Ölkrise, Autokrise und jetzt die Gaskrise (nicht zu verwechseln mit der Gaza-Krise).
Unseres ehemaligen Bundes-Basta-Kanzlers Gerhard Schröder russischer Freund Wladimir Putin hat endgültig die Faxen dicke.
Immer wieder kommen auf dem Wege durch die Ukraine Unmengen an Erdgas abhanden.
Einst machte er den im Moment gerade Europa zugewandten Ukrainern und Ukrainerinnen ein Gas-Angebot für Abnahme und Durchleitung, das diese nicht hätten ablehnen sollen.
Statt dessen meint Zarewitsch Putjin im fernen Russland feststellen zu müssen, dass Juschtschenkos ukranjinische Vasallen die Rohre der Gas-Durchleitungen perforiert haben müssen.
Keiner will’s gewesen sein.
Zahlen will für den Schaden auch niemand.
Jetzt wird’s dem Premierminister zu bunt und nun ist auch, trotz sprichtwörtlich russischer Geduld, seinem Minsterpräsidenten Medwedew der Faden gerissen (gemeint ist der Gedulds- und nicht der Marionettenfaden).
Putin schubst Medwedews Fuß vom Gas und in Europa gehen in etwa 6 Wochen die Lampen, Herde und Heizungen aus. Einige Neueuropäer frieren bereits heute. Die hat’s früher erwischt.
Alle meckern mit und über Herrn Putin und seinen drastischen Maßnahmen.
Ich frage nur:
„Denkt einmal nach, wie ihr euch verhalten würdet, wenn euer Nachbar immer wieder Strom für seine Speicherheizung aus eurer Steckdose abzapfen, dieses bestreiten und eine Zahlung ablehnen würde.“
Ich vergaß zu erwähnen, dass es Gerüchte gibt, dass Herr Putin über „Strohmänner“ zu fast 40% am russsischen Unternehmen Surgutneftegas und zu knapp 4% an Gazprom beteiligt sein soll.
Womöglich nimmt er den Gasdiebstahl dadurch auch persönlich?
Würde ich auch.
Eure Ella

Ich wünsche EUCH ALLEN ein erfolgreiches 2009!
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