2009 kommt die Tagesmütter-Krise

@ Unsere mütterliche Bundesministerin v.d.Leyen hat offenbar entdeckt, dass Tagesmütter von der Steuerfahndung bedroht sind und um sie davor zu bewahren mit Herrn Zumwinkel den gleichen Hofspaziergang zu machen, hat sie dem permanent ums Geld verlegenen Finanzminster empfohlen,  dass 2009 zu allererst die Tagesmütter ihren Solidarbeitrag leisten und künftig ordentlich Steuern zahlen müssen.
Und der hat’s dann befohlen.
Tagesmütter werden beruflich selbstständig und damit auch krankenversicherungstechnisch eigenständig, denn sie sind mehr als 18 Stunden je Woche tätig. Damit entfällt ab sofort die Möglichkeit sich als Familienversicherte unter den Rettungsschirm des Ehemannes zu flüchten.
Der Bundesverband für Kindertagespflege (den gibt es tatsächlich)  befürchtet einen dramatischen Einkommenseinbruch der Tagesmütter von bis zu 49%.
Na ja, da haben wir ja mal wieder einen ganz weitreichenden Schwarzgeldbereich ausgemerzt und dem Gerechtigkeitsgedanken unserer BRD damit in 2008 nun wirklich in ausreichendem Maße zum Durchbruch verholfen.
Was auf dem Bau gilt darf auch vor der Tagesmutter nicht halt machen.

Die Regelung ab 2009:
Für 245,20 Euro/mtl. je ganztags betreutem Kind brauchen die Tagesmütter keine Steuern bezahlen.
Dasselbe gilt für alle Beihilfen, die von Jugendämtern beigesteuert werden.
Genaueres finden Sie in [ „Welt-Online“ ]

Ein Gedanke zu „2009 kommt die Tagesmütter-Krise

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