Siemens löscht Personal. Die nie endende Story!

SIEMENS plant nach Informationen der WELT in den nächsten zwei Jahren weltweit gut 17 000 Arbeitsplätze zu streichen.
In Deutschland sollen 6400 Jobs wegfallen.
Das Unternehmen beschäftigt weltweit mehr als 400 000 Mitarbeiter.

Siemens-Chef Peter Löscher  will Verwaltungskosten in Höhe von 1,2 Milliarden Euro einsparen.
Auch ist die Verkehrssparte „Mobility“ im Visier und muss nach der sie betreffenden Personalreduzierung die geforderte Umsatzrendite von fünf bis sieben Prozent erreichen, sonst droht ein Verkauf.
Aber auch die Tochtergesellschaft Siemens Industry Montage Services (Sims) will Siemens loswerden. Sims beschäftigt 1300 Mitarbeiter, größere Standorte sind unter anderem in Essen, Nürnberg und Stuttgart. Siemens plant, das Unternehmen an einen Mittelständler zu verkaufen.
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:cool: Immer die gleiche Leier. Sie hängt mir aus den Ohren und dem Halse heraus.
Jeder neue Siemens-Chef hat erst einmal entlassen was das Zeug hält und die heute wieder aktuelle stereotype Begründung dafür galt auch damals jedes Mal. Gebracht hat es nix; statt dessen ging es von Affäre zu Affäre.
Mit Innovationen haben sie sich die Siemens-Chefs dabei eher zurückgehalten.
Sind die Shareholder denn kurzsichtig und finden für diesen krisen- und affärengeschüttelten Laden keinen kreativen, visionären Chef mit Ideen für morgen?
Doch schnelles Geld bingt guten Aktienkurs – auch für Herrn Löscher und sein Aktiendepot – und ehe auch er wieder ausgetauscht wird, muss er ja an seine Zukunft denken. Das erwarten seine Frau und seine Kinder von ihm als treusorgenden Familienvater natürlich. Dafür müssen die von Entlassung, Ausgliederung und  Verkauf (mit späterer Entlassung) betroffenen Familienväter doch Verständnis haben.

Man kann nur mit dem Kopf schütteln. Wie lange geht so etwas eigentlich gut?
Was ist mit der S.E.N-Sparte?  Schon aus dem Weg geräumt?
Wem imponiert überhaupt noch ein Chef, der Personalkonten ausradiert?

Armes Deutschland!
Ich behaupte: Selbst meine ostpreußisch, bäuerliche Großmutter hätte da mehr Ehrgeiz entwickelt und sich ganz sicher auch mehr Mühe gegeben. Aber sie war auch keine Shareholderin bei Siemens.

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