Bonn – Steuer ???

Gibt es eine Steuer, die nur und ausschließlich für die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn erhoben wird ?  Das glauben Sie nicht ?  Aber wenn man beobachtet, welche Mittel aus Steuereinnahmen nach Bonn fließen, dann muss man glauben, Bonn  habe immer noch eine Sonderstellung gegenüber allen anderen deutschen Städten und werde mit besonderen Steuermitteln finanziert.

Die finanzielle Sonderstellung Bonns gegenüber anderen deutschen Städte begann mit der Wiedervereinigung. Um die angeblichen Nachteile von Bonn durch den Umzug von Teilen der Bundesregierung nach Berlin auszugleichen, erhielt Bonn aufgrund der Bonn-Berlin-Ausgleichsvereinbarung fast 3 Milliarden Euro.  Damit wurden in Bonn fast 20.000 neue Arbeitsplätze geschaffen.  Dennoch arbeiten heute, mehr als 20 Jahre nach der Wiedervereinigung mehr Beamte und Angestellte in Bundesdiensten in Bonn als in Berlin. Es gibt einen zweiten Dienstsitz des Bundespräsidenten und des Bundeskanzlers in Bonn, daneben zahllose andere Bundesbehörden, Ämter und bundesnahe Institutionen.  Bonn ist trotz  – oder wegen ? –  des Umzuges der Regierung nach Berlin eine der Städte in der Bundesrepublik mit den höchsten wirtschaftlichen Wachstumsraten.  Die Ausgleichsmittel waren bei Lichte betrachtet eine Art von Bestechungsgeld für die Abgeordneten von Nordrhein-Westfalen.  Ohne die Ausgleichsmittel hätten die Abgeordneten von Nordrhein-Westfalen nicht dem Umzug der Regierung nach Berlin zugestimmt. Man kann dies auch als Erpressung betrachten.  Bezahlt hat dies alles der deutsche Steuerzahler. 

Trotz der opulenten wirtschaftlichen Situation ist Bonn eine der höchst verschuldeten Städte in Nordrhein-Westfalen und in der Bundesrepublik.  Der Grund ist einfach.  Bonn lebte und lebt immer noch weit über seine Verhältnisse. Für die sogenannte „Hochkultur“, also Oper, Schauspiel, Ballett und ähnliches, zahlt Bonn die höchsten Subventionen in NRW.  Man verließ sich darauf, dass der Bund, also die deutschen Steuerzahler,  die Schulden bezahlen werde.  Und das taten der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen auch, wenigstens zum Teil.  Die Stadt Bonn wollte zum Beispiel ein neues World Conference Center bauen, die Welt sollte zu Gast in Bonn sein.  Bund und Land NRW zahlten Millionen an Subventionen. Es wurde ein unvorstellbares Desaster.  Ein „Investor“, der anstatt Geld nur über wohllautende Worte und beeindruckende Power-Point-Präsentationen verfügte, kostete Bonn dreistellige Millionen-Beträge.  Von den verantwortlichen Politikern und Beamten wurde bis heute niemand zur Rechenschaft gezogen.  Die Bonner Oberbürgermeisterin (SPD), die stets, wenn eine Kamera in der Nähe war, in der ersten Reihe stand, hatte von NICHTS gewusst. Sie ist heute Präsidentin der „Welthungerhilfe“.  Ach ja, zufälligerweise war  ihr Ehemann Justizminister von Nordrhein-Westfalen und auch die restliche Landesregierung besteht aus Parteifreunden.  Ein kleiner Überblick über das für den deutschen Steuerzahler überaus teure Desaster gibt der  folgende Link, allerdings eine mühselige Lektüre:

http://anstageslicht.de/index.php?UP_ID=1&NAVZU_ID=16&STORY_ID=108&M_STORY_ID=476

Aber das hält Bonn nicht von weiteren finanziellen Abenteuern und den Bund weiteren sinnlosen Subventionen ab.  Bonn ist der Auffassung, dass die Stadt dringendst ein neues Festspielhaus benötige.  Entwürfe von international bekannten Architekten wurden eingeholt. Das Festspielhaus soll so grandios wie etwa die Hamburger Elbphilharmonie werden. Wahrscheinlich auch so teuer.   Der Bund, vertreten durch den Bonner SPD-Bundestagsabgeordneten Ulrich Kelber, sagte ein 39 Millionen-Geschenk des Bundes zu.  Warum eigentlich ?   Hauptsponsor will die Deutsche Post DHL werden.  Dieses Monopol-Unternehmen hat nach der Wiedervereinigung in Bonn einen pompösen Wolkenkratzer als deutschen Firmensitz errichtet, den Posttower.

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bonn_-_Posttower.jpg

Die Manager des Monopol-Unternehmens wollen wahrscheinlich standesgemäß ins Konzert und ins Theater gehen, daher wollen sie auch das neue Festspielhaus finanzieren. Die Kosten werden also letztlich alle Deutschen tragen, die Briefe, Pakete oder Päckchen verschicken.   Da der Hauptaktionär der Deutschen Post DHL der Bund ist, haben auch die Politiker der Finanzierung des Festspielhauses zu Lasten der deutschen Postnutzer, die ja nicht auf ein anderes Unternehmen ausweichen können, gebilligt.  Also eine Art indirekte Steuer.

Es gibt in Deutschland genügend Städte, die unter bitterer Finanznot leiden. Im Ruhrgebiet zum Beispiel, oder in manchen Orten der Neuen Bundesländer, sind Schulen und Kindergärten dringend renovierungsbedürftig.  Aber die notwendigen Renovierungen können nicht durchgeführt werden, weil das Geld fehlt.  Es ist deshalb im höchsten Maße erstaunlich, dass die Bundestagsabgeordneten von Städten und Gemeinden, die dringend Geld für notwendigsten Strukturmaßnahmen benötigen,  nicht gegen die Geldverschwendung für und in Bonn protestieren.  Bürgerinnen und Bürger, deren Städte und Gemeinden unter Geldnot leiden, sollten sich an ihre Bundestagsabgeordnete wenden und verlangen, das diese die gleichen Mittel für ihre Wahlbezirke verlangen wie die Bonner Abgeordneten für Bonn erhalten.

Aber wahrscheinlich  wird dieses erfolglos bleiben weil man, wenn man den Geldfluss nach Bonn betrachtet,  doch zu dem Eindruck kommen kann, Bonn wird durch eine eigens dafür geschaffenen „Bonn-Steuer“ finanziert.

Flut + Wut 2013

Die Elbe ist auf 1 km Breite angeschwollen und sogar aus der internationalen ISS-Raumstation zu sehen.

Die Anwohner der zum bersten angeschwollenen Flüsse kämpfen gegen das Hochwasser und jeder, der erfolgreich damit fertig wird, schickt durch seinen individuellen Erfolg das drückende Wasser weiter und macht damit automatisch den stromabwärts Wohnenden alle Vorsorge zunichte, denn er sorgt durch seine Maßnahmen dafür, dass viel mehr Wasser als bisher und viel schneller als jemals zuvor Richtung Mündung strömt.

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Zukunftsweisende Verbindung „Hamburg – Celle“ durch Europas größte Heide

Morgen ist es soweit:
Der Norddeutsche muss nicht mehr zu Fuß auf den Weg nach Santiago de Campostella pilgern, um sich auszupowern, an seinem Verstand zu zweifeln oder bei Durst und Hunger „Erscheinungen“ zu bekommen.
Jetzt gibt es dafür direkt vor seiner Haustüre eine nördliche Alternative: Den Heidschnuckenweg von Hamburg nach Celle. Pilger können ihn sich verklärend „Camino de Lüneburger Heide“ näher bringen.
223 km geht es durch die niedersächsische und wegen ihres Abwechslungsreichtums legendäre Heidelandschaft an deren Südzipfel sich Celle gegründet hat. Herman Löns spukte hier anno dannemal herum und heute feiert eine unermessliche Vielzahl örtlicher Heideköniginnen und Heideböcke das flache Land.

Morgen kommt der niedersächsische Ministerpräsident McAllister und eröffnet den ZERTIFIZIERTEN Wanderweg.
Die regionalen Printmedien sind bereits außer sich vor Freude über dieses Highlight des Tourismus. Schwärmen von Lerchen und vom Kuckuck, von fröhlichen Wanderern (ich hab da so einen Film aus den 50igern im Kopf – mit Harald Juhnke und Kuhlenkampf), der Natur, der Ruhe und all dem Krams, das andere Touristenattraktionen eben auch anbieten.
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Stargate Bielefeld

Welche(r)  Bielefelder(in)  kann helfen?

Gestern schrieb Deniz:
„hallo habe am 09.03.2012 seltsame Lichter am Himmel über Bielefeld gesehen, wie oben beschrieben mit einer unglaublichen Geschwindigkeit!

Red., Deniz bezieht sich auf den Artikel: :arrow: Ufo über Bielefeld

Deniz schreibt weiter:
Ich würde mich freuen, wenn ich das von jemanden bestätigt bekomme. Bitte hier melden oder über meine Email.“

Heute fügt Deniz noch hinzu:
„Es ist kein Scherz, ich habe ungewöhnliche zwei Lichter am Himmel gesehen, (08.03.2012 um etwa 22:15 Uhr, Bielefeld Mitte) sie bewegten sich sehr schnell von einer Himmelsrichtung in die Andere. Eher Sprunghaft. Sie hatten etwa die vierfache Größe eines Sterns aber nicht dessen Leuchtkraft.
Ich selber habe solche Geschichten immer belächelt und werde mit dieser Story jetzt nicht zu den Bullen laufen oder jemanden belästigen, ich hoffe bloß, dass es auch Andere beobachtet haben die sich dann bitte entweder hier oder über:  hallodeniz@googlemail.com  melden. Es ist ein scheiss Gefühl zu wissen, dass es sonst niemand Anderes beobachtet hat, die ganze Sache spielte sich innerhalb von 3 Sekunden ab, ich war nüchtern und nicht müde.“

Ich möchte Deniz helfen.
Wer hat etwas gesehen?
Bitte nehmt Euch zusammen und meldet Euch bei Deniz.

Jetzt schaut sogar Guadeloupe (Gwada) auf unsere BRD

Red@Wo werden wir eigentlich noch nicht angeklickt?
Nach und nach erobern wir inzwischen auch die überseeischen Departements unseres französischen Nachbarn.

Ich freue mich mit und bedanke mich bei allen unseren Autoren, die durch ihre informativen und humorvollen Beiträge dafür sorgen, dass Deine-Meine-Unsere BRD rund um die Erde angeklickt wird.
Dafür haben wir nur 3 Jahre gebraucht. Mehr können wir wirklich nicht verlangen.
Täglich ruft irgendwo ein InterNetzler eines weit entfernten Landes unsere Startseite auf und klickt unter Translator auf die Flagge seines Heimatlandes, um sich einen oder mehrere unserer Beiträge in seine Landessprache übersetzen zu lassen.
Also ich find’s ganz ordentlich, dass unsere Themen die Welt interessieren.

War das jetzt zu dick aufgetragen?

Aber es stimmt doch.
Irgendwie.
Toll ist es auf jeden Fall.

Grüße an die persischen Löwen.

Heute ist ein wirklich bemerkenswerter Tag. Zumindest für mich!
Vorhin loggte sich   der erste Leser aus dem  IRAN   trotz strenger Zensur auf  „deine-meine-unsere BRD“ ein.
Echt super.
Das ist ein ebenso freudiges Gefühl, wie seinerzeit der erste Klick aus dem hermetisch abgeschlossenen Myanmar (Burma).

Gaddafi ist bereit UNS zu verzeihen!

Red@Der libysche Diktator zeigte sich … gnädig, aber streng. „Falls der Westen zu mir kommt und sich für seine Fehler entschuldigt, können wir die guten Beziehungen und die Zusammenarbeit im Erdöl-Geschäft wieder aufnehmen“, sagte Gaddafi in einem Interview, das der englischsprachige TV-Sender Russia Today ausstrahlte. Zu der „Entschuldigung“ gehöre auch die Aufhebung der jüngsten UN-Sanktionen gegen Libyen. Russland, China und Indien würden aber nunmehr bei Ölgeschäften bevorzugt. „Wir trauen dem Westen nicht mehr“, sagte Gaddafi.

Das Gaggafi-Statement – zitiert auf N24 – ist so einmalig, dass wir es unverändert  übernommen haben und hier mit dem Hinweis auf dem kompletten Artikel wiedergeben [hier klicken].