassung für Europa geschaffen wird.
– Wir brauchen ein Europa der Bürger, also der Mehrheit, nicht der Politiker um ihrer selbst Willen oder der sogenannten Märkte (egoistischer Erwerbsinteressen).
Red.: Ich habe Ihrem Wunsch entsprochen und Ihren Kommentar farbig unterlegt.
Bitte einmal diesem Link zu YouTube folgen und Prof. Sinn zuhören:
https://www.youtube.com/watch?v=Ui0NOk_lSbU