SGB und WCCB – Hat Naujoks den Teller nicht voll genug bekommen?

Kleiner Rückblick auf einen Beitrag des Bonner General Anzeiger vom 04.05.2007: Rund 700 Gebäude hatte der Gebäudemanager Friedhelm Naujoks bereits zu betreuen (toll, der Typ muss ja ein echter Überflieger sein!).

„Seit September 2006 schultert er auch das komplette Baumanagement der Stadt Bonn mitsamt Tiefbauamt und noch das Finanzcontrolling für das im Bau befindliche Kongresszentrum (World Conference Center Bonn) im Bundesviertel.“ Weiterlesen

Guido Westerwelles Erststimmenkampagne in Bonn

Die Erststimmen Kampagne der FDP hat in Bonn dazu geführt das Ulrich Kelber (SPD) die Wahl wieder gewinnen konnte. Das Ergebnis war vorhersehbar. Viele Fragen sich nach den Beweggründen Guido Westerwelles, hier kann man eine gewagte aber wie ich finde in sich plausible These nachlesen:

Thema schon wieder: Solarworld, Frank Asbeck und Ulrich Kelber

Mich interessiert wie/wo man heraus finden kann wer wie hoch an welche Partei/welchen Kandidaten gespendet hat. Kann einer helfen?

Solarworld: Ulrich Kelber ist zwar wieder MdB…

…aber nicht mehr in der Regierung. Der Wahlsieg von CDU und FDP ist für die Solarindustrie alles andere als optimal. In beiden Parteien gibt es Bestrebungen, die Einspeisevergütungen zu reduzieren. Kelbers Politik zum Erhalt der Subventionen für die Solarbranche wird also voraussichtlich nicht fortgeführt.

Ulrich Kelber behauptete vor der Wahl, dass zwischen seiner Subventionspolitik und seinen personengebundenen Solar-Spendeneinnahmen in Höhe von 90.000 Euro kein Zusammenhang besteht. Die heutigen Aktienwerte und Nachrichten sind also Zufall?

Solarwerte rutschten dagegen ans TecDax-Ende . Solarworld etwa sanken um 3,93 Prozent auf 15,39 Euro. www.wallstreet-online.de Weiterlesen

Is SolarWorld the sunpowered company?

I’ve tried to find out how much power SolarWorld’s Hillsboro facility uses today and will use when its expansion is complete, but the company and one of its lobbyists have not responded…
Sehr interessanter Beitrag: www.blueoregon.com

Wir bleiben dran Ulrich Kelber, auch nach der Wahl. Kämpft mit, gegen Spenden-Lobbyismus und Korruption in der Politik!

In Bonn kooperiert Westerwelle zur Bundestagswahl ‘09 mit der SPD

zu diesen Beiträgen von „SoNichtWaehler“ „Peter Riemann“ und „Blogpirat“ muss ich nichts mehr zusätzlich schreiben: :mrgreen:

In Bonn kooperiert Westerwelle zur Bundestagswahl ‘09 mit der SPD

Bonn: Clements großer Bluff – Gelber wählen, heißt Kelber wählen!

Bonn: Sendete die WDR-Lokalzeit 3 Tage vor der Wahl eine Parteien-Produktion als redaktionellen Beitrag?

Zentrale Frage:
Was hat Westerwelle zu diesem Vorgehen bewegt? Die mehrfach vorgeschobene Begründung der „uneinigen Bonner CDU“ erscheint nicht mehr glaubwürdig.

Meine Vermutungen:
a) Westerwelle ist absolut größenwahnsinnig geworden und glaubt tatsächlich an einen Erststimmen-Sieg in Bonn
b) Westerwelle und Kelber spielen gemeinsam „Scheingläserei“
c) Et klüngelt mal wieder op bönsch

Wer Ulrich Kelber wählt entscheidet sich nicht nur gegen Atomenergie…

…und für erneuerbare Energie. Kelber-Wähler entscheiden sich auch für den Erhalt der alten Lobbyisten-Systeme! Atmolobby = Solarlobby?

Was bei der Atomenergie falsch ist wird bei der Sonnenenergie moralisch nicht richtiger. Auch wenn Ulrich Kelbers Spendeneinnahmen von Solarworld rechtlich unbedenklich sind!

Stärkt die GRÜNEN auf Bundesebene mit Überhangmandaten, macht Schluss mit dem Bonner SPD Klüngel um Asbeck, Kelber, Schilling.

Bonner GRÜNE wählen mit ihrer Erststimme am Sonntag

Katja Dörner

Linksammlung:
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Ulrich Kelber jetzt auch im SPIEGEL – Macht Schluss mit der ‚Scheingläserei‘

Keiner kann nach der Wahl mehr sagen, dass er vorher von nichts gewusst hätte. Nach dem FOCUS berichtet heute der SPIEGEL (http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,650996,00.html) ausführlich über die „Scheingläserei“ Ulrich Kelbers, die Solarworld Spenden, Solarsubventionen und deren Sozialverträglichkeit.

Die Solarsubventionen wurden auf den Strompreis aufgeschlagen (wie praktisch, dass Herr Kelber im Aufsichtsrat der Bonner SWB sitzt) und damit von allen Bürgern getragen. Die Solarvergütungen sind seit 2005 von 2,9 Prozent (679.110.000 Euro) auf 6,2 Prozent (2.218.620.00 Euro) in 2008 gestiegen. SPIEGEL: „… Das Wirtschaftsforschungsinstitut RWI hat berechnet, dass jeder Deutsche Ende 2008 gut 1,65 Euro pro Monat Öko-Zuschlag zahlte – Tendenz steigend…“.

Da kann man sich beim gläsernen Abgeordneten Ulrich Kelber für seine „grüne Sozialpolitik“ ja recht herzlich bedanken!

Ernsthaft bedankt haben dürfte sich dafür hingegen Frank Asbeck, denn ohne die Solarsuvbentionen hätte seine SolarworldAG wohl nicht nur keine satten Gewinne einstreichen können, auch sein Maserati würde wahrscheinlich noch beim Händler stehen. Weiterlesen

Ulrich Kelber – Verbraucherschutz – Solarsubvention

Kurz vor der Wahl präsentiert sich Ulrich Kelber (SPD) mit einem Flyer an alle Bonner Haushalte (hier kommen jetzt die Asbeck Spendengelder zum Einsatz) als Verbraucherschutzpolitiker. Diese Ansicht wird von Verbraucherschützern aktuell wohl nicht geteilt:

Auszug:
…„Für die bis zum Jahr 2013 installierten Solaranlagen werden die Stromabnehmer nach Schätzungen 77 Milliarden Euro an Einspeisevergütung während der 20jährigen Förderzeit zu zahlen haben“

Der ganze Beitrag kann hier nachgelesen werden: Solar Korruption

Hierzu Ulrich Kelber gegenüber FOCUS:
…“die Vergütungssätze seien von den Koalitionsfraktionen stärker gekürzt worden als von der Bundesregierung geplant. Außerdem sei die Entwicklung der Strompreise 2009 damals noch nicht absehbar gewesen.“…

Sehr unglaubwürdig, denn Ulrich Kelber sitzt im Aufsichtsrat der Stadtwerke Bonn (SWB)

Ein panisches Vögelchen zwitschert heute wie wild…

…und wird es auch die nächsten Tage tun. Nachdem FOCUS, WDR, Bayrischer Rundfunk und viele Zeitungen und Boulevardblätter ausführlich über die Solarworld Spenden berichtet haben, wird nach allen Seiten wild um sich gehauen.

Hier ein paar aktuelle Tzwitschertöne:

Ulrich Kelber amüsiert sich über die Zunahme von anonymen Gästebucheinträgen und Blogs zugunsten des CDU-Kandidaten und gegen ihn ..
http://kandidaten-check.bild.de/politiker/spd/ulrich-kelber> | SPD Nordrhein-Westfalen

Ulrich Kelber Bonner CDU mit letzten Verzweiflungstaten. Westerwelle und ich seien eigentlich nicht mehr für Erhalt Berlin/Bonn-Gesetz. Peinlich! #CDU- <http://search.twitter.com/search?q=CDU
http://www.wahl.de/politiker/spd/ulrich-kelber | SPD Nordrhein-Westfalen

Tage vorher läßt er die Presse stolz darüber berichten, daß er seine Wahlkampfplakate in Bonn als Erster hängen hatte.

Deshalb hier der Beste:
Ulrich Kelber hat kein Problem damit, dass Westerwelle und sein CDU-Kontrahent scheinbar jeder zehnmal so viele Plakate aufhängt. Das nervt Bürger eher!
http://www.wahl.de/politiker/spd/ulrich-kelber | SPD Nordrhein-Westfalen

Genau! Und weil er kein Problem damit hat ist dieses "Keinproblem" mindestens ein Tönchen wert :mrgreen:

Und alle sind von der bösen Bonner CDU. Wer leidet hier unter Verfolgungswahn? :roll:

Einer der anonymen Gästebucheinträge erfolgte übrigens durch Peter Riemann:

Unter meinem Beitrag auf GRÜNE-BONN kommentiert Peter Riemann:

“Im Moment warte ich auf die Antwort von Ulrich Kelber zu meiner Frage in seinem Gästebuch:

Sehr geehrter Herr Kelber,

Sie haben als einer der ersten MdB´s auf Transparenz gesetzt und sind damit als SPD Abgeordneter positiv wahrgenommen worden.

Bonner BürgerInnen, egal welcher politischer Ausrichtung, haben nun große Sorge um das Bonner Zukunftsprojekt WCCB, das „abzustürzen“ droht…”

Ulrich Kelber (SPD) ist kein GRÜNER

Nicht nur Ulrich Kelber weiß genau, dass die Stimmen der Bonner SPD Wähler nicht für seine Erststimmenkampagne zum Erreichen eines Direktmandates ausreichen. Und wie schon zur OB Wahl wird der Bonner SPD-Klüngel anscheinend auch jetzt wieder tatkräftig von einigen Bonner Medien, allen voran ist der Bonner General Anzeiger zu nennen, im Wahlkampf unterstützt.

In der Serie „ Bundestagskandidaten im Porträt“ vom 17.09. stellt Frank Vallender den SPD Kandiadten Ulrich Kelber vor als “Ulrich Kelber, der grüne Sozialdemokrat”, und nimmt im weiteren Text den vermuteten Wahlerfolg des Kandidaten durch einen deutlichen Verweis auf die beiden vorherigen Erfolge bereits vorweg: „Der SPD-Politiker hofft darauf, ein drittes Mal das Direktmandat zu holen.“ Das geht wohl weit über eine neutrale Kandidatenvorstellung und unpolitische Berichterstattung hinaus. Weiterlesen