Das Bundesministerium für Gesundheit, Friedrichstraße 108, 10117 Berlin (Mitte) verkündet in seiner 11. Pressemitteilung vom 04.03.2008:
Finanzentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung 2007 – Krankenkassen erzielen Überschuss von rund 1,8 Mrd. Euro.
Das aktuelle Finanzergebnis fiel damit noch günstiger aus als im Jahr 2006, als die Krankenkassen einen Überschuss von 1,63 Mrd. Euro erzielten. Somit konnte die gesetzliche Krankenversicherung nach den Reformen 2003 und 2007 zum vierten Mal hintereinander mit einem positiven Finanzergebnis abschließen.
Finanzielle Konsolidierung weitgehend abgeschlossen.
Zum ersten Mal seit sieben Jahren kann mit dieser Finanzreserve in der GKV insgesamt wieder ein Viertel einer durchschnittlichen Monatsausgabe abgesichert werden. Die tatsächliche Finanzlage der allermeisten Kassen bietet daher wenig Gründe für immer neue, interessengeleitete Beitragssatzprognosen.
Zum Jahresende 2007 hat sich die Situation noch weiter verbessert. Die exakten Betriebsmittel und Rücklagen der einzelnen Kassen (derzeit noch 219) und somit der GKV insgesamt können jedoch erst mit den endgültigen Jahresrechnungsergebnissen, die im Sommer vorliegen werden, ausgewiesen werden.
Höchste Überschüsse bei AOKen
😎 Na bitte, wenn sich die Bürger deiner-meiner-unserer BRD aufgrund gesetzlicher Fürsorgemaßnahmen zurückhalten, die Versprechungen der Ministerin in Vergessenheit geraten, die Gehaltsaufbesserungen und neuen Dienstwagen der Kassenvorstände überwunden sind, gehts es auch für die Krankenkassen wieder vorwärts. Wir müssen eben alle ein bisschen zusammenhalten, dann kann man mal überlegen, ob und wann die versicherten Kassenmitglieder etwas davon abhaben sollen. Eine kritische Frage, die langsam und sehr bedächtig durchdacht werden sollte.
Bloß keine Schnellschüsse.