Mon Cher Fritz, das war knapp!

Red@

Was, wenn die Franzosen dasselbe Wahlrecht wie wir hätten und die Parteien Regierungskoalitionen bilden könnten?
Hätten unsere Leitungsorgane und die der EU dann noch mehr Fracksausen?
Ich stelle mir gerade vor: "Le Pen fände einen regierungssüchtigen Partner."
Unwahrscheinlich?
Überall heißt es, die Franzosen hätten ihr "So geht es nicht weiter" gewählt.

Einige angetretene Kandidaten haben ja wohl, vom jüngsten Mitstreiter bis heute einmal abgesehen, nicht gerade eine unbefleckte Weste und sind offenkundig sogar bei der Staatsanwaltschaft der Korruption verdächtig. Ganz sicher sind es keine Ruhmesflecken, die auf deren Westen sichtbar wurden.
Mehr als die Hälfte der Franzosen hat nach Ansicht unserer Politikbeobachter irgendwie "radikal" gewählt und rechnet man's zusammen sind Europa und der Euro nicht unter den Top 10 der Beliebtheitsskala unseres westlichen Ewigkeitspartners.
Wenn's mit dem sich derzeit noch europafreundlich gebenden Macron klappt, dann sind wir gerade noch einmal so an einem weiteren (von vielen) EU-Fiasko vorbeigeschrammt.
Puh, möchte ich da mal sagen, "is jrad noch ma jutjejangen".
 

Im Oktober wählen die Tschechen ihr Parlament.
Das wird zu 100% auch noch lustig.

„Freedom“ für das United Kingdom

Die Tommys haben Frau May heute schriftlich ihr Wohnrecht in der WG Europäische Union kündigen lassen. Aus vollem Herzen und mit lautem „Bravo“ ist die Mehrheit der UK‘s dabei, die bisherigen Partner vor den Kopf zu stoßen und den Auszug in ihr „Freedom“ zu organisieren.
Kackfrech wollen die Briten einseitig für sie vorteilhafte Forderungen durchsetzen oder ihr Geheimdienst meldet der EU einfach nicht mehr, dass Erkenntnisse über akute Terrorangriffe auf die EU vorliegen.

So geht hässliche Scheidung.
Herr Oettinger (EU) hat gleich mal errechnen lassen, dass die Briten wohl an die 60 Milliarden blechen müssen, um aus ihren Verpflichtungen gegenüber der EU entlassen zu werden.

May, give us our money back!

Was gibt es dazu noch zu sagen?
„Klug war das nicht! Easy going geht zwar anders aber warten wir es ab.“

Elliott

esperanto

es sollte für die europäische union nur eine amtssprache zulässig sein-und damit sich keine regierung benachteiligt fühlt sollte man die plansprache esperanto zur amtssprache machen-eine einzige amtssprache hätte den vorteil das nicht nur die regierungen direkt miteinander reden könnten,sondern auch wenn man von einem land in das nächste zieht könnte man mit esperanto seine behördengänge erledigen-das würde auch helfen das die menschen zu anderen nationen mehr toleranz hätten-die menschen könnten so ihre sprache erhalten und sich denoch mit anderen menschen in der europäischen union verständigen-eine gemeinsame amtssprache würde auch das selbstbewustsein der europäischen menschen stärken-
frohhaalu

Die Rating Agenturen- was ganz Raffiniertes…

Wem schon immer reichlich unwohl war bei den Aktionen von Standard & Poor’s, Moody’s, und Fitch – Daumen rauf, Daumen runter – dem mag ein Anti-Monopol-Bazillus im Blut gesteckt haben. Die drei größten in den USA staatlich anerkannten Agenturen schienen die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.

Jeder der die Komplexität von Finanzmärkten und nationalem Eigensinn in Zeiten der Globalisierung erahnt, wartete nur auf den Tag der kritischen Durchleuchtung dieser privaten, gewinnorientierte Unternehmen, die gewerbsmäßig die Krditwürdigkeit (Bonität) von Unternehmen aller Branchen sowie von Staaten und deren untergeordneten Gebietskörperschaften bewerten.

Die Aufgabe ist nachvollziehbar und unumstritten: „Investoren und Gläubiger haben ein Interesse daran, dass die Bonität ihrer Schuldner von unabhängigen und fachkundigen Dritten untersucht wird. Ziel ist es herauszufinden, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, das verliehene Geld am Fälligkeitstag vollständig zurückzubekommen. Das gleiche gilt für die Zinszahlungen.“ (s. Ratingagentur auf Wikipedia)

Doch wer kontrolliert die Kontrolleure, die eine Art Beraterfunktion haben, ohne für ihre Aussagen und Einstufungen zu haften. Immerhin können sie ganze Nationen und Volkswirtschaften in Schwierigkeiten bringen.

So plant Italien einen Prozess gegen die Ratingriesen und ein australisches Gericht hat Standard & Poor’s wegen irreführender Bewertungen verurteilt.

„In Europa wird kritisiert, dass die profitorientierten US-Häuser wie Moodys den Markt dominieren und oft ausgerechnet von denen, die sie bewerten, bezahlt werden. Daher wird über eine europäische Ratingagentur nachgedacht. Den Bonitätswächtern wird vorgeworfen, die Finanzkrise 2008 mit verursacht zu haben. Sie vergaben Bestnoten für Wertpapiere, in denen faule US-Immobilienkredite gebündelt waren. Damit führten sie Anleger in die Irre“,  berichtet heute die neckar-chronik.de.

Dass nun die Ratingagenturen stärker in die Pflichtgenommen werden und wie Freiberufler bei Fehlurteilen haften sollen, ist nicht zuletzt Werner Rügemer zu verdanken. Der Publizist hat sich mit seinem Buch: „Rating Agenturen – Einblicke in die Kapitalmacht der Gegenwart“  tief in das Thema hineingebohrt.

Bereits beim Querlesen des Interviews mit Reinhard Jellen auf Telepolis erkennt der Normalsterbliche, woher sein Unbehagen kam:

Werner Rügemer: „Jedem einzelnen Rating einer Agentur ist eine Klausel beigegeben, dass die Agentur nicht für Folgen haftet, die aufgrund der Verwendung von Ratings zustande kommen, sei es direkt oder indirekt. Alle Agenturen bezeichnen jedes ihrer Ratings als „freie Meinungsäußerung“. Ich zitiere als Beispiel Fitch: „Ratings sind keine Fakten und können deshalb nicht als richtig oder unrichtig bezeichnet werden. Ratings stellen keinen finanziellen oder rechtlichen Rat dar, keine Wirtschaftsprüfung, keine Bewertung, keine Schätzung und keine Versicherungsempfehlung. Ein Rating stellt keine Zustimmung der Agentur dar, ihren Namen als den eines Experten zu verwenden.“

Fazit: Das volkswirtschaftliche Bein, das einer Nation amputiert wurde, mag das falsche gewesen sein, aber unter den Vollamputierten ist der Einbeinige König!!!

„Made in Germany“ soll wieder Wort halten

Bürger's BeitragWaren das Zeiten, als dieser Begriff in der Welt deutsche Qualität bedeutete.
Zwar hat er auch heute noch einen guten Klang, kommt aber nicht einmal mehr in die Nähe der früheren Bedeutung.

Kein Wunder, dass dies Ausruhen auf alten Werten den neuen EU-Staaten gewaltig „stinkt“ und sie eine Änderung erreichen wollen.

Wie kann es auch sein, dass ein Zusammenbau ausländischer Bauteile zum Qualitätsversprechen „Made in Germany“ führt, wenn nicht einmal lächerliche 50% der verwendeten Elemente tatsächlich aus unserer BRD stammen?

Jetzt plant die EU-Kommission neue Anforderungen. EU-Kommissar Semeta (Litauen) will die Vorschriften strenger handhaben. Nach seinen Vorstellungen müssen 45% der Bestandteile aus dem als Herstellerland angegebenen Mitgliedsstaat stammen.
Ich hätte sogar mindestens 50% verlangt, wäre ich ein EU-Kommissar.

Kaum ist dieser Plan veröffentlicht, regt sich in unserem Ländle wieder jemand auf:
„Das geht doch nicht, das kostete Arbeitsplätze, immenser Schaden für die Deutsche Wirtschaft“.

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„Griechenland ist pleite“

Endlich hat sich das bis in den IWF herumgesprochen.

Griechenlands Finanzen haben seit dem Zusammenbruch der helenischen Stadtstaaten in frührömischer Zeit zu keiner Zeit wirtschaftlich jemals etwas getaugt, taugen heute immer noch nichts und werden 100-prozentig niemals etwas taugen.
Daran ändert nichts und niemand etwas.
Nicht so ganz neu, muss wohl aber immer wieder einmal laut und deutlich gesagt werden.

Was auch immer zwischen den Verantwortlichen der EURO-Staaten zur Rettung dieses wirtschaftlichen „Zwergstaates“ ausbaldowert wird, jedem Beteiligten und jedem Einwohner der EU-Staaten ist doch wohl klar, dass alles für die Katz ist.
Und das wissen auch alle Griechen. Nicht nur die, die vom Ausland aus auf ihren maroden Halbinselstaat an den Gestaden des Mittelmeeres schauen.

griech.EuroDie Griechen würden gern auf Kosten anderer unter den Rettungsschirm fiskalischer Entwicklungshilfe der EU-Finanzminister schlüpfen, es sich dort behaglich einrichten, weiter so tun, als ob sie nicht wissen worum es eigentlich geht, anderen – möglichst dem Ausland – die Schuld am maroden Zustand ihrer sogar zur Landwirtschaft untauglichen Heimat zuweisen und alle Europäer, voran die Deutschen und die Franzosen, für diese „Schuld“ zahlen lassen, bis diese schwarz werden.
Was möglichst lange dauern mögen soll.
Die Griechen können mich ruhig auf die Liste der in ihrem Land unerwünschten Personen setzen, ich betrete Hellas garantiert nicht mehr und werde dort auf gar keinen Fall auch noch einen einzigen Euro nach Athen tragen.
Nicht einen einzigen.
Mir reicht es vollkommen, dass wir über Europa und unsere Regierung dort jede Menge unserer sauer verdienten Euros gelassen haben und noch lassen werden.
Aus meiner privaten Kasse kommt da nichts mehr zu.

Warum in Gottes Namen drehen wir den Geldhahn nicht einfach ab?
Wer Geld haben will, der muss klipp und klar die Bedingungen des Geldgebers erfüllen und wenn er das nicht kann oder will, dann ist eben Schluss.
Aus und vorbei!

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DIE LINKE und Europa…

Die Linke „In den vergangenen Jahren haben wir in Europa erlebt, wie die Freiheit des Marktes über alle sozialen Grund- und Arbeitsrechte gestellt worden ist – mit fatalen Folgen. In einer der reichsten Perioden der europäischen Geschichte sind Ungleichheit, Armut und Ausgrenzung gewachsen. Darum steht für mich ein „Europa mit Guter Arbeit“ als Menschenrecht an erster Stelle. Die Anpassung der Löhne nach unten muss ein Ende haben. Mindestlöhne von mindestens 60 Prozent des nationalen Lohndurchschnitts müssen eingeführt werden. Dem stetigen Anwachsen der Anzahl der unter prekären Lebens- und Arbeitsbedingungen lebenden Menschen setzen wir das Leitbild einer solidarischen Gesellschaft entgegen. Hierzu gehört zum Beispiel, die nach EU-Recht mögliche 60-Stunden-Woche drastisch zu reduzieren und Arbeitszeiten allgemein zu verkürzen. Das Primat der Politik über die Wirtschaft muss wieder hergestellt werden. Europa braucht eine demokratisch legitimierte EU-Verfassung. Frieden, Demokratie, Sozialstaat und nachhaltiges Wirtschaften müssen die Ziele eines „Europas in guter Verfassung“ sein. Ich will mich für eine Gesellschaft ohne Angst vor Arbeitslosigkeit, schlechter Gesundheitsversorgung, Armut im Alter und Krieg einsetzen.“

Mehr Informationen zur Politik der LINKEN gibt es hier: www.die-linke.de