HSH-Nordbank in Erklärungsnot

Red@
Die HSH-Nordbank reagiert heute ziemlich unwirsch auf Berichte über die unverständliche und unnötige 45-Millionen-Euro-Zahlung an das amerikanische Geldhaus Goldman-Sachs.
Es heißt: „Die Zahlung sei erfolgt, um weltweit den Eindruck zu erwecken, man wäre zahlungsfähig.“

Ja, haben die denn da im Norden den letzten Schuss nicht gehört?
Das ist ja tolldreist. So werden Steuermillionen aus dem Fenster gekippt.
Das Hamburg-Schleswig-Holsteinische Geldhaus war doch auch pleite.
Das steht doch wohl fest wie das Amen in der Kirche.
Das pfiffen doch nicht nur die Spatzen von den Dächern!
Warum sonst haben die Eigentümer Milliarden in diesen maroden Laden gesteckt? Etwa weil Nonnenmacher und sein Häuflein Mitarbeiter mehr Ahnung vom Geldmarkt gehabt hätten als andere?
Das doch wohl kaum.

Wir wollen uns doch mal an die Debatte um, die 70 Millionen zurück erinnern, die trotz Krise an ausgesuchte Kunden gezahlt werden sollten, um schlimme Imagefolge zu vermeiden.
Waren die 40 Millionen an Goldman-Sachs in dieser Summe bereits enthalten oder sind sie als zusätzliche Leistung anzusehen?

http://www.unserebrd.de/2009/01/10/hsh/

http://www.unserebrd.de/2009/01/11/70-millionen-schutzgeld/

http://www.unserebrd.de/2009/01/28/einige-amis-sind-einfach-unertraglich-gierig/

http://www.unserebrd.de/2009/02/12/hsh-stellt-zahlung-ein/

http://www.unserebrd.de/2009/02/20/superstars-hsh-und-nonnenmacher/

http://www.unserebrd.de/2009/02/22/sos-%e2%80%9ehsh-in-schwerer-see%e2%80%9c/

Was ist mit den anderen Millionen passiert?
Sind die inzwischen auch futsch?

Schleswig-Holsteiner Wähler sollten schon heute  ganz genau überlegen, warum sie wem in 1 Woche ihre Stimme geben.

HSH Nordbank kümmert sich um ihren guten Ruf

 userlogo gitti

Die skandalgeschüttelte HSH Nordbank (Landesbank für Hamburg und Schleswig-Holstein) sorgte sich um ihren guten Ruf unter ihresgleichen.
Wer kennt das nicht?
Männer greifen sich ja auch, nachdem sie das Haus verlassen haben, immer erst noch einmal vor den Schritt, um zu verhindern, dass ein unachtsam nicht geschlossener Hosenschlitz den guten Ruf unter ihresgleichen ruiniert.

Also überwies die HSH an Goldman Sachs in den USA mal eben 45 Millionen Dollar für eine Kreditausfallversicherung, die diese bei der HSH abgeschlossen aber niemals angefordert hatte.
Inzwischen waren die Ansprüche  der Amerikaner sogar verjährt.
Aber die HSH sorgte sich natürlich um ihren gutern Ruf in den USA und ganz besonders bei den Goldjungen bei GS. Kann ich gut verstehen.

Ist das nicht eine verantwortungsdbewußte Bank?
Die Eigentümer können wirklich stolz auf ihren Laden sein.

So sind sie unsere Männer.
Eitel wie die Pfauen und immer auf ihren guten Ruf bedacht.
Und dann war ihnen  ganz sicher auch das Image unserer BRD vor Augen.
Und das durfte nicht wackeln. Auf gar keinen Fall.

Wer hätte das gedacht.

Nicht, dass ich es Goldman Sachs nicht gönne oder faires Verhalten nicht unterstützen würde.
Doch gehen Sie einmal zu Ihrer Hamburger-Sparkasse (Miteigentümer der HSH) und bitten z.B. um Erstattung der zu Unrecht einbehaltenen Gebühr bei einer Kontosperrung vor 4 Jahren.
Was bekommen Sie zu hören?
Verjährt! Keinen Anspruch mehr!
Und wenn Sie die Sparkasse dann wegen Fairness, langer Zusammenarbeit und guter kaufmännischer Sitten ansprechen erleben Sie garantiert Ihr blaues Wunder.

Die HSH ist schon ein ganz drolliger Haufen.
Aber wer weiß das nicht?
Bei Goldman Sachs soll es eine ganz ausgelassene Feier gegeben haben und einen Lobgesang auf die „crazy german krauts“.
Na bitte.
Es geht doch. Das mit dem guten Ruf meine ich.

Übrigens hat der HSH-Chef-Geldverwalter Herr Dirk Jens Nonnenmacher für seine brillante Tätigkeit in der Vergangenheit auch etwas bekommen. Man will sich auch gegenüber den Mitarbeitern nichts nachsagen lassen. Wie klingt das? Den einen in den USA so gut zu behandeln und den anderen hierzulande nicht? Nein, nein, so funktioniert das nicht.
Knapp 3 Millionen machte die HSH für ihren Multifunktionsvorstand mal eben locker.
Da er bei der HSH gleich 4 (vier!) Vorstandsposten auf einmal mit sich selbst besetzt hat, hat er doch auch das Recht auf 4 x Vorstandsgehalt – oder sehen Sie das anders?

Lesen Sie einmal: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,635578,00.html

Wenn Sie stinknormaler Angestellter sind oder regelmäßig von der Agentur für Arbeit betreut werden, sollten Sie vielleicht vorher aber erst einmal nach Ihren Beruhigungspillen suchen oder sich einen Tee machen (sehr !!!!  lange ziehen lassen).

HSH das Fass ohne Boden

Die HSH Nordbank hat unter dem Steuermann Nonnenmacher 2008 und im ersten Vierteljahr 2009 rund 3 Milliarden Euro verrudert.
Weg sind sie. Einfach futsch!
Die Eigner der Landesbank der Bundesländer Hamburg und Schleswig-Holstein mussten Steuerknete zusammenkratzen und retten was zu retten war, um den Kahn über Wasser zu halten.

Doch während unten gegen das Leck gekämpft wird, feiert Nonnenmacher an Bord chaotische Personalfeten.
Sich genehmigt er mal eben so knapp 3 Millionen Boniprämie.
Schließlich hat er ja den Kahn nicht ganz versenkt und das allein ist ja auch etwas wert.

Nicht Nonnenmachen muss gehen, andere müssen statt ihm gehen.
Dafür bekommen sie aber Abfindungen. Bislang sollen etwa 500 Mitarbeiter dafür 32,5 Millionen erhalten haben.
Weitere 400 bis 500 Mitarbeiter müssen noch ausscheiden und abgefunden werden.

Die Leute, die die HSH aus den schwierige Gewässern wieder herausfahren sollen, müssen vom Weggang unbedingt abgehalten werden und bekommen deshalb Halteprämien. Dafür sollen weitere 21 Millionen ausgegeben werden.

Ja, spinnen die da an der Küste?

Rede des Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen am 23. Juli 2009 zur Vertrauensfrage vor dem Schleswig-Holsteinischen Landtag

@Ministerpräsident Peter-Harry Carstensen rechtfertigt in dieser Rede seinen Schritt vor dem Kieler Landtag die VERTRAUENSFRAGE zu stellen und  darüber mit dem Ziel abstimmen zu lassen, dass ihm das Vertrauen eben  NICHT ausgesprochen wird.

Die vollständige Rede können Sie nachlesen wenn Sie [ hier klicken] .

Ist das eigentlich schon Wahlbetrug oder lediglich stinknormales „An-der-Nase-Herumführen“ des Wählers?

@Was sich die Abgeordneten in Kiel unter der Überschrift „Für den Wähler“ leisten ist nach meiner Ansicht übelste Narretei.

Da sollen die Freunde des Ministerpräsidenten ihm grundlos das Misstrauen aussprechen und für seine Abwahl stimmen, um auf diese Weise vollkommen eigennützig und ohne Wählerauftrag in einem günstig erscheinenden Moment Neuwahlen zu erzwingen, aus denen die Partei des Präsidenten als Sieger hervorzugehen erhofft.
Was für eine bodenlose Scharlatanerie.
Und das nennt sich Volksvertreter. Dass ich nicht lache.

Das sind Angehörige einer Landesregierung, deren größter Erfolg die peinliche Schlappe um die HSH-Nordbank ist und ihr Versuch aus dieser maroden Institution gegen Honorar auch noch Geld zu Lasten der Bürger und Bürgerinnen Schleswig-Holsteins (die den ganzen Scherbenhaufen zu berappen haben) herauszuziehen.
Nach dem Motto: „Alles im Dienste der Bürger!“

War es etwa Volkes Wille, dass die Steuergelder der Bürger mittels einer Landesbank in der gesamten Welt sinnlos verzockt wurden?

War es Volkes Wille, dass solche Misswirtschaft auch noch „belohnt“ wird?

Die Regierenden scheinen dies in ihrer unglaublichen Naivität (??) tatsächlich geglaubt (??) zu haben (???).
Ich will Vorsatz und Dummheit einmal ausklammern (vielleicht). Ausgerechnet diese Vertreter unseres Volkes zanken sich heute nicht etwa um Grundsätzliches, NEIN, sie versuchen nur noch sich irgendwie (und egal wie) aus dem von ihnen angerichteten Schlamassel wieder herauszuwinden und dabei die Schuld jemand anderem anzuhängen.
Wir kennen dies bereits von der Bayern LB und der IKB.  Dort wurden die Schulden auch immer höher und niemand hatte etwas gewusst. Die Schulden waren auch dort selbstständig, hinter dem Rücken der Verantwortlichen und natürlich gegen deren ausdrücklichen Willen offenbar von unauffälligen, grauen Mitarbeitern (mit extrem niedriger Fachkompetenz aber überrachsend hoher Entscheidungsbefugnis, von denen es in diesen Banken nur so zu wimmeln scheint) veranlasst worden.
Die Politiker stehen heute also eigentlich vollkommen zu Unrecht im Rampenlicht; sie sollten doch nur aufpassen. Aber wie soll man ein schwer erziehbares Kind beaufsichtigen?

Darf ich den Schleswig-Holsteinern zur anstehenden Wahl einen Ratschlag geben?

Schickt die ganze Regierungsclique zum Buttfang raus auf die Ostsee, mauert die Hafeneinfahrt zu  und sucht Euch in aller Ruhe vollkommen neue Jungs + Deerns.
Aus Eurem Bundesland !!!
Keine umherreisenden Polit-Söldner!

Die schleswig-holsteinische Regierung (wenn man sie denn ruhigen Gewissens als eine solche bezeichnen kann) und ihre miteinander koalierenden (kollidierenden?) Parteifreunde (unter Feinden fühlt man sich sicherlich besser aufgehoben) fallen samt und sonders seit Jahrzehnten (!!!) nur unangenehm auf. Der „politische Umgang “ wird in Kiel immer peinlicher, nimmt italienischen Charakter an und die gegenseitigen „hinterlistigen Freundlichkeiten“ liegen inzwischen auffällig weit über dem Bundesdurchschnitt.
Jeder versucht jedem eine Falle zu stelle.
Das nennt man in Kiel „im Auftrag und zum Nutzen des Volkes zu regieren„!

Wie lautet die Eidesformel für den Amtseid des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten?

Die Schleswig-Holstein-Saga könnte locker dem bayerischen Politklamauk „Paroli bieten“ und einen ganzen Starkbierabend „auf dem Nockherberg“ füllen.

Ich frage Euch: „Könnt Ihr diese Unwürdigkeit länger gleichmütig ertragen?
Wollt Ihr Euch
nicht langsam aufraffen und Euch mal selbst um die Ordnung in Eurem Ländle kümmern? Statt Euch von professionellen, gleichgültigen Polit-Kümmerern immer wieder etwas vormachen und Euch während des Ausplünderns bis aufs Hemd noch von Kümmernis zu Kümmernis hetzen zu lassen?

Es gibt so viele junge und engagierte Menschen in Schleswig-Holstein , die weder von einer Partei, noch durch Politk verdorben sind und es heute und zukünftig alle Male besser machen würden.

ABER NEIN, es müssen wie vernarrt immer wieder diese selbst ernannten „Volksparteien“ sein, in denen sich das Volk weder widerspiegelt und von denen die Interessen der Mehrheit der Bürger wahrhaftig nicht vertreten werden.

Ich finde diese unglaubliche Lethargie der Wähler einfach nur noch traurig. Furchtbar traurig.
„Und so erhält jedes Volk die Regierung, die es verdient!“

 

@
Liebe Ella, ich habe einen sehr interessanten Artikel („sueddeutsche.de“) über die „Schleswig-Holstein-Misere“ gefunden und erlaube mir diesen „anzuhängen“. Deine Vermutung, dass der Wähler übel „hinters Licht geführt“ werden soll, wird dadurch klipp und klar gestützt und Dein Aufruf an die Schleswig-Holsteiner Bürger „Wort für Wort“ untermauert.
Es wird noch spannend für die „Nordlichter“ und um die HSH-Eigentümer. Da werden sich die Wähler in Schleswig-Holstein noch ganz derbe wundern.
[ Hier klicken  ] und den Artikel bei der Süddeutschen lesen.

18.07.2009 – Ein guter Tag für Hamburg?

Dubai muss jetzt die Schwimm-WM austragen und die Kasse der Hansestadt hat geschätzt mindestens 45 Millionen Euro eingespart.
Welt-Online schrieb dazu den Artikel „Hamburg scheitert mit Bewerbung um Schwimm-WM“ (hier klicken)
Wobei zu berücksichtigen ist, dass allein die Bewerbung um diese Weltmeisterschaft schon erheblich mehr als 1 Million gekostet hat.
Kasse bereits an allen Ecken und Enden brennt?
“panem et circenes“  war bereits vor knapp 2.000 Jahren in Rom das Mittel des Senats zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise.
Kommt Ihnen das irgendwie bekannt vor?

Doch die verantwortlichen „Anschieber“, mit anderen voran an der Spitze unser Bundesinnenminister Schäuble (Kandidat für Brüssel) mögen dies trotz der aktuellen Wirtschaftskrise und unter dem Eindruck des HSH-Bankendesaster nicht als Glücksfall ansehen. Sie wollen statt dessen unvermindert an ihren Plänen festhalten und sich erneut bewerben.

Sind die Hamburger wirklich bereit ihren knappen Zaster so durch den Schornstein zu jagen? So ohne jeden nachhaltigen wirtschaftlichen Vorteil, ohne einen nachvollziehbaren und länger als 3 Monate anhaltenden Prestigeanstieg?
Ich kann es nicht glauben.

Was haben z.B. Hannover, das Land Niedersachsen und unsere BRD von der EXPO, die der ehemalige Ministerpräsident Gerhard Schröder vehement erstritten hat?
Sie wurde so hoch gelobt und dem Volk mit wohlklingenden Worten schmackhaft gemacht. Manchmal kam man sich schon als der dümmste aller Versager vor, wenn man sich kritisch dagegen aussprach oder auf die EXPO von Sevilla verwies, wo die Stände der Nationen als ungeliebte Hinterlassenschaft für 1 EURO je Stück angeboten wurden (Käufer sollte die Kosten der Demontage tragen).

Keines der Events, die seit damals neu aufgelegt wurden, habt irgendeinen nachhaltigen Nutzen für unsere BRD gehabt. Bloß einen! Das im Schweiße ihres Angesichts durch die Bundesbürger erarbeitete Steuergeld verschwand nutzlos in den Taschen derer, die diese fragwürdigen Ideen ausgeklüngelt und mit verkäuferischem Talent an den Mann (Politiker) gebracht haben.
Sehr wohl dabei bedenkend, dass diese Gruppe der „verantwortungsbewussten“ politischen Macher, Leistungsträger und  Endscheider allein zu wissen glaubt, was dem Volke tatsächlich gut tut.

Immer raus mit der Kohle.
Was soll’s!!!
Für die Zukunft sparen?
Etwa für unsere Kinder?
Heut ist heut und was kümmert uns das Morgen?

„Brot und Spiele“, während es in der hanseatischen Kasse bereits an allen Ecken und Enden brennt?
“panem et circenes“  war bereits vor knapp 2.000 Jahren in Rom das Mittel des Senats zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise.
Kommt Ihnen das irgendwie bekannt vor?

Kennen die Hamburger Politbosse die wirtschaftliche Lage nicht (wollen sie vielleicht gar nicht kennen?) oder schätzen sie diese vollkommen falsch ein?
Ich empfehle ihnen und Ihnen als kurze Lektüre einen weiteren Artikel der WELT-Online vom 29.04.2009 (hier klicken).

Viele Grüße an „Axel aus Berlin“, der mich zu meinem Beitrag ermuntert hat.
Ivonne aus Glinde (per Mail)
(Red.-Hinweis: Mitstreiterzugang für „I-vonne“ eingerichtet)

Nordbank HSH sitzt komfortabel im Rettungsboot

Ratzfatz ging das.
3 Milliarden Euro auf die Hand und 10 Milliarden als Bürgschaft.

So schnell, dass einige der an diesem Beschluss Beteiligten nicht verstanden haben was da da eigentlich wirklich passiert. Das Rettungsboot wurde einfach über’n Daumen zugesagt und gleichzeitig bestimmt, dass sich ein Wirtschaftsprüfer noch einmal um die Bilanz kümmert, um anhand dieser  festzustellen, ob dieser verbindliche Rettungsbeschluss gut war.

Haben Sie das verstanden? Weiterlesen

SOS!!! „HSH in schwerer See“

Rette sie wer kann!
Vor wenigen Wochen noch führte die HSH frech wie ein Spatz auftrumpfend das Modell einer eigenen „Bad Bank“ für ihre toxischen Anlagepapiere ins Feld. Wenn der Staat keine zentrale „Bad Bank“ gründe, dann würde die HSH dies eben in die eigene Hand nehmen.
Mir schien seinerzeit, dass der Keller HSH Nordbank AG voll mit Giftmüllpapieren sein müsse und meine Überzeugung  ist unverändert.
Dann die unfassbare Ankündigung der HSH an die Anteileigentümer erst 70 Millionen, aktuell sogar 200 Millionen auszahlen zu wollen. Die steuerzahlenden Bürger Hamburgs und Schleswig-Holsteins sind zu je 30% beteiligt. Gehört der Rest dem Investor Flowers, der sich auch an der Hypo-Real-Estate beteiligt hat?
Woher diese Millionen nehmen, wenn nicht stehlen?
Und wem stehlen? Weiterlesen

Superstars „HSH und Nonnenmacher“

Ich bin total erschüttert und muss mich erst einmal setzen

Die HSH-Nordbank (in Worten: 30% Hansestadt Hamburg, 30% Flächenland Schleswig-Holstein) gibt endlich konkrete Verluste zu. Es kann einem dabei schon schwindelig werden, wenn man bedenkt, dass diese Bank die Idee der „Bad Bank“ durch eine selbst gegründete „banque de miserables(*)“ bereits in die Tat umsetzen wollte, um sich, wie ich vermute, weiterer Leichen zu entledigen, die noch zu Hauf im Keller herumliegen. Wir werden es noch erleben. Da wette ich drauf!

 
Diese deutlich „Verlust“ schreibende Bank wollte für das mit toxischen Anlagen belastete Wirtschaftsjahr 2008 und womöglich als Beruhigungstropfen für ihre schiefgegangenen Anlagestrategien an die Anteilseigner 70 Millionen ausschütten, um diese vom Versagen der professionellen Geldanleger abzulenken und sie für spätere Geschäfte „bei Laune zu halten“. Weiterlesen

70 Millionen Schutzgeld ?

Sind die 70 Millionen, die die HSH an Ihre Großanleger zahlen will, besser als Schutzgeld zu bezeichnen und die Zahlung hat mit „Wollen“ eigentlich gar nichts zu tun?
„Zahle an uns oder wir ziehen unsere Geldeinlagen ab und lassen dich im Regen stehen!“
:!:
Alexander aus Obbach weist auf diesen Artikel von n-tv hin.

Bisherige Leserhinweise zu diesem Thema:
Hier:http://www.unserebrd.de/2009/01/10/hsh/
Und hier: http://www.unserebrd.de/2008/12/16/die-hsh-gebiert-die-the-german-first-bad-bank-merry-christmas-wer-macht-den-esel-wer-den-ochsen/
Oder auch hier:  http://www.unserebrd.de/2008/12/26/bankenverband-fordert-staat-soll-schrottpapiere-ubernehmen/
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