αεροδρόμιο
(ist griechisch und heißt „Flughafen“)

Red@Endlose Katastrophe in Berlin-Brandenburg.

1. Der mehrfach verschobene neue Eröffnungstermin des Flughafens ist nicht zu halten
2. Das vom Politikern angeschobene Bauprojekt offenbart endlich die innige Verwandtschaft zu anderen öffentlichen Bauvorhaben z.B. Hamburger Philharmonie. Ebenfalls von prestigesüchtigen Politikern in die Welt gesetzt.
3. Das Geld ist so gut wie weg und es wird auf gar keinen Fall ausreichen.
Wie in bisher allen von Politikern angeschobenen Projekten.
Es gibt überhaupt gar kein öffentliches Projekt, bei welchem die im voraus öffentlich verkündeten Baukosten jemals ausgereicht hätten
4. Die Banken wollen ohne Sicherheiten kein Geld mehr herausrücken. Sicherheiten gibt es im hoffnungslos überschuldeten Berlin und verarmten Brandenburg aber nicht. Der Staat muss helfen, der Steuerzahler muss ran und die Karre wieder aus dem Dreck ziehen.
5. Der Hauptstadtflughafen hat bereits heute internationales Format:

unbezahlbar
+ kein Fertigstellungstermin ist Sicht
+ Schallschutz vergessen
+ Feuerschutz / Entrauchung / Entlüftung erbärmlich
+ verwaltet wie die EURO-Zone
+ niemand ist oder fühlt sich verantwortlich
+ Schuld ist ebenfalls niemand
+ von Ratingagenturen zu bewerten mit DDD-
+ Gewinnprivatisierung
+ Verlustsozialisierung
+ ein typisches Fass ohne Boden
——————————————–
= ?

Na liebe Kinder, wie nennen wir so ein Land?

Ja, richtig: Weiterlesen

BER-Skandal: Klaus Wowereit und die Brandschutz-Lizenz zum Töten…

Foto: ddp „BSR im Verzug-Wowereit besuchte Reinickendorf“, BZ 14. Juli 2010, Gunnar Schupelius

Jetzt ist die Katze aus dem Sack!

Der (noch?) Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit (SPD) wusste über alles Bescheid!

„Obwohl der dem Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft vorsitzt, will er an dem Schlamassel keine Schuld tragen. Dabei offenbart ein Blick in Prüfberichte, die der SZ vorliegen: Die Aufseher wussten frühzeitig von großen Problemen„, so die SZ in den gerade erschienenen detaillierten Bericht „Blamage mit Ansage„.

Wowereit war also unterrichtet und zwar nicht nur über die Kostenexplosion beim Flughafen Berlin-Brandenburg in Schönefeld (Schätzung für zusätzliche „lost-cost“ z.Zt. bei ca. eine Milliarde Euro!), sondern auch über den dramatischen Zeitverzug und das Tohuwabohu beim diffizilen Brandschutz auf Flughäfen.

Der – und damit auch Menschenleben – waren den Verantwortlich offenbar nicht wichtig. Wie gar nicht so selten im deutschen Bau-Unwesen sollten Kosten und Termine gehalten werden, „koste es wen oder was es wolle“. Von publicitysüchtigen Lokalpolitikern (Kategorie 1 ) und karrieregeilen Gebäudemanagern (Kategorie 2) wird dabei vergessen bzw. unterschlagen, dass oberstes Ziel die Errichtung eines mängelfreien Gebäudes ist, unter Berücksichtigung von Kosten und Terminen!

Diese Pervertierung von Berufethos und der daraus resultierende Zielkonflikt werden  deutlich am Zitat eines Insiders und Mitläufers des Berliner Flughafen-Bauskandals im zweiten Teil des Online-Berichtes der SZ „Viele Ampeln standen auf Gelb„:

„Der Eröffnungstermin war sakrosankt. Dem wurde alles untergeordnet.“

Nachdem die ausufernden Kosten nicht mehr zu halten waren, sollte – so ist anzunehmen – wenigstens der Termin für den großen Auftritt von „FeierbiestWowereit nicht platzen. Immerhin, die Einweihung des A-380 brachte der SPD-Spitzenpolitiker gekonnt über die Bühne. Allerdings wurde daraus nun ein Ablenkungsmanöver.

Kernpunkt der Kritik am Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzenden Wowereit und allen übrigen Mitverantwortlichen in Politik und Verwaltung ist nach den Recherchen der SZ eigentlich nicht mehr die Mega-Kostenexplosion, sondern die wissentliche und damit vorsätzlich geplante Gefährdung von Menschenleben!

Das Konstrukt einer temporären „Mensch-Maschine Konstruktion“ um die Brandschutzzulassung zu umgehen ist aberwitzig und spottet jeder Beschreibung. Dass  in einem komplexen Multifunktionsgebilde wie in dem eines Flughafens, so etwas weder funktionieren kann, noch durch bauaufsichtliche Zulassungsverfahren gedeckt ist, scheint weder die Techniker, noch die Bauaufsicht und schon gar nicht die Manager und die Politiker interessiert zu haben!  Dieser unglaubliche  Controlling-Skandal erschliesst sich beim Lesen folgender Passage der SZ-Redakteure Ott und von Bullion:

Kampf der Ingenieure

Weit gravierender gestaltet sich bald die Steuerung des kilometerlangen Kanalsystems, das bei Feuer den Rauch aus dem Terminal absaugen und durch Tausende Öffnungen ins Freie befördern soll. Die Koordination der Anlagenteile klappt nicht. Gleichzeitig werden in der Haupthalle die Sicherheitsschleusen umgebaut, weil jetzt breitere Flüssigkeitsscanner vorgeschrieben sind. Die Halle im Stockwerk darunter muss ebenfalls umgeplant werden – was dazu führt, dass die Deckenabhängung mit der Sprinkleranlage und den zu verlegenden Kabeln nicht vorankommt.

Die Ingenieure kämpfen jetzt. Ihnen werden „fortwährend Planungsunterlagen nachgereicht“, heißt es im Controllingbericht. Die Entrauchungsanlage liegt schon zwölf Wochen hinter dem Zeitplan, weshalb man nun „Interimsmaßnahmen“ anstrebt. Wie die aussehen, wird nicht verraten.

Wowereit hat inzwischen bestätigt, dass 700 Helfer in drei Schichten an Brandschutztüren gestellt werden sollten, die sich womöglich nicht öffnen.

Bei Feuer sollten sie einen Hebel umlegen und Alarm schlagen. Was aber, wenn es brennt und die Helfer rennen weg? Dann könnte Tausenden von Menschen der Fluchtweg versperrt sein. „Die Helfer dürfen nicht weglaufen“, sagt ein Ingenieur dazu.
Weiterlesen

Crash-Couple Dieckmann (WCCB) und Wowereit (BER) – peinlich für Willy Brandt

Dieckmann und Wowereit auf der Herrentoilette

Achtung! Alle Bonner Berlinbesucher, auf der Flucht vor dem kommunalen WCCB-Desaster, die in Berlin-Tegel „not“-landen mussten, meiden Sie die Herrentoilette in der Ständigen Vertretung (StäV) am Schiffbauerdamm 8!

Die StäV ist für Rheinländer ein absolutes „Must“, aber unerwartet trifft man dort, zwar nur zweidimensional auf einer Fotofliese (s.o.): Bärbel Dieckmann und Klaus Wowereit  Das muss nicht sein!

Bisher waren die beiden SPD-Kommunalpolitiker gemeinsam nur bei Projekten für die Kleinen aufgefallen („Schneller mehr wissen“). Nach dem Bonner (WCCB) und dem Berliner (BER) können die beiden jetzt aber als ungekröntes Crash-Couple der SPD in Sachen Großprojekte-Flop gelten.

Wie hunderte von düpierten Geschäftsleuten und Mittelständlern (Vertragsklauseln verhindern Schadensersatz!), werden die beiden Wirtsleute Friedel Drautzburg und Harald Grunert, trotz deutlicher Nähe zur großen deutschen Volkspartei mit S, einen dicken Hals haben über den peinlichen Eröffnungsflop des „Modernsten Flughafen Europas„. Die Eule vom Schiffbauerdamm zeigt, was Sache ist: „Die haben wohl einen Vogel„. Die Eröffnung des StäV-Ablegers im Flughafen Schönefeld („Willy Brandt“) ist verschoben und soll „mit viel Hoffnung im August“ 2012 starten, hieß es zunächst. Das war gestern!

Vor Weihnachten 2012 kann keiner, nicht einmal der Hauptstadtbürgermeister Klaus Wowereit, sagen ob die derzeit geplante Eröffnung im März 2013 stattfinden wird!

„Open End“ auch beim Wahnsinns-Projekt des World(!)ConferenceCenterBonn, das die Steuerzahler der Ex-BundesstadtOberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann zu verdanken haben.

Bonns oberster „Skandalentsorger“ OB Jürgen Nimptsch (SPD) möchte das zwar nicht wahrhaben, doch heute genau wie Ende 2011 ist noch nicht einmal klar, was da am Ufer des Rheins gebaut wurde.

Inzwischen überschlagen sich in Berlin die Hiobsbotschaften. Weil die urplötzliche „Terminverlagerung“ Berlin-Tegel als „Knuddelairport der kurzen Wege“ besonders hart trifft, bleibt wohl nicht anderes übrig, als Flüge umzuleiten. Leipzig freut sich bereits über diese unverhoffte Umwegrendite und die Anwohner im ehemaligen britischen Sektor Berlins müssen mit einem gelockerten Nachtflugverbot rechnen.

Selbst Technikfirmen wie Siemens können keine genauen Angaben zu Ursachen der Verschiebung und zur weiteren Terminplanung geben! Doch damit nicht genug. Dem Hauptstadtcarrier Air-Berlin drohen wirtschaftliche Turbulenzen und der Lufthansa finanzielle Luftlöcher.

Damit erfüllt sich, in Form einer griechischen Tragödie der Untergang des Doppelmottos der StäV-Wirte: „Vom Wessi lernen, heißt siegen lernen“ und „Es hätt noch immer jot jegange„. Nichts ist gut gegangen, im Gegenteil. Neben den zusätzlichen Kosten in Milliardenhöhe für den Steuerzahler wird die deutsche Hauptstadt zum Gespött und selbst die taz sieht bereits Wowereit fliegen, zumal es kurz zuvor  bei Wowi „gewulfft“ haben soll.

Teil der massiven Kritik, der sich Berlins „Regierender“ und BER-Aufsichtsratchef  nun stellen muss, ist die Erkenntnis, dass gewählte und selbsternannte kommunale Spitzenpolitiker weder die Zeit noch die Erfahrung (und damit auch nicht das Handwerkszeug) haben einen Posten im Aufsichtsrat auszuüben.

Ist das Kind in den Brunnen gefallen, rollen Köpfe auf der unteren Ebene und die Verantwortung, mit der man bzw. frau vorher medienwirksam kokettiert hat, wird wie klebriges Pech weitergereicht.
Weiterlesen