Aha, die Reform der Müllabfuhr

Seit Jahrzehnten wird der Müll) bei uns strikt getrennt, in Säcke verpackt und wöchentlich von der Müllabfuhr abgeholt. Altglas ist davon nicht mehr betroffen und wird je Hausstand individuell über Sammelstellen entsorgt.

Vor etwa 30 Jahren (beinahe genau sogar) wurde die Sackabfuhr eingeführt. Nach einer gewissen Eingewöhnungsdauer schrieb der Bürgermeister an alle Haushalte ein „Dankeschön“, lobte die tolle Mitarbeit der Bürger/ Bürgerinnen und unterstrich in höchsten Tönen unseren Sparwillen. Dabei teilte er im vorletzten Satz seines Schreibens mit, dass die bisherigen Kosten sich durch unser Engagement aber nicht haben senken lassen, sondern dass die Müllabfuhr von nun an anders abgerechnet würde. Sprich, sie wurde unter dem Strich etwas teurer.

Die Begründung dafür lautete: Jeder Bürger kann sich für die Entsorgung seines Restmülls und der Bioabfälle so viele Müllsäcke kaufen wie er möchte. Habe ich viel Müll, kaufe ich viele Restabfallsäcke, hatte ich wenig oder gar keinen stellte ich eben keinen Sack vor die Tür.
Die in getrennten Säcken durchgeführte Abfuhr von Papier, Glas und Wiederverwertbarem mit einem grünen Punkt erfolgte nun kostenlos.

Bis heute lief alles reibungslos.

Inzwischen wurde die Müllabfuhr effektiver gestaltet, kommerzialisiert und zentralisiert.
Die Zentrale der Müllabfuhr verspürte den Drang einer erneuten Reform: „Aha, es wird Zeit, dass wir alle Bürger des Landkreises und der Städte gleichschalten. Es kann nicht sein, dass der Restmüll der Großstädter in Tonnen gesammelt und alle 2 Wochen abgeholt wird, der der umliegenden Landbevölkerung aber als Sackware wöchentlich eingesammelt wird. Diese unerträgliche Ungleichbehandlung wollen die Bürger nicht und die muss nun abgeschafft werden."

In Kürze gilt bei uns ein neues System. Wir kaufen unsere Restmüllsäcke nicht mehr nach Bedarf. Also Ostern, Weihnachten, Silvester etwas mehr und im Urlaub dafür weniger.
Zukünftig gilt: Wir müssen die Menge des von unseren Familien produzierten Mülls einschätzen, erhalten dafür passend eine Tonne (oder im Volumen übereinstimmend Säcke)  und der Restmüll wird nur noch alle 14 Tage abgeholt.
Ob die wöchentliche Abholung von Biomüll, Altpapier und werthaltigem Kunststoff mit grünem Punkt so bleibt wie bisher, also wöchentlich, habe ich noch nicht herausbekommen.

Vermieter müssen die Müllmenge der Mieter einschätzen oder sich bei denen erkundigen und eine/ mehrere Tonne(n) nach dem Restmüll-Gesamtaufkommen aller Hausbewohner bestellen.
Sie müssen sich darauf verlassen, dass die Mieter sich diszipliniert verhalten und die bereitgestellte Mülltonne nicht allein mit ihrem Müll vollstopfen oder den der Eltern, deren Tonne bereits voll ist, über die Haustonne der eigenen Wohnung entsorgen. Zum Nachteil aller anderen Mieter.

Wenn das vom Abfallentsorger gekauft und mittels Tonne oder Sack bereitgestellte Müllvolumen verbraucht ist, ist Schluss mit lustig.
Dann gibt es wohl noch 1 Sack, den man nachkaufen kann. Aber so zu verfahren wie früher, dass man dann eben 4 kostenpflichtige Säcke mehr an den Straßenrand stellte, das geht nicht mehr.

Die Kosten?
Nach meinen ersten Berechnungen erhöht sich der finanzielle Aufwand für 1 Familie, 3 Peronen in 1 Einfamilienhaus um etwa 160%.

Die Folgen?
Ich befürchte, dass der Restmüll, der nicht über das geplante und legal erworbene Müllvolumen entsorgt werden kann, nicht illegal in Nachbars Tonne gestopft, an Bushäuschen oder in den Papierkörben öffentlicher Parks hinterlassen oder beim Besuch des Ordnungsamts, der Kfz-Zulassungsstelle, der Bürgerbüros usw. dort stehenbleiben kann, in der ortsnahen Natur wiederzufinden sein wird.

Müll ganz allgemein und insgesondere Überkapazitäten wird aus den Autos heraus direkt an geeigneter, nicht einsehbarer Stelle abgelagert werden. Zum Beispiel sehe ich bereits offen hingeworfenen Restmüll und rundgefutterte Rattenfamilien an den Sammelstellen für Altglas und Altpapier.

Parkplätze an Autobahnen werden noch viel heftiger als bereits heute zu liederlichen illegalen Müllkippen ausufern.
In Großstädten wird das ungenehmigte Abstellen des Mülls an Straßenrändern und den Bäumen auf gar keinen Fall weniger. Jetzt kommt diese Müllkultur auch zu uns in das bislang fast müllfreie städtische Umland.

Die deutschen Saubermänner, in Europa belacht, bestaunt, bewundert, werden sich auf das europäische Durchschnittsniveau herabhangeln.

Ich hatte das Vergnügen, mich mit Mitarbeitern der praktischen Abfallentsorgung und der Verwaltung zu unterhalten. Alle tippten sich mit dem Zeigefinger an den Kopf, wenn ich nach den Vorteilen der Bürger fragte, die sich aus der Neuregelung ergeben.

Ich möchte zumSchluss noch festhalten: Ich bin nicht gegen Reformen und Verbesserungen des täglichen Lebens. Aber ich bin strikt gegen Veränderungen, die uns Bürgern erkennbar Nachteile bringen, den Abfallentsorgern aber unsinnig Geld in die Kassen spülen.
Ich kann mich des faden Beigeschmacks nicht erwehren, dass die Strombarone inzwischen auch die Müllkippen in ihre Gewalt gebracht haben und uns demnächst auch hier die von ihnen bereits gewohnte  Kostenexplosion droht, um die Aktionäre bei Laune und die gut bezahlten, geschäftsführenden Vorstände in ihren wohltemperierten Büros zu halten.

In 100 Tagen ist Bundestagswahl

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Pressemitteilung des Bundeswahlleiters
Roderich Egeler, Präsident des Statistischen Bundesamtes

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14. Juni 2013: Noch 100 Tage bis zur Bundestagswahl
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WIESBADEN – Der 14. Juni 2013, ist genau der 100. Tag vor der Bundestagswahl. Zu diesem Anlass hat der Bundeswahlleiter die "Wahlen in Zahlen" zur Bundestagswahl 2013 zusammengestellt.

Die Zählung der Tage vor der Bundestagswahl hat wahlrechtlich eine besondere Bedeutung: Für jede Wahl gibt es einen tagesgenauen Terminkalender, der die gesetzlich festgelegten Fristen und Termine für alle Beteiligten enthält. So ist zum Beispiel der 35. Tag vor der Wahl, der 18. August 2013, der Stichtag für die Eintragung aller Wahlberechtigten in das Wählerverzeichnis, die an diesem Tag bei der Meldebehörde gemeldet sind. Der 21. Tag vor der Wahl, der 1. September 2013, ist der letzte Tag für die Benachrichtigung der Wahlberechtigten über ihre Eintragung. Den vollständigen Terminkalender sowie weitere Informationen zur Bundestagswahl 2013 und Statistiken aller früheren Bundestagswahlen stehen auf der Internetseite des Bundeswahlleiters unter www.bundeswahlleiter.de zur Verfügung.

Bundestagswahl 2013 in Zahlen: Weiterlesen

Finsternis über SOVELLO

Und wieder soll China einem deutschen Solar-Unternehmen den Hals umgedreht, es zur Aufgabe gezwungen und die Arbeiter und Angestellten nach Hause geschickt haben?

Seit Mai 2012 sind alle staatlichen Subventionen abkassiert, „verbrannt“ oder verbraten,  je nachdem von welcher Warte man es sehen will, neue sind leider vorerst nicht in Sicht, weder aus Sachsen-Anhalt noch aus der Bundeskasse. Da ist es für alle Beteiligten besser, man macht erst einmal auf „Standby“ und schickt die Mitarbeiter auf Kosten der Steuerzahler in Hartz4, ehe auch die allerletzten Subventionsgelder für nutzlose Löhne aus der Kasse abgeflossen sind, diese danach für die Vorstandsmitglieder zu leer ist und deren Verbleiben im Unternehmen unentgeltlich erfolgen müsste.

Na, das wäre ja wirklich eine tolldreiste Nummer: Ein Geschäftsführer oder Vorstand müsste kostenlos, womöglich sogar auf eigene Kosten ins Sovello-Hauptquartier fahren, um dort etwas für die marode Firma zu tun.
Nee nä!.
Geht doch wohl gar nicht.

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[3] Heizen mit Holz, Pellets + Solaranlage

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Pellet-Tagebuch “Seite 3″
Für unser Haus (Altbau, 500 m²Nutzfl., 350 m²Wfl.)

4 Wochen  nach unserer  Bestellung ist nun auch der Rest, die Speicher,  geliefert worden und die wesentlichen Bestandteile der Heizungsanlage sind vor Ort.

Mit der Lieferzeit bin ich sehr zufrieden.
Wir brauchten diese Zeit nämlich auch, um richtig und in Ruhe andere Fragen zu klären, die mit dem Heizungsumbau in Verbindung stehen völlig ganz unerwartet vor uns auftauchten. In einem Altbau müssen beim Heizungswechsel bauliche Vorarbeiten geleistet werden und  organisatorische, rechtliche Angelegenheiten erledigt werden, deren Umfang wir als Laien im Vorfelde gar nicht abschätzen können.

Der Liefertermin war also bestens bestimmt.
80% der Bestellung kamen am vergangenen Freitag an ein und demselben Tag.
Die beiden Speicher heute Vormittag.

Wir haben die 4-wöchige Lieferfrist zu folgendem genutzt …..

Den Bericht über unsere Fortschritte veröffentliche ich auf
Haus-Heim-Hof

[2] Mit Stückholz, Pellets + Mini-Solaranlage = 350 m² Altbau beheizen

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Pellet-Tagebuch “Seite 2″
Für unser Haus (Altbau, 500 m²Nutzfl., 350 m²Wfl.)


So, wir haben einen Entschluss gefasst.
Wir haben eine neue und komplette Heizungsanlage für unser Wohnhaus bestellt.

Den Artikel dazu veröffentliche ich auf
Haus-Heim-Hof

Sonnenheizung echt ohne CO2-Ersparnis?

Bürger's BeitragIst es vielleicht denkbar, dass bei einer so geringen Effizienz einer Solarthermieanlage von vielleicht gerade mal 15%, sogar womöglich die CO2-Emissionen,

die bei der Produktion entstehen
durch den Vertrieb verursacht werden
und der Montage, samt des nicht unerheblichen Installationsmaterials anfallen und
des CO2-Outputs den die am Bauwerk beteiligten Personen erbringen und
den der Eigenbedarf hervorruft bzw.
das Betreiben dieser Anlagen in die Umwelt pusten,

viel höher sind, als die gesamte CO2-Ersparnis, die uns vorgegauckelt wird, um uns zum Kauf solcher Anlage zu animieren?
Das wäre dann ein echter Kaufreiz.
Als Erstes ist die versprochene Heizungsersparnis, sprich CO2-Ersparnis, viel zu hoch angesetzt und dann stellt sich auch noch heraus, dass durch die Verwendung dieser „hypermodernen“ Technik mehr CO2 freigesetzt wird, als jemals eingespart werden kann.
Wie nennt man denn so etwas?

Der CO2-Ausstoß in unserer BRD ist in den vergangenen Jahren tatsächlich nicht gesunken.
Statt dessen hat er sich deutlich erhöht.
Das ist toll! Exportweltmeister ohne CO2, dass wäre dann die nächste deutsche Erfindung.

Soll dieses unangenehme Problem jetzt vielleicht auch auf uns Bürgern/ Bürgerinnen abgeladen werden?
Ist es möglich, dass uns Bürgern und Bürgerinnen etwas vorgespielt wird?
Soll Solar uns blenden?
Sollen wir vielleicht denken, dass wir die Umwelt retten wenn wir unser Geld in diese Kinderschuh-Industrie stecken?
Ist das womöglich nur ein riesiges Vermögensverteilungs- und Arbeitsbeschaffungsprogramm?

Ich habe so eine Ahnung und ich fürchte, ich weiß schon heute was auf uns zukommt:

„Der regionale, sogar örtliche Emissionshandel innerhalb von Gemeinden und ihren einzelnen Haushalten!

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Sonne + Holz vs. Gas + Öl (7)

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Solarthermie-Tagebuch „Seite 7“
Solarthermie in 1 Satz: „NEIN DANKE!“

Solarthermie ist ein interessanter Versuch, auch sehr ernst zu nehmen, aber noch ganz weit weg von der Alltagstauglichkeit.

 

Meine Erfahrungen:

Den gesamten Bericht veröffentliche ich unter
Haus-Heim-Hof

Sonne + Holz vs. Öl + Gas (6)

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Solarthermie-Tagebuch „Seite 6“
Letzte Grüße an die Solarthermie

Heute möchte ich zum Thema Solarthermie noch einmal feststellen, wie unterschiedlich die Angebote für Solarthermie im Preis sind.
Ich kann alle Freunde der Solarthermie und alle „Glaubenden“ nur darauf hinweisen, dass es sich wirklich auszahlt, sich zu informieren und nicht dem kundig daherredenden Fachverkäufer alle Behauptungen für bare Münze abzunehmen.
Es ist ganz allein meine bare Münze um die es geht, wenn große Tone gespuckt werden.
Sie müssen Ihrer Familie im Jahr nach der Installation erklären können, warum die besprochenen, nirgends niedergeschrieben, von Ihnen aber ganz fest einkalkulierten 50% oder höhere Heizkostenersparnis nicht stattgefunden hat und warum Sie neben der teuren Aufdach-Sonnenkollektoren und der immensen Anschaffungskosten nicht viel mehr als heißes Wasser aus den Wasserhähnen bekommen.

Den ganzen Artikel veröffentliche ich auf
Haus-Heim-Hof

Sonne + Holz vs. Öl + Gas (5)

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Solarthermie-Tagebuch „Seite 5“
Mein Abschied von der Solarthermie

Dies ist mein vorletzter Artikel zur Solarthermie
„Massiver Kostenaufwand gegen viel zu geringe Ausbeute“

 

Dieser Artikel erscheint vollständig auf
Haus-Heim-Hof.de

 

Warmwasser per Strom statt über Solar + Speicher

Hallo ich möchte mitmischen und Euch auf eine Alternative zur Herstellung des Frischwassers aufmerksam machen.
Frischwasser wird überwiegend benötigt für Körperpflege, Reinigungsarbeiten und Abwasch.

Es gibt da eine Internetseite auf der werden Rechenspeispiele vorgestellt.
Die Internetseite wird vom Bundesminsterium für Wirtschaft und Technologie gefördert.
<< Initiative Energie Effizienz – Private Haushalte >>

ACHTUNG:
Das sagt nichts darüber aus, dass die Internetseite nicht interessengesteuert wird.
Die Dena << Deutsche Energie-Agentur>> ist womöglich sogar von Lobbyisten in die Welt gesetzt.
Die Idee ist wichtig. Dem Ergebnis muss man ja nicht ungeprüft vertrauen.

In der Kategorie <<Warmes Wasser>>  findet ihr ein Rechenbeispiel über die einzusetzende Energie, um sich z.B. 17x die Hände zu waschen oder um 2x täglich für je 10 Minuten zu duschen.

Egal was ich lese oder höre, alles ist interessengesteuert und ich werde vom Aufstehen bis zum Zubettgehen manipuliert und konditioniert. Wachsam muss ich bleiben und kann mich nicht darauf verlassen, dass ich mein Wunschergebnis kostenlos und mundgerecht auf einem goldenen Teller vorgelegt bekomme und nur noch genießen muss, was andere hergestellt haben.

Ich finde deshalb die Arbeit, die Gitti sich hier  in diesem Blog mit Ihrem Solar-Tagebuch macht, unglaublich spannend.
Sie kümmert sich selbst um ihre Interessen und was ich ganz toll finde, sie lässt uns zusehen und wir können miterleben, ob und wo sie sich nach unserer Ansicht irren oder Erfolg haben wird.
Es liegt an uns, sie darauf aufmerksam zu machen oder es zumindest besser zu machen.

Der Einbau neuer elektronisch unterstützter Durchlauferhitzer wird finanziell unterstützt. Einfach ist das nämlich auch nicht, denn da sind schnell und unerwartet einmal neue Leitungen für den Strom erforderlich und unter Umständen ist die Haussicherungsanlage zu erweitern.
Aber da das nicht bei jedem so sein muss oder nicht jeder mit dem gleichen Aufwand rechnen muss, will ich nur auf diesen Aspekt hinweisen.
Strom sollte immer in die Berechnung der Wirtschaftlichkeit einbezogen werden.
Besonders auch dann, wenn er nicht mehr so preiswert hergestellt werden kann wie früher und wenn wir immer öfter den interessengeleiteten Spielchen der Energielieferanten ausgeliefert sind. Und diese der vermeintlich neutralen Strombörse die Schuld zuschieben, obwohl sie selbst die Gründer und Shareholder dieser Börse sind.

Die Dena bietet für Infos über die Förderung einen Link an, der funktioniert aber nicht.

Red.:
1. Ich habe die Dena gerade angeschrieben.

Vielleicht bekommen wir bald den korrekten Link.

2. Ich werde an Deinen Schlagworten/Tags und den Seo-Daten noch etwas arbeiten. OK?