„Superstar Johannes Heesters“ alias Graf Danilo hört auf

Bürger's BeitragIch glaube, er hat mich mein ganzes Leben begleitet, meine Großtante mochte ihn, und ich habe manchmal darüber nachgedacht, ob mich dieses biologische Ausnahmetalent noch überleben würde.
Seit ich seine Karriere „begleite“, stelle ich fest, dass ihn auch immer mehr andere Künstler nachmachen. Da gibt es Rocklegenden auf den Bühnen, die seine kleinen Brüder sein könnten, da staunt man mit offenem Munde und ich fürchte, „Danilo“ war nicht der Einzige, der sich bis zum letzten Atemzug auf die Bühne schleppt oder dorthin hingetragen werden muss.
Bis zur allerletzten Sekunde war er eine bekannte Nummer im Showbiz.
Leider wurde er ja in den letzten Jahren wohl mehr belächelt als bewundert und immer öfter Ziel eines nicht mehr zu überhörenden Spotts.
Schade, dass sein Management ihm das nicht so rüberbringen konnte. Er hätte seinen Bühnenabschied ein paar Mal wiederholen, immer wieder feiern und das Ansteigen der Verkaufszahlen seiner neu aufgelegten CDs noch freudig miterleben können.

Aber wie so ein erfahrener Entertainer seine Auftritte gekonnt glanzvoll in Szene zu setzen gewohnt ist, hat er sich für seinen letzten Vorhang den Tag des Jahres ausgesucht, an dem die Christen sich den ganzen Tag mit Besinnlichkeit und, ganz sein Ding, mit Singsang befassen, den Heiligabend.
Ein super Typ, dieser Johannes.

Und dann noch das Unerwartete in seinem letzten Drehbuch:
Hunderte Bürger  sollen die Behörden angerufen haben, um auf eine seltsame Himmelserscheinung aufmerksam zu machen.
Zwecks Info hier einfach mal draufklicken

Das hat es noch nie gegeben. Noch nicht einmal wenn ein Papst abberufen wurde.
Das muss erst einmal einer toppen und ich behaupte, auch das macht ihm keiner nach.
Eine Frage konnte ich mir nicht beantworten: Welche Behörden konnten angerufen werden? Wer sind diese Behörden, die man am Heiligabend anrufen kann. „Die Behörden“ bedeutet, dass es da eine Auswahl zwischen mehreren gegeben haben muss. Das kläre ich aber ein anderes Mal.“

Meinungen zu Graf Danilos letztem Tag:

1. Ich vermute, dass Petrus ein Feuerwerk über die Erde schickte, um die armen Seele zu begrüßen.

2. Mein Nachbar, ein Holländer der zweiten Generation, machte die Bemerkung, dass das nur ein Warnschuss des Himmels sein könne: „Bis hierhin und nicht weiter!“

3. Meine Schwiegertochter sagte hierzu, sie sei irrtumsfrei davon überzeugt, es könne nur eine himmlische Leuchtrakete sein, um der schon auf Erden verwirrten Seele des Johannes die Richtung zum Himmel zu zeigen. Ehe diese noch einige Jahrhunderte hier herumgeistern müsse.

4. Robert, ein ehrlicher Freund unserer Familie, verweist auf den Stern von Bethlehem und sinniert, dass dieser damals den Christen ankündigte, der Herr der Christenheit sein geboren, um uns zu bekehren, unsere Seelen vor der Verderbtheit zu retten und uns zu erlösen.

Am Heiligen Abend nun, als der Stern nun über Heesters Deutschland seine Runde machte, soll den Menschen diesmal gar nichts sondern ausschließlich dem Himmel kundgetan werden, dass der Heiland nun seine eigene Seele retten wolle und wieder zurückkäme. Er hätte von der erfolglosen Arbeit hier auf Erden sein „burnout“ und wäre reif für eine Kur.

5. Pascal, eine Bedienung in meinem Lieblingslokal, schwört, dass die leuchtende Erscheinung, die ja dann in 3 Teile zerplatzt sein soll, nur die Seele des Verstorbenen Superstars selbst gewesen kann. Denn wenn man seine Strahlkraft über die vergangenen Jahrzehnte addieren würde, käme dabei eine Leuchtkraft dabei zusammen, die schon „aus reiner Kapazität“ platzen müsse, um nicht zukünftig auch in der Bibel genannt zu werden.

Was immer es auch war und ob es einen Zusammenhang gibt, es hat verflixt gut gepasst und deshalb ein letztes  allgemeinverständliches Wort in meinem reinstem Deutsch an den Verblichenen:

„Hey Alter, das war ein verteufelt cooler Abgang.
Echt Hammer!
Gib mir dein Geheimnis preis.“

(Autor: Joey, Gera)

 

Berliner Kunstpreis für Özdamar

WELT-ONLINE“ informiert: Die Autorin, Schauspielerin und Regisseurin Emine Sevgi Özdamar erhält den Kunstpreis Berlin 2009. Er wird im Auftrag des Landes Berlin in diesem Jahr von der Sektion Literatur der Akademie der Künste als «Fontane-Preis» verliehen und ist mit 15 000 Euro dotiert.
[ Mehr gibt es zu lesen, wenn Sie hier klicken ]

Aber da gab es doch bereits 2001 schon einen Preis vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.
[ hier klicken ]

:!: „Diese Frau finde ich bemerkenswert gut,“ schreibt Hermann aus Lübeck, „davon sollte es ein paar mehr geben! Das ist kein Multi-Kulti-Schmus. Das ist mein voller Ernst.“
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Mit 91 Jahren erste Ausstellung

Es ist nie zu spät, eine künstlerische Karriere zu starten. So hat Anna Meister mit 91 Jahren ihre erste Ausstellung. Im Seniorenheim Haus Eichengrund, wo die rüstige Dame lebt, zeigt sie ihre Gobelinbilder.
Geboren wurde sie am 24. September 1917 in Deutschnoven bei Bozen.
Der Artikel ist nachzulesen wenn Sie hier klicken.
:!: „Ist das nicht wirklich beachtlich?“ – Zain aus Hacklberg
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