Kamen so die Hedgefonds in unser Land?

Ich habe Annemarys und Veras Beitrag gelesen und er hat mich an das offizielle Protokoll (PDF) einer  Bundestagssitzung vom 07.11.2003 erinnert, welches mich damals ziemlich gewundert und später erschüttert hat.

Gerade habe ich es gefunden.
Hier klicken: http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/15/15073.pdf

Auf Seite 6330 ruft Bundestagsvizepräsidentin Dr. Antje Vollmer mit folgenden Worten die Tagespunkte 19a und 19b auf.
19a:


Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung

eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes

zur Modernisierung des Investmentwesens und

zur Besteuerung von Investmentvermögen

(Investmentmodernisierungsgesetz)

– Drucksachen 15/1553, 15/1671 –
……….
Beratung der Beschlussempfehlung und des Berichts

19b:

des Finanzausschusses (7. Ausschuss)

– zu dem Antrag der Fraktionen der SPD und des

BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN

Finanzplatz Deutschland weiter fördern

– zu dem Antrag der Abgeordneten Dr. Michael

Meister, Heinz Seiffert, Leo Dautzenberg, weiterer

Abgeordneter und der Fraktion der CDU/

CSU

Förderung des Finanzplatzes Deutschland

– zu dem Antrag der Abgeordneten Dr. Hermann

Otto Solms, Hans-Joachim Otto (Frankfurt),

Dr. Andreas Pinkwart, weiterer Abgeordneter

und der Fraktion der FDP

Finanzplatz Frankfurt stärken

– Drucksachen 15/930, 15/748, 15/369, 15/1296 –

Berichterstattung:

Abgeordnete Lothar Binding (Heidelberg)

Leo Dautzenberg

Interfraktionell ist für die Aussprache eine halbe

Stunde vorgesehen. – Ich höre keinen Widerspruch.

Dann ist das so beschlossen.

Ich eröffne die Aussprache. ………….


Und von da an geht es dann los.
Wurde mein ehemaliger Arbeitsplatz in der sogenannten „Automobilzuliefererindustrie“ auf dieser Grundlage so hochgradig gefährdet, dass „Abwrackprämien in Höhe von 5 Milliarden Euro“ erforderlich wurden, um diesen Wahnsinn aus dem „Investitionsförderungsgesetz“ wieder auszugleichen?

Ich gebe „ Annemary und ihrer Freundin Vera“ durchaus recht.
Das Gesetz haben sogenannte „Externe“ geschaffen.
Externe, die sogar aus der „Bankenwelt“ abkommandiert wurden, um dem „Gesetzgeber“ bei der Formulierung dieses Gesetzes vorbehaltlos und selbstlos, unparteiisch und ausschließlich im Interesse unserer BRD zu unterstützen.
Die Externen hatten natürlich nicht die Interessen ihrer Arbeitgeber und deren Kunden im Kopf.
NEIN, wie denn auch?
Diese Interessen gab es damals nicht, denn vorher war ihnen dieser Sektor der „Festplatte“ gelöscht worden. Derartige Interessen haben die Externen auch heute nicht.
Nach getaner Arbeit gingen die Externen wieder zurück zu ihrem alten Arbeitgeber und ließen eine Rücksicherung ihrer früheren und zwischenzeitlich ausgeblendeten Firmeninteressen vornehmen.

So funktioniert das.

Will mir da vielleicht jemand unterjubeln, dass dies nicht im Sinne unseres Volkes und unseres Landes geschehen ist und immer wieder geschieht?
Bei uns werden die Bürger nämlich von allerhöchster Stelle durch ihre frei gewählten Volksvertrteter vor Unsinn und Unbill geschützt.
Basta!

Wo sind die Verantwortlichen von damals?
sind sie vielleicht noch im Bundestag und schmieden an den Rettungsplänen, um uns neuen Unsinn ums Maul zu schmieren?
Wieder mit Hilfe von außen?
Weil unsere Volksvertreter evtl. einfach nicht schlau genug dafür sind, sich aber trotzdem an Dinge heranwagen, die sie einfach nicht verstehen und deren Folgen sie deshalb weder ahnen noch ansatzweise vorhersehen können?

Wie sollen WIR das dann verstehen?

Wurden Firmen u. Arbeitsplätze so simpel vernichtet?

Mussten wir deshalb die externen Banker mit unseren Steuergeldern retten?

Unfassbar!

Oder?

Stankiewicz wird verklagt! Aber die Frist läuft bald ab!

Gottlob gibt es doch noch eine aufrechte Schar echter „Männer“ in Niedersachsen, die sich nicht alles gefallen lassen und ihre Rechte verteidigen.
Nur Mut.
Denkt an den baldigen Fristablauf von 3 Wochen nach der Kündigung!
Würde mich sehr freuen, wenn auch ich noch den einen oder anderen Kämpfer wachrütteln kann.
Macht Euch auf, Ihr würdet es später sonst 100%ig bitter bereuen.
Holt Euch wenigstens Eure Abfindungen.
Verschenkt nichts an die Heuschrecken, scheucht sie!
Wollt Ihr, dass Insolvenzverwalter und Geschäftsführung sich vor Freude über Eure „Schüchternheit“ die Hände reiben?
Macht Schluss mit dem Märchen, dass die da oben sowieso machen können was sie wollen.
Ihr seid es Euren Kindern und Frauen schuldig, dass Ihr es wenigstens versucht.
Lass Dich nicht hängen. Es ist auch deine BRD!

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Pleite, Bankrott, Konkurs, Insolvenz, „Ticket für die Zukunft“


Der Insolvenzverwalter lässt verlautbaren, dass der Automobilzulieferer und Fahrzeugausstatter Karmann in Konkurs geht, um sich zu sanieren.
Gleiches haben wir von Märklin, Henniges, ATU, Stankiewicz, Qimonda und …… gehört.

Wir erinnern uns: „Münchhausen zog sich am eigenen Schopfe aus dem Sumpf heraus“.

Wird die Sanierung schwieriger Firmen ab 2009 nur noch in dieser Art durchgeführt?
Das könnte doch bedeuten, dass die Branche der Wirtschafts- und Betriebsberater wohl oder übel als nächste nach einem umsatzrettenden Konjunkturprogramm rufen wird.

Früher waren es die „armen Schweine“, heute sind es die Geschäftsführer namhafter Unternehmen, die sich auf den Weg zum Konkursgericht gegeben.
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Stankiewicz entlässt 25% der Mitarbeiter

….. mit der Begründung, dass es dadurch für den Konkursverwalter einfacher wäre einen neuen Investor zu finden.
@ So schreiben auto.de und motorsport-total.com am 24.03.2009 in gleichlautenden Onlinenachrichten [ hier klicken und lesen oder hier].

Und ich nahm an, dieser immer wieder zitierte Investor stünde schon längst vor der Tür und würde sich mit anderen um den besten Platz drängeln.
War das früher Gesagte etwa gelogen?
Das kann ich mir bei dieser seriösen Firmenleitung gar nicht vorstellen.
Oder soll die verschlankte, attraktivere Stankiewicz den lippenleckenden Heuschrecken vielleicht als leicht zu habendes, gefügig gemachtes und williges Schnäppchen und leichte Beute auf dem Firmenstrich  präsentiert werden?

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OPEL, Schaeffler und nun auch noch die Freiberufler

Am laufenden Band steht der Chef von EU-OPEL/Vauxhall in Berlin, klopft an eine Tür und preist das „doch so tolle Unternehmen“ wie Sauerbier an (oder er lässt stehen, lässt klopfen, lässt lobpreisen).
Es ginge um eine deutsche Tradition und um 25.000 direkte und womöglich 50.000 Arbeitsplätze in unmittelbarer Nähe.
Unser junger Wirtschaftsminister Dr. Guttenberg soll sich doch nicht so sperren und einfach mal drauflos „stützen“. Ansonsten scheint sich ja niemand für OPEL wirklich zu interessieren. Oder gibt es da einen Investor, den ich übersehen haben sollte?
Na, da bleibt doch wohl nur die zu allem Unsinn schweigende Mehrheit unserer BRD.
 
Die  bislang wohl mit Recht auf Ihre Firma stolze Frau Schaeffler ist gestrauchelt. Wie verrückt hat sie um die Continental Reifenherstellung gekämpft. Wie es eben nur eine Frau fertig bringt. Auch sie drückt sich immer wieder Weiterlesen

Meine Frage zur Pleite „Stankiewicz, Celle“

Ich bin betroffen (zu tiefst und wirtschaftlich) und mir geht immer wieder eine Frage durch den Kopf:
Die von der Finanzkrise schwer angeschlagenen Banken werden als systemisch wichtig angesehen und als Öffentliches Interesse eingestuft.
Die dort verantwortlich arbeitenden Vorstände und schlafenden Aufsichtsräte genießen den Schutz der Politik, die sich selbst als „in Wirtschaftsfragen nicht kompetent“ einstuft.

OK. Das habe ich kapiert!

Aber was ist mit meinem Arbeitsplatz? Weiterlesen

Insolvenzverfahren gegen Stankiewicz ist jetzt klare Sache

Kein Geheimtipp, sondern gerade im Radio gehört.
Stankiewicz hat jetzt ein korrektes Insolvenzverfahren an der Backe.
 
Der Insolvenzverwalter hat inzwischen alles zusammengerechnet, die Überschuldung testieren  und ein Bild von der Perspektivlosigkeit der aktuellen Geschäftsführung machen können. Auch die immer wieder aus der Luft herbeizitierten möglichen Geldgeber und die erhofften, dem hilflosen Investor in der Not beistehenden, Bürgen sind offenbar wirklich nur Schall und Rauch – zumindest aber lustlos; die Firma, selbst mit einer ebenfalls schwerstkranken Mutter gehandicapt, in der derzeitigen Konstellation offenbar chancenlos und ein Fall für die Intensivstation.
Der Insolvenzverwalter hatte Weiterlesen

Stankiewicz macht eventuell doch weiter?

Ich habe heute die „brandheiße“ Nachricht eines Bekannten aus Frankfurt erhalten.
Thema „Stankiewicz macht eventuell doch weiter?
Voller Freude wollte Euch dies nicht vorenthalten.
Kaum konnte ich meine Meldung auf meine-deine-unsere BRD sehen, kam auch schon der Haken an der Sache: „Eine Ente„.
Peinlich!!!
Entschuldigung, da bin ich wohl ziemlich ins Fettnäpfchen getreten und gleich ausgeruscht.
Passiert nicht wieder.
:!: Eure Sarah Thustra aus Ovelgönne

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 Sarahs Irrtum

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Stankiewicz’s einzige Gesellschafterin ist auch pleite

Wer mag da eigentlich noch an Rettung des Autozulieferers Stankiewicz glauben?

Die Gesellschafterin „Gimotive GmbH“ ist ebenfalls bereits über den Rand der Klippen gefahren worden und hat vor 14 Tagen Insolvenz angemeldet.

Siehe „Insolvenz-Ratgeber“:
http://www.insolvenz-ratgeber.de/article/1178/2009/01/13/gimotive-folgt-der-stankiewicz-gmbh-in-die-insolve/

Parallel dazu will die Geschäftsführung Weiterlesen

Verabschiedet sich Stankiewicz womöglich als Stinkiewicz?

Die „Cellesche Zeitung“ schreibt am 05.01.2009 im Lokalen aus der Samtgemeinde Wathlingen über den Dreck vor der eigenen Haustür und gibt Bedenkliches zum Besten:
„Da hat doch die früher tüchtig Gewerbesteuer zahlende „Stankiewicz“ ihren Dreck auf einer der beiden Mülldeponien abgeladen.“
Aber was tun?
Der holländsiche Investor war nicht in jedem Fall gegenüber der Conti der Dumme. Als er Stankiewicz kaufte, lehnte er das Grundstücksgeschenk „Neue Aue“ westlich der B3 mit der darauf befindlichen Deponie dankend ab.

Das war sogar ihm zuviel des Guten, denn er wollte Stankiewicz ja nicht ewig behalten und ihm war klar, dass ihm niemand eine Firma abkaufen würde, die bis zum Halse im eigenen Dreck stünde oder stinkende Altlasten hinter sich herziehen würde.

Sollen sich die Bürger doch mit dem Grundstückeigentümer „Conti“ (auch ein Autozulieferer) auseinandersetzen.
Vielleicht ist diese Idee aus heutiger Sicht (nachher ist man immer schlauer)  ja auch gar nicht so dumm, denn „Continental“ ist bislang nicht als eine „alles kahlfressende Heuschrecke“ bekannt geworden.

Link: http://www.cellesche-zeitung.de/lokales/wathlingen/348948.html
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