Bonn: WCCB – größter Bau,- Finanz- und Politskandal in der BRD?



„Ich bin ja schon mal froh, dass sie ein Haus mit einer Tür gefunden haben.“

Diese goldenen Worte kamen dem Bonner Pressesprecher Bruno Brav (Name von der Redaktion geändert) über die Lippen, als der WDR im Frühsommer 2009 recherchierte und feststellen musste, dass es wohl auch mit dem „Investor“ Nr. 2 des „World Conference Center Bonn“ nicht so optimal lief, wie man das per städtischer Presseverlautbarung immer wieder den lokalen Medien und dem Rat stellvertretend für die BonnerInnen untergejubelt hatte. Die mehrfach zugesagten 30 Millionen Euro zum Weiterbau wollten und wollten nicht eintrudeln, was schlussendlich mit der Weigerung der Sparkasse KölnBonn noch weiter ins unkalkulierbare Risiko zu gehen, das vorläufige Aus für das Bonner Prestigebprojekt bedeutete:

„Wir sind dort mit dem Pressesprecher der Stadt Friedel Frechen verabredet, der sofort in Beschlag genommen wird von einem Herrn Penderock. Der wird uns nicht näher vorgestellt, soll aber angeblich der Deutschlandvertreter des neuen Investors sein. Stadtsprecher Frechen hat vielleicht deshalb heute seinen humorvollen Tag. Die Ergebnisse unserer Recherchen auf Hawaii lassen ihn kalt“ (aus: „Dubiose Finanzierer des Kongresszentrums“, WDR Studio Bonn).

Nach aussen wurde aber weiterhin mit „Verlautbarungsbusiness as usual“ die Öffentlichkeit und der Rat der Stadt Bonn jahrelang hingehalten und an der Nase herumgeführt, während man hinter den Kulissen mit den externen Beratern  genauso gemeinsame Sache machte, wie zuvor mit dem südkoreanischen „Investor„, der mit „des Kaisers neuen Kleidern“ durch Bonn gelaufen war, aber von niemandem gestoppt wurde.

Der inzwischen mit internationalem Haftbefehl gesuchte Man Ki Kim sagte selbst, als in Bonn noch eitel Sonnenschein war:  „Uns wurde es wirklich leicht gemacht. Denn ich bin vielleicht der Motor des Vorhabens, aber die Stadt wird der Fahrer sein.“

Nachdem das Bonner „Weltprojekt“ an der Wand landete, war irgendwann so was von Schluß mit lustig, dass sich Pressesprecher Bruno Brav wegen der Bürgerschelte „im Netz“ heftig per Dauerkommentar wehren musste und der nagelneue OB Jürgen Nimptsch (SPD) sich sogar in demokratischen Grundsatzangelegenheiten massiv vergriff.

Nach der monatelangen Hinhaltetaktik, bei der der Bonner Stadtsprecher und Christoph Penderok als  „Finanzberater des Investors“ Honua scheinbar gut kooperierten, passierte kürzlich etwas, was der ins Gerede gekommene Bonner Verlautbarungsjournalist sicher nicht mehr so lustig fand: bei der Abholung eines Firmen – Cell – Phones seines früheren Arbeitgebers  SMI Hyundai setzte man Penderok fest.

Nach dieser Festnahme des „WCCB Finanzberaters“ am 26.02.2010 und dem nun vorgelegten Bauzustandsbericht zum WCCB, ist in Bonn mal wieder Matthäi am Letzten. Weil aller guten Dinge drei sind, droht nun auch noch ein Haushaltssicherungskonzept.
Was nach dem Fund der gefälschten Hitlertagebücher nicht passiert ist, könnte nun in Bonn geschehen: die Geschichte, insbesondere die der karrierebewussten Ex-OB Dieckmann, u.a.  Präsidentin der WHH der „Ikone des Strukturwandels“ so ihre SPD – Gefolgschaft, muss wohl neu geschrieben, bzw. umgeschrieben werden.

Ähnlich wie der inzwischen freigelassene RA Dr. Thielbeer zwei Herren diente, hat auch der „Schweizer“ Finanzberater Christoph Penderok auf zwei Seiten gearbeitet.

Der Rechtsanwalt war zunächst  für die Stadt Bonn tätig, als Projektberater für das WCCB (ursprünglich IKKB) und wechselte darauf zu dem von ihm mitgegekürten Investor aus Südkorea, der sich aber als finanzschwacher Projektentwickler entpuppte. Später tauchte Thielbeer in mehreren Positionen in und um das WCCB auf u.a. mit Matthias Schultze als Geschäftsführer der inzwischen insolventen WCCB Management GmbH und als Gründungsmitglied von BCP, den „Bonn  Conference Partners“ (städt. Link wurde gelöscht, deshalb Museums Magazin – Seite runterscrollen, s. unten rechts).

Penderok arbeitete für den südkoreanischen Baukonzern SMI Hyundai, dessen CEO Man Ki Kim sogar zum „unbezahlten Botschafter Bonns“ hochgejubelt wurde und für den Finanzberater Honua Investment Management Inc. auf Hawaii, der drei koreanische Versicherungskonzerne (Dongbu Insurance, Dongbu Life Insurance und Kumho Life Insurance) im Schlepptau hatte, allesamt Teil großer südkoreanischer Mischkonzerne.

Merkwürdigkeit am Rande: Honua Management Inc. hat nicht nur den ehemaligen „Doppelagenten“ angezeigt, sondern will alle Beteiligten, also auch die Stadt Bonn, verklagen.
Dumm für die die Ex – Oberbürgermeisterin, „World Mayor“ und Präsidentin der WHH, Bärbel Dieckmann: der gesamte Kladderadatsch konnte nur passieren, weil sie selbst und ihre Verwaltung (gemeinhin als Stadt Bonn bezeichnet, denn der Rat blieb größtenteils außen vor) die Realisierung eines höchst riskanten Projektes bar jeder Sachkenntnis erzwingen wollte. Allein zum Wohle Bonns versteht sich!

In einer Art kollusivem Zusammenwirken mit den „Investoren“ wurde geltendes Recht offenbar als störend empfunden, weshalb nun die Staatsanwaltschaft Bonn ermittelt wegen Betrug, Bestechung und Untreue in besonders schwerem Fall ermittelt.

(Details siehe: Bonner Generalanzeiger, „Die Millionenfalle XXVII“ und Bonner Presseblog: „Kapitän Penderok an Stadthaus Bonn – ALLES KLAR!!!“)

Mit dem am 04.03.2010 veröffentlichten Bauzustandsbericht stürzt nun eine weitere Kulisse des bundesstädtischen Theaters zu Boden: die des „sorgfältig“ arbeitenden SGB Betriebsleiters und Baucontrollers Fritz Naujux (Namen von der Redaktion geändert) , der stets Kosten und Termine einhält notfalls baugefährdende Maßnahmen duldet und knallhart gegen Legionellen im Bonner Trinkwasser vorgeht.

Dieser Leiter eines städtischen Eingebetriebes verbaute fleißig Geld im Bewusstsein, dass eigentlich keines dar war. Wie sich herausstellte, wurde die hochbezahlte Controlling Tätigkeit des SPD – Parteigenossen und Schützlings der Ex- OB durch eine Art „Hilfskraft“ erledigt und das auch noch schlecht.

Der Bauzustandsbericht schon mit Bangen erwartet, fiel noch schlimmer aus als befürchtet:

verbaut wurden inzwischen 136 Millionen Euro, 74 Millionen Euro werden noch benötigt um das Gebäude fertig zu stellen. Ursprünglich war man von 70 Millionen, also einem Drittel ausgegangen.

Kritisch rechneten die Redakteure des  Bonner Generalanzeigers nach und stellen fest, dass in dem gesamten Bauportfolio ca. 40 Millionen Euro fehlen, ungefähr der Betrag, der von den „Investoren“ eingebracht wurde! Merkwürdig finden sie auch, dass das Baucontrolling (nur jede 5. Rechnung geprüft?) des Städtischen Gebäudemanagements (SGB) allein auf der Basis der SMI Hyundai – Unterlagen basiert.

Währenddessen verbreitet die von Steuergeldern bezahlte Kommunikationsmaschinerie und  ein Teil der freien Presse weniger kritisch die „guten und wichtigen Meldungen“ des Insolvenzverwalters, der ein gewaltiges Interesse daran hat, das WCCB Desaster zu einem finanziell halbwegs guten Ende zu bringen.

Die nachhaltig über den Tisch gezogenen Bonner Steuerzahler dürfen sich derweil überlegen wie hoch der Gesamtschaden werden könnte.

Den wird es geben, da nutzt auch der erfolgsbemühte und „fortschrittliche “ Fettdruck in der Mitteilung von OB Nimptsch herzlich wenig.  Auffällig ist, dass nur vom Gebäude, also dem Sachwert der physisch vorhandenen Bausubstanz die Rede ist. „Gute Bausubstanz, wenig Mängel, Kosten der Baufertigstellung“ heißt es mal wieder optimistisch (Hinweis vom 07.04.2011: Link wurde auf ein anderes Dokument „redirected“).

Der Verkehrswert einer Immobilie wie dem WCCB, den ein möglicher Investor bei Übernahme bereit ist zu zahlen, berechnet sich jedoch aus dem Ertragswert.

Das hat man sogar schon in Oberbayern begriffen: ein schneckenförmiger Neubau für ein  Klinikgebäude in Bad Tölz, errichtet für 17 Millionen Euro ist lt. Wertermittlungsgutachten nur noch schlappe  7,4 Millionen Euro wert.

Was das für das WCCB bedeuten könnte, macht Angst und Bange, zumal 40 Millionen“verdunstet“ zu sein scheinen,  trotz sorgfältiger Kontrollen des obersten Immobilienverwalters und Hausmeisters von Bonn. Weil das nicht plausibel ist, heißt dieser Vorgang offenbar „Plausibilitätskontrolle„.

„Mehr war personell nicht drin“, soll sich der SPD – SGB „Gebäudemanager“ rausgeredet haben, und vergaß dass seine unmässigen Gehalts- und Pensionsforderungen im Jahr 2007 damit erklärt worden waren, dass der Betriebsleiter neben seinen sonstigen Tätigkeiten auch noch  die verantwortungsvolle Aufgabe des Baucontrolling beim WCCB übernehmen werde. Auch hier warf wegen der  Kritik an der „unüblichen Regelung“ Stadtsprecher Bruno Brav gehorsam seine Nebelkerzen: „Wieviel das an Kosten für die Stadt Bonn bedeute, könne erst bei Naujoks Eintritt in den Ruhestand gesagt werden“, ergänzte der Presseamtsleiter.

Die Sparkasse KölnBonn hatte allerdings Bedenken ob dieser personellen Auswahl, die waren aber, aus welchen Gründen auch immer, nicht gehört worden. Der Verdacht wurde geäußert und bisher nicht entkräftet, dass der Bonner SPD – Fraktionsvorsitzende Wilhelm Groß (Name von der Redaktion geändert) als Vorsitzender des SGB Betriebsausschuss und als Mitglied und Vorsitzender des Verwaltungsrates der SPK Köln Bonn (47.000 EUR netto in 2008)  bei diesem „Deal“ mitgewirkt haben könnte (ursprünglicher Link/Nachweis zur Position als Vorsitzender des Verwaltungsrates funktioniert nicht mehr. Vermutlich durch W. Groß veranlasst. Ersatzlink, siehe Seite 22 der SK Broschüre vom 31.12.2006 zum Zeitpunkt des Spatenstichs des finanzierungstechnisch nicht abgesicherten WCCB durch B. Dieckmann).

Die Höhe des Gesamtschadens ist also immer noch schwer zu beziffern, weil die Resultate des sog. „Heimfalls“, nach Insolvenz der Betreiber- und Investment Gesellschaft UNCC, erst nach Einigung der Gläubiger zu erkennen sind. Auch über allen sonstigen Kosten wie Honorare für Insolvenz- und Zwangsverwalter, Gerichtsgebühren, Zinsen für die Bürgschaft der Sparkasse KölnBonn, Baustillstandskosten, Verlust für entgangene Veranstaltungen und die Kosten für die Aufarbeitung des Desasters durch die Mitarbeiter der Stadtverwaltung wabert dichter Bodennebel.

Während ein „Whistleblower“ schon recht früh vor der Vertuschung eines 100 Millionen Euro – Schadenspakets warnte, und diese Unterlagen an verschiedene Presseorgane verteilte, gehen Insider von einer dreistelligen Millionenhöhe aus. Vorne könnte dabei bereits eine 3 stehen!

Noch dümmer für SPD – Ex – OB Dieckmann und den amtierenden SPD – OB Jürgen Nimptsch: weil die „saubere Aktion“ und ihre Offenlegung mit Hängen und Würgen über den Wahltermin der OB – Wahl hinausgeschoben wurde, spricht man mal wieder vom SPD – Wahlbetrug.

Das ist jedoch Schnee von gestern, denn zurückdrehen möchte das Ergebis wohl niemand, denn wer möchte in einer solchen Situation mit dem Amtsinhaber im Stadthaus tauschen?

OB Nimptsch (SPD) muss sich derweil mit dem Wissenstand des Stadtsprechers begnügen. Der antwortetet kryptisch auf die Frage des Journalisten von der WDR Lokalzeit, ob die Stadt die noch fehlenden 74 Millionen Euro überhaupt stemmen könne: „Wenn die Stadt das WCCB fertig bauen würde, dann müsste sie diese Summe stemmen können„.

Übersetzt für den Steuerzahler bedeutet das: „Wenn wir (die Stadtverwaltung) diese Summe haben müssen würden, dann sollte der Steuerzahler diese Summe stemmen können müssen“.

Narhallamarsch!!!

(K)eine Antwort von SPD – MdB Ulrich Kelber, Bonn

Sehr geehrter Herr Bundestagsabgeordneter Ulrich Kelber,

am 21.09.2009 habe ich Ihr Angebot wahrgenommen und eine Mail an Ihr online –  Gästebuch gesandt. Ich fragte nach „Transparency“ in Bonn im Zusammenhang mit dem WCCB Fiasko, das nun bereits in österreichischen und amerikanischen Zeitungen, sowie englischsprachigen Presseblogs „durchgenudelt“ wird.

Viele BürgerInnen Ihres Bonner Wahlkreises tappen ja im Dunkeln und sind existenziell betroffen von diesem Thema , das nun auch sehr stark eines der SPD geworden ist. Weil inzwischen die Sache mit der Kündigung des Projektvertrages eine dramatische Wende genommen hat, Hier noch einmal meine Anfrage:

Sehr geehrter Herr Kelber,

Sie haben als einer der ersten MdB´s auf Transparenz gesetzt und sind damit als SPD Abgeordneter positiv wahrgenommen worden.

Bonner BürgerInnen, egal welcher politischer Ausrichtung,  haben nun große Sorge um das Bonner Zukunftsprojekt WCCB, das „abzustürzen“ droht. Selbst wenn es gerettet werden sollte, könnte durch merkwürdiges Verwaltungshandeln Ihrer Parteigenossin Bärbel Dieckmann ein Schaden in dreistelliger Millionenhöhe für den Steuerzahler entstehen. Ein genauso großer Schaden ist bereits dadurch entstanden, dass über Monate keine, zu wenige und nachweislich z.T. sogar falsche Informationen aus dem Stadthausin Richtung Rat und Bevölkerung flossen.

Der Vertrauensverlust hat dazu geführt, dass der Rat mit Mehrheit, quasi symbolisch, Bärbel Dieckmann „abgewählt“ hat.

Über die Problematik zum WCCB ist viel geschrieben worden. Von der Bonner SPD wurde dazu bisher geschwiegen. Der SPD Fraktionsvorsitzende Wilfried Klein (“ Das WCCB wird nicht in Frage gestellt“) und der designierte SPD – OB Nimptsch („WCCB – Problem beherrschbar, in der Ruhe liegt die Kraft“) haben zwar etwas gesagt. Das ist aber bei weitem nicht ausreichend für die BonnerInnen, welche die von Ihnen gewählte OB nicht mehr verstehen und nach Erklärungen suchen für die jetzt beginnende Aufarbeitung .

Die simple  Deutung „wir sind unter die Räuber (Koreaner) geraten“ entpuppt sich mehr und mehr als Schutzbehauptung.

Mich würde interessieren wie Sie als Bonner Bundestagsabgeordneter zum Thema „Demokratieverdrossenheit durch intransparentes Verwaltungshandeln“ stehen, zumal von Ihnen bisher zum WCCB Projekt nach meiner Kenntnis nichts zu lesen war.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Riemann

Leider habe ich von Ihnen bis heute nichts gehört. Zwei neue Einträge in Ihrem MdB – Gästebuch wurden beantwortet, es scheint da eine Warteschlange zu geben. Auch andere Mitmenschen hätten gerne eine Antwort. Man hört von Ihnen zu bestimmten Themen übermäßig viel, zu anderen so gut wie nichts. Das ist eben nur eine gesteuerte Transparenz, und deshalb, so meine Vermutung, werden sie so angegriffen. Man spürt, dass da etwas nicht stimmt!

Allerdings wird die Zeit bis Sonntag knapp! Auch sie möchten ja gewählt werden.

Immerhin gibt es lt. Gästebuch nicht nur gemeine Beiträge von ertappten CDU – lern, die das Radar von MdB U.K. abfängt, sondern auch ernstzunehmende Mails von aufrechten BürgerInnen wie Frau Rosa K.

Die schreibt: „Ich hoffe, dass Sie sich nicht von den vielen polemischen und schon unanständigen Angriffen beeinflussen lassen. Sie waren und sind ein Vorbild, das unter den Vertretern seines Gleichen sucht“.

Nichts wäre unangebrachter als darauf herumzureiten, dass es „seinesgleichen“ heißt. Wichtiger ist, dass Frau Rosa K. offensichtlich Bezug nimmt auf die Rolle von MdB U.K. als „Vertreter“. Doch was vertreten Sie eigentlich?

Aha, einen Profitmaxierer! Strategie: Tarnen und Täuschen, alles legal versteht sich, Kuhandel mit der Politik Immerhin viel besser als Waffenexporte!

Auch schulden wir der hoffentlich real existierenden Frau Rosa K. Dank, denn mit den Worten:

„Mir imponiert, wie Sie schon seit Jahren für Transparenz stehen und ich wünsche mir für Sie, dass dies auch die Personen respektieren und würdigen, die derSPD und Ihnen nicht zugetan sind“,

verweist sie auf ein inzwischen in Bonn aufgetauchtes, also transparent gewordenes U – Boot des Wahl – Kampfverbandes von  BRD – Kommodore Ulrich Kelber, das von Kritikern, die der SPD nicht zugetan sind, unter Beschuss genommen wird.

Anlass ist nun die Befreiungschlacht, die Bonn bevorsteht und im heutigen Generalanzeiger als bedrohlich geschildert wird. Sie ist für die Zukunft Bonns wichtig, also auch eine Antwort von Ihnen wert, zumal Sie da nicht ganz unbeteiligt zu sein scheinen. Es geht um das WCCB Desaster und das System SMI Hyundai und das System derOberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann.

Nun sichtbar geworden ist U – 53113 (Deckname KKCB) des Bonner SPD – KaLeu´s Martin Schilling, das mit Solarpower über Non-Transparency – Zellen betrieben wird.

Es war als Vorhut und Geleitschutz gedacht für den Flugzeugträger W – CCB 2 (Deckname: UNCC) der mit Maschinenschaden auf dem Trockenen liegt. Grund: fremde Gewässer und Treibstoffmangel.

Inzwischen sind Young – Ho Hong, der  1. Offizier (früher für Hyundai Motor Europe tätig) und Michael Thielbeer, der Waffenleitoffizier  (früher für BCP tätig) „verhindert“ und nach dem Kommandanten Man Ki Kim wird gesucht. Außerdem weiß keiner, wem der inzwischen auf Grund gelaufene Verband nun eigentlich gehört, Deutschland, Korea oder Israel…

Unklar ist auch, wie viele Schlachtschiffe zum lahm gelegten Kampfverband gehören und wie viele leichtere Einheiten.  Alles in allem scheint es eine ungeordnete Formation verschiedener Schiffstypen zu sein, die alle mehr oder weniger  von KaLeu Martin Schilling und Kapitän zur See Wilfried Klein herumkommandiert werden.  Leider ahnen die beiden wohl erst jetzt, dass sie dem betrunkenen Schiffsingenieur Friedhelm Naujoks nicht das Kommando über den SGB – Maschinenraum hätten überlassen dürfen. Auch der Schiffstechnische Offizier Bodo Buhse hatte im Aufsichtsdienst völlig versagt. Er hatte Kameradschaft mit Kumpanei verwechselt, obwohl er wissen musste, dass das Trinkwasser verseucht war!

Jetzt ist der Kessel überheizt und gerissen, weil ständig pro Monat völlig unkontrolliert 7,5 Millionen Tonnen Dieselöl verballert wurden!

Augen zu und durch, Maschine volle Kraft voraus, jetzt ist der Tank leer und der Versorger Honua weigert sich seine 32 Millionen Tonnen Diesel zu leichtern! Bei wem hat der Mann eigentlich angeheuert? Hat der überhaupt ein Befähigungszeugnis oder ist der bloß Obermaaat ?

Außerdem ist die Stärke der Besatzung unklar und ihre Funktion scheint sich ständig zu verändern.

Dies gilt besonders für Multifunktions-  „Ka Leu“ Schilling, der nebenbei mit „unkonventionellen Ideen“ als Zahlmeister für die Wirtschaftlichkeit dilettiert und manchmal auch als Energieexperte operiert. Unklar ist wie viele zahlende und wie viele blinde Passagiere sich an Bord des Aufklärers „Rhein“ (Kennung L – O – B – B – Y ) befinden. Mir war nicht bekannt, dass „Agent“ Christoph Penderok (SMI Hyundai + Dongbu Gruppe) auch an Bord war. Wo steckt der eigentlich?

War das ein Doppelagent für Hyundai und Dongbu Insurance und wie viel Information hat er von der zurückgetretenen Leiterin des Koordinationsstabes Evi Zwiebler erhalten beim ach so „Schönen Fest“ an Bord , und wie viel Desinformation geht auf sein Konto?

Zum Glück war Doppelagent Penderok nicht bei de Besichtigung der Wertftanlagen mit Aussenminister Walter Steinmeier dabei, das sind ja sensible Bereiche, zu denen nur Kapitän Kim, der 1. Offizier Hong, Frau Zwiebler und der Chef der Stabsabteilung Arno Hübner Zutritt haben.

Wissen Sie von all dem nichts?

Auch sind die Spezialisten von PwC, einer Firma für offshore Bergung, wieder abgerückt weil die Bedienungsanleitung für den „Carrier (Drucksache 0511023 vom 21. April 2005 / Verlängerung des Mandats von Waffenleitoffizier M. Thielbeer) von der Wasserschutzpolizei konfisziert wurde.

Wie es weiter geht, weiß keiner. Muss da eventuell wieder vom dickbauchigen Versorgungsschiff SPKÖBO – 53111 mit Kapitän Voigt 25.200 Tonnen Diesel (entspricht 30.000.000 Litern) aus dem Großtanklager Godorf gebunkert werden?

Das ist schade, weil sich Marc Asbeck mit seinem Hochseeschlepper MAG – 53113 schon zur Verfügung gestellt hatte. Diese Privatfirma besitzt übrigens ein fundiertes technisches know – how für den Transport sensibler Güter und verfügt über gute Kontakte zur Wasserschutzpolizei.

Den anderen Bonner Hochseeschlepper, FAB – 53175 (eine Art  Smit – Tak aber sunpowered) mit Kapitän Frank Asbeck, kennt man bereits aus einer anderen Großhavarie, die aber nicht durchgeführt wurde.

Die Situation ist nun mehr als bedrückend, das sieht man im Interview mit dem WDR dem Bonner Kapitänleutnant Schilling (beim Landgang in Zivil) an der Nasenspitze an. Soll er doch heimlich mit seinem U – 53113 auch für SMI Hyundai Tauchfahrten bis nach China unternommen haben, ohne der Admiralität Bescheid gesagt zu haben! Die Container der Firma (siehe Titelbild) sind inzwischen  alle abgetrieben.

Seinen 1. Offizier Klaus Schmuck kennen Sie persönlich. Einmal hat er wohl aus Versehen die Klüngelglocke mit der Glasenuhr verwechselt,  genaues weiß man nicht.

Die jahrelange Versorgung des U – 53113 (Schilling) durch MAG – 53113 (M. Asbeck) hat wohl nichts genutzt. Zwar war die Versorgungsleitung zwischen den beiden Einheiten immer „schön fest“, aber nachdem die Überwachungskameras eine lockere Verbindung zwischen dem Schlepperkapitän von FAB – 53175 und dem roten Zer – Störer U – KCA 53115 von Kommodore Ulrich Kelber festgestellt hatten, die  lt. W – D – R Seefunk schon 14 Jahre währte, müsste nun vorsichtig zurückgerudert werden.

Genau zu der Zeit wurde nämlich im Handstreich die Seefestung Castra Bonnensis fast im Alleingang von einer Stealth – Fregatte („Tarnkappenausstattung“) eines weiblichen Kapitäns eingenommen.  Das gelang, weil der alte Festungskommandant Hans Daniels damit beschäftigt war, den Vorstoss eines Hanseaten abzuwehren, der die Festung in ein Klein – Venedig umwandeln wollte.

Damals hat das gut funktioniert, aber der nun geplante Coup mit viel zu wenig Treibstoff, ohne offiziellen Auftrag und Schmiermittelbereitstellung eine Schlacht in koreanischen Gewässern zu gewinnen,  war völlig abwegig. Da wird es auch nichts gebützt haben, dass Verteidigungsminister Jung vorher die Koreaner ausspioniert hatte.

Zwar wird nach einem anderen Bergungsschiff Ausschau gehalten, aber wegen der starken Krängung ist ein Rettungsversuch fast aussichtslos.

Auch hat man kein Vertrauen mehr in die Manövrierkünste der Kommandeuse, die nun jeden Kampfeinsatz mit dem Marinestab abstimmen muss. Sie hat sich deshalb geweigert, Eintragungen ins Logbuch vorzunehmen.

Damit sind aber weder eine geordnete Bergung noch eine amphibische Kriegsführung möglich, und der Kampfverband, der sich aus vielen kleinen LeichternBarkassen, Saugschiffen und kostspieligen Vergnügungsdampfern zusammensetzt, dümpelt vor sich hin.

Ein neuer Kommandant, Jürgen Nimptsch, aus Bewel, allerdings völlig unerfahren steht bereit. Zwar kann er funken aber nicht richtig. Zurzeit ist er beschäftigt erfahrene Torpedomechaniker anzuheuern, einen hat er schon, es ist Jürgen Braun, der vorher schon auf der Fregatte gedient hat. Der kann sogar Strippen ziehen und Leitungen verlegen, zur Trasfostation an Land, na, dann kann ja nichts mehr schief gehen…

Also Kommodore U.K. , die Story ist natürlich rein fiktiv, Namensgleicheit mit Lebenden und real existierenden Personenrein wäre rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Trotzdem meine Frage an Sie als Profi:

Wie sehen Sie die Sache mit dem WCCB, das nun heimfällt, mit völlig ungewissen Ausgang?

Klar, sich vor der Bundestagswahl mal kurz um  Sportplätze in Roleber  zu kümmern „is no sweat“. Keiner verlangt sofort Lösungen für die Monster – Havarie aber man möchte jemanden etwas genauer einschätzen können, bevor man ihn auf die Brücke schickt. Bisher warenbeim WCCB wohl zu viel Fremde an Deck.

Über eine zeitnahe Antwort würde ich mich freuen, sonst schwenke ich um und begebe mich in die Obhut des gelben Verbandes  (Interwiew mit W. Clement in: DIE ZEIT)

Doch halt,  jetzt seh ich den „Betrug“: Wolfgang Clement tut

a) etwas für sich, ist er doch im Aufsichtsrat dieser Konzerne, welche für Atomstrom stehen („sauberen ohne Strahlung gibt`s leider nicht!) und

b) tritt er mal wieder leicht egomanisch aus (das ist ja sympathisch, wenn man nicht in der Nähe steht) und

c) lautet das Ergebnis dann: die Erststimme hilft Ulrich Kelber, weil man sie der CDU wegnimmt.

Wolfgang Clements Votum heißt im Klartext für Bonn:  Wer Gelber wählt, wählt Kelber!

Das genau will ich aber nicht, nach all dem, was die SPD den BonnerInnen angetan hat,  mit dem „Gesundbeten“ der undemokratischen Machenschaften um das WCCB und um das SGB herum

Wolfgang Clements Votum heißt im Klartext für die BRD:  Wer Gelber wählt, beerdigt die Koalition. Der Mann hat Recht, also warum nicht gleich Schwarz oder Grün wählen.

Die „Bonnpartei“ SPD („Bonn gehört uns“) rutscht sowieso in die Opposition (reiner Gesundungsprozess, erst wird mal die Verwaltung (oben) entrümpelt.

Ab welcher Summe sollen denn SPD – Eigenbetriebsleiter wie Friedhelm Naujoks (SGB) haften dürfen? Bei Siemens ist es schon so weit, Korruption, gerade mit Parteibuch darf sich nicht mehr lohnen!!!

Mit freundlichen Grüßen

P. Riemann

WCCB: Bärbel Dieckmann – lichten sich die Nebel?

Meinen Artikel „WCCB: Oberbürgermeisterin Dieckmanns WCC – am Ende doch mit Staatsanwalt“ vom 07.09.2009, also eine Woche vor der Razzia findet man bei wikio und,  besser zu lesen auf uBRD.

Dazu ist ein anonymer Kommentar von Hardy erschienen, der ziemlich daneben liegt, was die "Nettiquette" anbelangt, aber immerhin plausibel das beschreibt, was in Bonn so viele Fragezeichen erzeugt. Ich habe mich dazu entschlossen darauf ausführlich zu antworten, weil hier eine Übereinstimmung zu meinen Recherchen zu bestehen scheint.

Zeitgleich taucht heute ein Bericht auf, der das Thema Korruption weiter fasst, als es die Bonner Lokalpresse tut: "Bonner Konferenz – Zentrum im Korruptions – Strudel".  Alarmierendes Fundstück: die Verwaltung löschte den  Sachstandsbericht! Das wenige was Frau Dieckmann uns BonnerInnen mitteilte, nun auch noch weg?

Das könnte zweierlei bedeuten:

a) die Ermittlungsbehörde hat dazu geraten, oder

b) Chefin oder Verwaltung haben ein Haar in der Suppe gefunden, aus welchem Grund auch immer…

Während die Einen weiter Sherlock Holmes spielen und finstere Asiaten jagen, beschäftigen sich Andere mit den Einheimischen, denn die Karnevals – Connection führt auch zum SPD MdB Ulrich Kelber, der auf meine einfache Frage, warum er sich als Bonner SPD – MdB Kandidat zum Fußallplatz in Bonn – Roleber Gedanken macht, aber sich nicht zum Thema WCCB äußert.

Hier der Kommentar von Hardy auf wikio:

Hardy kein Mitglied

24/09/2009 – 00:09

Ist Babsie genauso krumm und verlogen wie ihr Mann? Bonn=Klüngel=Misswirtschaft

Respekt Herr Riemann, verdammt gut geschrieben und verlinkt. Doch in Bonn wird schon viele Jahrzehnte traditionsmäßig gezockt, da macht das auch nichts mehr. Der Karnevalsprinz Nimptsch setzt es dann fort. Warum wollen Sie eigentlich der Stadt Bonn so schaden, das tut man doch nicht. Oder haben sie sich geärgert, dass sie beruflich nichts vom großen Kuchen abgekriegt haben?
Dennoch- die Posse WCCB stinkt zum Himmel und die Kleingeister aus Bonn gehören allesamt ins Gefängnis.
Ich dachte immer es sei gut den Provinzdeppen die Hauptstadt weggenommen zu haben um sie zu dämpfen. Doch die Fastelovend-Seilschaften drehen immer noch gerne ein großes Rad, obwohl sie es nie konnten. Die armen Bürger, die für diese gigantische Schrottvorstellung auch noch die Zeche bezahlen müssen.
Einen Kussmund für sie und danke für diesen Blog

Und hier meine Antwort:

Hallo Hardy,

Wikio scheint sich zu einer Art "Hintergrundplattform" zu entwickeln, denn vor einem Monat, am 23.08.2009 ging folgender Kommentar auf meinen Wikio – Artikel "Bärbel Dieckmann, das WCCB und das Wohl der Stadt" von "Anonym" ein:

"Am 3. November 2006 hat unsere Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann, entgegen den Bestimmungen des Projektvertrages, den Baubeginn eingeleitet. Es bleibt zu hoffen, dass daraus nicht zusätzlich das Wohl unserer Stadt beschädigt wird."

Dieser Kommentar bezog sich auf meinen Artikel auf Wikio vom 19.07.2009, (Wikio meldete sich irgendwann ab, der Beitrag blieb jedoch auf anderen Newsportalen erhalten) und wurde einen Tag nach dem Beginn der "Enthüllungsstory" des Bonner Generalanzeigers geschrieben. Titel der Gangsta – Story:" Die Millionenfalle".

Inzwischen pfeifen es die Spatzen vom Dach des Bonner Stadthauses: es muss eine   A 4 – Tüte mit erhellendem Inhalt (interne Unterlagen der Verwaltung) die Runde gemacht haben, verteilt an verschiedene Presseorgane und wohl auch an Politiker. Adressat: unbekannt. War es Man Ki Kim (im „Netz“ auch: Manki Kim) der seinen Geschäftsfreunden schaden wollte, oder war es jemand aus der Verwaltung??? Vielleicht jemand, wie die Sekäterin bei Mannesman

Fakt ist, dass nach Auskunft der Landesbeauftragten für Datenschutz in Düsseldorf die meisten Beschwerden im Umgang mit dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG NRW) aus Köln und Bonn kommen. Traurige Erkenntnis: Jochen Dieckmann hat das IFG –  Gesetz als Justizminister mit unterzeichnet aber im Stadthaus von Frau Dieckmann kennt man sich damit nicht aus oder benutzt es schlitzohrig bis "rechtsverdrehend".

Damit taucht die Frage auf, wird in den  Hochburgen des "Stippeföttchens " Brauchtum zu Miss – brauchtum? Beim WCCB scheinen wirklich alle gut miteinander geschunkelt zu haben und wer sich da alles hinterher aneinander gerieben hat, muss nun der Staatsanwalt herausfinden.

Insofern Deckungsgleicheit der Beobachtungen. Hier noch drei Anmerkungen.

 

1.) zu „Babsie“:

Vermutung: Frau Dieckmann, die sich selbst als kommunale Topmanagerin ansieht, scheint  im Laufe der Jahre offenbar die Bodenhaftung verloren zu haben.

Ihre Meriten für Bonn sind noch einmal in der letzten Ratssitzung von allen betont worden. Allerdings scheinen diese repräsentativen Tätigkeiten stark mit ihrem Ego verbunden zu sein. Googlet man "Babsie“, wie Sie Frau Dieckmann nennen, kann man das deutlich erkennen.  Sowas  ist normal, aber die Balance aus "Allgemeinwohl" und "Alleinwohl" scheint verloren, bzw. durcheinander geraten zu sein, wenn alles stimmt, was man so liest.

Weiters Indiz: Kritik wird als Angriff empfunden (siehe Mäuseordenverleihung), wenn das so ist, dann muss man als "Bonna" Dieckmann" eben bedingungloses Vertrauen um sich scharen und ein Rat stört dann nur!

Ergebnis: man trifft Entscheidungen hinter verschlossenen Türen mit Analogdenkenden. Wer nicht mitzieht, wird "weggezischt"!

Aus der fröhlichen Fahrradfahrerin ist wohl im September 2006 bereits eine "erfolgshungrige"  Politikerin geworden. Interessanterweise wurde dieses Foto mit „angespanntem“ Ausdruck“ ungefähr zeitgleich mit der Übereinkunft zum "Spatenstich" mit SMI Hyundai geschossen. Diese Übereinkunft zum "Stapellauf" des WCCB Dampfers erfolgte Ende September/Anfang Oktober 2006. Indiz: die inzwischen wieder aktiven Seite von SMI Hyundai, Seite 4: Friday, October 6, 2006

* Feierlicher erster Spatenstich für das Bonn International Convention Centre vorgesehen am 3. November 2006

Inzwischen ist durch die Veröffentlichung des Bonner GA bekannt, dass zu diesem Zeitpunkt wohl gerade mal 10 Millionen Euro des Investors SMYI Hyundai vorhanden waren. Gerüchte besagen, dass nicht einmal die auf dem Konto der SPK KölnBonn lagen. Gleichzeitig war aber aus teils gesteuerten und teils ungesteuerten Entwicklungen nach dem Regierungsumzug die "Riesenwelle" des Strukturwandels entstanden, den die OB und der Rat der Stadt Bonn miststeuerten, auf dem die OB wie ein  Surfer aber auch mitreiten wollte.

Der Bericht des Bonner Generalanzeigers kann nicht zufällig am gleichen Tag erchienen sein, wie der Spatenstich!

Dieselbe Frage, nach der Richtigkeit des Zeitpunktes die Schaufel in die Erde zu stoßen, stellte auch rhein:raum – online am 25.04.2008 und rüttelte damit die Internet – Community wach. Der Beitrag von Clemens Mohrau vom 25.04.2009 basiert allerdings auf einem ganzseitigen GA-Artikel von Bernd Leyendecker vom vorigen Tag, der zu aller Erstaunen unter Beweis stellte, dass er nicht nur „Pro“, sondern auch „Contra“ Stadthaus schreiben kann. Mohraus Leistung besteht vermutlich darin, relativ frühzeitig die GA-Informationen in jenes rechte Licht gerückt  zu haben, in dem sie heute tatsächlich stehen.

Dieser Artikel des Bonner GA  thematisiert die Zinszahlungen in Millionenhöhe, die auf die Stadt Bonn zukommen könnten. Angestoßen wurde der Anfang dieses Enthüllungsprozesses von den GRÜNEN, die schon damals die bis heute anhaltende Nicht- und Desinformation des Rates durch die OB und ihrer, auch in anderen Bereichen teilweise rigide unrechtmäßig agierenden Verwaltung beklagten.

Genau vier Monate später kommt die OB nicht umhin sich zu outen:

Bärbel Dieckmann sagte dem GA, Leitlinie ihres Handelns im Zusammenhang mit der jüngsten Krise um die weitere Finanzierung des Kongresszentrums sei gewesen, einen Baustopp zu vermeiden: "In der Rückschau kann man sich immer fragen, ob man anders hätte handeln sollen. Aber die Entscheidungen sind so, wie sie gefallen sind, immer verantwortlich getroffen worden“ (in: „Grüne fordern Rats – Sondersitzung“ am 24.08.2009).

Wäre also dieser drohende Baustopp gar kein Baustopp gewesen, sondern ein Stopp für den  geplanten Spatenstich, der verhindert werden musste, koste es was es wolle????

Darf jetzt die Frage gestellt werden ob die Verwaltungschefin und ihr Apparat samt ihrer Vertrauten haftet wegen Veruntreuung von Steuergeldern, oder weil die Gemeindordnung/Geschäftsordnung nicht eingehalten wurden? Haftet der Rat für Entscheidungen, getroffen im Lichte falsch (gesteuerter) Erkenntnis?

Die Entscheidungen sind immer verantwortlich getroffen worden“, sagt die OB.

Was bedeutet diese Worthülse? Jede/r der eine Entscheidung trifft in einem Amt, Unternehmen oder Betrieb und dazu bevollmächtigt ist, hat für diese Entscheidung zu stehen, bzw. zu haften! Ist das FF – Neusprach (Friedel Frechen – Deutsch)?

Steht Noch – OB Dieckmann auch dafür gerade,  wenn die Geschäftsordnung verletzt wird, indem Menschen zu nichtöffentlichen Sitzungen zugelassen werden, die wenig später in Untersuchungshaft genommen werden, oder als Geschäftsführer Teil der merkwürdigen WCCB/UNCC/IKKB Kürzel – Konstruktions GmbH sind.

Hong hätte ebensowenig wie Schultze hinter Frau Dieckmann sitzen dürfen. Herr Schultze, der gerne in Bonn lebt, wie er dem WDR sagte und der wieder nach Bonn zurückgekehrt ist im Rat unangenehm aufgefallen, den er machte den Ratsmitgliedern Vorwürfe, weil das WCCB zerredet würde. Das war aber bereits vorher "Parole" gewesen, man erinnert sich an die Klage des Finanzpolitischen Sprechers der CDU, Dr. Klaus Peter Gilles, als Störenfried und Projektverhinderer behandelt worden zu sein.

Das war aber auch die Aussage von Frau Dieckmann in der Lokalzeit – Sendung des WDR. Zufall oder Kongruenz des Denkens und Handelns? Der Rat (Souverän) als Bau – und Investitionsstörer? Ist da wieder etwas durcheinandergeraten?

Doch zurück zum Druck der Grünen. Zeitgleich erscheint am 24.08.2008 – die Serie die  „Millionenfalle“ war bereits zwei Tage zuvor vom siebenköpfigen Redaktionsteam des Bonner GA aufgelegt worden – der Beitrag:

Das Projekt steht auf des Messers Schneide“.

Darin Werner Hümmrich, Ratsmitglied, FDP – Partei- und Fraktionschef:

"Dem inneren Zirkel der Stadtverwaltung mit Bärbel Dieckmann an der Spitze hätten die Probleme mit dem Investor bekannt sein müssen; vielleicht waren sie sogar bekannt. Und dem Rat gegenüber sind Risiken stets ausgeblendet worden; das kritisiere ich ausdrücklich“.

Überdeutlich wird nun, dass der Rat monatelang, bzw. fasz  zwei Jahre lang, so Doro Pass – Weingartz von den Grünen, als Souverän missbraucht wurde. Teilweise unter Mitwirkung der SPD, denn den Verlautbarungen von StadtsprecherFrechen folgt zeitgleich die flankierende parteipolitische Stellungnahme der SPD im Internet.

Der SPD – Fraktionschef Wilfried Klein, auch Karnevalsprinz hatte sich zuvor bei deutlich erkennbarem Fehlverhalten und Rechtsverstößen des Genossen Naujoks schützend vor ihn gestellt.

Der wurde inzwischen durch die eigenen „nichtöffentlichen Drucksachen“ als notorischer Mehrfachlügner enttarnt: Objekt der Falschinformation: SGB – Betriebsausschuss (Vorsitzender Wilfried Klein)  Bezirksvertretung BGO und Stadtverordnete und last not least: ein ermittelnder Staatsanwalt!

Deshalb Tatvorwurf gegen das Rechtsamt der Stadt Bonn: Strafvereitelung im Amt nach 258 a StGB (Aktenzeichen: 338 Js 45/09).

Der "ganz normale" Behördenwahnsinn. Wie im Kleinen so im Großen? Ein User – Kommentar auf Focus Kultur beschreibt das Phänomen, um das System und den dazugehörigen Apparat zu verstehen :

"Das Nicht – Wahrnehmenwollen oder Kennen von Regeln, die zunächst die eigene Freiheit einzuschränken scheinen, ist doch symptomatisch für die momentane bundesweite Schieflage – Das narzistische Gebahren irgendeiner Linda unterscheidet sich für mich nicht groß von dem eines Zumwinkels. Zu viele dieser verkorksten Schicksale haben es, ohne dass sich jemand in den Weg gestellt hätte, bis in Positionen geschafft, in denen Verantwortungsbewußtsein und soziale Integration eigentlich Zugangsvorraussetzung ist. Die Serie kommt ungefähr dreißig Jahre zu spät".
Deutlich zu spät auch für den SPD Mann und SGB "Gebäudemanager" Naujoks, der 60 Milionen Baukostensteigerung brav abgehakt hatte, teilweise sogar in Berlin beim Architekten Hong!

Die Nebel scheinen sich zu lichten, wenn man Bärbel Dieckmann beim TV Interview „Millionen – Bürgschaft fürs WCCB“ des WDR am 24.08.2009 genau zuhört:

Nein, keine Bürgschaft, nur Zinszahlungen, wenn etwas schief geht und schwächt gleichzeitig ab: in der BRD gebe es überall Bürgschaften, die seien auch ein Mittel der Wirtschaftsförderung!

Also definitiv keine Bürgschaft der Stadt Bonn für das WCCB wiederholt sie, nur Zinszahlungen und die Stadt sei mit keinem Euro bisher beim Bau dabei! Die Anspannung über diese hochnotpeinliche Befragung der WDR Moderatorin scheint ihr ins Gesicht gemeißelt, denn

a)     im Bonner GA war bereits zu lesen: wenn etwas schief geht, bürgt die Stadt Bonn gegenüber der Sparkasse KölnBonn. Zunächst geht es nur um Zinszahlungen, einige Jahre in Millionenhöhe, dann kann man über die Tilgung verhandeln….

b)     durch die sog. Nebenabrede (der GA berichtete) zwischen der Stadt Bonn und der SPK ist es eben doch eine Bürgschaft. Dann, so Bärbel Dieckmann, wäre das ja auch nicht schlimm, denn das bedeutet Wirtschaftsförderung! Daraus folgt: der Steuerzahler/Wähler fördert sich mithin selbst, er wird aber weder informiert, geschweige denn gefragt und seine Vertretung, der Rat, tappt im Dunkeln!

c)      der GAU droht Bärbel Dieckmann selbst, nicht nur weil hier

Unregelmäßigkeiten“ festzustellen sind. Wegen des drohenden Baustopps müssten vielleicht sogar die großen Karnevals – Prunksitzungen und Proklamationen im WCCB verschoben werden.

Auch wäre bei Offenlage aller Fakten und Fehler der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Bonn gefährdet. Und das alles nach 14 Jahren Übernahme von Verantwortung!

Der Kreis schließt sich nun wirklich, denn in der Ratssitzung vom 24.09.2009 wird nicht nur über die Eintragung von Bärbel Dieckmann ins Goldene Buch der Stadt entschieden (Hoppla, – war deshalb der LKA – Deckname der WCCB Razzia „Operation Gold“?), sondern auch über den Masterplan zur Instandsetzung Bonner Schulen des „Gebäudemanagers" Friedhelm Naujoks.

Irgendwo versteckt, findet man die dritte Sommerferien – Instandsetzung nun im Jahre 2009 für die vermaledeite Aula des Konrad Adenauer – Gymnasiums in Godesberg: Thema u.a. Brandschutz!

Die Aula war laut offizieller SGB – Mitteilung  aber schon in Spätsommer 2007 fertig, 2008 wurde nachgebessert  und was geschah im Sommer 2009: erneutes Gebastel des SGB an der alten Geschichte , die inzwischen ca. eine Million an Vertuschungskosten verschlungen haben muss? Sollte seitens des SGB vorgebaut werden, vor einer erneuten Begutachtung durch die Ermittlungsbehörde? Mehrfach waren die Mängel hinterher weggetrickst worden, aber ohne Erfolg. War man jetzt schlauer?

Wenn man so will, hatte OB Dezernent Jürgen Braun, ergebener „Hintergrundarbeiter“ von Bärbel Dieckmann und natürlich auch eingebunden in das WCCB – Drama, nur halbwegs recht mit seiner Behauptung die Grünen hätten der OB „einen mitgegeben“.

Auch Parteigenosse Naujoks, dem „Image“ wichtiger ist als  „Correctness“ war maßgeblich beteiligt an der Destabilisierung des Systems Dieckmann, allerdings nicht auf der Ebene der vermeintlich großen koreanischen "Schlitzaugen", sondern auf der Ebene der kleinen rheinischen "Schlitzohren" in der Verwaltung.

Ein famoses Zusammenspiel!

Erzwungene Schwingungen, so sagt die Bedienungsanleitung für Physik – Lehrer erzeugt zuweilen unkontrollierte Zwangsfrequenzen. Wie groß die Schwingungsamplituden beim Bonner WCCB – Experiment noch werden, weiß im Moment jedoch niemand….

 

2.) zu Jochen Dieckmann

Ich würde sagen, das ist etwas herb, wenn nicht sogar eine unzulässige Unterstellung.

Ich habe Herrn Dieckmann flüchtig bei Bekannten kennen gelernt, als er noch Referent beim Deutschen Städtetag war. Ihre Einschätzung kann ich nicht nachvollziehen.

3.) zum Verdacht ich wolle Bonn schaden,

bzw. zum großen Kuchen, von dem mein Büro nichts abbekommen haben soll. Wir haben mehrere Gebäude erfolgreich instandgesetzt, nur ohne Friedhelm N. wäre es schneller gegangen und preiswerter, ehrlich! Wir haben beim Konrad – Adenauer- Gymnasium das Asbest gefunden, von dem man hätte wissen müssen, dass es da war. Wusste man im Prinzip auch, aber die Bauleitung des SGB war nicht ganz auf Zack.

Hei, was für ein Affentanz, Hauptproblem war nicht der Schadstoff, sondern wie sagen wir (das SGB) das der Presse. Schweigepflicht für alle Beteiligten, kleine Vertuschungslage!

Das HHBK im Bonner Norden haben wir sogar mit der OB, dem RP und dem Landrat gemeinsam eingeweiht, ohne Friedhelm N. ging wunderbar und die Stimmung war viel besser!

Ich wolle Bonn schaden? Sicher ironisch gemeint und eine gängige Fehlinterpretation! Bei Hans Leyendecker („Die große Gier“) sind das die „Nestbeschmutzer“. Deutsche Totalverwirrung, das Nest ist bereits kräftigst verunreinigt! Wer Alarm schlägt als sog. Whistleblower, bekommt natürlich keine Beifallrufe von den "Deppen" odderr "Rechtsverbiegern".

Den Schaden haben andere verursacht. Ich bin nur eine von vielen Bürsten in der Waschstrasse, durch die der „Apparat“ endlich hindurchgezogen werden muss. Sonst ist der neue SPD – OB Jürgen Nimptsch mit oder ohne Fachwissen von Jürgen Braun schnell am Ende. Dass es so nicht weitergehen kann, ist auch ein politisches Verständnis, das sich vermutlich in der Neukonstituierung des Rates abzeichnen wird.

Und der große Kuchen? Ja, es gibt viele gute Architekten in Bonn, die zusehen mussten, dass oft nur ein bestimmter Kollege protegiert wurde: auch dies ein Indiz für „Gartenzwergenmentalität“ in einer Stadt wie Bonn“.

Sie sehen doch was mit YES Architecture geworden ist. Gewinnt den Wettbewerb und dann bekommt der Architekt des Investors Hong Architekten ab Entwurfsplanung die ganze Chose. Warum?

Weil die Entwurfsplanung keinen Ausführungsstandard hatte. Acht neun, aus! Siehe Vortrag nach Akteneinsicht von Dr. Gilles (CDU) bei der letzten Ratssitzung, nix Schilda, Palermo, aber nicht gefährlich, nur saudumm!

Hong hatte mehr gebaut, nur erfüllte er auch er nicht die Ausschreibungskriterien. Die Bonner Obermauscheltruppe mit Martin Krämer "Städtischer Rechtsdirektor" lässt grüßen!

Dafüt gibt es zum Wettbewerbsmodell (Yes) ein unnötiges Zweitmodell von Hong (No), dafür mit Widmung von Young Ho – Hong und SMI Hyundai: "Mit besten Wünschen für Ihre Zukunft", wie das jetzt sitz!

Wie das wohl gemeint war?  Modellbau hat sicher SGB Betriebsleiter Naujoks auch abgehakt, Rechnung an Steuerzahler, mit besten Wünschen für unsere Zukunft.

Nun der Rollback "WWIE"= World Wide In English im WorldWideWEb

World Mayor Dieckmann and World Competence Team under surveillance: Negative Posts all over the World:

Germany Bonn : WCCB Scandal – conference center scandal (extract):

  1. 31aug2009: mayor Dieckmann aborts a city council meeting concerning the conference center
  2. 3sep2009: Project manager Evi Zwiebler quits
  3. 15sep2009: police arrests architect Hong and lawyer Thielbeer

Also den Abort/Eklat – die OB bricht die Sitzung ab, weil Verdachtsmomente aufkommen, ging groß durch die Presse und wird natürlich auch auf Hawaii unf Korea gelesen. Nur von Karneval wissen die da noch nichts! Evi Zwiebler soll es übrigens dreckig gehen! Bringt Frau Dieckmann Blumen vorbei?

Zurück zu Ihren Vermutungen:

Wir waren ganz zufrieden mit den äußerst arbeitsintensiven  Aufträgen für die Stadt Bonn. Die Kollegen im Stadthaus waren es mit uns auch, auch die Lehrer und Direktoren. Bis sich dieser Naujoks mit mir angelegt hat, und meinte ich solle für seine exorbitanten „Managementfehler“ und Rechtsverstöße auch noch haften.

Der Knaller: unter Mitwirkung des "Städtischen Rechtsdirektors" Martin Krämer (Liegenschaftsamt und Vergabe) sollte ich gezwungen werden eine Art „Entschuldigungsdreizeiler“ zu schreiben. Adressat SGB – Betriebsausschussvorsitzender Wilfried Klein! Bestätigte Protokollnotiz mit Zeugen vorhanden! Ist schon alles beim Staatsanwalt.

Nun alles klar wie das im Bonner Stadthaus so läuft?

Inzwischen nimmt sich die bundesrepublikanische Presse des Themas an, der erste Bericht im Spiegel erschien heute. Das Ausland legt auch schon los. Mal sehen ob es Jecke gibt, die hier im "Kohlestädtchen Heiter – Bo(r)nn" investieren. Voraussetzung: sie müssen bei der Verleihung des Mäuseordens an irgendeine Linda stoisch sitzenbleiben, denn "in der Ruhe liegt die Kraft", twittert uns der neue OB!

Das "Wörld Conference Center  wird fertig", und die meisten Bonner haben auch schon fertig…

WCCB: Flop für SPD – OB Dieckmann – Demokratie lebt von Transparenz und Berufsethos, auch in einer Verwaltung!

Die Bonner Stadtverwaltung mit dem „Presseverlautbarer“ Friedel Frechen hatte die Schlagkraft des „Netzes“ unterschätzt.

Beim WCCB hatte sich zuviel kritische Masse angesammelt und die Vermutung war schon vor der Polizeirazzia groß, dass bald die Bombe hochgehen würde.

Bärbel Dieckmanns WCCB „Sonne tolle Idee“ hatte nach Angaben der uBRD – Redaktion mit 13.527 Aufrufen in den letzten vier Wochen (!) die Nummer 1 der „Charts“ erobert.

Insgesamt liegen alle Beiträge, die sich mit der Bonner OB, dem SGB Betriebsleiter Friedhelm Naujoks und dem OB Nachfolger Jürgen Nimptsch befassen in den Top 75 Meldungen auf den Plätzen 3, 6, 9, 10, 12, 16, 22:

Bereits vor der ARD Sendung, am 08.09.2009,  bei dem Frau Dieckmann wieder mal etwas vor der Kamera versprochen hatte (sinngemäß: „in einem Jahr steht das Konferenzzentrum“) dürften also weit über 10.000 Menschen im Internet an der Bonner Provinzposse Anteil  genommen haben!

Vor der Bundestagswahl werden es, nicht zuletzt durch die Meldungen zum transparentesten aller Lobbyisten, dem SPD – MDB Ulrich Kelber, immer mehr, die feststellen, dass der Bonner SPD Abgeordnete sich beim Super – Gau seiner Parteigenossin Dieckmann mit Äußerungen sehr zurückhält (Gut für Bonn?).

Dafür „stellt er aber sicher (?) dass der Bund weiterhin das Festspielhaus unterstützt“, obwohl diese Projektidee von Klaus Zumwinkel noch reichlich wackelig ist.

Nach der Großrazzia, in die auch das Stadthaus der Bundesstadt einbezogen wurde, ist nun die „Geheimhaltungsstrategie“ der SPD – OB unter dem Trommelfeuer der GRÜNEN zusammengebrochen. Rettung liefert jetzt nur noch das „laufende Ermittlungsverfahren„, ein neues Schutzschild, hinter dem sich die informationsscheue OB  verstecken kann.

Informationstechnisch ein Flop, auch für das Presseamt, denn je mehr verschwiegen wird, desto mehr wird gemutmaßt und gewühlt und berichtet, von Bild.de bis Welt online.

Das WCCB und damit auch die verantwortliche Oberbürgermeisterin , die  sich – kleiner Treppenwitz am Rande – schockiert zeigte  “ von dem häufig ungehörigen Benehmen “ der Bonner Ratsmitglieder, werden vermutlich weiter in den Schlagzeilen bleiben, über den 28. Oktober, dem Tag der Stabübergabe an OB – Nachfolger Jürgen Nimptsch hinaus.

Zwar hat das Presseamt mitgeteilt, dass „niemand in der Stadtverwaltung beschuldigt“ wird, was aber nichts heißt, denn Staatsanwälte ermitteln immer in alle Richtungen.

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Bonn: Schnappt die WCCB Falle zu – Aus für Jürgen Nimptsch und die SPD?

Das Frühstück am 22. August 2009 dürfte so manchem in Bonn nicht geschmeckt haben. Der sonst mit präziser Information eher zurückhaltende Bonner Generalanzeiger titelt auf Seite eins: Kongresszentrum: Desaster drohtJuristen warnten die Stadt Bonn wegen gravierender Finanznöte vor einem Weiterbau“ .

Beim Blättern dann auf  Komplettseite 3, verfasst von 7 (!) Redakteuren,  die „volle Dröhnung“. Wo sonst die politischen Bundes- und Weltnachrichten stehen, ein Foto von Bonns teuerster Baustelle und das undurchsichtig traurige Gesicht von Man Ki Kim, Präsident und CEO von SMI Hyundai. Überschrift: Die Millionenfalle – World Conference Center Bonn: Wie aus Man Ki Kim, dem Glücksfall für Bonn“, ein Gejagter der Heuschrecken wurde“.

Das größte örtliche Lokalblatt tut nun das, was bereits in zunehmendem Maß seit vielen Monaten von engagierten Bürgern, Politikern und Bloggern gefordert worden war:

Karten auf den Tisch, mehr Information, Schluss mit der Geheimhaltung, wie hoch ist die Baukostensteigerung, wo sind die Protokolle der Sitzungen, warum die Geheimniskrämerei und die schroffe Ablehnung nach schriftlichen Sitzungsprotokollen des Unterausschusses „Zukunft Bonn“ durch Friedel Frechen vom Presseamt? Wem gehört die Betreibergesellschaft UNCC, wer hat wann was gewusst, warum schweigt SMJ Hyundai?, wo steckt Man Ki Kim? Hätte das drohende Finanzdebakel vermieden werden könne? Wann haben die Rechtsbeistände der Stadt Bonn gewarnt, wer hat davon gewusst und diese Warnung in den Wind geschlagen und wann wurde der „Point of no return“ von und mit Wissen von wem ganz offensichtlich überschritten?

Extrem wichtig für den Wahlkampf dürfte die Frage sein: wann genau wurden dem Rat und der Öffentlichkeit dieser kritische Temperaturpunkt mitgeteilt, will heißen: hat Frau Dieckmann, ihre Verwaltung und die SPDeigenmächtig“ gehandelt also präsidial („Eheleute Dieckmann, die Clinton´s vom Rhein?) , d.h.“bürgerfern“ und unrechtmäßig?

Hat man die „Chose mit gedrücktem Daumen“ weiterlaufen lassen, oder waren, wie gebetsmühlenartig von der Oberbürgermeisterin, der Verwaltung und, bei der OB Wahl – online Befragung auch vom SPD Kandidaten Jürgen Nimptsch , behauptet alle „vollinhaltlich“ unterrichtet mit im Boot? Außerdem muss folgender Widerspruch aufgeklärt werden:

Die “städtischen Juristen hätten festgestellt, lautete die Meldung aus dem Stadthaus, dass das UNCC voll handlungsfähig ist”.

Nun liest man auf der Seite 3: Die Juristen hätten die Stadt Bonn gewarnt!

Die Stadt Bonn, das sind aber die BonnerInnen, vertreten durch den Rat. Den meisten Steuerzahlern, denen die Milch im Frühstückskaffee sauer wurde, können sich aber an nichts erinnern. Die Juristen haben also ganz offensichtlich die Verwaltung, d.h. Frau Dieckmann, die Projektbeauftragten Zwiebler und Hübner und andere Projektbeteiligte informiert.

Warum kommt aus dieser Ecke keine Aufklärung? Haben die externen Rechtsbeistände der Stadt Bonn informiert, aber zu spät? Wer sind diese Rechtsbeistände? Doch nicht etwa „Linklaters„? Hat der Bonner Steuerzahler nicht ein Recht zu erfahren, wer mit seinem Geld die „gesamtstädtischen Interessen“ vertritt? Hat das Rechtsamt der Stadt Bonn, gegen das ein staatsanwaltliches Ermittlungsverfahren wegen Strafvereitelung im Amt (Az.: 338 Js 45/09) läuft irgendetwas geprüft?

Frau Zypries hatte angeblich 3 junge Juristen eingestellt. Wieviel Juristen muss der neue OB Jürgen Nimptsch einstellen, damit in allen Abteilungen im Stadthaus Recht und Gesetz wieder Einzug halten können? Gibt es im Stadthaus so wenig Juristen, weil SGB Chef Naujoks (SPD, staatsanwaltliches Ermittlungsverfahren Nr. 2, Az.: 338 Js, 53/09) wissentlich soviel Steuergelder verplempert hat, ohne dass SGB Ausschussvorsitzender Wilfried Klein (SPD) oder OB  Bärbel Dieckmann (SPD) einschreiten?

Wird die Staatsanwaltschaft Bonn etwa von der Verwaltung der SPD –  OB Dieckmann als eine Art „Outsourcing – Instrument“ missbraucht? Gibt es irgendeinen investigativen Journalisten der in der Richtung mal recherchiert hat, oder knicken alle Presseorgane der Bundesstadt ein und warten auf ein Urteil? Die einsame Meldung des GA (andere Lokalzeitungen bringen davon nichts), dummerweise eine Woche vor dem Wahltag bedeutet, hier war zuviel „Druck auf dem Rohr“. Die Sache ließ sich offenbar nicht mehr bis nach der Wahl aufschieben.  Der Grund  könnte sein:

1.) der Ankündigung des Geschäftsführers der Grünen Tom SchmidtRabatz zu machen, nachdem die geforderte Sondersitzung erst auf die lange Bank geschoben worden war und dann wegen der nun verständlichen Zugeknöpftheit der Verwaltungschefin Dieckmann zu erneuter Frustration Anlass gab. Die OB samt Verwaltung ging in die Offensive, weil man nicht unter Zugwang sein wollte: keine Aufgabe der Informationssteuerung!

2.) dem Druck der Informationen aus dem Internet, die sich um die Google Seiten von Bärbel Dieckmann und dem WCCB anlagerten und weitere milde Beschönigungen und grobe Desinformationen unmöglich machten. Bonner Online Insider und Agenturen stellten mit Hilfe ihrer technischen Möglichkeiten fest, dass eine Umkehrung des Informationsflusses stattfand: während bei zunehmender Problematik des WCCB Projektes zunächst Internetbenutzer, Blogger und engagierte Bürger und Parteien gegen das Informationsmonopol von Lokalpresse und Verwaltung ankämpften, bzw. zusätzliche Informationen „einspeisten“, geriet  bei steigendem Interesse der Bevölkerung an dem WCCB – Desaster das Presseamt immer mehr unter Druck und produzierte eine Beruhigungspille nach der anderen, vorrangig im Bereich der Bonner Baustellen:

Schulbaustelle begonnen, Teerdecke fertig,  Bonner Deich paletti und die Nordseite der Kennedybrücke: wusel wusel, wurstel, wurstel… Ende offen, was völlig normal ist. Auch Friedhelm Naujoks (SPD) musste beim Melbbad lernen, dass seine pervertierte Auffassung„politische“ Termingarantien zu geben, nichts wert ist. Wichtigste Pflicht ist mängelfrei zu bauen, unter Berücksichtigung von Kosten und Terminen. Weil das eben im SGB anders läuft (teurer politischer Dienstleistungsbetrieb der Frau Dieckmann ), gibt es diese „Dauerbrenner„, und alle Lehrer stöhnen über das Chaos des „Saumäßigen“ Gebäudemanagements Bonn, Kürzel: SGB.

Die sonst vollmundigen Auftritte des schwer belasteten SPD – Mannes Naujoks, der jetzt wieder mal die Legionellen am Hals hat, wurden offensichtlich wegen  des Wahlkampfes zurückgefahren. Mit der Meldung über die  „Millionenfalle“ des WCCB  verschiebt sich nun die Ausgangslage im Wahlkampf.

Aus der geplanten reinen Personenwahl, ohne SPD – Parteilogo wie damals bei Frau Dieckmann mit Bonner Kussmund wurde jetzt „Profi“ (von was?) Jürgen Nimptsch, umgeben von vielen SPD Schlau – und Oberschlaubergern und mit Frau Dieckmann „ihrem Chefsachenprojekt“ . Der „Profi“ Jürgen Nimptsch (SPD) muss also langsam thematisch Stellung beziehen. Das gelang ihm bisher nicht recht.  Beim OB Wahlforum online am 22.07.2009 bleibt er unbestimmt, verteidigt die PPP Lösung und behauptet, „die Stadt habe vor der Frage gestanden, betreiben wir das Kongresszentrum selbst, oder suchen wir einen privaten Investor?“  Der Rat habe sich mit großer Mehrheit für die zweite Lösung entschieden (weil es keine andere Wahl gab), Nimptsch will aber auch sagen: alle sind es gewesen!

Das Problem verkürzt Jürgen Nimptsch – damals jedenfalls –  analog Stadtsprecher Friedel Frechen zu einem „Rechtsstreit der Besitzverhältnisse“ auf den „die Stadt keinen Einfluss hat“. Die Stadt selbst, will sagen Frau Dieckmann, hat sich das aber alles selbst eingebrockt!

Kein Wort davon, warum es zu diesem Streit der Besitzverhältnisse kam, haben die Verantwortlichen geschlafen, sind sie betrogen worden, war es der falsche Investor, und was ist mit der Bürgerknete?

Bei Herrn Nimptsch keine Angaben, stattdessen ähnlich wie bei Martin Schilling, Geschäftsführer von Kreativ Konzept, mit Bureau im Convention Center im rheinraum – online Kommentar: „Das WCCB muss fertiggestellt werden“ (wie denn). „Darum habe ich auch kein Verständnis für diejenigen, die damals mitgestimmt haben“ (Schuldzuweisung), „aber angesichts der aktuellen Differenzen zwischen den Investoren das Projekt jetzt schlecht reden“ (gehört jetzt auch dazu der GA?).

Jürgen Nimptsch hofft weiter auf eine Einigung der Investoren untereinander (was nun mit ARAZIM ein Ritt über den Bodensee ist) ohne zu wissen, was da auf die Stadt Bonn zukommen könnte. Er behauptet der Heimfall sei die „ultima ratio“. Dieser dürfe nicht zum falschen Zeitpunkt eingeleitet werde. Leider Fehlanzeige: das könnte Schadensersatzansprüche auslösen, weil die Stadt Bonn selbst mehrfach gegen den Projektvertrag verstoßen hat. Was schon vor vier Wochen mehr als dürftig war (Wertung Kompetenz: 2,44 und Zustimmung 2,33, jeweils unter 50%) und wenig kausale Verkettungen aufzeigte  ist nun hinfällig.

Herr Nimptsch, der beharrlich die Verantwortungsfrage ausklammert, muss sich bis Montag bei der letzten Runde etwas anderes einfallen lassen. Ganz wichtig, weil nun die letzte Woche vor dem Kommunalwahlkampf in NRW beginnt: wieviel hat die „Bonnpartei“ SPD gewusst? Wie lange und wie oft wurden in falscher Solidarität zur verantwortlichen OB und Verwaltungschefin Bärbel Dieckmann den BonnerInnen verbale Valiumpastillen verabreicht  a) durch den Bonner SPD Fraktionsvorsitzenden Wilfried Klein und b) durch den SPD Sprecher Martin Schilling.

Wichtig auch: warum wurden teilweise deutlich desinformative „Verlautbarungen“ durch das Presseamt der Stadt Bonn herausgegeben, die brav, ähnlich wie bei früheren nicht glatt verlaufenen Projekten vom „Hofberichterstatter“ des Bonner GA übernommen wurden. Auf der opulenten GA Seite 3 steht auch irgendwo, dass Pressesprecher Frechennur seinen Job gemacht hat„. Herr Frechen ist Angestellter der Stadt und das Sprachrohr von Frau Dieckmann. Wenn man wichtige Dinge einfach nur übernimmt oder garniert, hat man dann als freier oder angestellter Journalist auch seinen Job gemacht?

Es ist nicht der Zeitpunkt der Schadenfreude, die SPD Wirtschfaftsfachmann Martin Schilling denjenigen plump unterstellt hat, (siehe seinen Kommentar unter dem rheinraum- online Artikel) die vorsichtiger und wachsamer waren als die SPD – Durchhaltetruppe, sondern die Stunde der Risikoabwehr – wenn es nicht zu spät ist – denn die Handlungsmacht liegt schon längst nicht mehr bei der Stadt Bonn. Genau das war aber noch am 09.05.2009 den Lesern des GA mit: Stadt zieht beim WCCB die Zügel anvorgegaukelt worden.

Auch andere Meldungen zum Zweitinvestor und „Konzern“ Honua mit dem „Boss“und „Präsidenten“ Andrew Yang aus Honolulu hätten bei sorgfältiger Recherche nicht gebracht werden dürfen. Der nun „ausführliche“ Bericht des GA steckt dann auch voller Entschuldigungen und nachgereichter Erklärungen, nicht nur für die Verantwortlichen, sondern auch für die eigene Tendenz, eine Art „Regierungsberichtserstattungsorgan“ der Verwaltung Dieckmann geworden zu sein.

Sensible Naturen hatten das schon bei der Diskussion um den Bahnhofsvorplatz bemerkt. Indiz für die etwas andere Rolle des GA ist auch der Tageslängenvorsprung vor anderen Presseorganen wie Kölner Stadtanzeiger (keine WCCB Meldung) und Kölnische Rundschau (nichts aktuelles) sowie die Veröffentlichung am Samstag, um den Vorsprung zu halten. Vorsprung hin oder her,  deutlich festzustellen ist die Geschichtsklitterung im Sinne der Verantwortung: alle haben das WCCB gewollt, was nicht richtig ist, denn es hat viele warnende Stimmen, z.B. im Februar 2009 (!) vom BonnerBürgerBund (BBB), den GRÜNEN und den LINKEN gegeben.

Außerdem hätten alle  alles gewusst, was erst recht nicht richtig ist, denn es hat auf Grund des „Desinformationsmanagements“ von Stadtsprecher Friedel Frechen und der Verwaltung wütende Proteste von Parteien, Stadtverordneten und Ratsmitgliedern gegeben, die alle ohne Mühe im World Wide Web, das (fast) nichts vergisst, wiederzufinden sind.

Der Hinweis des Generalanzeigers auf Seite 3: „Wer das Gras wachsen hört und zuvor die vier Klicks gemacht hat, könnte sehr skeptisch geworden sein“, ist völlig irreführend, denn halbwegs gebildete Bonner BürgeInnen mussten sich nicht auf den Boden legen, sondern nur die Widersprüche und die subtile Meinungssteuerung vom Presseamt und der SPD mit den Printmedien abgleichen. Da war soviel mannshohes Gras, dass viele kritische Geister den PC als „Rasenmäher“ benutzten und durch Vernetzung der „vorgeschobenen Bonner Beobachtungsposten“ ergab sich ein Gesamtbild, das genauer, aber nicht deckungsgleich war mit dem gewollten Bild der herrschenden Verwaltung und der SPD.

Je größer die Diskrepanz zwischen den Fakten und Informationen aus dem Netz zu den Pressemeldungen und -mitteilungen war, desto größer die Empörung, in welchem Umfang in Bonn dem Normalbürger nette Meinungen über das Großpropjekt verkauft wurden.

Eine ganz frühe Entdeckung, war, allein beim Lesen der SMIN Hyundai Websites, dass etwas mit der Firma SMI Hyundai nicht stimmen konnte:  zuviel Seifenblasen und Phantasieprojekte, zu viel Durchschleusen von hohen Persönlichkeiten durch den ehemaligen Plenarsaal, u.a. hochrangige Politiker wie Frank – Walter Steinmeier und Angela Merkel, mit denen dann SMI Hyundai weltweit PR betreiben konnte.  (Hinweis: die SMI Hyundai Webseite mit F.W. Steinmeier wurde gelöscht. Darüber gibt es einen eigenen englischen Beitrag. Hier eingestellt wurde ein späterer Bericht des Bonner GA mit einen Foto, auf dem der ehemalige Außenminister gut zu erkennen ist).

Dieser Personenkreis ist aber nicht zu SMI Hyundai gekommen. Die  Man – Ki Kim – Truppe hatten quasi mit dem alten Plenarsaal nur den „Korridor“  übernommen, auf dem diese Begnungen stattfinden konnten.  Außerdem zuviel Eigen – PR , Businessrummel und soap opera – education . Parallell laufen Veranstaltungen größerer und kleinerer Art über das Convention Bureau des Martin Schilling (SPD). Der taucht auch mal auf, auf Grossleinwand, örtliche PR Strategen, Sponsoren, Rechtsanwälte und IHK, Unternehmen wie Fed Ex und Bonn Airport geben sich die Klinke. Höhepunkt das „Schöne Fest“ mit Haupt- und Dauersponsor Marc Asbeck (MAG), beworben durch Kreativ Konzept des Martin Schilling, Ratsherr, Unternehmer und „Ver-linker“ für den das Wohl der Stadt eine große Bedeutung hat.

Und das Spielen auf der Automobilkonzernklaviatur, leicht durchschaubar, ein Projekt von Hong Architekten in Offenbach: New Headquarters  Hyundai – Motor – Europe, 2005 – 2006 , sonst auf Google: nur 2 Klicks . Täuschen konnte man damit keinen! SMI Hyundai benutze also ein bestehende Infrastruktur für wenig Geld und machte damit weltweit Reklame: Partner von Bonn, Partner der BRD, Partner der UN, Partner of the Wörld, alles mit einem Wörld – Konferenzzentrum, das heute eine Baustelle ist. Kein Wort auf den HMI Hyundai Seiten von Günther Behnisch oder Yes Architecture, alles verschluckt, Bonner Geschichtsfraß…

Kombiniert mit dem Zugeständnis der örtlichen UNCC  Geschäftsführung (Frau Lenz),  dass Konferenzzentren weltweit rote Zahlen schreiben, egal ob mit oder ohne Autos an Stahldeckenträgern und sich Hotels, so ein Branchenkalauer „erst nach der dritten Pleite rechnen“ erschien bei Aufnahmeverweigerung der Valiumtabletten kein rosiges Bild der Zukunft, sondern eher ein Menetekel an der Wand.

Für baufachlich Kundige, unschwer zu erkennen, die merkwürdige SMI “ non – automotive“ Personalunion aus Investor, Betreiber und Generalplaner, sicher ein Grund warum die Baukosten unkontrolliert ins Unermessliche wuchsen.

Architekt und Generalplaner Young –  Ho Hong 2006 schon mit Kim und Bärbel Dieckmann auf der MIPIM in Cannes, taucht dann auch noch bei SMI Hyundai auf dem Board als „European Director“ auf. Was der alles kann, alle Achtung!

Bis heute weiß man auch nicht, ob Hong sich nun zurücknimmt mit den Baukosten, oder ob das fröhlich soweitergeht mit dem Geldausgeben anderer Leute?

Hätte da SPD – Mann,  SGB Betriebsleiter und „Gebäudemanager“ Friedhelm Naujoks, nebenher mit dem Baucontrolling für das WCCB beauftragt nicht Alarm schlagen können? Hat er nicht! Warum? Er hat nichts anderes gemacht als Rechnungen abgezeichnet, sagt der GA, also unschuldig!

Für diese horrend wichtige Aufgabe des Bau- und Finanzcontrolling war im Mai 2007 auf Betreiben seiner Schutzpatronin  Bärbel Dieckmann ein sattes Zusatzsalär ausgehandelt worden. Muss der Genosse nun zurückzahlen? Wird ihn Genosse Nimptsch dazu zwingen, falls er Oberbürgermeister werden sollte, oder muss der Rat den Genossen Nimptsch bald dazu verdonnern den SGB Pseudomanager hinauszuwerfen, sollte der tatsächlich noch Oberbürgermeister werden wollen unter diesen Voraussetzungen?

Immerhin glauben wir Bärbel Dieckmann: ohne Herrn Naujoks wäre die Baumaßnahme viel teurer geworden  („Et hätt noch schlimmer kumme künne“ = sog. Rheinisches Notstandsgesetz/siehe Anmerkung am Ende des Artikels). Was stimmt denn nun? Sinken Baukosten, wenn man nur Rechnungen abzeichnet? Schwindelt Frau Dieckmann, oder ist der GA falsch informiert? Für wie dumm wird der mündige Bürger eigentlich gehalten?

Auch etwas anderes stößt auf: noch immer hat niemand erläutert, welche Doppel – Rolle dieser Christoph Penderok eigentlich spielt, von dem auch im „Netz“ nichts zu finden ist, außer dass er bei SMI Hyundai angestellt ist/war. Immerhin darf er sich ausführlich im Bonner GA verbreiten, erklären, wer hier am Werk ist und wie man die „Böse Klatsche“ des Landgerichtsurteils elegant verarbeitet. Seine Null – Aussage: “ Kein neuer Sachstand“ ist nicht nur frech, sondern deckungsgleich mit der Position von Stadtsprecher Frechen: die drohende Wolkenwand wird weggelogen!

Zur Belohnung darf dann Christoph Penderock beim „Schönen Fest“ mit der Projektkoordinatorin Evi Zwiebler plauschen. Noch am 06. 05.2009 wurde in großer Aufmachung im GA auf Seite 13 (Aha!) mitgeteilt, dass beim WCCB „Keine Spekulanten am Werk“ seien, ein sehr schnell entdeckter Trugschluss. Hätte Journalist „ly“ nicht mehr herausfinden können. Sollte er das nicht? Reicht die Mitteilung, das Herr Penderock damals etwas glaubte? Sollte der GA das glauben, was andere glauben? War Penderock zu dem Zeitpunkt „Doppelberater“ oder was? Hätte nicht stutzig machen müssen, dass Penderock an Man Ki Kim „vorsichtig“ Kritik übte? Ist das loyal gegenüber seinem Chef ? Für wen hat er da gesprochen? Für Honua, für SMI Hyundai (dort taucht er auf der homepage auf) für beide oder nur für sich?

Diese Art der Aufarbeitung wird nun weitergehen und droht, kurz vor der Wahl zu einer richtigen Schlammschlacht zu werden, denn egal ob in der Verwaltung oder in der SPD , Flagge zeigen ist nicht. Die im GA Bericht mit in die Verantwortung Gezogenen, werden sich ebenso vehement wehren, wie damals, als Frau Dieckmann die Katze aus dem Sack ließ, ein Dürrenmattsches Trauerspiel : alle sind es gewesen, aber keiner hat etwas gewusst!

In diesem nun beginnenden Suchspiel bleibt zu klären:

a) die Hintergründe zu ARAZIM Cyprus. Der Muttekonzern ist in Ramat Gan Israel beheimatet.  Ist Zypern eine ähnliche steuerliche Fluchtburg wie Guernsey, wo die zuviel bezahlten Mietgelder von Terra Heimbau hinfliessen, aber nicht mehr zurückgeholt werden können. Sitzt die „Heuschrecke“, auf die der arme Herr Man Ki Kim hereingefallen ist und die dringend Nahrung benötigt eventuell selbst in der Heuschreckenfalle der RBS? Welche Auswirkungen hätte das auf  das WCCB ? Wird jetzt eine Art think – tank von wirklichen Fachleuten gebildet, die den Plan B konturieren, so wie von den Grünen gefordert.

b) wer ist verantwortlich für die Überschreitung des point of no return? Welche Fakten waren bekannt. Wer, wenn überhaupt, hat SMI Hyundai durchleuchtet? Hat es wirklich niemanden gegeben, der das lächerliche Münz- Sonderdruck – Event des Herrn Man Ki Kim durchschaut hat? Waren wirklich alle „high“ von dem Glücksfall, oder nur Frau Dieckmann nebst Anhang? Hat irgendjemand mal ins Internet geguckt, oder gucken lassen, Herr Hübner, Frau Zwiebler, und festgestellt, dass es da ganz merkwürdige Fundstücke über die Aktivitäten von SMI Hyundai in Libyen gibt,  zwar nicht gekennzeichnet, aber äußerst aufschlussreich sind,  mit Luftfotos von Tripolis.

1. former office of SMI Hyundai in Libya (neben Saraya Cafe) und

2. another former office of SMI Hyundai in Libya (nördlich des Psychiatrischen Hospitals) (Hinweis:  (auf edit info gehen, dann wird die Karte aktiviert) Kernaussage: „The company was responsible for defrauding the Libyan government of multi-millions of dollars by falsely representing to perform contract construction works for the ODAC valued at approximately $5 billion. When the first contract payment was received from the government, the principals absconded and fled back to their safe-countries in Germany, Korea and Dubai. The company was underwritten by the psuedo-American company called SMI (controlled by chairman M.K. Kim, a Korean national) and the Korean partner Hyundai RNC.“

Jetzt sind nicht nur Englischkenntnisse, sondern Spürsinn gefragt. Ist das ein frustrieter ehemaliger Mitarbeiter, der Man Ki Kim schaden will, oder ist das ein ähnliches Verhaltensmuster der Firmenbosse von SMI Hyundai, wie in Bonn exekutiert? Warum spaziert  Man Ki Kim unbehelligt in Tripolis herum : „But I´ve saw Mr. Kim two days ago. He still living inTripoli and managing the branch of  Hyundai. If he accused by fraud as what you said, so how he can moves in without restrections in Libya?“ Und wer zur Hölle ist Peter Gruling mit diesem furchtbaren Englisch und wann war vor 6 Monaten?

Wenn sich nichts beweisen lässt, hilft die sog. Plausibilitätskontrolle: das unseriöse Verhalten aus Not, oder aus Gewohnheit bei Man Ki Kim ist unstrittig. Der Generalanzeiger tendiert, wie Herr Penderock zu der Notlage, bzw. der „Verzettelungstheorie“ von Man Ki Kim bei mehreren Projekten (siehe Websites).

Auch die „Blendwerktheorie“ hat etwas für sich. Nicht nur Frau Dieckmann und die Projektkoordinatorin Zwiebler und der Projektbeauftragte  Hübner waren von der Sache überzeugt. Weil sie es waren (derr GA zu Hübner: „außerordentliche Professionalität“) konnte/kann sich SMI Hyundai als seriöser Partner von Bonn und quasi der Bundesrepublik Deutschland andienen.

Das zeigen die Webseiten sehr deutlich und natürlich taucht auch Ali Ibrahim Dabaiba auf, Chairman der Organisation die oben, im englischenText erwähnt wird.  Großes „Familienfoto“ vor dem Bauzaun des WCCB mit dem Firmenschild des „Automobilkonzerns“ SMI Hyundai, pardon der Construction Company vom RheinRiver (Diese Webseite ist inzwischen auf der sich ständig verändernden Homepage von SMI Hyundai verschwunden. Die Vergangenheit des Konzerns wird so gesteuert, aber so manches lässt sich aber als „Cached Version“ aus dem Netz wiederbeleben, siehe auch Ergänzung als Kommentar, Stand 07.07.2010)

Auch der Workshop in Libyen mit „experts“ ist zu sehen und die Grundsteinlegung des offenbar geplatzten ODAC Projektes darf auch nicht fehlen Um genügend Durchsatz zu haben – läuft alles super! – wird auch das Berliner Büro des Generalplaners und Architekten Hong an den Rhein gekarrt und als SMI Hyundai „Branch“ deklariert.

Zum Schluß noch eine verwegene, aber plausible Theorie: weil  in Bonn in der Verwaltung in Teilen scheinbar weniger Präzision als Bekanntschaft (Sportverein, Schule, Karneval) oder Parteizugehörigkeit zählt („Letzter Aufruf für Obermöhn Evi Zwiebler, Amt für Bürgerdienste,  für den Flug nach Seoul, bitte…“) und weil geltendes Recht bis hin zur Personengefährdung von Schulkindern salopp gebeugt und dann vertuscht wird und weil sich das so eingebürgert hat, in den letzten 14 Jahren, scheint die Sensibilitätsschwelle für ungewöhnliches Verhalten von Geschäftspartnern, nach unten gerutscht zu sein.

Wie Gymnasiallehrer Jürgen Nimptsch, der bereits von Benedikt Hauser (CDU) der Faktenverbiegung gerügt wurde , mit diesem Verwaltungs- und Parteiballast umgehen will, ist nicht zu erkennen.

Ein schweres Erbe für jeden neuen OB hinterlässt Frau Dieckmann allemal, trotz der positiven Umstrukturierung von Bonn.

Vielleicht war alles zu wenig strukturell durchdacht. Nun droht auch noch das Festspielhaus in den Sog zu geraten. Woher soll all das Geld kommen? Man Ki Kim sei ein Glücksfall für Bonn, sagte Frau Dieckmann: Lotterie gewonnen, Sieg auf der ganzen Linie, unerwartet, doch noch, Aufatmen und dann Augen zu und durch! Der Milliloneneinsatz für das Lotterielos wurde zunächst von der Sparkasse und muss dann, wenn alles schief geht, vom Souverän, dem Steuerzahler übernommen werden!

Glücksfall heißt aber auch: man hat nichts erarbeitet, zu wenig gesteuert, zu wenig überprüft. Der Verkehr im ehemaligen Regierungsviertel, die Veränderung der Hotellandschaft, die wirtschaftliche Vernetzung der beiden Uferseiten, die Auswirkungen für den Bonner Bogen. Was passiert bei Baustopp und ungeklärter Rechtslage dann rechtsrheinisch? Können die Bauarbeiter des „sweat shops “ Kameha Grand Hotel nun Brotzeit machen? Das „Kettenfahrzeug„, ursprünglich ein einfacher U – förmiger Wettbewerbswürfel von Architekt Schommer, nun innen auf vermutetes Weltniveau gequält, noch weniger als vorher mit Aussicht auf Rendite?

Freuen sich jetzt die anderen Hoteliers, weil der erwartete „Preiskrieg“ (Zitat Bürgermeister Hauschild, FDP) erst einmal nicht kommt?Immerhin hatte Rödl und Partner in der „Plausibilisierung“ des Businessplanes der WCCB – Management GmbH geschrieben:“ Mit Inbetriebnahme des Kameha Grand , des Ameron sowie des Steigenberger IC findet 2010 in Bonn ein beträchtlicher Aufbau der Hotelkapazitäten im gehobenen Marktsegment statt. Der Kapazitätsaufbau beträgt 46,5%, d.h. es stehen jahrlich 263.000 Zimmer zusätzlich zu Verfügung“.

Haben Frau Dieckmann (SPD) und die Verantwortlichen in der Verwaltung das Projekt als Gebäude oder als städtebaulichen Baustein begriffen.

Wieviel kostet es, wenn der auch nur temporär wegbricht? Fast könnte man wieder Wilfried Klein (SPD) zitieren: „Kein Chance ohne Risiko„. Ob er sich an seinen flotten Spruch im Rahmen der politischen WCCB – Aufklärung erinnert?

Vermutlich wird vielen BonnerInnen ganz mulmig bei soviel Risiko, aber nur Mut , das WCCB wird nicht in Frage gestellt, sagt Martin Schilling (SPD), und schmeißt eine Super – Gau Nebelkerze. Die Frage ist nicht ob, sondern wie und wer das bezahlt!

Et hätt noch emmer joot jejange (3), diesmal vermutlich nicht, denn bei dem Kasperletheater der Man Ki Kim Truppe hat leider keiner gefragt: Wat soll dä Quatsch? (9).

Das Eigeninteresse am großen Rad zu drehen war offenbar über – bordend, deshalb hat der WCCB – Dampfer nun Schlagseite (Anmerkung für Aliens: (3) = Artikel 3 und (9) = Artikel 9 des Rheinischen Grundgesetzes).