Ist die Griechenland-Hilfe wirklich sinnvoll?

Bürger's BeitragDa gibt es in Griechenland einen Bürgermeister, der in seiner Gemeinde gerechte Gemeindesteuern und –abgaben durchsetzen, Schlupflöcher schließen und asoziale Abgabenhinterzieher und Steuerbetrüger zur Rechenschaft ziehen will.

Immobilienbesitzer, so ist in den Meldungen auf ARD extra zu erfahren, haben sogar ganze Hotelanlagen lediglich mit einer Grundstücksgröße von 60m²  angemeldet.

Das flog nun im wahrsten Sinne des Wortes auf, denn der pfiffige Bürgermeister hat seine Gemeinde und die Grundstücke aus der Luft vermessen lassen und ist seinen schwarzen Schafen dabei ganz gehörig auf die Schliche gekommen.

Was passiert? Weiterlesen

Einzelhandel erzielt größtes Umsatzplus nach Wiedervereinigung

Red@Wir liefern in die ganze EU-Zone und sind Exportweltmeister,
wir sind ein argwöhnisch beobachtetes Niedriglohnland,
wir leisten uns 2011 knapp 1 Million Leiharbeiter,
wir zahlen riesige Summe an die EURO-Länder,
wir retten schon wieder Großbanken und Hedgefonds,
wir kämpfen um Mindestlöhne,
wir haben noch so viele Fahrzeuge neu zugelassen,
wir sorgen uns um die Effektivität unserer Riesterrenten,
wir fürchten uns vor der Altersarmut,
wir argwöhnen unserem Anlage- und Bankberater,
wir steigen aus der Atomkraft aus,
wir misstrauen dem Klimawandel,
wir suchen dringend ausländische Facharbeiter,
wir fühlen den „burnout“ direkt in uns,
wir kaufen billigstes Fleisch aus Massentierhaltung,
wir ärgern uns über Gammelfleisch und verdorbene Keime,
wir wollen möglichst nicht vom Krankenhauskeim befallen werden,
wir misstrauen unserer Regierung,
wir sind Weltmeister bei den Urlaubsreisen,
wir benötigen für die Kleinsten preiswerte Plätze in Kindergärten,
wir wollen Hartz IV aus Angst gern wieder abschaffen,
wir glauben nicht, dass die Rente ab 67 schon alles ist,
wir ängstigen uns vor Inflation und Währungsreform,
wir sind fast immer über irgendetwas unzufrieden und
wir meckern über alles und jeden, denn
wir haben stets die Nase voll

wir geben wahrscheinlich aus diesem Grund unser Geld mit vollen Händen wieder aus.

Im Weihnachtsrummel 2011 ergab eine Befragung unter hastig auf letztem Drücker Einkaufenden, dass  pro Kind 319,00 Euro an Präsenten ausgegebenen würden.
Ja, da kriegt man runde Augen.

Das Ergebnis dieses Verhaltens veröffentlichte Zeit-Online am 05.01.2012 unter dem Titel: „Einzelhandel erzielt größtes Umsatzplus nach Wiedervereinigung“

Kernaussage:
Trotz Schuldenkrise und allgemeiner Verunsicherung steigerte der Einzelhandel den Umsatz um etwa 2,9 Prozent.

Unglaublich. Denken wir zurück. Müntefering hat genau das vor wenigen Jahren als patriotischen Beitrag zum Schutze und Wohl der Gemeinschaft von uns gefordert. Wir haben ihm aber nicht gehorcht. Erst die Sorge um den Wert unseres eigenen Geldes auf unserem persönlichen Konto hat uns offenbar erschreckt umdenken lassen.
Weitere Details zu dieser Überraschung kann ich mir sparen, wenn Sie sich den Artikel selbst durchlesen.
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einfach „Klima“

Ein Beitrag von  Magda den sie mir telefonisch diktierte. Und den sie anhand meiner Rückmails dann erneut akribisch per Telefon editiert und durch immer neue Passagen ergänzt hat.
Spannend. Für diesen Blog ist das ein erstmals durchgeführtes Verfahren.
Ich darf verraten, dass Magda rüstige 83 Jahre alt ist und fleißig den PC ihrer Tochter nutzt, mit der sie in Charlottenburg einen gemeinsamen Haushalt führt. Sie freut sich sehr darüber, dass sie das neue Flach-TV-Gerät als großen Monitor verwenden kann, um darüber ihre Sehschwäche auszugleichen und das Internet als Informationsquelle nutzen zu können.
Ich kenne viele, die sich davon eine Scheibe abschneiden können.
Und nicht, dass jemand auf den Gedanken kommt, Magda hätte mich lange gebeten, dass ich für sie schreibe. Das ging zack-zack und ohne langes Federlesen war ich „der junge Mann“ und ihr williger Sekretär.
Daran bestand für Magda nie ein Zweifel.

Ihr Thema:

„Einfach Klima“

Klimaforscher sind nicht nur hinter unseren Autos und Heizungen her, sie sind auch den Aerosolen auf den Fersen. Das sind kleinste Staub- oder Wasserpartikel aus Dieselverbrennungs- und Industrieanlagen, die in der Atomsphäre umhergeweht werden und über der Arktis kondensierungsfähiger Feuchtigkeit  als Haltepunkte dienen.
Kurzum: Weiterlesen

„Griechenland ist pleite“

Endlich hat sich das bis in den IWF herumgesprochen.

Griechenlands Finanzen haben seit dem Zusammenbruch der helenischen Stadtstaaten in frührömischer Zeit zu keiner Zeit wirtschaftlich jemals etwas getaugt, taugen heute immer noch nichts und werden 100-prozentig niemals etwas taugen.
Daran ändert nichts und niemand etwas.
Nicht so ganz neu, muss wohl aber immer wieder einmal laut und deutlich gesagt werden.

Was auch immer zwischen den Verantwortlichen der EURO-Staaten zur Rettung dieses wirtschaftlichen „Zwergstaates“ ausbaldowert wird, jedem Beteiligten und jedem Einwohner der EU-Staaten ist doch wohl klar, dass alles für die Katz ist.
Und das wissen auch alle Griechen. Nicht nur die, die vom Ausland aus auf ihren maroden Halbinselstaat an den Gestaden des Mittelmeeres schauen.

griech.EuroDie Griechen würden gern auf Kosten anderer unter den Rettungsschirm fiskalischer Entwicklungshilfe der EU-Finanzminister schlüpfen, es sich dort behaglich einrichten, weiter so tun, als ob sie nicht wissen worum es eigentlich geht, anderen – möglichst dem Ausland – die Schuld am maroden Zustand ihrer sogar zur Landwirtschaft untauglichen Heimat zuweisen und alle Europäer, voran die Deutschen und die Franzosen, für diese „Schuld“ zahlen lassen, bis diese schwarz werden.
Was möglichst lange dauern mögen soll.
Die Griechen können mich ruhig auf die Liste der in ihrem Land unerwünschten Personen setzen, ich betrete Hellas garantiert nicht mehr und werde dort auf gar keinen Fall auch noch einen einzigen Euro nach Athen tragen.
Nicht einen einzigen.
Mir reicht es vollkommen, dass wir über Europa und unsere Regierung dort jede Menge unserer sauer verdienten Euros gelassen haben und noch lassen werden.
Aus meiner privaten Kasse kommt da nichts mehr zu.

Warum in Gottes Namen drehen wir den Geldhahn nicht einfach ab?
Wer Geld haben will, der muss klipp und klar die Bedingungen des Geldgebers erfüllen und wenn er das nicht kann oder will, dann ist eben Schluss.
Aus und vorbei!

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Uns geht es offenbar wirklich gut

userlogo christaKurz-Info für Statistiker:
Jedes Jahr werden mehr als 1 Million Bürger unserer BRD zum Seeurlauber, mieten sich eine Koje und nehmen an Kreuzfahrten teil.

Nirgendwo sind die Steigerungsraten größer, nirgendwo können mehr Urlauber für diese Art der Entspannnung begeistert werden.

2009: Bußgelder für Verkehrssünder werden teurer

:!: Hellen aus Ruhbank schreibt uns:
ALLE ACHTUNG!
Trinker, Raser, Drängler und andere Verkehrsrowdys (per Auto, per Bike oder per pedes) nicht vergessen: Ab 01.01.2009 gilt der neue Bußgeldkatalog und damit geht es Verkehrssündern tiefer ins Portemonnaie als bisher.
Bevor Sie sich im kommenden Jahr wieder in den Verkehr einfädeln und wie gewohnt durch eine 30km/h-Zone brettern oder sich innerorts dem  „dem mit 70 km/h fließenden Verkehr“  anschließen, sollten Sie sich die neuen Beiträge für liebgewonnenes Fehlverhalten einmal anschauen. Ein großer Teil verdoppelt sich und das tut garantiert weh.
Insbesondere gehen Alkoholsünden richtig ins Volle (Drogen sind dem gleichgestellt), da kann sich der Kater nach einer Silvesterfeier schnell mal ins uferlose entwickeln.
Sehen Sie sich das mal einmal bei der kfz-auskunft.de  an und klicken dazu auf den folgenden Link:
http://bussgeldkatalog.kfz-auskunft.de/verkehrsstrafen.html

:roll: Die Ausrede, das habe man nicht gewusst, kommt auf jeden Fall zu spät, denn diese Bußgelder sind bereits seit Mai 2008 bekannt und rechtzeitig angekündigt.
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Haben Sie irgendwo etwas Tolles aufgeschnappt oder sind Sie der Ansicht, dass etwas unbedingt „laut gesagt“ werden muss? Schreiben Sie es auf und setzten es einfach hier rein – Sie müssen kein Schriftsteller sein!
Sie können Ihren Text gleich hier zur Veröffentlichung anmelden oder per Mail an tipp@unserebrd.de senden.

Reisen zu festen Katalogpreisen? Wo bleibt da das Kribbeln?

:cool: Wenn ich meine Urlaubsreise über Telefon oder Internet buche, habe ich kein Widerrufsrecht. Na gut, das Ärgernis kenne ich ja schon.
Aber nun möchte der Reiseveranstalter mir zukünftig in seinen Katalogen gar kein verbindliches Angebot mehr abgeben, sondern lediglich mit Richtpreisen arbeiten. Also unverbindlichen Preisangaben. Die Preisangabeverpflichtung will die Bundesjustizministerin womöglich auf Druck der Reiseanbieter und gegen bestehende EU-Vorgaben zum Nachteil der Verbraucher ändern. Die Reisebranche argumentiert, dass sie es mit täglich veränderten Konditionen zu tun hat.
Das mit den sich täglich ändernden Preisen kennen wir doch.
Wann immer die „öffentliche Hand“ einen Bauauftrag vergeben hat, ändern sich die Baukosten schneller nach oben, als beim Tageskalender die Kalenderblätter abgerissen werden. Keiner regt sich darüber mehr auf. Wir wissen alle, das dicke Ende kommt zum Schluss.
Es sollte also vollkommen ausreichen, dass der Arbeitnehmer für die nächsten Jahre mit festen Maximal-Einkünften kalkulieren muss. Dieses System hat sich über Jahrzehnte bewährt. Das heißt doch noch lange nicht, dass es zukünftig auch für Industrie und Handel gelten muss.
Ja, wo leben wir denn, zwischen Anbieter und Verbraucher besteht doch wohl noch ein Unterschied, den es bitte zu achten und zu wahren gibt. Wir sehen ja wohin das führt, wenn der Urlauber sich nach den Katalogpreisen richten kann. Jeder Franzl wird heutzutage zum Frühbucher (mit Rreiserücktrittrechten und -versicherungen) und reist sorgenlos durch die Welt. Egal was zwischen Buchung und Reisetag passiert.  
Nee!  Soll doch der geizig-geile Urlauber dann am Zielort seiner Begierde von der örtlichen Reisevertretung ordentlich zur Ader gelassen werden und kräftig nachzahlen. Er kann sich doch frei entscheiden. Zahlen oder er pennt auf der Parkbank. Geht doch!

Warum gibt es eigentlich keine Reisebörse, wo Urlaubsreisen gegen Kundengebot „versteigert“ werden? Da kann doch auch der Urlauber seinen bereits erworbenen Urlaubsanspruch gegen Höchstgebot wieder auf den Markt werfen und mal schauen, was der Interessent alles von ihm für Garantien haben will. Da wird er aber nicht schlecht staunen.
 
Ich bin strikt dafür, dass der Abenteueranteil am Urlaub erhöht wird und die Preise direkt vor Ort tagesaktuell mit dem Hotelier ausgehandelt werden. Ist das Hotel überbucht, dann sieht es eben schlecht aus und der Urlauber ist auf seine Sprachkenntnisse und die Deutschfreundlichkeit der Bewohner seines Urlaubslandes angewiesen. Ist niemand an dem Hotel seiner Wahl interessiert, dann allerdings hat der Urlauber das Zepter in der Hand und kann direkt am Platz seine Marktmacht ausspielen.
Das war zu Zeiten, als Goethe mit der Kutsche durch die Lande zockelte auch nicht anders. Und was hat er uns für schöne Reiseberichte über Werthers Urlaubsreisen abgeliefert.
Oder denken wir mal an die spannenden Berichte eines Herrn Karl May. Ja das waren noch Reisen.
 Im mobilen Winnetou-Hotel gab es weder fliesend Wasser noch Schränke, keine kakerlakenfreien Betten und auch kein Frühstücksbüffet. Da wurde auf dem Boden geratzt und sich morgens statt zu waschen die Brust gekratzt. Dann ab in den Wald einen Bären zum Frühstück jagen, gekackt wurde hinter einem Busch (jedesmal hinter einen anderen, damit alle was davon hatten)  und nach dem Abendessen wurde als happy our  zur happy hour ein bisschen gemartet.
Und ….. gab’s Klagen?

„Die Übergriffe sind brutaler geworden“

Red@ Es gibt auch außerhalb deiner-meiner-unserer BRD rohe Gewalt:
Stern-Online berichtet: Kopenhagen – Anton Njie Hansen wollte seine Wollmütze nicht hergeben. Das war sein Todesurteil. Denn nach seiner Weigerung stach eine Gruppe junger Männer den 19-Jährigen Anfang Januar mitten in Kopenhagen tot. Seit dem sinnlosen Mord auf dem schicken Kongens Nytorv-Platz steht die dänische Öffentlichkeit unter Schock.

Dänische Wikinger waren schon seit ihrem König Ongendus in frühesten Zeiten als mörderisch bekannt und seit Beginn des neunten Jahrhunderts in ganz Europa als beutegierig gefürchtet. Verbreiten Dänen wieder Angst und Schrecken? Mord wegen einer Mütze? Wie bescheuert sind solche Täter eigentlich?