Bahnsteig oder Abstieg? In vielen Fällen „Zumutung“.

userlogo ellaWenn ich morgens nicht oder nur unpünktlich an meinem Arbeitsplatz komme muss dies nicht an einem Streik der Bahnbedienstetenoder einem Glatteisunfall liegen oder daran, dass mein Wecker die Zeit „verschlafen“ hat.
Es könnte gut sein, dass der Bahnhof, von welchem aus ich umweltbewusst meine täglichen Fahrten beginne, schlichtweg über mir zusammengebrochen ist.
Ganz ohne Erdbeben oder Kometenbeschuss.

Sie fahren auch mit der Bahn und Sie meinen ich fantasiere?
Dann gehören Sie offenbar zu den Glücklichen, die auf einem herausgeputzten Großstadtbahnhof in Ihre schienengebundene Fahrgelegenheit einsteigen und auf einem ebensolchen erfrischt und putzmunter den gemütlichen Zug auch wieder verlassen.

Bei mir ist es anders. Leider!
Ich fahre von Kleinkleckersdorf im A-Bezirk ca. 30 lm nach Kleinkleckersdorf im B-Kreis. Und zurück.
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Geißler schlichtet Stuttgart 21 in Grund und Boden.

Red@
Ist Heiner Geißler ein alter Mann, der sich geschmeichelt fühlt, weil ihn die S21-Kontrahenten zum Schlichter berufen haben?
Seine Parteikollegen hatten garantiert die Hoffnung, dass der vom Leben gebeugte Politiker macht, wohin der „Stallgeruch“ ihn leiten müsse.

Wußten sie nicht, dass dieser Geißler um Galaxien cleverer ist als alle jene, die ihn riefen?

Ich setze einmal folgende These in die Welt:

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Stuttgart 21 – Berlin 68

userlogo ella Auch als Hausfrau erinnere ich mich noch sehr gut an den stürmischen Aufbruch der Generation 68 gegen den Filz und die nicht belehrbaren Regierenden von vorgestern.
Heute schaue ich mit ungläubigen Augen nach Stuttgart und habe wieder diese Gänsehaut.

Einen Bahnhof in den Boden zu versenken und seine unbestimmten, aber in Milliarden zu beziffernden Baukosten ebenfalls, bringt Bürger auf die Straße, die sich bis gestern nicht einmal für einander interessierten.

Wirklich genial, was Politik und Bundesbahn da auf den Weg gebracht haben.

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Herr Mehdorn sollte bei Märklin anfangen …

… dort hätte er es erheblich leichter.
Die Züge fahren exakt dann wann er will, es gibt keine nölenden Fahrgäste, niemand will Schadenersatz für Verspätungen, die Übersicht über die Kontakte und Telefonate der Mitarbeiter ist deutlich einfacher zu organisieren, es gibt allerdings auch keinen schützenden Verkehrsminister mehr und auf die staunende Öffentlichkeit muss er auch verzichten.
Statt dessen ist da ein Investor, der seine Leistung am Jahresende danach bewertet, was am Ende rausgekommen ist.
Das ist doch genau der Weg den Herr Mehdorn immer wollte.
An seinen Taten Weiterlesen