50 Jahre rot-grün

Bürger's BeitragAm 13.10.1961 kam das Ampelmännchen der DDR auf die Welt und regelte fortan in den Farben rot und grün zuverlässig den Verkehr der Fußgänger.

Das Werden, Wohl und Wehe, der Weg in den Westen dieses bunten Ostbürgers und sein Aufstieg zum Kultobjekt (neben Pittiplatsch und dem Sandmännchen) ist auf der Website  Ampelmann.de  ausführlich, klar und verständlich beschrieben.

Das ist der einzige  rot-grüne Genosse, der uns lieb und teuer geblieben  ist.
Schön, dass er die Wende heile überstanden hat.
Einen großen Dank an  Markus Heckhausen,  der ihn gerettet und ihm dadurch das Überleben ermöglicht hat.

Hier einige Links:
ampelmann.de (http.ampelmann.de)
Ampelmannshop.de (http://ampelmannshop.com)
Oder über eine Internetsuchmaschine einfach nach  Ampelmann DDR  suchen.

Beide, der Ampelmann und der Designer Heckhausen kommen in den „Fundseiten“ gleichermaßen zur Geltung. Der Designer etwas häufiger und eher im Vordergrund, aber er hat ja auch noch nicht 50 Jahre auf dem Buckel und ist auch noch lange nicht Kult.
Noch nicht. Doch er arbeitet feste dran.

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag Genosse Ampelmann!

09.11.2009 – 20 Jahre Mauerfall

logo f.Beitrag per MailDas Radio berichtete heute, dass wir im Osten das Land der Stehaufmännchen wären. Eine Studie über Land und Leute hätte dies bewiesen(?).
Mich hat niemand befragt.
Wir sind doch keine Stehaufmännchen.
Richtig ist: Wir sind vielfach und vielerorts schlichtweg einfach nur stehengeblieben und was wie eine Wiederauferstehung aussieht ist lediglich die Tatsache, dass wir einfach zäh bleiben und nach Mauerfall und Wende noch immer nicht umgefallen sind.

Wenn ich so an die die letzten 20 Jahre zurückdenke …….
Im Nachhinein betrachtet hat sich seitdem für meine Familie und mich (geboren 1949) nichts wirklich bemerkenswert positiv entwickelt.
Wir gehören sicherlich zu der bei solchen Ereignissen üblichen „verlorenen Generation“.
Plötzlich war der antiimperialistische Schutzwall wie weggeblasen und wir standen den westdeutschen Kapitalisten ahnungs- und wehrlos gegenüber.
Erst ging es wie im Freudentaumel mit uns ja scheinbar bergauf und man nahm Rücksicht auf uns ungebildete Ossis. Wir waren in den Augen des Westens eine neu entdeckte Spezies, die es auf Herz und Nieren hinsichtlich  ihres Gebrauchswert zu testen galt. Das wussten wir aber nicht.
Wer konnte auch ahnen, dass aus der Lupe des deutschen westlichen Bruders ein Brennglas werden würde.

Gleich zu Anfang Begrüßungsgeld (wo auf der Welt gab es denn so etwas – außer im Paradies? Waren wir angekommen?), dann Schillys Bananen, Weiterlesen