18 Milliarden Euro in den Garten,
33 Milliarden Euro in die Mülltonne

Red@ Gerade fällt mir eine bemerkenswerte Notiz vom 04. Juli 2012 wieder in die Hände.
Das ZDF brachte die Meldung, dass wir in unserer BRD insgesamt

18 Milliarden Euro

allein für unsere Gärten, erforderliche Gartenwerkzeuge, Hilfsmittel, Pflanzen, Erden, Dünger und unsere Tätigkeiten auf diesem Terrain ausgeben.
Innerhalb der vergangenen 4 Jahre sind unsere  Ausgaben dafür sage und schreibe um 30% angestiegen.

Weiterlesen

Die Griechen haben JA gesagt? Ein paar oder alle?

Red@
Endlich !!!! Hurra !!!!
Griechenland will sparen, den verschuldeten Haushalt in Ordnung bringen und den total unter die Räder gekommenen Staat sanieren.
Jubel tönt aus allen Ländern ???

Der griechische Finanzminister war in Brüssel und soll dort gesagt haben, dass Griechenland JA gesagt hat.
Genau genommen hat das griechische Parlament JA gesagt. Volksabstimmungen sind ja im Moment tabu.
Etwas soll das JA zum JA ABER tendiert haben, doch ein JA war deutlich hörbar dabei.
Man musste nur zuhören können.
Vergessen wir bei all der ausgelassenen Begeisterung nicht: Das JA wurde von der aus finanziellen Gründen im Land gebliebenen griechischen Bevölkerung nicht freiwillig gegeben, es wurde ihr auferlegt und abgepresst.

Doch was soll’s. Das griechische Leid ist ja auch unser Leid.
Unsere Bevölkerung gibt das Geld ja keineswegs freiwillig. Es wird uns einfach „per Ordre Mufti“ weggenommen und ohne „Parlamentbefassung“ außer Landes geschafft.

Man sollte der tapferen Troika aus Europäischer Zentralbank, EU-Kommission und Internationalem Währungsfonds (IWF) auf die Schulter klopfen und sie zu Rittern schlagen.
Sie sind diesmal hart geblieben.
Sie haben sich von den Griechen nicht über den Tisch ziehen und von deren Unschuldsaugen nicht erweichen lassen.
Sicher nicht?
Sie waren auch nicht zu gutgläubig, als sie glaubten was die Griechen unter Druck zusagten?
Sicher nicht!
Denn sie wissen, dass sowieso alles wieder für die Katz war.

Und nun lehnen wir uns zurück und atmen erleichtert durch?

Weiterlesen

Einzelhandel erzielt größtes Umsatzplus nach Wiedervereinigung

Red@Wir liefern in die ganze EU-Zone und sind Exportweltmeister,
wir sind ein argwöhnisch beobachtetes Niedriglohnland,
wir leisten uns 2011 knapp 1 Million Leiharbeiter,
wir zahlen riesige Summe an die EURO-Länder,
wir retten schon wieder Großbanken und Hedgefonds,
wir kämpfen um Mindestlöhne,
wir haben noch so viele Fahrzeuge neu zugelassen,
wir sorgen uns um die Effektivität unserer Riesterrenten,
wir fürchten uns vor der Altersarmut,
wir argwöhnen unserem Anlage- und Bankberater,
wir steigen aus der Atomkraft aus,
wir misstrauen dem Klimawandel,
wir suchen dringend ausländische Facharbeiter,
wir fühlen den „burnout“ direkt in uns,
wir kaufen billigstes Fleisch aus Massentierhaltung,
wir ärgern uns über Gammelfleisch und verdorbene Keime,
wir wollen möglichst nicht vom Krankenhauskeim befallen werden,
wir misstrauen unserer Regierung,
wir sind Weltmeister bei den Urlaubsreisen,
wir benötigen für die Kleinsten preiswerte Plätze in Kindergärten,
wir wollen Hartz IV aus Angst gern wieder abschaffen,
wir glauben nicht, dass die Rente ab 67 schon alles ist,
wir ängstigen uns vor Inflation und Währungsreform,
wir sind fast immer über irgendetwas unzufrieden und
wir meckern über alles und jeden, denn
wir haben stets die Nase voll

wir geben wahrscheinlich aus diesem Grund unser Geld mit vollen Händen wieder aus.

Im Weihnachtsrummel 2011 ergab eine Befragung unter hastig auf letztem Drücker Einkaufenden, dass  pro Kind 319,00 Euro an Präsenten ausgegebenen würden.
Ja, da kriegt man runde Augen.

Das Ergebnis dieses Verhaltens veröffentlichte Zeit-Online am 05.01.2012 unter dem Titel: „Einzelhandel erzielt größtes Umsatzplus nach Wiedervereinigung“

Kernaussage:
Trotz Schuldenkrise und allgemeiner Verunsicherung steigerte der Einzelhandel den Umsatz um etwa 2,9 Prozent.

Unglaublich. Denken wir zurück. Müntefering hat genau das vor wenigen Jahren als patriotischen Beitrag zum Schutze und Wohl der Gemeinschaft von uns gefordert. Wir haben ihm aber nicht gehorcht. Erst die Sorge um den Wert unseres eigenen Geldes auf unserem persönlichen Konto hat uns offenbar erschreckt umdenken lassen.
Weitere Details zu dieser Überraschung kann ich mir sparen, wenn Sie sich den Artikel selbst durchlesen.
[ :arrow: Interessierte klicken hier]

100 Grüne-Fragen an den Bundespräsidenten

Red@Auch  Niedersachsens Grüne haben  100 Fragen  an unseren Bundespräsidenten, die seine Zeit als früherer  Ministerpräsident Niedersachsens  betreffen und haben dazu eine  „Kleine Anfrage  zur schriftlichen Beantwortung“ beim  Niedersächsischen Landtag  eingereicht.
Drucksache 16/0000.

Wer sich für diese Fragen interessiert, kann diese bei der Fraktion der Grünen in Niedersachsen nachlesen (PDF-Datei).

[ :arrow: Hier klicken ]

240 neue Antworten des Bundespräsidenten

Red@
Unter dem Titel:
„Erläuternde Hinweise zur Veröffentlichung der Journalistenanfragen an Christian Wulff und der gegebenen Antworten“

lässt unser amtierender Bundespräsident heute (18.01.2012) über die ihn vertretende Anwaltskanzlei „Redeker-Sellner-Dahs“
240 Antworten  veröffentlichen.

Die Dokumente liegen im  PDF-Format  vor und sind wegen der Fülle des Materials in  3 Dateien  aufgeteilt.
Wer sich diese durchlesen möchte sollte auf den Link (nächste Zeile) klicken:

:arrow: http://pdf.redeker.de/

oder die Seiten für den PDF-Download gleich direkt aufrufen:

1. :arrow: Teil 1
2. :arrow: Teil 2
3. :arrow: Teil 3

Da damit zu rechnen ist, dass die Anwaltskanzlei diese Dokumente nicht „ewig“ im Netz stehen lassen wird, könnten es sich um sogenannte „Zeitdokumente“ handeln.
Ich werde sie deshalb abspeichern oder „abheften“.

„Made in Germany“ soll wieder Wort halten

Bürger's BeitragWaren das Zeiten, als dieser Begriff in der Welt deutsche Qualität bedeutete.
Zwar hat er auch heute noch einen guten Klang, kommt aber nicht einmal mehr in die Nähe der früheren Bedeutung.

Kein Wunder, dass dies Ausruhen auf alten Werten den neuen EU-Staaten gewaltig „stinkt“ und sie eine Änderung erreichen wollen.

Wie kann es auch sein, dass ein Zusammenbau ausländischer Bauteile zum Qualitätsversprechen „Made in Germany“ führt, wenn nicht einmal lächerliche 50% der verwendeten Elemente tatsächlich aus unserer BRD stammen?

Jetzt plant die EU-Kommission neue Anforderungen. EU-Kommissar Semeta (Litauen) will die Vorschriften strenger handhaben. Nach seinen Vorstellungen müssen 45% der Bestandteile aus dem als Herstellerland angegebenen Mitgliedsstaat stammen.
Ich hätte sogar mindestens 50% verlangt, wäre ich ein EU-Kommissar.

Kaum ist dieser Plan veröffentlicht, regt sich in unserem Ländle wieder jemand auf:
„Das geht doch nicht, das kostete Arbeitsplätze, immenser Schaden für die Deutsche Wirtschaft“.

Weiterlesen

Ist das unsere Zukunft?

Wir sind Franzi, Fritz, Moni und Pierre.
Chris, Till René, Sven und die anderen arbeiten, leben und wohnen auch noch hier mit uns in Halle.
Wir melden uns auch dieses Jahr zurück.
Heute aber nur ganz kurz.
Wir wollen nur mitteilen, dass uns die Affäre um den Bundespräsidenten ziemlich erregt.
Bislang waren wir in allen politischen Fragen des täglichen Lebens meistens einer Meinung.
Nicht immer gleich. Aber im Laufe weniger Tage haben wir uns bei unseren abendlichen Treffen in unserem Lieblings-Bistro bei Kaffee, Tee und …. immer wieder angenähert.
Jetzt ist das anders. Es gibt einfach keine gemeinsame Meinung in unserer Clique.
Sonderbar ist, dass einige Meinungen von Tag zu Tag schwanken.

Weiterlesen

Welt-Online-Fragen-Katalog an BP Wulff

Red@Nun ist ein Teil veröffentlicht.
Das wollte DIE WELT von unserem und über unseren Bundespräsidenten und dessen Tun und Lassen wissen


:arrow: Klickst Du hier!

 

Antworten der BW-Bank vom 16.12.2011
Antworten des RA Gernot Lehr vom 17.12.2011
Antworten der BW-Bank vom 20.12.2011
sowie eine Stellungnahme der BW-Bank
Liste einige nicht ausführlich bzw. richtig beantworteter Fragen
Antworten des RA Gernot Lehr vom 20.12.2011
weitere Antworten des RA Gernot Lehr zu den Antworten vom 20.12.2011
Fragen der WELT am 22.12.2011
Antworten des RA Gernot Lehr vom 23.12.2011
Antworten des RA Gernot Lehr vom 02.01.2012
Fragen zur Mailbox am 02.01.2012
Fragen an die BW-Bank am 03.01.2012
– Antwort der BW-Bank hierzu
weitere Antworten der BW-Bank am 04.01.2012
Fragen an die BW-Bank am 05.01.2012
– Antwort der BW-Bank hierzu
Fragen an die BW-Bank am 09.01.2012
– Antwort der BW-Bank hierzu
Antwort von RA Lehr am 10.01.2012

Alles dreht sich darum., dass Herr Christian Wulff unser Bundespräsident und davor als Ministerpräsident irgendwie materielle oder imaterielle Vorteile  erhalten und Anspruch genommen hat und was er durfte und was nicht.
Und es dreht sich darum, ob er dafür ggf. Vorteile gewährt hat oder ggf. zukünftig gewähren hätte können.
Es dreht sich um Macht, Machtmissbrauch, Geld und geldwerten Vorteil, Vertrauen und das Ansehen unserer BRD.

Wo wir doch so pingelig auf’s Geld achten,
hätte ich auch eine Frage:
Auf welche Höhe werden sich die vom Steuerzahler
zu tragenden Kosten dieser Affäre belaufen?
Wer zahlt eigentlich den Anwalt des Bundespräsidenten?
Wer trägt die für uns unsichtbaren
Büro- und Nebenkosten dieser Affäre?
Etwa wir?

Ihr dürft über den Bundespräsidenten nicht alles sagen

Bürger's BeitragUS-Immobilien-Krise , Lehman Brothers, AIG-Versicherung, IKB-Affäre, Hypo-Real-Estate, Finanzkrise, Aktienkrise, Vertrauenskrise, Mittelmeerkrise, Europakrise, Eurokrise, Altersarmut, Riester-Rente, Europa-Rat, Bankenkrise EFSF, ESF, ESM, Rettungsschirm, anonyme Bundesbank-Schecks, Präsidentenkrise, Staatskrise, Leerverkäufe, Derivate, nominaler Zinssatz, volatile Anlagen und rollierende Zinssätze, 400 Fragen, 1 Antwort.
Das sind für mich genau genommen böhmische Dörfer

Aber hier in der Bundes-Prügelknaben-Geschichte kann ich mitreden. Glaube ich.
Aus dem Bauch raus kann ich meine Volksmeinung verkünden.
Jeden Tag neu.

Bürger beachtet die Grenzen der „freien“ Meinungsäußerung, wenn ihr etwas über den aktuellen Bundespräsidenten verlautbaren lasst.
Das kann nämlich durchaus in die Hose gehen.
In Eure!

Bitte erst lesen und dann abmeckern

Piratenpartei für Wulffs Rücktritt wegen Vorteilsnahme

Red@Der stellvertretende Vitalienbruder Bernd Schlömer, selbst bekennender Beamter, sprach sich heute auf der Pressekonferenz „Piratenpartei – Jahresausblick 2012“ in seiner Eigenschaft als „Wulffbeauftragter“ der Partei dafür aus, dass Bundespräsident Wulff seinen Hut nimmt:

„… wenn Sie, tarifbeschäftigte Beamte oder Soldaten, die für dieses staatliche Gemeinwesen arbeiten, mit einem Tatvorwurf konfrontieren, wie er derzeit an den Bundespräsidenten herangetragen wird, dann werden sie mit schärfsten Sanktionen belegt.
Unabhängig von der Frage inwieweit Fragen beantwortet werden oder inwieweit Mitschnitte von Mailboxen veröffentlicht werden, ist die Piratenpartei Deutschland dafür, dass der Bundespräsident Wulff sein Amt niederlegen sollte.
Ich sag das in aller Deutlichkeit auch vor dem Hintergrund, dass wir in Deutschland hunderttausende Beschäftigte im öffentlichen Dienst haben, die bei gleichen Vorwürfen, und wir sollten einmal die Richtlinien zur Korruptionsprävention der Länder und des Bundes anschauen, die bei gleichen Vorwürfen nicht mehr weiter tätig sein können.
Das ist unabhängig davon, ob das Amt beschädigt wird.
Ich sehe persönlich ein Stück weit den Vorwurf der Vorteilsnahme als verwirklicht.“