Pleite, Bankrott, Konkurs, Insolvenz, „Ticket für die Zukunft“


Der Insolvenzverwalter lässt verlautbaren, dass der Automobilzulieferer und Fahrzeugausstatter Karmann in Konkurs geht, um sich zu sanieren.
Gleiches haben wir von Märklin, Henniges, ATU, Stankiewicz, Qimonda und …… gehört.

Wir erinnern uns: „Münchhausen zog sich am eigenen Schopfe aus dem Sumpf heraus“.

Wird die Sanierung schwieriger Firmen ab 2009 nur noch in dieser Art durchgeführt?
Das könnte doch bedeuten, dass die Branche der Wirtschafts- und Betriebsberater wohl oder übel als nächste nach einem umsatzrettenden Konjunkturprogramm rufen wird.

Früher waren es die „armen Schweine“, heute sind es die Geschäftsführer namhafter Unternehmen, die sich auf den Weg zum Konkursgericht gegeben.
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Insolvenz „Henniges“ aus der Sicht eines Betroffenen

Hallo und guten Tag!
Ich bin einer der betroffenen dieser Insolvenz. Kündigung von zirka 300 Mitarbeitern bei der Henniges GmbH Grefrat. Meiner Meinung nach scheren sich die Unternehmer einen Dreck um Gesetze. Wir sind mit zirka 20 Personen die einen Altersteilzeitvertrag abgeschlossen haben. Jetzt nach Eröffnung der Insolvenz sieht man das ganze Chaos dieser Misswirtschaft. Dreimal an Amerikaner verkauft und keiner investiert in neue Technologien oder befolgt Gesetze. Hauptsache man kann Gelder aus Deutschland abschreiben oder Produkte mit Verlust im Ausland produzieren (siehe Tchechien). Gesetze unseres Landes werden umgangen. Alterteilzeitsicherungen (sprich Versicherungen) werden einfach ignoriert. Die heute betroffenen Personen bleibt nur der Gang zum Arbeitsamt. Gelder die bisher als Vertrag ausgehandelt wurden sind null und nichtig und verloren, denn sie gehen in die Insolvenzmasse. Wo war der Betriebsrat als sich die Gesetzeslage im Jahre 2004 für den Insolvenzschutz änderte? Keine Aktivitäten von da. Die haben ja ihr Schäfchen heute ja im Trockenen. Alle vom Betriebsrat haben Ihren Job behalten. Ist schon komisch unsere soziale Auswahl. Selbst die gegründete Auffanggesellschaft nimmt keine Altersteilzeitler die in der Freizeitphase sondern nur Personen die im Aktiven Arbeitverhältnis stehen. Die Altersteilzeitler können sich ja im Alter ruhig einen neuen Job suchen. Ist im Alter ja auch sehr einfach. Ha Ha.
MfG.
Ein Betroffener
8) (19.02.2009 – 12:41h)
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Henniges – kahlgefressen, ausgelutscht und weggespuckt?

Das war mal wieder ein Paradebeispiel der von Herrn Müntefering (SPD) zutreffend als Heuschrecken betitelten Finanz-Investoren.
Exakt wie aus dem Lehrbuch.
Vergessen wir über den Gram aber nicht die sehr deutlichen Hinweise dafür, dass es gerade seine unter Herrn Schröder ehedem regierende Volkspartei war, die die Gesetze für derartiges Tun in unserer BRD von externen Vollblutbankern und Juristen anfertigen ließ. Solche sind als Ghostwriter „beratend“ für den Bundestag tätig – auch heute noch (aus einem TV-Statement von Hans Eichel, Finanzminster a.D.).
Gerade diese Gesetze sind es, die den Ruin in der Autozuliefererbranche in der aktuellen Kfz-Krise so ungemein beflügeln.
Die betroffenen Firmen konnten in guten Zeiten unauffällig nach allen Regeln der Kunst ausgeweidet und auf einen nach außen gerade noch erkennbaren Firmenmantel reduziert werden (Vorweggenommene Restrukturierung auf einen Dritteweltstandard oder ein nach hiesigen Maßstäben gewerblliches Sozialhilfeniveau). Weiterlesen

Macht jetzt auch der Autozulieferer Henniges schlapp?

@ Im Dez. 2007 hieß es noch vom Geschäftsführer Burkhard Brühl, dass Henniges künftig weltweit an 16 Standorten produzieren würde und die Umbenennung der Firma und ihre Übernahme durch Wynnchurch ein echter Clou sei. Was sich ja wohl auch bewahrheitet hat.
Sehr schlau Herr Brühl. Vielleicht hätte der Werkspförtner Sie mit seinem Bauchgefühl warnen können. Sie hätten nur mal kurz anhalten müssen und mit ihm sprechen sollen.
http://www.sn-online.de/newsroom/regional/seeprovinz/rehburg/art5460,183656
Im Juli suchte Henniges im Jobmonitor noch Auszubildende.
Und nun  peifen es die Spatzen von den Dächern, dass die Hedgefonds auch dieses Unternehmen ausgesaugt haben und offenbar eine nur leblose Hülle zurücklassen.
http://www.webnews.de/kommentare/277961/0/Neue-Pleite-in-Grefrath-Henniges-Automotive-meldet-Insolvenz-an.html
Lt. Firmenwebsite (http://www.henniges.de/startseite.htm) – ich bin Visitor 54023 – beschäftigt das 1951 von Herrn Ernst Henniges gegründete Unternehmen etwa 575 Mitarbeiter, die überwiegend für die Automobilindustrie tätig sind.
Gut, dass trotz Eigentümer-Hin-und-Her die Firmen-Konstellation einer GmbH und Co.KG wenigstens den wirtschaftlich weitsichtigen Eigentümern ihr Geld lässt.
Kommt Übermut vor dem Fall?
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