Crash-Couple Dieckmann (WCCB) und Wowereit (BER) – peinlich für Willy Brandt

Dieckmann und Wowereit auf der Herrentoilette

Achtung! Alle Bonner Berlinbesucher, auf der Flucht vor dem kommunalen WCCB-Desaster, die in Berlin-Tegel „not“-landen mussten, meiden Sie die Herrentoilette in der Ständigen Vertretung (StäV) am Schiffbauerdamm 8!

Die StäV ist für Rheinländer ein absolutes „Must“, aber unerwartet trifft man dort, zwar nur zweidimensional auf einer Fotofliese (s.o.): Bärbel Dieckmann und Klaus Wowereit  Das muss nicht sein!

Bisher waren die beiden SPD-Kommunalpolitiker gemeinsam nur bei Projekten für die Kleinen aufgefallen („Schneller mehr wissen“). Nach dem Bonner (WCCB) und dem Berliner (BER) können die beiden jetzt aber als ungekröntes Crash-Couple der SPD in Sachen Großprojekte-Flop gelten.

Wie hunderte von düpierten Geschäftsleuten und Mittelständlern (Vertragsklauseln verhindern Schadensersatz!), werden die beiden Wirtsleute Friedel Drautzburg und Harald Grunert, trotz deutlicher Nähe zur großen deutschen Volkspartei mit S, einen dicken Hals haben über den peinlichen Eröffnungsflop des „Modernsten Flughafen Europas„. Die Eule vom Schiffbauerdamm zeigt, was Sache ist: „Die haben wohl einen Vogel„. Die Eröffnung des StäV-Ablegers im Flughafen Schönefeld („Willy Brandt“) ist verschoben und soll „mit viel Hoffnung im August“ 2012 starten, hieß es zunächst. Das war gestern!

Vor Weihnachten 2012 kann keiner, nicht einmal der Hauptstadtbürgermeister Klaus Wowereit, sagen ob die derzeit geplante Eröffnung im März 2013 stattfinden wird!

„Open End“ auch beim Wahnsinns-Projekt des World(!)ConferenceCenterBonn, das die Steuerzahler der Ex-BundesstadtOberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann zu verdanken haben.

Bonns oberster „Skandalentsorger“ OB Jürgen Nimptsch (SPD) möchte das zwar nicht wahrhaben, doch heute genau wie Ende 2011 ist noch nicht einmal klar, was da am Ufer des Rheins gebaut wurde.

Inzwischen überschlagen sich in Berlin die Hiobsbotschaften. Weil die urplötzliche „Terminverlagerung“ Berlin-Tegel als „Knuddelairport der kurzen Wege“ besonders hart trifft, bleibt wohl nicht anderes übrig, als Flüge umzuleiten. Leipzig freut sich bereits über diese unverhoffte Umwegrendite und die Anwohner im ehemaligen britischen Sektor Berlins müssen mit einem gelockerten Nachtflugverbot rechnen.

Selbst Technikfirmen wie Siemens können keine genauen Angaben zu Ursachen der Verschiebung und zur weiteren Terminplanung geben! Doch damit nicht genug. Dem Hauptstadtcarrier Air-Berlin drohen wirtschaftliche Turbulenzen und der Lufthansa finanzielle Luftlöcher.

Damit erfüllt sich, in Form einer griechischen Tragödie der Untergang des Doppelmottos der StäV-Wirte: „Vom Wessi lernen, heißt siegen lernen“ und „Es hätt noch immer jot jegange„. Nichts ist gut gegangen, im Gegenteil. Neben den zusätzlichen Kosten in Milliardenhöhe für den Steuerzahler wird die deutsche Hauptstadt zum Gespött und selbst die taz sieht bereits Wowereit fliegen, zumal es kurz zuvor  bei Wowi „gewulfft“ haben soll.

Teil der massiven Kritik, der sich Berlins „Regierender“ und BER-Aufsichtsratchef  nun stellen muss, ist die Erkenntnis, dass gewählte und selbsternannte kommunale Spitzenpolitiker weder die Zeit noch die Erfahrung (und damit auch nicht das Handwerkszeug) haben einen Posten im Aufsichtsrat auszuüben.

Ist das Kind in den Brunnen gefallen, rollen Köpfe auf der unteren Ebene und die Verantwortung, mit der man bzw. frau vorher medienwirksam kokettiert hat, wird wie klebriges Pech weitergereicht.
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