WCCB: Bärbel Dieckmann – lichten sich die Nebel?

Meinen Artikel „WCCB: Oberbürgermeisterin Dieckmanns WCC – am Ende doch mit Staatsanwalt“ vom 07.09.2009, also eine Woche vor der Razzia findet man bei wikio und,  besser zu lesen auf uBRD.

Dazu ist ein anonymer Kommentar von Hardy erschienen, der ziemlich daneben liegt, was die "Nettiquette" anbelangt, aber immerhin plausibel das beschreibt, was in Bonn so viele Fragezeichen erzeugt. Ich habe mich dazu entschlossen darauf ausführlich zu antworten, weil hier eine Übereinstimmung zu meinen Recherchen zu bestehen scheint.

Zeitgleich taucht heute ein Bericht auf, der das Thema Korruption weiter fasst, als es die Bonner Lokalpresse tut: "Bonner Konferenz – Zentrum im Korruptions – Strudel".  Alarmierendes Fundstück: die Verwaltung löschte den  Sachstandsbericht! Das wenige was Frau Dieckmann uns BonnerInnen mitteilte, nun auch noch weg?

Das könnte zweierlei bedeuten:

a) die Ermittlungsbehörde hat dazu geraten, oder

b) Chefin oder Verwaltung haben ein Haar in der Suppe gefunden, aus welchem Grund auch immer…

Während die Einen weiter Sherlock Holmes spielen und finstere Asiaten jagen, beschäftigen sich Andere mit den Einheimischen, denn die Karnevals – Connection führt auch zum SPD MdB Ulrich Kelber, der auf meine einfache Frage, warum er sich als Bonner SPD – MdB Kandidat zum Fußallplatz in Bonn – Roleber Gedanken macht, aber sich nicht zum Thema WCCB äußert.

Hier der Kommentar von Hardy auf wikio:

Hardy kein Mitglied

24/09/2009 – 00:09

Ist Babsie genauso krumm und verlogen wie ihr Mann? Bonn=Klüngel=Misswirtschaft

Respekt Herr Riemann, verdammt gut geschrieben und verlinkt. Doch in Bonn wird schon viele Jahrzehnte traditionsmäßig gezockt, da macht das auch nichts mehr. Der Karnevalsprinz Nimptsch setzt es dann fort. Warum wollen Sie eigentlich der Stadt Bonn so schaden, das tut man doch nicht. Oder haben sie sich geärgert, dass sie beruflich nichts vom großen Kuchen abgekriegt haben?
Dennoch- die Posse WCCB stinkt zum Himmel und die Kleingeister aus Bonn gehören allesamt ins Gefängnis.
Ich dachte immer es sei gut den Provinzdeppen die Hauptstadt weggenommen zu haben um sie zu dämpfen. Doch die Fastelovend-Seilschaften drehen immer noch gerne ein großes Rad, obwohl sie es nie konnten. Die armen Bürger, die für diese gigantische Schrottvorstellung auch noch die Zeche bezahlen müssen.
Einen Kussmund für sie und danke für diesen Blog

Und hier meine Antwort:

Hallo Hardy,

Wikio scheint sich zu einer Art "Hintergrundplattform" zu entwickeln, denn vor einem Monat, am 23.08.2009 ging folgender Kommentar auf meinen Wikio – Artikel "Bärbel Dieckmann, das WCCB und das Wohl der Stadt" von "Anonym" ein:

"Am 3. November 2006 hat unsere Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann, entgegen den Bestimmungen des Projektvertrages, den Baubeginn eingeleitet. Es bleibt zu hoffen, dass daraus nicht zusätzlich das Wohl unserer Stadt beschädigt wird."

Dieser Kommentar bezog sich auf meinen Artikel auf Wikio vom 19.07.2009, (Wikio meldete sich irgendwann ab, der Beitrag blieb jedoch auf anderen Newsportalen erhalten) und wurde einen Tag nach dem Beginn der "Enthüllungsstory" des Bonner Generalanzeigers geschrieben. Titel der Gangsta – Story:" Die Millionenfalle".

Inzwischen pfeifen es die Spatzen vom Dach des Bonner Stadthauses: es muss eine   A 4 – Tüte mit erhellendem Inhalt (interne Unterlagen der Verwaltung) die Runde gemacht haben, verteilt an verschiedene Presseorgane und wohl auch an Politiker. Adressat: unbekannt. War es Man Ki Kim (im „Netz“ auch: Manki Kim) der seinen Geschäftsfreunden schaden wollte, oder war es jemand aus der Verwaltung??? Vielleicht jemand, wie die Sekäterin bei Mannesman

Fakt ist, dass nach Auskunft der Landesbeauftragten für Datenschutz in Düsseldorf die meisten Beschwerden im Umgang mit dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG NRW) aus Köln und Bonn kommen. Traurige Erkenntnis: Jochen Dieckmann hat das IFG –  Gesetz als Justizminister mit unterzeichnet aber im Stadthaus von Frau Dieckmann kennt man sich damit nicht aus oder benutzt es schlitzohrig bis "rechtsverdrehend".

Damit taucht die Frage auf, wird in den  Hochburgen des "Stippeföttchens " Brauchtum zu Miss – brauchtum? Beim WCCB scheinen wirklich alle gut miteinander geschunkelt zu haben und wer sich da alles hinterher aneinander gerieben hat, muss nun der Staatsanwalt herausfinden.

Insofern Deckungsgleicheit der Beobachtungen. Hier noch drei Anmerkungen.

 

1.) zu „Babsie“:

Vermutung: Frau Dieckmann, die sich selbst als kommunale Topmanagerin ansieht, scheint  im Laufe der Jahre offenbar die Bodenhaftung verloren zu haben.

Ihre Meriten für Bonn sind noch einmal in der letzten Ratssitzung von allen betont worden. Allerdings scheinen diese repräsentativen Tätigkeiten stark mit ihrem Ego verbunden zu sein. Googlet man "Babsie“, wie Sie Frau Dieckmann nennen, kann man das deutlich erkennen.  Sowas  ist normal, aber die Balance aus "Allgemeinwohl" und "Alleinwohl" scheint verloren, bzw. durcheinander geraten zu sein, wenn alles stimmt, was man so liest.

Weiters Indiz: Kritik wird als Angriff empfunden (siehe Mäuseordenverleihung), wenn das so ist, dann muss man als "Bonna" Dieckmann" eben bedingungloses Vertrauen um sich scharen und ein Rat stört dann nur!

Ergebnis: man trifft Entscheidungen hinter verschlossenen Türen mit Analogdenkenden. Wer nicht mitzieht, wird "weggezischt"!

Aus der fröhlichen Fahrradfahrerin ist wohl im September 2006 bereits eine "erfolgshungrige"  Politikerin geworden. Interessanterweise wurde dieses Foto mit „angespanntem“ Ausdruck“ ungefähr zeitgleich mit der Übereinkunft zum "Spatenstich" mit SMI Hyundai geschossen. Diese Übereinkunft zum "Stapellauf" des WCCB Dampfers erfolgte Ende September/Anfang Oktober 2006. Indiz: die inzwischen wieder aktiven Seite von SMI Hyundai, Seite 4: Friday, October 6, 2006

* Feierlicher erster Spatenstich für das Bonn International Convention Centre vorgesehen am 3. November 2006

Inzwischen ist durch die Veröffentlichung des Bonner GA bekannt, dass zu diesem Zeitpunkt wohl gerade mal 10 Millionen Euro des Investors SMYI Hyundai vorhanden waren. Gerüchte besagen, dass nicht einmal die auf dem Konto der SPK KölnBonn lagen. Gleichzeitig war aber aus teils gesteuerten und teils ungesteuerten Entwicklungen nach dem Regierungsumzug die "Riesenwelle" des Strukturwandels entstanden, den die OB und der Rat der Stadt Bonn miststeuerten, auf dem die OB wie ein  Surfer aber auch mitreiten wollte.

Der Bericht des Bonner Generalanzeigers kann nicht zufällig am gleichen Tag erchienen sein, wie der Spatenstich!

Dieselbe Frage, nach der Richtigkeit des Zeitpunktes die Schaufel in die Erde zu stoßen, stellte auch rhein:raum – online am 25.04.2008 und rüttelte damit die Internet – Community wach. Der Beitrag von Clemens Mohrau vom 25.04.2009 basiert allerdings auf einem ganzseitigen GA-Artikel von Bernd Leyendecker vom vorigen Tag, der zu aller Erstaunen unter Beweis stellte, dass er nicht nur „Pro“, sondern auch „Contra“ Stadthaus schreiben kann. Mohraus Leistung besteht vermutlich darin, relativ frühzeitig die GA-Informationen in jenes rechte Licht gerückt  zu haben, in dem sie heute tatsächlich stehen.

Dieser Artikel des Bonner GA  thematisiert die Zinszahlungen in Millionenhöhe, die auf die Stadt Bonn zukommen könnten. Angestoßen wurde der Anfang dieses Enthüllungsprozesses von den GRÜNEN, die schon damals die bis heute anhaltende Nicht- und Desinformation des Rates durch die OB und ihrer, auch in anderen Bereichen teilweise rigide unrechtmäßig agierenden Verwaltung beklagten.

Genau vier Monate später kommt die OB nicht umhin sich zu outen:

Bärbel Dieckmann sagte dem GA, Leitlinie ihres Handelns im Zusammenhang mit der jüngsten Krise um die weitere Finanzierung des Kongresszentrums sei gewesen, einen Baustopp zu vermeiden: "In der Rückschau kann man sich immer fragen, ob man anders hätte handeln sollen. Aber die Entscheidungen sind so, wie sie gefallen sind, immer verantwortlich getroffen worden“ (in: „Grüne fordern Rats – Sondersitzung“ am 24.08.2009).

Wäre also dieser drohende Baustopp gar kein Baustopp gewesen, sondern ein Stopp für den  geplanten Spatenstich, der verhindert werden musste, koste es was es wolle????

Darf jetzt die Frage gestellt werden ob die Verwaltungschefin und ihr Apparat samt ihrer Vertrauten haftet wegen Veruntreuung von Steuergeldern, oder weil die Gemeindordnung/Geschäftsordnung nicht eingehalten wurden? Haftet der Rat für Entscheidungen, getroffen im Lichte falsch (gesteuerter) Erkenntnis?

Die Entscheidungen sind immer verantwortlich getroffen worden“, sagt die OB.

Was bedeutet diese Worthülse? Jede/r der eine Entscheidung trifft in einem Amt, Unternehmen oder Betrieb und dazu bevollmächtigt ist, hat für diese Entscheidung zu stehen, bzw. zu haften! Ist das FF – Neusprach (Friedel Frechen – Deutsch)?

Steht Noch – OB Dieckmann auch dafür gerade,  wenn die Geschäftsordnung verletzt wird, indem Menschen zu nichtöffentlichen Sitzungen zugelassen werden, die wenig später in Untersuchungshaft genommen werden, oder als Geschäftsführer Teil der merkwürdigen WCCB/UNCC/IKKB Kürzel – Konstruktions GmbH sind.

Hong hätte ebensowenig wie Schultze hinter Frau Dieckmann sitzen dürfen. Herr Schultze, der gerne in Bonn lebt, wie er dem WDR sagte und der wieder nach Bonn zurückgekehrt ist im Rat unangenehm aufgefallen, den er machte den Ratsmitgliedern Vorwürfe, weil das WCCB zerredet würde. Das war aber bereits vorher "Parole" gewesen, man erinnert sich an die Klage des Finanzpolitischen Sprechers der CDU, Dr. Klaus Peter Gilles, als Störenfried und Projektverhinderer behandelt worden zu sein.

Das war aber auch die Aussage von Frau Dieckmann in der Lokalzeit – Sendung des WDR. Zufall oder Kongruenz des Denkens und Handelns? Der Rat (Souverän) als Bau – und Investitionsstörer? Ist da wieder etwas durcheinandergeraten?

Doch zurück zum Druck der Grünen. Zeitgleich erscheint am 24.08.2008 – die Serie die  „Millionenfalle“ war bereits zwei Tage zuvor vom siebenköpfigen Redaktionsteam des Bonner GA aufgelegt worden – der Beitrag:

Das Projekt steht auf des Messers Schneide“.

Darin Werner Hümmrich, Ratsmitglied, FDP – Partei- und Fraktionschef:

"Dem inneren Zirkel der Stadtverwaltung mit Bärbel Dieckmann an der Spitze hätten die Probleme mit dem Investor bekannt sein müssen; vielleicht waren sie sogar bekannt. Und dem Rat gegenüber sind Risiken stets ausgeblendet worden; das kritisiere ich ausdrücklich“.

Überdeutlich wird nun, dass der Rat monatelang, bzw. fasz  zwei Jahre lang, so Doro Pass – Weingartz von den Grünen, als Souverän missbraucht wurde. Teilweise unter Mitwirkung der SPD, denn den Verlautbarungen von StadtsprecherFrechen folgt zeitgleich die flankierende parteipolitische Stellungnahme der SPD im Internet.

Der SPD – Fraktionschef Wilfried Klein, auch Karnevalsprinz hatte sich zuvor bei deutlich erkennbarem Fehlverhalten und Rechtsverstößen des Genossen Naujoks schützend vor ihn gestellt.

Der wurde inzwischen durch die eigenen „nichtöffentlichen Drucksachen“ als notorischer Mehrfachlügner enttarnt: Objekt der Falschinformation: SGB – Betriebsausschuss (Vorsitzender Wilfried Klein)  Bezirksvertretung BGO und Stadtverordnete und last not least: ein ermittelnder Staatsanwalt!

Deshalb Tatvorwurf gegen das Rechtsamt der Stadt Bonn: Strafvereitelung im Amt nach 258 a StGB (Aktenzeichen: 338 Js 45/09).

Der "ganz normale" Behördenwahnsinn. Wie im Kleinen so im Großen? Ein User – Kommentar auf Focus Kultur beschreibt das Phänomen, um das System und den dazugehörigen Apparat zu verstehen :

"Das Nicht – Wahrnehmenwollen oder Kennen von Regeln, die zunächst die eigene Freiheit einzuschränken scheinen, ist doch symptomatisch für die momentane bundesweite Schieflage – Das narzistische Gebahren irgendeiner Linda unterscheidet sich für mich nicht groß von dem eines Zumwinkels. Zu viele dieser verkorksten Schicksale haben es, ohne dass sich jemand in den Weg gestellt hätte, bis in Positionen geschafft, in denen Verantwortungsbewußtsein und soziale Integration eigentlich Zugangsvorraussetzung ist. Die Serie kommt ungefähr dreißig Jahre zu spät".
Deutlich zu spät auch für den SPD Mann und SGB "Gebäudemanager" Naujoks, der 60 Milionen Baukostensteigerung brav abgehakt hatte, teilweise sogar in Berlin beim Architekten Hong!

Die Nebel scheinen sich zu lichten, wenn man Bärbel Dieckmann beim TV Interview „Millionen – Bürgschaft fürs WCCB“ des WDR am 24.08.2009 genau zuhört:

Nein, keine Bürgschaft, nur Zinszahlungen, wenn etwas schief geht und schwächt gleichzeitig ab: in der BRD gebe es überall Bürgschaften, die seien auch ein Mittel der Wirtschaftsförderung!

Also definitiv keine Bürgschaft der Stadt Bonn für das WCCB wiederholt sie, nur Zinszahlungen und die Stadt sei mit keinem Euro bisher beim Bau dabei! Die Anspannung über diese hochnotpeinliche Befragung der WDR Moderatorin scheint ihr ins Gesicht gemeißelt, denn

a)     im Bonner GA war bereits zu lesen: wenn etwas schief geht, bürgt die Stadt Bonn gegenüber der Sparkasse KölnBonn. Zunächst geht es nur um Zinszahlungen, einige Jahre in Millionenhöhe, dann kann man über die Tilgung verhandeln….

b)     durch die sog. Nebenabrede (der GA berichtete) zwischen der Stadt Bonn und der SPK ist es eben doch eine Bürgschaft. Dann, so Bärbel Dieckmann, wäre das ja auch nicht schlimm, denn das bedeutet Wirtschaftsförderung! Daraus folgt: der Steuerzahler/Wähler fördert sich mithin selbst, er wird aber weder informiert, geschweige denn gefragt und seine Vertretung, der Rat, tappt im Dunkeln!

c)      der GAU droht Bärbel Dieckmann selbst, nicht nur weil hier

Unregelmäßigkeiten“ festzustellen sind. Wegen des drohenden Baustopps müssten vielleicht sogar die großen Karnevals – Prunksitzungen und Proklamationen im WCCB verschoben werden.

Auch wäre bei Offenlage aller Fakten und Fehler der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Bonn gefährdet. Und das alles nach 14 Jahren Übernahme von Verantwortung!

Der Kreis schließt sich nun wirklich, denn in der Ratssitzung vom 24.09.2009 wird nicht nur über die Eintragung von Bärbel Dieckmann ins Goldene Buch der Stadt entschieden (Hoppla, – war deshalb der LKA – Deckname der WCCB Razzia „Operation Gold“?), sondern auch über den Masterplan zur Instandsetzung Bonner Schulen des „Gebäudemanagers" Friedhelm Naujoks.

Irgendwo versteckt, findet man die dritte Sommerferien – Instandsetzung nun im Jahre 2009 für die vermaledeite Aula des Konrad Adenauer – Gymnasiums in Godesberg: Thema u.a. Brandschutz!

Die Aula war laut offizieller SGB – Mitteilung  aber schon in Spätsommer 2007 fertig, 2008 wurde nachgebessert  und was geschah im Sommer 2009: erneutes Gebastel des SGB an der alten Geschichte , die inzwischen ca. eine Million an Vertuschungskosten verschlungen haben muss? Sollte seitens des SGB vorgebaut werden, vor einer erneuten Begutachtung durch die Ermittlungsbehörde? Mehrfach waren die Mängel hinterher weggetrickst worden, aber ohne Erfolg. War man jetzt schlauer?

Wenn man so will, hatte OB Dezernent Jürgen Braun, ergebener „Hintergrundarbeiter“ von Bärbel Dieckmann und natürlich auch eingebunden in das WCCB – Drama, nur halbwegs recht mit seiner Behauptung die Grünen hätten der OB „einen mitgegeben“.

Auch Parteigenosse Naujoks, dem „Image“ wichtiger ist als  „Correctness“ war maßgeblich beteiligt an der Destabilisierung des Systems Dieckmann, allerdings nicht auf der Ebene der vermeintlich großen koreanischen "Schlitzaugen", sondern auf der Ebene der kleinen rheinischen "Schlitzohren" in der Verwaltung.

Ein famoses Zusammenspiel!

Erzwungene Schwingungen, so sagt die Bedienungsanleitung für Physik – Lehrer erzeugt zuweilen unkontrollierte Zwangsfrequenzen. Wie groß die Schwingungsamplituden beim Bonner WCCB – Experiment noch werden, weiß im Moment jedoch niemand….

 

2.) zu Jochen Dieckmann

Ich würde sagen, das ist etwas herb, wenn nicht sogar eine unzulässige Unterstellung.

Ich habe Herrn Dieckmann flüchtig bei Bekannten kennen gelernt, als er noch Referent beim Deutschen Städtetag war. Ihre Einschätzung kann ich nicht nachvollziehen.

3.) zum Verdacht ich wolle Bonn schaden,

bzw. zum großen Kuchen, von dem mein Büro nichts abbekommen haben soll. Wir haben mehrere Gebäude erfolgreich instandgesetzt, nur ohne Friedhelm N. wäre es schneller gegangen und preiswerter, ehrlich! Wir haben beim Konrad – Adenauer- Gymnasium das Asbest gefunden, von dem man hätte wissen müssen, dass es da war. Wusste man im Prinzip auch, aber die Bauleitung des SGB war nicht ganz auf Zack.

Hei, was für ein Affentanz, Hauptproblem war nicht der Schadstoff, sondern wie sagen wir (das SGB) das der Presse. Schweigepflicht für alle Beteiligten, kleine Vertuschungslage!

Das HHBK im Bonner Norden haben wir sogar mit der OB, dem RP und dem Landrat gemeinsam eingeweiht, ohne Friedhelm N. ging wunderbar und die Stimmung war viel besser!

Ich wolle Bonn schaden? Sicher ironisch gemeint und eine gängige Fehlinterpretation! Bei Hans Leyendecker („Die große Gier“) sind das die „Nestbeschmutzer“. Deutsche Totalverwirrung, das Nest ist bereits kräftigst verunreinigt! Wer Alarm schlägt als sog. Whistleblower, bekommt natürlich keine Beifallrufe von den "Deppen" odderr "Rechtsverbiegern".

Den Schaden haben andere verursacht. Ich bin nur eine von vielen Bürsten in der Waschstrasse, durch die der „Apparat“ endlich hindurchgezogen werden muss. Sonst ist der neue SPD – OB Jürgen Nimptsch mit oder ohne Fachwissen von Jürgen Braun schnell am Ende. Dass es so nicht weitergehen kann, ist auch ein politisches Verständnis, das sich vermutlich in der Neukonstituierung des Rates abzeichnen wird.

Und der große Kuchen? Ja, es gibt viele gute Architekten in Bonn, die zusehen mussten, dass oft nur ein bestimmter Kollege protegiert wurde: auch dies ein Indiz für „Gartenzwergenmentalität“ in einer Stadt wie Bonn“.

Sie sehen doch was mit YES Architecture geworden ist. Gewinnt den Wettbewerb und dann bekommt der Architekt des Investors Hong Architekten ab Entwurfsplanung die ganze Chose. Warum?

Weil die Entwurfsplanung keinen Ausführungsstandard hatte. Acht neun, aus! Siehe Vortrag nach Akteneinsicht von Dr. Gilles (CDU) bei der letzten Ratssitzung, nix Schilda, Palermo, aber nicht gefährlich, nur saudumm!

Hong hatte mehr gebaut, nur erfüllte er auch er nicht die Ausschreibungskriterien. Die Bonner Obermauscheltruppe mit Martin Krämer "Städtischer Rechtsdirektor" lässt grüßen!

Dafüt gibt es zum Wettbewerbsmodell (Yes) ein unnötiges Zweitmodell von Hong (No), dafür mit Widmung von Young Ho – Hong und SMI Hyundai: "Mit besten Wünschen für Ihre Zukunft", wie das jetzt sitz!

Wie das wohl gemeint war?  Modellbau hat sicher SGB Betriebsleiter Naujoks auch abgehakt, Rechnung an Steuerzahler, mit besten Wünschen für unsere Zukunft.

Nun der Rollback "WWIE"= World Wide In English im WorldWideWEb

World Mayor Dieckmann and World Competence Team under surveillance: Negative Posts all over the World:

Germany Bonn : WCCB Scandal – conference center scandal (extract):

  1. 31aug2009: mayor Dieckmann aborts a city council meeting concerning the conference center
  2. 3sep2009: Project manager Evi Zwiebler quits
  3. 15sep2009: police arrests architect Hong and lawyer Thielbeer

Also den Abort/Eklat – die OB bricht die Sitzung ab, weil Verdachtsmomente aufkommen, ging groß durch die Presse und wird natürlich auch auf Hawaii unf Korea gelesen. Nur von Karneval wissen die da noch nichts! Evi Zwiebler soll es übrigens dreckig gehen! Bringt Frau Dieckmann Blumen vorbei?

Zurück zu Ihren Vermutungen:

Wir waren ganz zufrieden mit den äußerst arbeitsintensiven  Aufträgen für die Stadt Bonn. Die Kollegen im Stadthaus waren es mit uns auch, auch die Lehrer und Direktoren. Bis sich dieser Naujoks mit mir angelegt hat, und meinte ich solle für seine exorbitanten „Managementfehler“ und Rechtsverstöße auch noch haften.

Der Knaller: unter Mitwirkung des "Städtischen Rechtsdirektors" Martin Krämer (Liegenschaftsamt und Vergabe) sollte ich gezwungen werden eine Art „Entschuldigungsdreizeiler“ zu schreiben. Adressat SGB – Betriebsausschussvorsitzender Wilfried Klein! Bestätigte Protokollnotiz mit Zeugen vorhanden! Ist schon alles beim Staatsanwalt.

Nun alles klar wie das im Bonner Stadthaus so läuft?

Inzwischen nimmt sich die bundesrepublikanische Presse des Themas an, der erste Bericht im Spiegel erschien heute. Das Ausland legt auch schon los. Mal sehen ob es Jecke gibt, die hier im "Kohlestädtchen Heiter – Bo(r)nn" investieren. Voraussetzung: sie müssen bei der Verleihung des Mäuseordens an irgendeine Linda stoisch sitzenbleiben, denn "in der Ruhe liegt die Kraft", twittert uns der neue OB!

Das "Wörld Conference Center  wird fertig", und die meisten Bonner haben auch schon fertig…

Bonn: Bärbel Dieckmanns WCCB – am Ende doch mit Staatsanwalt?

Die Nachricht des Kölner Stadtanzeigers zum World Conference Center vom 02.09.2009 “Staatsanwalt ermittelt nicht“, wirkt im derzeitigen Bonner WCCB – Chaos beruhigend, ist aber irreführend. Erstens müsste es heißen: “noch nicht” und zweitens ermittelt die Staatsanwaltschaft Bonn seit dem 12.03.2009.

Bei ausreichendem Anfangsverdacht läuft ein Verfahren gegen die Verwaltung der bisher so beliebten SPD Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann, die nun wegen offensichtlicher Fehlleistungen in der Kritik steht. Eine eindeutige Zuordnung der Pannenserie war bisher nur ansatzweise möglich, weil die Verwaltungschefin seit Monaten den Deckel auf dem WCCB – Informationskochtopf hält.

Nicht zuletzt wegen der Kommunalwahl wurde bei der Aufklärung der peinlichen Vorgänge rund um das World Conference Center bei Verwaltung und SPD auf Zeit gespielt. Dieses durchsichtige Manöver brachte mit 5,4 Prozentpunkten Jürgen Nimptsch (SPD) vermutlich den Sieg, der als neuer OB im denkmalgeschützen Alten Rathaus und nicht bei der Verwaltung im sanierungsbedürftigen Stadthaus residieren will.

Der Abfahrtslauf der OB, die sich durch die Slalomstangen des WCCB – Skandals hindurchzumogeln vesucht, wird aber die SPD, deren Fraktionsvorsitzender von der globalen Finanzkrise als Auslöser des Dramas schwadronierte, noch weiter ins parlamentarische “Off” verlagern.

Erste Anzeichen sind erkennbar die Schlamm– und Nebelkerzenwerfer (Link aktualisiert, weil Beitrag auf SPD-Homepage gelöscht wurde) zu isolieren und Lügen und Verlogenheit aus dem Bonner Stadthaus zu verbannen: eine große Koalition wird es laut Aussage von CDU – Chef Axel Voss nicht geben, obwohl das so mancher Pressemann gerne anders sehen würde:

“Daher spricht wieder einiges für eine Große Koalition im Rathaus. Zumal CDU und SPD sich in den vergangenen Jahren besser als erwartet verstanden haben” (Kommentar von Bernd Leyendecker im Bonner GA vom 31.08.2009).

Im Zuge der Aufarbeitung des WCCB – Fiaskos dürfte Jürgen Nimptsch als zukünftiger Oberbürgermeister das fröhliche Twittern vergehen: “Das World Conference Center wird fertig. Die aktuellen Probleme sind beherrschbar. In der Ruhe liegt die Kraft“.

Mit der Ruhe war es schon vorbei als Herr Nimptsch solchermaßen loszwitscherte: ermittelt wird zwar (noch!) nicht im Fall des World Conference Centers Bonn (WCCB), aber gegen das Städtische Gebäudemanagement (SGB) des SPD-Genossen Friedhelm Naujoks (Anzeige u.a. wegen Baugefährdung, Betrug, Korruption und anderer Verstöße) und gegen das Rechtsamt der Stadt Bonn wegen “Strafvereitelung im Amt“.

Zur Abwechslung wurden im Rahmen des KAG – Skandals mal nicht nur Ausschuss- und Ratsmitglieder belogen, sondern der Staatsanwalt in die Irre geführt. Was bisher im Mikrokosmos der Bonner Schulen mit Tricksereien und unappetitlichen Machenschaften vertuscht werden konnte, ist nun beim Super – Gau des WCCB nicht mehr möglich. “Petitesse” am Rande: beim WCCB geht es (nur) um viel Geld, beim vertuschten SGB/KAG – Skandal zusätzlich um Personengefährdung, die immer noch latent vorhanden ist!

Das zur Zeit laufende, doppelte Ermittlungsverfahren gegen die Verwaltung Dieckmann (gegen F. Naujoks, Az.: 338 Js 53/09 und gegen das Rechtsamt, Az.: 338 Js 45/09) wird aber beharrlich von den Verantwortlichen im Stadthaus und der Lokalpresse totgeschwiegen, könnte nun aber als Erklärungsmodell dafür dienen, warum in Bonn “der Baum brennt” und warum auch beim World Conference Center vielleicht doch noch der Staatsanwalt aktiv werden muss!!!

Zur Auswahl stehen Veruntreuung, Subventionsbetrug und nach Aussagen des Anwalts Tirosh des plötzlich vorhandenen isrealischen “Drittinvestors” ARAZIM möglicherweise auch Insolvenzbetrug. Keine netten Aussichten für eine Verwaltungschefin, der scheinbar nichts mehr übrig bleibt als die bloße Behauptung: “Wir haben sorgfältig gearbeitet” gebetsmühlenartig zu wiederholen.

Ein Beispiel für “sorgfältiges Arbeiten” der Verwaltung Dieckmann hatte ihr Vertrauter und SGB Betriebseiter Friedhelm Naujoks schon sehr früh abgeliefert. Eine Art “Bilanzkosmetik” musste im Jahre 2006 als Rettungsanker herhalten um die Finanzen zu schönen. Wie ein Treppenwitz der Bonner Kommunalgeschichte mutet es an, wenn man den Artikel von Rolf Kleinfeld (Bonner Generalanzeiger vom 22.10.2007) hervorholt.

Damals (bei den städtischen Immobilien) wie heute (beim WCCB) gilt offenbar als Handlungsmaxime der Dieckmannschen Verwaltung, die SPD-Sprecher und Rechtsanwalt Dieter Schaper in aller Plumpheit offenbart : “Es gibt keine Liquiditätsprobleme, denn die Liquidität kommt von der Stadt” (also dem Steuerzahler!).

Der damalige Verantwortliche, Friedhelm Naujoks (SPD), hat wiederum beim WCCB als zunächst von der OB überschwenglich gepriesene “Kontrollinstanz” offenbar versagt: die Baukostensteigerung in Höhe von 60 Millionen Euro blieb lange Zeit unbemerkt und wurde viel zu spät dem Rat offenbart. Dieser an sich schon monströse Vorgang sorgte schon sehr früh für Unruhe und für Kopfschütteln der Fachleute und Ratsmitglieder.

Zum auf die Schenkelschlagen lustig ist, dass man in der Enthüllungsstory des Bonner GA “Die Millionenfalle” lesen kann, Herr Hong, der Generalplaner von SMI Hyundai, habe sich dem Rat gegenüber damit gebrüstet ca. 12,5 Millionen Euro eingespart zu haben, ohne Nachweis!

“Seien Sie froh, dass das Projekt bei mir gelandet ist, sonst wäre es noch teurer geworden”. Denselben Kohl hatte die OB, eins zu eins, nach Bekanntwerden der Kostenexplosion der Presse und dem Rat aufgetischt als Kritik am Baucontrolling des SGB-Betriebsleiters Friedhelm Naujoks kam. Nachweis: Fehlanzeige!

Die Frage ob Steuergelder fehlgelenkt wurden, lässt die OB nicht gelten: “Wir können auf das WorldCC Bonn nicht verzichten.” Gleichzeitig wies sie den Vorwurf zurück, es sei öffentliches Geld verbrannt worden. Alle öffentlichen Gelder seien in die Realisierung des Projekts gesteckt und in vorhandene Gegenwerte umgesetzt worden” (aus: “In Geiselhaft der Heuschrecken”, NRhZ online, 04.09.2009, aktualisierte Fassung: "Wem gehört das Bonner Prestigezentrum?").

Trotz des halbfertigen Gebäudes als “vorhandenem Gegenwert” muss Bärbel Dieckmann aber damit rechnen, dass nicht nur das hauseigene Rechnungsprüfungsamt mit der Taschenlampe Licht in die Angelegenheit bringen darf: weil Landesmittel in Höhe von 36 Millionen und Bundesmittel in Höhe von 43,5 Millionen Euro (nur Grundstück ohne Ausgleichsmittel) “verarbeitet” wurden, dürften auch der Landes– und Bundesrechnungshof mit Standscheinwerfern die Sache ausleuchten.

Wenn Stadtverwaltung nebst Chefin sich nichts vorzuwerfen haben, was eigentlich außer der treuen SPD – Anhängerschar keiner mehr glaubt, warum bricht dann die OB die spannende Fragestunde einfach ab und eröffnet damit die Gelegenheit zu neuen Nachforschungen und Fragen?

Ein Ausschussmitglied hatte am späten Abend des 31.08.2009 vermutlich den richtigen Riecher: CDU Ratsherr Will Breuers wagte nämlich in der letzten quasi erzwungenen Sondersitzung des Rates zur “Zukunft Bonns” das auszusprechen, was in der Luft lag:

hat es seitens der Verwaltung nicht nur Unkenntnis und Inkompetenz sondern auch totale Fehleinschätzung der eigenen Fähigkeit und Verantwortlichkeit gegeben, die u.U. zu strafbewehrten Handlungen führten?

Der “Vorfall” am 31.08.2009 zeigt die prekäre Lage der Oberbürgermeisterin:

“Die Debatte nähert sich nun dem Bereich Verantwortung. Gilles (CDU) erinnert daran: “Im WCCB-Unterausschuss wurde mir gesagt: Stellen Sie keine Fragen, sonst schaden Sie einem Projekt und damit dieser Stadt.” Parteikollege Will Breuers, im Hauptberuf Staatsanwalt, sagt zu Dieckmann: “Wenn wir keine Fragen stellen dürfen, dann bitte ich, dass Sie die Gesamtverantwortung übernehmen.” Vielleicht kommen einige Fragen jetzt auch zu spät. “Viele Fragen müssen jetzt andere von Amts wegen stellen“, sagt Gilles, schlimmste Befürchtungen würden sich bestätigen.

“Breuers wird konkreter: Er mache sich “juristische Gedanken, die weniger zivilrechtlicher Natur sind“; man müsse prüfen, ob städtische Mitarbeiter “Beihilfe zu Untreue und Betrug” geleistet hätten. Das ist der Moment, wo die Oberbürgermeisterin das Ende der hochnotpeinlichen Fragestunde einleitet. Zu viel hatte sich aufgestaut! Auf der nachfolgenden Pressekonferenz sagt sie: “Ich werde nicht zulassen, dass Mitarbeitern der Verwaltung Beihilfe zur Untreue und Betrug unterstellt werden.” Später wird sich Hauser für die CDU von Breuers Fragestellung distanzieren” (Aus: Bonner Generalanzeiger, “Die Millionenfalle, Teil VI vom 02.09.2009)

Auch der juristische Laie denkt bei den Meldungen über den drohenden Heimfall des Projektes sofort an Veruntreuung von Steuergeldern und an andere schlimme Dinge, zumal die Rechtsberater der Stadt davor warnten, einfach ohne abgesicherte Grundlage weiterbauen zu lassen.

Wie bisher beim laufenden staatsanwaltlichen Ermittlungsverfahren (s.o.) eindeutig nachgewiesen, haben Mitarbeiter der Verwaltung (SGB, Rechtsamt und OB – Grundsatzreferat) Stadtrat, Ausschüsse und die Bezirksvertetung Bad Godesberg mehrfach belogen. Zu fragen ist nun, ob diese Praxis nicht auch beim WCCB “durchgeschlagen” ist!

Zweifel, ob Rat und Auschüsse immer ausreichend und wahrheitsgemäß unterrichtet worden sind, kommen Peter Finger (Die Grünen) bei Sichtung der inzwischen zur Verfügung stehenden Unterlagen. Diese lassen erkennen, dass die Stadt Bonn seit Januar 2009 einen intensiven Kontakt zu dem auf Cypern residierenden Zweig der israelischen Finanzfirma ARAZIM pflegt. Erst im Mai 2009 räumte Stadtsprecher Friedel Frechen auf Nachfragen ein, dass eine “Heuschrecke” mit im Boot ist.

Die Verwaltung hat somit “Insiderwissen” gehabt, dem zu entnehmen war, dass man u.U. auf die Gelder des “Zweitinvestors” Honua vergeblich warten würde. Öffentlichkeit und Presse wurden jedoch mehrfach “in die Warteschleife geschickt”, weil der Geldbriefträger aus Hawai mit den Dollars der drei koreanischen Versicherungskonzerne nicht eintraf.

Merkwürdig auch, dass der undurchsichtige Herr Penderok die Namen dieser Investoren im August 2009 immer noch nicht nennen will, obwohl diese schon seit 27.04.2009 durch emsige Blogger längst bis ins Detail durch das Grand Avenue Projekt in Los Angeles bekannt gemacht wurden (siehe die öffentlich zugänglichen Projektseiten der Community Redevelopment Agency).

Auch über die Anlageberaterfirma Honua Investment Management, Inc. auf Hawai wird durch den “Züricher Finanzberater” Christoph Penderok aus Dortmund (?) viel dummes Zeug erzählt. Schlussendlich stellte man fest, dass zu wenig Geld im falschen Briefkasten gelandet war!

Wie andere Ratsmitglieder, will sich auch Hans Peter Gilles, finanzpolitischer Sprecher der CDU, nicht ohne Gegenwehr in die Strategie der OB einbauen lassen, die von der Bonner Heimatpresse brav nachgebetet wurde.

Die heißt: “Alle hätten alles gewusst und seien deshalb mit in der Verantwortung”. Gegen diese wiederholte Geschichtsklitterung stemmt sich massiv Tom Schmidt, Geschäftsführer der Grünen im Gastkommentar von rheinraum – online.

Selbst wenn niemand in der Verwaltung direkt und willentlich an irgendeiner WCCB – Schraube gedreht oder bei der simplen Überprüfung des “Erstinvestors” SMI Hyundai lediglich gepennt hat, und zunächst einen Automobilkonzern dahinter vermutete (Theorie des Bonner Generalanzeigers) so könnte das fatale Folgen haben, denn § 266 StGB (Untreue) besagt:

“Wer die ihm durch Gesetz, behördlichen Auftrag oder Rechtsgeschäft eingeräumte Befugnis, über fremdes Vermögen zu verfügen oder einen anderen zu verpflichten, mißbraucht oder die ihm kraft Gesetzes, behördlichen Auftrags, Rechtsgeschäfts oder eines Treueverhältnisses obliegende Pflicht, fremde Vermögensinteressen wahrzunehmen, verletzt und dadurch dem, dessen Vermögensinteressen er zu betreuen hat, Nachteil zufügt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft”.

Damit wird verständlich, warum Bärbel Dieckmann, die nach Ulrich Kelber "viel mehr Menschen erreicht,  als das  die SPD kann",  nervös wurde, die rote Reißleine zog und die Ausschussitzung abbrach, ehe ihr die Grünen wegen unzumutbarer Behandlung des Rates zuvorkommen konnten.

Die durchtrainierte Schulmeisterin, die auch schon mal die Ratsmitglieder wegen ihres Benehmens rüffelt, hatte die Ausschussmitglieder mal wieder zu Pennälern degradiert: wie immer gab es zum Thema WCCB nichts Schriftliches, Kopf runter und Mitschreiben war angesagt.

Traurige Feststellung: Bärbel Dieckmann, Präsidentin der deutschen Sektion der Welthungerhilfe die doch angeblich nicht zu verbergen hat, stellt sich damit nicht nur fürsorglich vor ihre Mitarbeiter, wie die Lokalpresse meint, sondern schon mal vorsorglich auch vor sich selbst!

Dreh- und Angelpunkt ist die Frage ob der Startschuss für das WCCB überhaupt unter den nun bekannten “Randbedingungen” hätte erfolgen dürfen und ob das Hantieren mit den Schaufeln am 03.11.2006 nicht ein “Schuss in den Ofen” war.

Anlass für diese Überlegung bieten der Bonner Generalanzeiger, ein anonymer Kommentar auf einer Wikio Seite, die Homepage von Johannes Schott (BBB) und die Frage Nr. 2 auf rheinraum – online: “Nach Dieckmann die Sintflut“.

Offenbar hat SMI Hyundai Chef Man Ki Kim nicht nur verdeckt den Projektvertrag verletzt, durch zweifache Verpfändung seiner Anteile an Honua und Arazim, sondern auch ganz offen durch nicht ausreichende Zahlungen. Dass nur schlappe 10 und nicht 40 Millionen Euro Eigenkapital “eingespeist” wurden, hat man gewusst, zunächst verschwiegen und macht nun die Vorgänge auch im strafrechtlichen Sinne angreifbar!

Dummerweise kann die Oberbürgermeisterin sich auch nicht so ohne weiteres hinter dem Vertragsbruch des SMI Hyundai Präsidenten Kim verschanzen. Es gab einfach zu viele Warnsignale, denen man wohl nicht nachgehen wollte. Außerdem gibt es seit geraumer Zeit Hinweise, dass SMI Hyundai in Libyen nach ähnlichem Strickmuster vorgegangen sein könnte:

Hat irgendjemand mal ins Internet geguckt, oder gucken lassen, Herr Hübner, Frau Zwiebler, und festgestellt, dass es da ganz merkwürdige Fundstücke über die Aktivitäten von SMI Hyundai in Libyen gibt, die zwar nicht gekennzeichnet, aber äußerst aufschlussreich sind, mit Luftfotos von Tripolis.

1. former office of SMI Hyundai in Libya (neben Saraya Cafe) und

2. another former office of SMI Hyundai in Libya (nördlich des Psychiatrischen Hospitals)

(Hinweis: (auf edit info gehen, dann wird die Karte aktiviert)

Kernaussage:

The company was responsible for defrauding the Libyan government of multi-millions of dollars by falsely representing to perform contract construction works for the ODAC valued at approximately $5 billion. When the first contract payment was received from the government, the principals absconded and fled back to their safe-countries in Germany, Korea and Dubai. The company was underwritten by the psuedo-American company called SMI (controlled by chairman M.K. Kim, a Korean national) and the Korean partner Hyundai RNC.”

Jetzt sind nicht nur Englischkenntnisse, sondern Spürsinn gefragt. Ist das ein frustrieter ehemaliger Mitarbeiter, der Man Ki Kim schaden will, oder ist das ein ähnliches Verhaltensmuster der Firmenbosse von SMI Hyundai, wie in Bonn exekutiert?” (Auszug aus: Bonn: Schnappt die WCCB Falle zu – aus für Jürgen Nimptsch und die SPD?, vom 23.08.2009).

Dann andere Warnhinweise: trotz großem Bahnhof in Bonn (”Hoher Besuch” des ODAC Repräsentanten Ali Dabaiba), scheint das Libya Housing Project nur als Entwurfskonzept auf den SMI – Seiten zu existieren und stöbert man weiter im “Netz” auf der Suche nach Gebautem, findet man ein anderes “Conference Center + Hotel Project” in Tripolis. Auch hier: “contract signed, waiting for financing…” (ENTES Construction Inc. , Istanbul, 5. Zeile).

Grund für die Geldknappheit von Man Ki Kim und Team mag auch in den “Grossprojekten” liegen, mit entsprechendem Risikopotential. Da tut ein existierender Behnisch – Bau als Start- und Werbeplattform in Bonn doch gute Dienste.

Am 12. Dezember 2006 gab es dort eine Vereinbarung mit Gegenbauer, Facility Management “um die bestehenden Gegenstände des IKBB zu übernehmen”. Diese Übergabe incl. “photosession” wird zu einer globalen Erfolgsstory aufgebaut: ” SMI Hyundai beabsichtigt die Kernkompetenzen von Gegenbauer zum Management der Al Attar Towers in Dubai zu nutzen”. Die Unterzeichnung dieses Vertrages findet am 09. Juli 2007 in Dubai statt, mit drei echten Wüstensöhnen und provisorisch zusammengelegten Tischdecken der Millenium Gruppe. Und dann, fast drei Jahre später: Kontrolle auf Wikipedia: der Khalid Al Attar Tower ist heute noch nicht fertig, möglicher Grund die Immobilienblase in Dubai…(Hinweis: die Links zu den Webseiten von SMI Hyundai wurden bei Durchsicht am 12.01.2011 gelöscht, weil die Homepage nach der Verhaftung von Man Ki Kim nicht mehr aktiv ist).

Hinterher ist man immer schlauer, aber weitere Fragezeichen produziert eine andere Merkwürdigkeit der Dieckmannschen “Projektstrategie”:                                                                                                     wieso sitzt in der längst überfälligen Fragestunde im Stadthaus der ehemalige “European Director” von SMI Hyundai, der Architekt, Generalplaner und vermutlich auch – zu Gunsten der WCCB – GmbH – Betreibergesellschaft installierte – “cost – producer” Young Ho Hong auf dem Podium? Hong ist ein ganz Schneller, denn er hatte schon am 21.07.2007 15.000 Kubikmeter Beton verbaut, zur Freude von Frau Dieckmann und Herrn Hübner.

SMI Hyundai ist eindeutig vertragsbrüchig geworden, und müsste nun eigentlich auch ins Visier der Ermittlungsbehörden geraten. Möchte Frau Dieckmann nicht mehr aus dem Rausch aussteigen, zum Team der Bonner Glücksbringer zu gehören: “ I love Bonn” (Man Ki Kim) und Kussmund (benutzt z.B. in früheren Wahlkämpfen durch OB Dieckmann, dafür aber ohne SPD Logo) untrennbar vereint?

SMI Hyundai`s Man Ki Kim als “Ein Glücksfall für Bonn“ ist ein originärer Ausspruch von Bärbel Dieckmann. Nun wird er aber allen in den Mund gelegt: als eine Art Sippenhaftung !

Weitere strafrechtliche Alarmzeichen gibt es auf Grund der Berichterstattung in der Lokalpresse:

“Nach GA-Informationen soll das Trio Hong, Schultze und Thielbeer Herrn Kim massiv bedrängt haben, ihnen die Anteile der Betriebsgesellschaft zu übertragen. Dass Schultze und Thielbeer bald als geschäftsführende Gesellschafter und mit Genehmigung von Hauptgesellschafter Hong ihre Monatsgehälter auf bis zu 20 000 Euro hochschraubten, ist angesichts der gesamtwirtschaftlichen Situation rund um den Kongressbau zumindest optisch unglücklich – erst recht vor dem Hintergrund, dass die WCCB Management GmbH (ursprünglicher Link gelöscht, deshalb Einfügung eines kurz darauf erschienen Blogbeitrages) jährlich aus dem vom Bund gefüllten Rücklagetopf mit 1,6 Mio. Euro subventioniert wird und die Stadt als Treuhänder bisher kein Recht auf Büchereinsicht hat. Schultze und Thielbeer waren am Montag trotz mehrfacher Versuche nicht für den GA erreichbar, allerdings hatte der Redakteur das Stichwort “Gehaltsverdoppelung” hinterlassen.” (Die Millionenfalle Teil III, Bonner GA vom 25.08.2009)

Die fatale Vernetzung und Verquickung der Stadt Bonn mit Erstinvestor SMI Hyundai und seinen Planern, Betreibern und Managern wird deutlich anhand der Fördergemeinschaft “Bonn Conference Partners (BCP): OB Dieckmann und Projektbeauftragter Hübner an einem Tisch mit Dr. Michel Thielbeer und Mathias Schultze (Hinweis: das Foto und die Pressemitteilung zu den BCP wurden, wie so vieles auf der städtischen Homepage,  gelöscht. Die schon Ende 2009 erkennbaren "Verfilzungen" um die BCP und der Knatsch mit Jörg Haas um die Zwangsmitgliedschaft des Kameha führten dann ein Jahr später zu Korruptionsvorwürfen gegen die Ex – OB Dieckmann, die in einem zweiten Strafermittlungsverfahren gegen die WHH Präsidentin einmündeten).

Die Stadt Bonn und das Investor – Betreiber- Generalplaneragglomerat das mit öffentlichen Mitteln operiert, fand eine gemeinsame Dachmarke: “Impuls.Impulse.Impulsion – Bonn Conference“. Diese “connection” war es wohl, die dazu verleitete noch am 09.05.2009 zu glauben das “Finanzgebaren” des Investors steuern zu können. Alles sehr einfach, denn “Chamäleon” Dr. M. Thielbeer hatte als Fachmann die Zunkunftsprojektionen für die WCCB Rendite im Kopf mit denen auf der SMI – Hyundai Seitegeworben wurde:

“Mr. Young-Ho Hong, President of operations in Europe, reported on the progresses being made concerning the construction project World Conference Center. Afterwards Mr. Michael Thielbeer, Executive in Location Management, presented incomes and expenses of the current and future conferences being held at the event location Bonn. He drew a very positive picture on the business development as more conferences were booked than expected.”

Dieses sehr positive Bild landete dann als Argument einer verheißungsvollen Renditezukunft für das WCCB in Form von Diagrammen u.a. im Bonner Generalanzeiger.

Kein Wunder, denn inzwischen hängt schon eine kleine “Industrie” vom Schicksal des “Eventdampfers” ab, nun allerdings, mit der ungeschickten Querverbindung zur WCCB Management GmbH des UNCC, die am vom Bund gefüllten Rücklagetopf hing (s.o.).

Beginnend mit dem Convention Bureau im WCCB” (Martin Schilling, Ex – SPD Ratsherr, Managing Director Kreativ Konzept), vernetzt mit der Kreativ Concept Event GmbH (Klaus Schmuck, Geschäftsführer Kreativ Konzept und ehemaliger SPD – Binnenkommunikator für den Ost-Wahlkampf  1989/90) auf dessen Webseite sich ein Link zur  Alumni Seite der Gesamtschule Beuel des “Direx” Jürgen Nimptsch (SPD) befindet und der RheinLobby deren Kongressseite wiederum auf die “Bonn Conference Partners – die perfekte Verbindung” verweist, erkennt man was da alles an “notwendigen Strukturen” (Zitat B. Dieckmann) auf dem Spiel steht!

Hinweis: Die Links zu Martin Schillings Convention Bureau, zu seiner Werbeagentur Kreativ Konzept (u.a. Auftragnehmer von SMI Hyundai) und die Verbindung zur Alumniseite der Gesamtschule Bonn – Beuel, sowie zur RheinLobby (und BCP) werden immer wieder gelöscht. Der einzige plausible Grund: die Hauptbeteiligten des WCCB – Netzwerks, insbesondere der rührige Martin Schilling (SPD) und sein Partner Klaus Schmuck (SPD) wehrten sich heftig gegen die Aufdeckung der geschäftlichen Querverbindungen des Bonner Generalanzeigers in dessen "Organigramm" auch die Partei von Ex-OB Bärbel Dieckmann erscheint. Auch die einflussreiche Bonner Anwaltskanzlei Meyer-Köring, ausgewiesener Kooperationspartner der Agentur Kreativ Konzept, mochte nicht mehr in diesem "verfilzten Dickicht" auftauchen. Auch sie verschwand als Mitsponsor von den Webseiten der vagabundierenden Rheinlobby, die von Schilling/Schultze als "soziales" get – together Netzwerk installiert worden war unter Mitwirkung bekannter Mit-LobbyistInnen.

Das Bestands-WCCB, von Bonner Netzwerkern als Plattform bereits gut bespielt worden, war auf einmal als Skandalobjekt nicht mehr so attraktiv wie zuvor.

Unter dem Schlagwort: “Desinformation” zum GA Artikel „Die Stadt zieht beim WCCB die Zügel an“, bloggte es bereits am 08.06.2009 als Antwort auf den „Notfallplan“ der OB zurück, denn es war überdeutlich, dass die Stadt schon lange keine Handlungsmacht mehr hatte: “Möchte man da jetzt intervenieren, mit am Rad drehen, oder will nun, viel zu spät der Bonner Schwanz mit dem koreanischen Hund, pardon, Tiger wedeln?” (Aus: “Bärbel Dieckmann in der Krise – Skandal in Bonn um WCCB, UNCC, KAG und SGB ?”)

Und warum diese “Abmahnung” der Oberbürgermeisterin? Abmahnungen sind zivilrechtlicher Natur und auf zukünftiges Verhalten ausgerichtet. Soll hier aus formellen Gründen mit stumpfem Schwert der “Heimfall” vorbereitet werden?

Die Lokalpresse scheint auch nicht so recht zu wissen wer da alles “persönlich” durch die inzwischen verlorengegangene Projektkoordinatorin Evi Zwiebler abgemahnt wird: das UNCC , aber wer ist das in dieser “Bönnschen Gemengelage“?

Honua kann man damit sicher nicht kommen, weil die Bedingungen des Projektvertrages (”ordnungsgemäße Finanzierung”) bereits bei SMI Hyundai nicht eingehalten wurden und die Stadt Bonn als Mitverantwortliche nun nicht plötzlich vom “Zweitinvestor” korrektes Agieren verlangen kann, wenn es ihr beim “Erstinvestor” schnuppe war!

Das sieht auch der Bonner Generalanzeiger nicht anders:” Hinter der höflichen asiatischen Absage steckt jedoch nur das Logik-Einmaleins: Warum soll Honua weitere Millionen in ein Projekt stecken, wenn am 5. August das Landgericht feststellte, dass Arazim und nicht Honua UNCC-Hauptgesellschafter ist?” (aus Bonner GA: “Die Millionenfalle”, Teil II vom 24.08.2009).

Auch der ARAZIM Konzern, als momentaner (”vorläufiger”) Besitzer des UNCC kann nicht abgemahnt werden. Weder ist er Investor noch Vertragspartner der Stadt Bonn, sondern nur vorläufiger “Besitzer” durch Gerichtsbeschluss. Außerdem war ARAZIM bisher für die “Blinde – Kuh” Spieler in der Stadtverwaltung überhaupt nicht existent!

Bleibt also nur das ” Kompetenz – Team” von SMI Hyundai. Das kann sich aber rausschlawinern, denn die Stadt Bonn hat einem Investorenwechsel zugestimmt und will offensichtlich auch nicht zivilrechtlich (Schadensersatz bei Vertragsbruch) gegen den “Konzern” vorgehen. Auch eine Anzeige wegen Betrugs macht keinen Sinn, solange die Stadt keinen anderen Betreiber für das bereits laufende Konferenzzentrum (alter Plenarsaal) und für die denkmalgeschützte Beethovenhalle hat.

Hier hält noch immer SMI Hyundai die Stellung, denn wenn man auf den WCCB Link der Beethovenhalle klickt, hat man schon wieder “plop” den “SMI – Erstinvestor” an der Backe. Der wartet wohl schon auf Bärbel Dieckmanns Denkmal: Zaha Hadid´s Festspielhaus, für das sich dummerweise noch nicht alle BonnerInnen begeistern können.

Die geplatze Ausschussitzung dürfte eine Finte der OB gewesen sein. Das riechen auch die Ratsfrauen Overmans (CDU) und Pass – Weingartz (Die Grünen). Nichts anderes gilt für die Abmahnung.

Oberbürgermeisterin Dieckmann spielt vermutlich wieder auf Zeit! Eine andere Erklärung gibt es nicht, zumal der städtische Rechtsberater (ebenso wie der Anwalt von ARAZIM) der Auffassung ist, dass die UNCC/SMI Hyundai quasi insolvent ist. In der formell bedingten Abmahnungsfrist sollen sich “neue Investorenkontakte” ergeben. Wieder werden Roß und Reiter nicht genannt, aber mit Marc Asbeck, Bonner Immobilienfürst, und Hauptsponsor des “schönen (WCCB) – Festes” wird schon mal gewunken.

Der hatte sich schon im Februar 2009 positioniert, war aber zunächst abgeschmettert worden. Nun bringt er sich wieder mit 40 Millionen Euro ins Gespräch, allerdings pocht auch er – was Wunder – auf Klärung der Besitzverhältnisse.

Für die Oberbürgermeisterin (schwarze Dame) sieht das sehr nach “Abzugsschach” aus, jeder Zug eine Bedrohung.

Nachdem das Märchen: “alle haben das WCCB gewollt, deshalb gibt es nun keine Verantwortlichen in der Verwaltung” geplatzt ist, kann es nicht schaden, sich an den städtischen Verlautbarungsjournalisten Friedel Frechen zu halten, welcher den drohenden Heimfall des Projektes in gewohnter Form zur “stärksten Waffe” ummünzt.

Auch ein Blick in die einzigartige “Phantasiewörld” am Rhein kann nicht schaden: während der WCCB Dampfer im Mai 2009 schon eine starke Schlagseite aufwies, dachte “Wiesse Müüs” Ehrensenatorin Bärbel Dieckmann schon mit anderen Jecken über Bonn – Alaaf 2010 im WCCB nach.

Bei den Ehrensenatoren dieser Karnevalsgesellschaft findet man nicht nur den Bonner “Humorist” und MdB Ulrich Kelber, sondern auch den ehemaligen Stadtdirektor und Projektbeauftragten Arno Hübner und wenn man/frau weiß dass die ehemalige Projektkoordinatorin Evi Zwiebler als “Obermöhn” ebenfalls dem Karneval eng verbunden ist, fällt es einem wie Schuppen von den Augen:

in Bonn hat man offenbar versucht mit einem karnevalistischen Netzwerk die Adler, Löwen und Tiger aus Fernost zu bändigen!

Auch der “OB – Absicherer” im Hintergrund, SPD Fraktionsvorsitzender Wilfried Klein , bei der Sparkasse KölnBonn Vorsitzender des Verwaltungsrates (mit fast 50.000 Euro brutto an Einnahmen in 2008 aus Mitgliedschaft in Gremien der Sparkasse KölnBonn/Nachweis auf SPD – Webseite gelöscht) ein wichtiger Akteur, ist “jecker Politiker“, aber immerhin nicht ganz so jeck, wie andere.

Nichts gegen solche “connections”, sie sollten aber funkionieren! Und richtig, bereits am 06.05.2008 hatten die Karnevalisten um Frau Dieckmann etwas geahnt: “Möglicherweise entstehen im WCCB gegenüber der Beethovenhalle Mehrkosten“, heute wissen wir: der babylonische “Turmbau zu Bonn” wird auf jeden Fall mehr kosten, aber noch weiß keine(r) in welcher Höhe die jecken BonnerInnen zur Kasse gebeten werden. Möge es glimpflich ausgehen!

Staatsanwälte braucht man im Moment also noch nicht, notfalls wird das WCCB mit einem Handstreich am Rosenmontag 2010 den unkorrekten “Schlitzaugen” mit rheinischer Schlitzohrigkeit und der “Heimfallkanone” einfach wieder abgenommen.

Im Moment ist nur eines wichtig: das Konferenzzentrum darf nicht in Frage gestellt werden, sagt die Bonner SPD . Wie könnte man auch, dazu ist es jetzt nämlich zu spät.

“Ich werde keine Sparvorschläge machen, durch die die für die Zukunftsentwicklung Bonns notwendigen Strukturen (s.o.) zerstört oder verhindert werden” sagte die Oberbürgermeisterin am 25.05.2006 in einem Interview zum Festspielhausprojekt. Vielleicht ist diese Haltung die Erklärung, warum bereits am 06.10.2006 auf der Webseite von SMI Hyundai die Ankündigung für die "Grundbreaking Ceremony" und faktisch am 03.11.2006 – zu früh und ohne ausreichende Sicherheitder Spatenstich für das Bonner Konferenzzentrum durch Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann erfolgte