Monatelang hat er, der Mr. Trump, uns ja genervt mit seinen unsinnigen Vorstellungen
> eines guten Verhältnisses der USA zu Russland,
> einer Beendigung der gewaltsamen US-Einmischungspolitik in Drittländern,
> einer Revision der obsoleten Nato-Struktur.
Nun endlich hat er die Kurve gekriegt und ist nach dem Angriff auf die syrische Armee wieder auf dem besten Weg ein völlig normaler US-Präsident zu werden..Dabei ist er nur brav dem üblichen Schema seiner Vorgänger gefolgt:
1) Er bringt einen Resolutionsentwurf in den UN-Sicherheitsrat ein, der mit Vorverurteilungen und Unterwerfungserklärungen anderer UN-Mitglieder derart gespickt ist, dass er nicht die erforderliche Zustimmung erhalten kann und erwartungsgemäß auch nicht erhält.
2. Die USA handeln dann eigenmächtig mit einem unilateralen militärischen Angriff, da die UNO ja mal wieder nicht funktioniert habe. Dieser Schritt wird als „Vergeltungsschlag“ deklariert, obwohl kein Erstschlag der Syrer gegen die USA bekannt ist.
3. Anders als bei Bush und Schroeder wird das US-Vorgehen dieses Mal von Merkel und U.v.d.Leyen als absolut „nachvollziehbar“ gewertet. Zwar sei es völkerrechtswidrig, aber hier könne man ja nicht weiter zuschauen.
4. Die Schuldfrage sei auch klar, UNO-Inspekteure hätten die Assad-Regierung schließlich schon bei früheren Anlässen als Urheber von Giftgaseinsätzen identifiziert.
Wir erinnern uns :Wenn Schuldfragen andere Länder betreffen, werden sie nach US-Auffassung stets rasch geklärt und nur wenn US-Soldaten mal wieder ein Krankenhaus getroffen haben, muss das sorgfältig (armee-intern) geprüft werden, um Vorverurteilungen zu vermeiden. So war auch die Schuldfrage bei dem unsinnigen Angriff der US-Armee im Irak damals rasch geklärt: Wie sagte noch der ansonsten äußerst honorige ehemalige Fünf-Sterne-Armeegeneral und Außenminister Powell damals im UN Sicherheitsrat: „We have first hand knowledge from sources beyond any doubt that Saddam Hussein disposes of mass destruction weapons ready to be used within short notice.” Auch damals meinte Merkel schon, man könne nicht einfach zusachauen, hatte damals aber – Glück für uns – noch nichts zu sagen. Als sich der ganze Spuk später als blanke Lüge herausstellte, entschuldigte sich Powell zwar persönlich in der UNO – aber zu jenem Zeitpunkt hatte die Keimzelle des I.S. bereits mit ihrem unseligen Treiben begonnen und wird das – dank der Unterstützung des neu ausgerichteten Herrn Trump und der Frau Merkel mit SPD-Gabriel gleich im Rucksack – auch weiterhin tun.
Selten hat unsere Regierung so offen gezeigt, dass sie nicht bereit ist, sich der jüngsten Geschichte zu stellen und danach zu handeln. Hauptsache ist dass Herr Trump wie ein normaler US Präsident handelt und Merkel nun nicht mehr befürchten muss, dass die USA ihre Beziehungen zu Russland normalisieren und womöglich das Versagen der nicht existenten Merkelschen „Ostpolitik“ offenbart.
Eine win/ win – Situation für Deutschland also ? Wohl nicht, denn eine neue Flüchtlingswelle würde weiter nach Deutschland und nicht in die USA reisen. Diese seltsame Arbeitsteilung USA / D wird offenbar weiter praktiziert:: Der eine führt Krieg und der andere nimmt die daraus resultierenden Flüchtlinge auf.Wie lange soll bzw. kann das so weitergehen ??